Stufenlogik Trestone - reloaded (Vortrag APC)

Trestone

Großmeister
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Hallo,

zugegeben, mit Stufenlogik wird Philosophie langweiliger,
weil sie für fast jedes Problem eine Lösung bietet,
zumindest zu den Ausgangsfragen, mit denen ich vor über 15 Jahren gestartet war.

Also versuche ich mich jetzt ein wenig an einem der „härtesten Rätsel“,
unserem Bewusstsein und unseren Empfindungen.

Das Zusammenspiel von Geist und Körper hatte ich ja über Stufen und Quantenmechanik erklärt:
Im Nervensystem hat der Körper auf Grund von Quanteneffekten mehrere Möglichkeiten,
von denen er eine zufällig und blind auswählt.
Blind auch deshalb, weil die Auswahlobjekte zur gleichen Stufe wie der Körper gehören
und Stufen in der Stufenlogik füreinander blind sind.
Der Geist mit Stufe Unendlich kann die Objekte „wahrnehmen“ und eines gezielt auswählen –
aber nur aus der gleichen Auswahl wie der Körper.
So beeinflusst der Geist den Körper.

Der Einfluss des Körpers auf den Geist ist einfacher,
da der Körper eine endliche Stufe besitzt und der Geist eine unendliche.
Wirkungen von unten nach oben sind in der Stufenlogik erlaubt.

Weshalb kann ein Körper dann direkt nur seine Geist beeinflussen?
Da ist wohl die gleiche Koppelung über das Nervensystem wie umgekehrt im Spiel.

Da wir unser Bewusstsein und unsere Empfindungen nicht gegenseitig wahrnehmen können,
liegt nahe, dass diese Phänomene zur Stufe Unendlich gehören.
Denn zwei Geister mit beiden Stufe Unendlich können einander nicht wahrnehmen,
da gleiche Stufen füreinander blind sind.

Das ist zwar noch nicht der große Wurf,
aber eine Reise von tausend Meilen beginnt mit einem Schritt …

Gruß
Trestone
 

Trestone

Großmeister
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Hallo,

was sagt uns die Stufenlogik über den Geist?

Zum einen, dass er wohl im Nervensystem Quantenzufallsauswahlen gezielt beeinflussen kann.

Zum anderen wirkt die Gravitation/Raumkrümmung wohl auf den Geist.
Daraus folgt, dass wir über Masse/Energie andere Geister prinzipiell wahrnehmen können.
Praktisch spüren wir gravitativ nur den Geist der Erde.
Indirekt spüren wir, wenn der Geist eines Apfels oder eines anderen Menschen auf uns fällt.

Allerdings ist da zwischen lebendigen und toten Geistern kein Unterschied:
Ein Toter hat ja gravitativ die gleiche Wirkung wie ein Lebender.
Immerhin scheint sich der Geist aus einem sterbenden Körper nicht zu entfernen.

Die Koppelung zwischen Geist und Körper scheint bei sichtbarer Materie sehr eng zu sein (Panpsychismus).

Es kann aber auch Geist ohne Körper geben (z.B. als dunkle Materie).

Insgesamt wohl nicht so ganz das, was wir uns unter unserem Geist vorstellen.

Gruß
Trestone
 

Trestone

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Hallo,

bisher habe ich geglaubt, dass Körper immer an Geist gekoppelt auftreten.

Jetzt habe ich mir Gedanken zu einem Grenzfall gemacht: Schwarze Löcher.


Die Gravitation konzentriert sich dort wohl im Zentrum.
Nach meiner Theorie ist dort also Geist und die Stufe Unendlich.

Auf dem Ereignishorizont finden sich andere physikalische Eigenschaften,
er ist also wohl körperlich und hat die (endliche) Stufe des Universums.

Ob man das als „getrennte“ Existemz ansehen kann
oder ob beides bei Schwarzen Löchern eine Einheit bildet,
können uns vielleicht Physiker sagen.

Immerhin wäre es ein erstes Indiz, um weiter zu forschen (bzw. zu spekulieren …)


Gruß
Trestone
 

streicher

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Hi Trestone,

Interessant ist auch, was dort eigentlich mit der Zeit los ist. Nicht umsonst spricht man von einem Ereignishorizont.

Du hast an anderer Stelle über Zeitreisen gesprochen - ist schon ein wenig her, und gesagt, dass der Stufenansatz Zeitreisen (eher) nicht zulassen würde. Der Stufenansatz hat für mich noch etwas lineares, also streng in eher eine Richtung aufeinander folgendes. Zeitreisen würden dem nicht entsprechen, sie würden eher einen Bogen fahren. Das hätte für mich eher etwas von Abläufen auf einer Fläche, nicht entlang einer Linie.

Gruß
streicher
 

Trestone

Großmeister
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Hallo streicher,

„im Großen“ lässt die Stufenlogik Zeitreisen eher nicht zu:

Wenn jede Wechselwirkung den Stufenzähler des Universums simultan erhöht,
so wird dieser stets größer.
Wechselwirkungen sind aber nur jeweils in der gleichen Stufe möglich.
Selbst wenn eine Rückreise in der Zeit möglich wäre, wäre dort keine Wechselwirkung
(wie etwa ein Großvatermord) möglich, die „Stufenordnung“ verhindert dies.

„Im Kleinen“ scheinen Zeitreisen möglich zu sein.

Wenn sich Quanten virtuell auf allen möglichen Wegen von einem Ursprung zu einem Ziel bewegen,
so kehren sie nach meiner Vorstellung zeitinvers vom Ziel zum Ursprung zurück
(nur unsichtbar/virtuell).
Physikalisch wird am Ursprung zum Startzeitpunkt (blind) eine der Möglichkeiten ausgewählt,
diese wird dann am Ziel real (wechselwirkt dort und erhöht die Stufe).

Innerhalb einer Stufe sind also Zeitreisen (für unsichtbare virtuelle) Teilchen möglich

Am Schwarzen Loch bleibt meines Wissens die Zeit für einen Betrachter von außen stehen.

Für in das Loch frei fallende Körper verläuft sie bis zum Ereignishorizont ziemlich „normal“.

Ist man (wie auch immer) im Schwarzen Loch hinter dem Ereignishorizont angekommen,
kann man auch nicht mehr mit dem übrigen Universum wechselwirken.
Daher bleibt die Stufe wohl so wie beim Eintauchen und man kann sich ähnlich wie ein virtuelles Teilchen
in der Zeit vor und zurück bewegen, aber wohl nur in Richtung Zentrum.
Falls tatsächlich Körper- und Geistanteile getrennt würden,
wäre die große Gravitation im Zentrum für die Körperteile kein Problem,
denn nach meinen Hypothesen wirkt Gravitation ja nur auf Geist.

Wie die Zeit im (geistig gravitativen) Zentrum verläuft, habe ich keine gute Hypothese,
wegen der extremen Raum-Zeit-Krümmung steht sie vielleicht still,
obwohl mir so ein stillgelegter Geist nicht gefällt.

Gruß
Trestone
 

Trestone

Großmeister
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Hallo,

die Trennung von Körper und Geist am Schwarzen Loch ist aber mehr akademisch,
denn ich glaube nicht, dass man den Ereignishorizont unabhängig vom Zentrum bewegen kann,
beide sind wohl eng verbunden.


Gruß
Trestone
 

Trestone

Großmeister
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Hallo,

bezüglich Quanten, Schwarzer Löcher und meiner Stufentheorie
ist vielleicht noch folgendes interessant:


Falls ein Quantenteilchen aufgrund der Unbestimmtheit die Chance hat,
in ein Schwarzes Loch zu fallen, oder auch nicht,
dann kehren nach meiner Theorie virtuelle „Möglichkeitsteilchen“ vom Ziel
zeitinvers an den Ausgangspunkt zurück.

Um das zu können, müssen sie auch den Ereignishorizont des Schwarzen Lochs verlassen können
und die eingefrorene Zeit darf sie dort nicht festhalten.

Am Ursprung lässt sich dann (wie gewohnt mit blinder Auswahl) entscheiden,
ob das Quantenteilchen in das Schwarze Loch fällt, oder nicht.

Gruß
Trestone
 
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