MENSCHLICHKEIT

WolArn

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Ich hab's nur so geschrieben weil ich es so verstehe.
Wir sind nach Gottes Ebenbild erschaffen, und darum meinen wir, wenn wir über Menschlichkeit reden, das Gute, die positiven Eigenschafften und Gefühle im Menschen. Und nicht das Schlechte, das Negative. Das wäre dann unmenschlich.
Aber für einige ist aber anscheinend alles menschlich. :O_O:
 

Woppadaq

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Naja, mir sind beide Standpunkte bekannt, und ich halte beide für etwas problematisch.

Wie ich schon sagte: Wenn jede menschliche Eigenschaft unter "Menschlichkeit" fällt, ist kein Platz für die Unmenschlichkeit.

Das Problem an deiner Sicht ist, daß du vorgeben mußt, was "positive Eigenschaften/Gefühle" sind, obwohl das von jeden Menschen anders empfunden wird.

Nochmal: was spricht dagegen, Menschlichkeit einfach als Gegenteil von Menschenfeindlichkeit zu betrachten ?
 

Jiddu

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unmenschlichkeit bedeutet für mich, dass jemand die gefühle unterdrücken kann.

gefühlslosigkeit = unmenschlichkeit
 

Aphorismus

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Im Grunde bedeutet Menschlichkeit fuer mich leider nicht mehr als die Summe des Sozialverhaltens [halb]bewusster domestizierter affenaehnlicher Kreaturen auf einem kleinen Planeten irgendwo in der Mitte vom Nichts.
 

Malakim

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Jiddu schrieb:
unmenschlichkeit bedeutet für mich, dass jemand die gefühle unterdrücken kann.

gefühlslosigkeit = unmenschlichkeit
also muß man Freude am z.B. töten haben damit es alles schön menschlich bleibt?
 

Aphorismus

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Malakim schrieb:
Jiddu schrieb:
unmenschlichkeit bedeutet für mich, dass jemand die gefühle unterdrücken kann.

gefühlslosigkeit = unmenschlichkeit
also muß man Freude am z.B. töten haben damit es alles schön menschlich bleibt?
Oder noch anders: Wenn jemand Freude am Kinder misshandeln hat ist das ein Zeichen von Menschlichkeit, weil er seine Gefuehle nicht unterdrueckt?
 

Jiddu

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jetzt habt ihr mich missverstanden.

wenn jemand gefühle zulässt heisst das nicht, dass dies immer schöne gefühle sein müssen. sobald ein gefühl da ist, sei es gut oder schlecht, ist für mich die menschlichkeit auch da.

wenn jemand ein kind misshandelt sind das innere (kranke) triebe, dies hat nichts mehr mit gefühl zu tun......

@woppadaq: wie definierst du dann menschenfeindlichkeit?
 

the_midget

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Malakim schrieb:
Jiddu schrieb:
unmenschlichkeit bedeutet für mich, dass jemand die gefühle unterdrücken kann.

gefühlslosigkeit = unmenschlichkeit
also muß man Freude am z.B. töten haben damit es alles schön menschlich bleibt?
Von einer gewissen Perspektive aus schon... vorrausgesetzt, daß der Mensch das einzige Lebewesen ist, das aus "purer Freude" tötet... oder?

Andererseits haben Tiere wohl auch sowas ähnliches wie Gefühle, nur können sie sie nur viel schlechter unterdrücken als der Mensch. Insofern ist Gefühle unterdrücken auch menschlich.
 

WolArn

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the_midget schrieb:
Von einer gewissen Perspektive aus schon... vorrausgesetzt, daß der Mensch das einzige Lebewesen ist, das aus "purer Freude" tötet... oder?
Was ist das für ein Gefühl, diese Freude beim töten? :O_O:
 

the_midget

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WolArn schrieb:
the_midget schrieb:
Von einer gewissen Perspektive aus schon... vorrausgesetzt, daß der Mensch das einzige Lebewesen ist, das aus "purer Freude" tötet... oder?
Was ist das für ein Gefühl, diese Freude beim töten? :O_O:
Keine Ahnung, ich habe noch nie jemanden getötet, und mich würde es auch nicht freuen es zu tun... nehm ich zumindest an...

Edit: Ich habe auch nicht vor es auszuprobieren, falls es dich beruhigt...

gruß

midget
 

WolArn

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the_midget schrieb:
WolArn schrieb:
the_midget schrieb:
Von einer gewissen Perspektive aus schon... vorrausgesetzt, daß der Mensch das einzige Lebewesen ist, das aus "purer Freude" tötet... oder?
Was ist das für ein Gefühl, diese Freude beim töten? :O_O:
Keine Ahnung, ich habe noch nie jemanden getötet, und mich würde es auch nicht freuen es zu tun... nehm ich zumindest an...

Edit: Ich habe auch nicht vor es auszuprobieren, falls es dich beruhigt...

gruß

midget
Sorry, nicht das Du mich falsch verstehst. Meine Antwort war nicht auf Dich bezogen, auch wenn ich Dich zitiert habe.
Es ist eher eine Frage an alle. Man kann nämlich mit allen mitfühlen. Sei es mit dem der aus Spass mordet, oder Jesus, wie er am Kreuz gestorben ist.
Also man kann mit dem Opfer und genau so gut mit dem Täter mitfühlen.
Dann kommt man auch dahinter was unmenschlich ist! :O_O:
 

Woppadaq

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Jiddu schrieb:
wie definierst du dann menschenfeindlichkeit?
Menschenfeindlichkeit erklärt sich eigentlich schon von selbst: Man steht der Menschheit, und sei es auch nur in Teilen, feindlich gegenüber. Ausländer als Ratten zu bezeichnen, also als Wesen, die ohne Ausnahme bekämpft werden müssen, ist z.B. menschenfeindlich, denn man erklärt sie praktisch für aus der menschlichen Gemeinschaft ausgeschlossen. Ich würde so etwas nicht einmal von den schlimmsten Verbrechern behaupten, die lebenslänglich im Hochsicherheitsgefängnis einsitzen. Man hält diese zwar vom Rest der Menschheit fern, aber immer noch mit einer letzten Verbindung zu ihr, und sei diese nur rein kommunikativer Art. Beide Seiten können diese nutzen (oder es sein lassen), allein diese Verbindungsmöglichkeit zu schaffen bedeutet schon Menschlichkeit.

Und ja, damit bedeutet die Todesstrafe Menschenfeindlichkeit. Weshalb ich sie auch prinzipiell ablehne.

Aber auch eine "Nach mir die Sintflut"-Einstellung ist menschenfeindlich. Man nutzt da im Prinzip die Gemeinschaft der Menschen mit ihren Kommunikations- und Motivierungsmöglichkeiten, um sie in eine ihr feindlich gesinnten Situation zu bringen. Frei nach dem Motto "Ich laß die Menschheit eine Bombe entwickeln, die sie mit einem Schlag vernichten kann, und vernichte sie dann damit". Hitler hatte so eine Einstellung. Wer sich näher mit seiner Ideologie, aber auch mit seinen Taten und Beschlüssen selbst den Deutschen gegenüber, auseinandersetzt, wird in ihr fast nur Menschenfeindlichkeit entdecken. Viele, die für ihn gearbeitet haben, haben ganz bewußt ausgeklammert, daß sie es mit Menschen zu tun hatten. Manchen war diese Menschenfeindlichkeit durchaus bewußt, Hitlers Trick (und der seiner Helfershelfer) bestand darin, ihnen diese als vorübergehende Notwendigkeit einzureden.

wenn jemand ein kind misshandelt sind das innere (kranke) triebe, dies hat nichts mehr mit gefühl zu tun......
Und warum steht dann in der Bibel "Wer sein Kind liebt, der schlägt es hin und wieder" ? Ist die Bibel damit eine Anleitung zum Triebenachgeben ?

Ist Eifersucht ein Trieb ? Ist der Wunsch nach Rache ein Trieb ? Wenn ich mit meinen Nerven am Ende bin und das deutlich mache, gebe ich dann nur meinen Trieben nach ?

Erklär mir mal den Unterschied zwischen Trieb und Gefühl !

the_midget schrieb:
WolArn schrieb:
Was ist das für ein Gefühl, diese Freude beim töten? :O_O:
Keine Ahnung, ich habe noch nie jemanden getötet, und mich würde es auch nicht freuen es zu tun... nehm ich zumindest an...
Manche haben aber durchaus Freude am Töten. Ich würd allerdings den "Schlächter von Rothenburg" (heißt der so ? Ich weiß nur, daß er mit Nachnamen Meiwes heißt) durchaus noch als menschlich bezeichnen, denn er hat auf Freiwilligkeit gesetzt und damit ein Grundprinzip der Menschlichkeit gewahrt.
 

WolArn

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Woppadaq schrieb:
Erklär mir mal den Unterschied zwischen Trieb und Gefühl !
Trieb ist Gefühl, oder nicht? :O_O:

Woppadaq schrieb:
the_midget schrieb:
WolArn schrieb:
Was ist das für ein Gefühl, diese Freude beim töten? :O_O:
Keine Ahnung, ich habe noch nie jemanden getötet, und mich würde es auch nicht freuen es zu tun... nehm ich zumindest an...
Manche haben aber durchaus Freude am Töten. Ich würd allerdings den "Schlächter von Rothenburg" (heißt der so ? Ich weiß nur, daß er mit Nachnamen Meiwes heißt) durchaus noch als menschlich bezeichnen, denn er hat auf Freiwilligkeit gesetzt und damit ein Grundprinzip der Menschlichkeit gewahrt.
Ja, aber welche Freude ist das? Gibt es immer nur ein und dieselbe Freude, egal aus welchem Grund man sich freut? Jemanden töten ist nicht gut, also was fühlt man in dem Augenblick in dem man tötet? :O_O:
 

Woppadaq

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WolArn schrieb:
Gibt es immer nur ein und dieselbe Freude, egal aus welchem Grund man sich freut? Jemanden töten ist nicht gut, also was fühlt man in dem Augenblick in dem man tötet? :O_O:
Ich glaube, Freude ist eine Art Feedback für Bestätigung. Damit wäre deine erste Frage positiv beantwortet.

Wer in sich den Trieb verspürt, Menschen umbringen zu wollen, und die Gelegenheit bekommt, diesem Trieb nachgeben zu können (egal ob offiziell oder nicht), erfährt eine Art Bestätigung.

Was man spürt, wenn man Menschen umbringt ? Sag mir mal, was du spürst, wenn du einen Knüppel nimmst und auf einer Wiese mit den Gänseblümchen "Polizist mit Gummiknüppel löst Demonstration auf" spielst.

Oder was du fühlst, wenn du dir einen richtig dreckigen Horrorfilm reinziehst. Oder sowas wie "7".

Trieb ist Gefühl, oder nicht?
Das ist hier die Frage.
 

Aphorismus

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Jiddu schrieb:
jetzt habt ihr mich missverstanden.

wenn jemand gefühle zulässt heisst das nicht, dass dies immer schöne gefühle sein müssen. sobald ein gefühl da ist, sei es gut oder schlecht, ist für mich die menschlichkeit auch da.

wenn jemand ein kind misshandelt sind das innere (kranke) triebe, dies hat nichts mehr mit gefühl zu tun......
Was ist ein Gefuehl? (Du scheinst das ja ganz genau zu wissen, ist es doch deiner Meinung nach das, was du mit Menschlichkeit gleichsetzt.)

WolArn schrieb:
Dann kommt man auch dahinter was unmenschlich ist!
Und das waere?
 

Jiddu

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ich geb euch da recht, trieb ist auch eine art gefühl. muss da meine aussage vom letzten beitrag korrigieren.

triebe sind gefühle, die man nicht kontrollieren kann.

wenn z.b. ein triebtäter freude am töten oder misshandeln hat, gehört das auch zur menschlichkeit, sonst würde es ja gar nicht passieren. :O_O:
 

Woppadaq

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Jiddu schrieb:
triebe sind gefühle, die man nicht kontrollieren kann.
Also ein Trieb ist eigentlich etwas, was uns antreibt, während ein Gefühl etwas ist, womit wir die Welt erfassen. Und ein Gefühl zum Ausdruck zu bringen kann manchmal schon was triebhaftes haben.

Triebe hat im übrigen jeder, und sei es nur der Selbsterhaltungstrieb, und es ist größtenteils durchaus möglich, sie zu kontrollieren. Oder zu kompensieren.

Und was ist mit den Leuten, die bei einer Beerdigung aus Ergriffenheit anfangen zu heulen? Haben die ihrem Heultrieb ausgelebt oder einem Gefühl nachgegeben ? Was davon ist unmenschlich ?

wenn z.b. ein triebtäter freude am töten oder misshandeln hat, gehört das auch zur menschlichkeit
Es ist vielleicht ein Teil der menschlichen Natur, aber nicht der Menschlichkeit.

Entweder du siehst das ein oder ich muß dir vorwerfen, eine ziemlich kranke Vorstellung von Menschlichkeit zu besitzen.
 

the_midget

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Woppadaq schrieb:
Es ist vielleicht ein Teil der menschlichen Natur, aber nicht der Menschlichkeit.

Entweder du siehst das ein oder ich muß dir vorwerfen, eine ziemlich kranke Vorstellung von Menschlichkeit zu besitzen.
Dann musst du Dir eventuell vorwerfen lassen, etwas nicht einzusehen, nur weil es Dir nicht passt...

Was ist denn der Unterschied zwischen menschlich und Menschlichkeit?

Gruß

midget
 

Woppadaq

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the_midget schrieb:
Dann musst du Dir eventuell vorwerfen lassen, etwas nicht einzusehen, nur weil es Dir nicht passt...
Laß ich mir gerne, wenn die Argumente stimmen.

Was ist denn der Unterschied zwischen menschlich und Menschlichkeit?
Du meinst, zwischen der menschlichen Natur und der Menschlichkeit ?

Nunja, die menschliche Natur berifft meistens eine Person und ihr Innenleben. "Man kann nicht gegen seine menschliche Natur handeln" - eindeutig eine Person gemeint !

Die Menschlichkeit hingegen betrifft das Verhältnis einer oder mehrerer Personen zu anderen Menschen. Man kann nicht gegen sich selbst unmenschlich sein. Man kann das nur zu anderen.
 

the_midget

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Woppadaq schrieb:
Nunja, die menschliche Natur berifft meistens eine Person und ihr Innenleben. "Man kann nicht gegen seine menschliche Natur handeln" - eindeutig eine Person gemeint !
Na ja, die menschliche Natur sollte schon etwas sein, das alle Menschen gemeinsam haben (zumindest als Potential). Oder meintest du die individuelle Natur, bzw. den Charakter?

Die Menschlichkeit hingegen betrifft das Verhältnis einer oder mehrerer Personen zu anderen Menschen. Man kann nicht gegen sich selbst unmenschlich sein. Man kann das nur zu anderen.
Auch hier teilweise einverstanden. Ich denke aber schon, daß man gegen sich selbst unmenschlich sein kann. Aber ansonsten würd ich das auch so sagen.


Vielleicht können wir uns ja auf folgendes einigen:

Zur menschlichen Natur gehören auch Grausamkeit und Gewalt, negative Gefühle etc...
Der Mensch kann aber in der Regel seine Natur beherrschen und sollte bestrebt sein sich und seine Mitmenschen menschlich zu behandeln. Und bei den meisten klappt das ja auch.

Ich denke das unscheinbare Wörtchen "sollen" spielt bei so einer Diskussion immer eine große Rolle, weil es ja um Werte und solche Dinge geht, und die beinhalten immer "Soll-Zustände" und nicht "Ist-Zustände".

Man kann das noch etwas zuspitzen und einerseits den Menschen im biologischen Sinne verstehen (mit all seinen Trieben, ->Ist) und den Menschen im geistig-sozialen Sinne (mit all seiner Kultur ->Soll).

Wobei letzterer mittlerweile mehr ist als nur ein anzustrebendes Idealbild, schliesslich werden ja seine "Eigenschaften" in vielerlei Hinsicht als Selbstverständlich vorrausgesetzt (nicht töten etc...) und von den Angehörigen der menschlichen Rasse erwartet.

Paradoxerweise werden aber dennoch einige Menschen besonders verehrt, wenn sie sich besonders menschlich verhalten haben, was ja wieder auf eine Nichtselbstverständlichkeit hinweist, aber ich schweife ab.

Was mir dazu noch einfällt ist, daß anscheinend einige Rahmenbedingungen erfüllt sein müssen, damit der Mensch menschlich sein kann. Er muss in einer einigermaßen stabilen Gesellschaft leben und seine biologischen Bedürfnisse müssen einigermaßen befriedigt sein, was unter anderem, (aber nicht nur) einen gewissen Wohlstand vorraus setzt.

Und dann ist da noch die Kultur, also ein gewisses Maß an Bildung und Erziehung. Hier scheint aber der Übergang von notwendigen zu unterstützenden Bedingungen fliessend zu sein. Und die Religion gehört da eigentlich auch noch irgendwo rein, weil die ja auch einen erheblichen Anteil am Bestreben ein guter Mensch zu sein hat.

Soweit mein Wort zum Sonntag erstmal ;-)


gruß

midget
 
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