Willkommen bei Ask1.org

Hier diskutieren mehr als 10.000 User die verschiedensten Themen!
Register Now

Michael Moore - Volle Deckung

Dieses Thema im Forum "Printmedien/Mediendiskussion" wurde erstellt von blabla, 14. November 2003.

  1. spriessling

    spriessling Großmeister

    Beiträge:
    963
    Registriert seit:
    11. April 2002
    Ort:
    Woanders
    Zu der Gewehr-Geschichte: Ich glaube an die Version von Moore, so wie er sie auf seiner Website darstellt, nämlich, das er die Knarre nach zehn Minuten erhalten hat, nachdem er gecheckt wurde. O.K. die Knarre hat er sich dann beim Waffenladen, auf der anderen Straßenseitze geholt, aber wird im Film was anderes behauptet? Wenn Moore lügen würde, hätte er mit Sicherheit schon eine Klage von der Bank am Arsch. Das die Bank das leugnet ist doch wohl klar!!!!!! Vieleicht wurde ja auch mitlerweile das Vorgehen geändert. Aber mal ehrlich, was soll diese ganze Detail-Diskussion. Fakt ist jawohl, dass man, wann auch immer, ein Gewehr bekommt, wenn man bei der Bank ein spezielles Angebot in Anspruch nimmt. Dass diese Perversion in mein Bewußtsein gelangt ist, ist für mich die Hauptsache, auch wenn der Schnitt der Szene zugegeben etwas manipulativ ist. Aber hey, immerhin handelt es sich hier um Satire. Wer würde die Artikel der Titanic z.B. einer dermaßenen Prüfung unterziehen!?

    Zum Thema, Volle Deckung: Eine Offenbarung. Bissiger und genialer als SWM, ein Muss, gerade für Verschwörungs-Fans, das Kapitel zum 11.9. ist nur geil, Moore schafft das, was hier im Forum tausende Versuchen. Macht neugierig auf den kommenden Film zu 11.9. Bleibt zu hoffen, dass die Fragen aus dem Buch in den Staaten vieleicht nun häufiger einmal gestellt werden. Ich will mehr davon.
     
  2. Itzhak

    Itzhak Anwärter

    Beiträge:
    24
    Registriert seit:
    5. Dezember 2003

    Man bekommt in Amerika eine Knarre für ein Konto und jemand der "im 6.Stock direkt hinter dir ist...." hätte so eine gerne.

    Du bist disqualifiziert. Ich weiss das Knarren sein müssen aber

    WAHRHEIT IST JENSEITS VON LIEBE UND HASS!

    ...den Satz verstehst Du wenn Du gross bist.
     
  3. Winston_Smith

    Winston_Smith Forenlegende

    Beiträge:
    5.238
    Registriert seit:
    15. März 2003
    Ort:
    Paris - Im weißen FIAT UNO...
    "...unser lieber SIR T. SIX, DOTZDOC, Mr.MAGOO, NEOPHYT, KOBRA oder zuletzt ITZHAK hat sich ja schon in der Vergangenheit mit seiner eher unreifen Art herrauskristalisiert... Auf so jemanden, der anscheinend sich nichtmal die Postings richtig durchliest, sondern nur auf Stichworte reagiert, braucht man denke ich nicht viel Wert legen...."


    "Tschüss sagt
    SIR T. SIX, DOTZDOC, Mr.MAGOO, NEOPHYT, KOBRA
    und last but not least ITZHAK."


    TSCHÜSS! :D
     
  4. Paran

    Paran Großmeister

    Beiträge:
    882
    Registriert seit:
    30. November 2003
    Ort:
    Wien
    Habe Downsize this gelesen, stupid white men werde ich noch lesen! Hab mich sehr gut unterhalten, aber man darf seine Bücher natürlich nicht ernst nehmen und man muss beachten, dass er immer nur die Statistiken und Daten hervorhebt die ihm bei dem jeweiligen Gegenstand seiner Kritik bestätigen. Durch seine übertriebene und teilweise sogar falsche Berichterstattung will er natürlich provozieren, Geld verdienen und die Menschen zum denken anregen. Es läuft in diesem Land sicher einiges falsch doch bei uns tut es das doch auch! Anstatt immer auf die bösen Amis zu schimpfen sollten wir lieber schauen, dass wir an uns selbst arbeiten. Natürlich ist Kritik legitim aber hirnloser Antiamerikanismus ist auch keine Lösung für das Problem.

    Ich war vor 2 Jahren in Amerika bei einer Gastfamilie! Es war eine typisch republikanische Familie! Streng baptistisch, patriotisch aber auch extrem zuvorkommend, gastfreundlich und vor allem tolerant gegenüber unserer Kultur und unserer Einstellung. Sie hatten keine Waffen und waren auch alles andere als reich. Sie waren sehr interessiert an meinem Heimatland (Österreich) und unternahmen mit mir viele Ausflüge zu Nationalparks, nach San Francisco etc.
     
  5. truth-searcher

    truth-searcher Großmeister

    Beiträge:
    591
    Registriert seit:
    17. April 2002
    Ort:
    Bangkok, Thailand
    @ Paran

    Hmm, genau das hat Michael Moore in Köln auch gesagt!

    Es war ganz lustig, als er nämlich begann, die Deutschen zu fragen, warum wir es denn zulassen würden, dass es hier zu ähnlichen Verhältnissen kommt wie es in Amerika schon ist. Als betretenes Schweigen darauf folgte, machte er Witze darüber:
    " Oh, I thought he was going to talk only about bad America. But now he is criticizing us! I dont like that!"
    Und, mit gespielt weinerlicher Stimme: "No, no, Michael, you dont understand. If we criticize Schröder, the CHRISTIAN DEMOCRATS will come back!!!"

    Natürlich sind nicht alle Amerikaner böse oder dumm, es ist deren momentane Regierung!

    Du kannst es allerdings wohl kaum MM negativ anrechnen, dass er Statistiken benutzt, die seine Thesen stützen. Das macht schliesslich jeder, der auf etwas hinargumentiert! Und seine Statistiken sind ja nicht gefälscht!

    Jedenfalls stimme ich Dir zu dass blinder Anti-Amerikanismus (oder Anti-Israelismus oder Anti-Islamismus oder Anti- egalwasismus) niemals der Weg sein kann!

    Trotzdem muss man Menschen auch mal wachrütteln, insbesondere die Amerikaner!

    Grüsse,
    truth-searcher
     
  6. Ehemaliger_User

    Ehemaliger_User Ehrenmitglied

    Beiträge:
    2.873
    Registriert seit:
    11. Oktober 2002
    Ja, das tue ich absichtlich. Ich bin nämlich im Jahre 2012 einer Geheimorganisation unter der Leitung von illuminierten reichsdeutschen NRA-Aktivisten beigetreten, die es sich zum Ziel gemacht hat, böse Geschichten über Michael Moore zu erzählen und ihm alles Schlechte anzutun, was wir nur auf der Straße oder in diversen Müllcontainern in obskuren Hinterstraßen finden können; wir sind nun seit 418 Jahren erfolgreich. Wenn du willst, kannst du uns unter unserer URL www.otto.de besuchen.

    Eine Frage noch: Wie kann ich denn bitte mein Gedächtnis überprüfen? Entweder weiß ich es nicht, oder ich habe es vergessen.
     
  7. Paran

    Paran Großmeister

    Beiträge:
    882
    Registriert seit:
    30. November 2003
    Ort:
    Wien
    In Europa haben wir das Problem, dass unsere Sozialstaaten nicht mehr finanzierbar sind! In Amerika gibt den Sozialstaat in einem extrem geringen Ausmaß! In beiden Fällen muss man versuchen die goldene Mitte anzustreben. Die Maßnahmen welche die Regierung Schröder setzt sind kein Sozialabbau sondern lediglich der Anfang eines Sozialumbaus. Sie müssten um das System leistbar zu machen noch viel massiver sein. Doch das ist der große Nachteil den die Sozialdemokraten in wirtschaftlich schlechten Zeiten haben. Die Ideologie ist auf verteilen ausgelegt, doch wenn es nichts zum Verteilen gibt rennt der Wähler davon. Na gut ich würd jetzt gern noch viel mehr schreiben, aber mein kleiner Bruder zwingt mich gerade mit ihm zum Weihnachtsmarkt zu gehen! Lg Paran
     
  8. truth-searcher

    truth-searcher Großmeister

    Beiträge:
    591
    Registriert seit:
    17. April 2002
    Ort:
    Bangkok, Thailand
    @ EVO

    Lustig...

    Erst mit Phantasiestories auf grossen Michael Moore- Enttarner machen, und dann so eine beleidigte (so wirkt es jedenfalls auf mich) Du-bist-eh-ein-JvH-Verschwörungsspinner-Antwort!

    Du hättest ja auch einfach antworten können, Ups, war ne Verwechslung, und fertig!

    Über Dein wirkliches Motiv hast Du jedenfalls nach wie vor nichts gesagt .(Es sei denn, Du glaubst WIRKLICH, dass Du zu dieser Geheimorganisation aus der Zukunft gehörst. Dann würde ich dringend ein Gespräch mit einem vertrauenswürdigen Therapeuten empfehlen!)

    Zu Deiner Frage:
    Das eigene Gedächtnis überprüft man folgendermassen:
    Man vergleicht den im Gedächtnis als Erinnerung gespeicherten Sachverhalt mit einer oder mehreren aussenstehenden objektiven Quellen (z.B. einer Suchmaschine im Web, oder man fragt andere, oder man liest es in einem Buch nach).
    Sollten beide Sachverhalte übereinstimmen, kann man die Information aus dem Gedächtnis getrost an Dritte (zum Beispiel in einem Gespräch oder einem Internetforum) weitergeben.
    Eine solche Überprüfung sollte man insbesondere dann vorher vornehmen, wenn man es darauf anlegt, die Behauptung eines anderen als Lüge zu entlarven!

    truth-searcher
     
  9. shamani

    shamani Meister

    Beiträge:
    174
    Registriert seit:
    31. Mai 2003
    Ort:
    Nürnberg
    Du-bist-eh-ein-JvH-Verschwörungsspinner...das is mal ne Beleidigung 8O :lol: ...jaja die Annuaki vom Planeten Nibiru , oder doch nur die Blaugurkenschlümpfe vom Planeten Zempf?

    Ich würde mal vorschlagen das sich die Moorekritiker und -Hasser von dem Thread distanzieren, Moorehatethreads gibts ja schon ein paar...
    Tauschen wir lieber mal neue Erkenntnisse über das neue Buch aus, dafür ist dieser Thread ja eigentlich geschaffen worden...in meinem letzten Post erwähnte ich schon ein paar Themen die in dem Buch behandelt werden...also, wer hats gelesen, wer findet´s gut, und wem hat es Wissen übermitteln können und was haltet ihr davon?
     
  10. Ehemaliger_User

    Ehemaliger_User Ehrenmitglied

    Beiträge:
    2.873
    Registriert seit:
    11. Oktober 2002
    Würdest du, mein lieber Wahrheitssucher, deine rosarote Bowlingbrille mal abnehmen, würdest du vielleicht feststellen, dass ich in meinem ersten Beitrag zu diesem Thema, an den du dich ja fast so klammerst, als hättest du sonst nichts im Leben, ziemlich oft den Konjunktiv (extra für dich: die Möglichkeitsform [und weil DU es bist noch einmal: die MÖGLICHkeitsform]) benutzt und mit den Fragen "Wem soll ich glauben?" und "Hat jemand Quellen?" geschlossen habe. Es ist nicht schlimm, dass du dir einbildest, ich wollte Moore als Lügner enttarnen, denn Einbildung ist auch eine Bildung.
     
  11. shamani

    shamani Meister

    Beiträge:
    174
    Registriert seit:
    31. Mai 2003
    Ort:
    Nürnberg
    Nebenbei führt Moore in seinem neuen Buch zu JEDER Aussage Quellen an, die man am Ende bei den Anmerkungen noch aufschlagen kann, wenn man diese nachprüfen möchte, u.a. sind Quellen wie whitehouse.gov oder die NY-Times und sehr viele andere angegeben...
    Nebenbei gibt es absolut keinen Grund über einen total überzogenen Zeichntrickfilm zu einer solchen, unnützen Auseinandersetzung zu kommen...der Zeichentrickfilm spiegelt lediglich mit einer provokanten, übertriebenen Art, die Waffenvernarrten Amerikaner wieder...
     
  12. Gradualmesser

    Gradualmesser Meister

    Beiträge:
    155
    Registriert seit:
    10. September 2002
    Internetsuchmachinen sind keine objektiven Quellen und erst recht nicht die seiten auf die sie verweisen, Ausnahmen bestätigen die Regel.
     
  13. shamani

    shamani Meister

    Beiträge:
    174
    Registriert seit:
    31. Mai 2003
    Ort:
    Nürnberg
    Wer redet von Suchmaschinen? Wartet mal ab, bis ich Morgen an den Lesescanner von meiner Mum rankomme...
     
  14. Pelikan

    Pelikan Meister

    Beiträge:
    122
    Registriert seit:
    27. August 2003
    Geiles Buch bin schon in der mitte des buches!

    EINFACH GENIAL dieser Moore !

    Wie er den Goergie fertig mact ist klasse!


    PS: MR.Geroge W. Bush is a very big ass*****



    *sorry* :rofl:

    PLK!
     
  15. shamani

    shamani Meister

    Beiträge:
    174
    Registriert seit:
    31. Mai 2003
    Ort:
    Nürnberg
    Mit freundlicher Genehmigung von Lazarus

    Ich konnte es mir nicht verkneifen...

    Anmerkungen/Quellen zu Michael Moore´s ,,Volle Deckung Mr. Bush / Dude Where is my Country"
    Die Anmerkungen zu ONE sind als Fußnoten vorne im Text zu finden.

    TWO - Die Heimat des Whoppers

    Präsident Clinton wies den Vorwurf der ehelichen Untreue empört zurück. Das geschah im Beisein seiner Frau und des Vizepräsidenten am 26. Januar 1998 im Weißen Haus nach der Vorstellung einer neuen Kinderbetreuungspolitik. Der Text seiner damaligen Äußerung findet sich im Nationalarchiv und kann online abgerufen werden unter http:// clinton4.nara.gov/WH/New/html/1 998 0126-3087.html.
    Die meisten Bemerkungen Präsident Bushs, die in diesem Kapitel zitiert werden, können online auf der offiziellen Website des Weißen Hauses nachgelesen werden: www.whitehouse.gov. Es ist schon ein biß­chen schwierig, mit so dicken Lügen durchzukommen, wenn ein ver­dammter Lakai jedes Wort mitschreibt, das du sagst, und es dann auch noch ins Internet stellt, wo es dann jeder hinterher nachlesen kann!
    • Die verschiedenen Versionen der oft wiederholten dicken Präsiden­tenlüge über die Gefahr, die angeblich von den irakischen Massen­vernichtungswaffen ausgehe, können auf dieser Website des Weißen Hauses in ganzer Länge nachgelesen werden: 21. Januar 2003, »Pre­sident Bush Meets with Leading Economists«; 12. September 2001, »President's remarks at the United Nations General Assembly«; 8. Februar 2003, »President's Radio Address«.
    • Bei einer Rede zur Unterstützung des Senatskandidaten John Cornyn, die er anläßlich eines Fundraising Dinners in Houston am 26. September 2002 hielt, ließ Bush durchblicken, daß er Saddam gegenüber auch private Rachegelüste hege: »Zweifellos richtet sich sein Haß hauptsächlich auf uns. Zweifellos kann er uns nicht ausstehen. Schließlich ist das ein Typ, der versucht hat, meinen Vater umzubringen.«
    • In einer im Fernsehen übertragenen Rede in Cincinnati, »President Outlines Iraqi Threat«, verbreitete Bush selbst am 7. Oktober 2002 das Gerücht, der Irak versuche, in Afrika angereichertes Uran zu erwerben, und habe auch versucht, Aluminiumrohre zu kaufen, um damit sein Nuklearwaffenprogramm voranzutreiben.
    • In seiner »Herbst-Kampagne«, die ihn im Oktober und November 2002 durch viele Bundesstaaten führte, um dort für den Irakkrieg zu werben, versuchte der Präsident immer wieder, eine Verbindung zwi­schen Saddam Hussein und AI Kaida zu konstruieren: 28. Oktober 2002, »Remarks by the President at New Mexico Welcome«; 28. Oktober 2002, »Remarks by the President in Colorado Wel­come«; 3I.Oktober 2002, »Remarks by the President at South Dakota Welcome«; l. November 2002, »Remarks by the President at New Hampshire Welcome«; 2. November 2002, »Remarks by the President in Florida Welcome«; 3. November 2002, »Remarks by the President in Minnesota Welcome«; 4. November 2002, »Remarks by the President at Missouri Welcome«; 4. November 2002, »Remarks by the President at Arkansas Welcome«; 4. November 2002, »Re­marks by the President in Texas Welcome«.
    Wenn man mehr Informationen über die Unternehmen, die im Nachkriegsirak die Aufträge im Wert von Hunderten von Milliarden Dollar bekommen, und deren Spenden an George W. Bush und die Republi­kanische Partei haben möchte, sollte man sich an das Center for Responsive Politics wenden. Insbesondere sollte man sich den Report »Rebuilding Iraq - The Contractors« unter www.opensecrets.org/news/ rebuilding-iraq ansehen.
    Hintergrundinformationen über Botschafter Joseph Wilson stehen in seiner Biographie, die vom Middle East Institute, einer Washingtoner Denkfabrik, zusammengestellt wurde. Mehr als drei Jahrzehnte lang bekleidete Wilson wichtige Posten im Nationalen Sicherheitsrat, den US-Streitkräften, dem Auswärtigen Dienst und dem Außenministerium. Er war der letzte Amerikaner, der vor dem Ausbruch von »Desert Storm« mit Saddam Hussein zusammentraf. Wilsons Bericht über seine Reise nach Niger im Jahre 2002 wurde von der New York Times ver­öffentlicht: »What I didn't find in Africa«, 6. Juli 2003.
    Weitere Berichte über die Wilson-Untersuchung und die von der Bush-Administration ständig wiederholten Geschichten über ein Atom­waffenprogramm des Irak finden sich in: Nicholas D. Kristof, »White House in Denial«, in der New York Times vom 13. Juni 2003; Richard Leiby, »Retired Envoy: Nuclear Report Ignored; Bush cited alleged Iraqi purchases, even though CIA raised doubts in 2002«, in: Washing­ton Post vom 6. Juli 2003; ABC World News Tonight, »White House knew Iraq-Africa claim was false; Bush administration forced into con-trition by discovery of paper trail«, 22. Juli 2003; Dana Priest & Karen DeYoung, »CIA questioned documents linking Iraq, uranium ore«, in: Washington Post vom 22. März 2003; Michael Isikoff u.a., »Follow the yellowcake road«, in: Newsweek vom 28. Juli 2003; Walter Pincus, »Bush faced dwindling data on Iraq nuclear bid«, in: Washington Post vom 16. Juli 2003; und Evan Thomas u.a., »(Over)selling the World on War«, in: Newsweek vom 9. Juni 2003.
    Laut der Washington Times-Reporterin Jennifer Harper verfolgten 62 Millionen Menschen im Fernsehen, wie Bush 2003 in seinem Bericht zur Lage der Nation den Irakkrieg propagierte: »Bush's speech reso-nates with public, polls show«, 30. Januar 2003. Der Text der Rede ist auf der Website des Weißen Hauses zu finden: »State of the Union Address«, 28. Januar 2003.
    CIA-Direktor George Tenets Stellungnahme, in der er die »Verant­wortung« dafür übernimmt, daß Bush in seiner Rede zur Lage der Nation im Jahre 2003 von der bereits widerlegten Geheimdienstinfor­mation Gebrauch machte, daß der Irak in Afrika Uran kaufen wolle, kann man nachlesen bei www.cia.gov.
    Die Oktober-Memos zeigten, daß die CIA das Weiße Haus gewarnt hatte, die Irak-Niger-Geschichte beruhe auf fehlerhaften Geheimdienst­berichten. Dieser Sachverhalt wurde von verschiedenen Presseorganen aufgedeckt. Am 23. Juli 2003 von David E. Sanger und Judith Miller in der New York Times: »After the War: Intelligence; National Security Aide Says He's to Blame for Speech Error«; und von Tom Raum: »White House official apologizes for role in State of Union speech flap«, Associated Press; und am 8. August 2003 von Walter Pincus: »Bush team kept airing Iraq allegation; officials made uranium asser-tions before and after President's speech« in der Washington Post.
    Außenminister Powell hielt die hier erwähnte Rede vor der UN am 5. Februar 2003. Der offizielle Redetext steht auf der Website der US-Botschaft bei der UN: www.un.int/usa.
    Der Bericht, daß zwei im Nordirak gefundene Fahrzeuge dazu dien­ten, Wasserstoff zum Aufblasen von Ballonen - und nicht wie vom Prä­sidenten behauptet chemische Waffen - zu produzieren, stand in der bri­tischen Zeitung The Observer: Peter Beaumont u.a., »Iraqi mobile labs nothing to do with germ warfare, report finds«, vom 15. Juni 2003. Diese Nachricht wurde bestätigt, als der dem US-Verteidigungsministe-rium unterstehende Geheimdienst Defense Intelligence Agency zum selben Schluß kam. Ein Bericht darüber stammt von Douglas Jehl »Iraqi trailers said to make hydrogen, not toiological arms«, in: New York Times vom 9. August 2003.
    Die Äußerungen von Generalleutnant James Conway über die Tatsa­che, daß die US-Truppen im Irak keine Chemiewaffen gefunden hätten, wurden von Associated Press veröffentlicht: Robert Burns, »Comman-der of U.S. marines in Iraq cites surprise at not finding weapons of mass destruction«, 30. Mai 2003.
    Informationen über die U S-Unterstützung des Irak in dessen Krieg gegen den Iran und den Einsatz von chemischen und biologischen Waf­fen des Irak in diesem Konflikt finden sich in zahlreichen Quellen, ein­schließlich: Patrick E. Tyler, »Officers say U.S. aided Iraq in war despite use of gas«, in: New York Times vom 18. August 2002; »Chemical wea­pons in Iran: confirmation by specialists, condemnation by Security Council«, in: UN Chronide, März 1984; Henry Kamm, »New Gulf War issue: Chemical Arms«, in: New York Times vom S.März 1984; Reginald Dale, »U.S. and Iraq to resume diplomatic relations«, in: Financial Times vom 27. November 1984.
    Die Liste von chemischen Wirkstoffen, die US-Unternehmen von 1985 bis 1990 an Saddam Hussein verkauften, ist enthalten im Senats­bericht: »U.S. Chemical and Biological Warfare-Related Dual Use Ex­ports to Iraq and their possible impact on health consequences of the Gulf War«, Bericht vom Vorsitzenden Donald W. Riegle jr. und dem Ausschußmitglied Alfonse M. D'Amato des Bankenausschusses des US-Senats, 103. Kongreß, 2. Sitzung, 25. Mai 1994.
    Weitere Informationen über den Export von chemischen und biologi­schen Wirkstoffen von US-Unternehmen in den Irak einschließlich einer Liste dieser Unternehmen finden sich in William Blums Titelge­schichte »Anthrax for Export« der April 1998-Ausgabe von The Pro­gressive und Jim Crogans Bericht in der LA Weekly vom 25. April bis 1. Mai 2003, »Made in the USA, Part III: The Dishonor Roll«.
    Die Information über US-Exporte von Dual-Use-Produkten in den Irak lieferte die Überwachungsbehörde der Regierung in Form eines Berichts des US-Rechnungshofs: »Iraq: U.S. military items exported or transferred to Iraq in the 1980s«, United States General Accounting Office, freigegeben am 7. Februar 1994, aber schon 1992 veröffentlicht.
    Die Anstrengungen der Reagan-Regierung, einen irakischen Sieg über den Iran zu gewährleisten, werden in den folgenden Quellen genau beschrieben: Seymour M. Hersh, »U.S. secretly gave aid to Iraq early m its war against Iran«, in: New York Times vom 26. Januar 1992; beeidigte Gerichtsaussage des früheren Beamten im Nationalen Sicherheitsrat Howard Teicher vom 31. Januar 1995; und Michael Dobbs, »U.S. had
    key role in Iraq buildup; trade in chemical arms allowed despite their use on Iranians and Kurds«, in: Washington Post vom 30. Dezember 2002.
    Die Informationen über die saudischen Waffenlieferungen an den Irak in den achtziger Jahren stammen aus dem oben zitierten Rech­nungshof-Bericht vom Februar 1994.
    Eine exzellente Quelle für die Geheimgeschichte der USA im Irak ist das National Security Archive, ein gemeinnütziges Forschungsinstitut mit einer Bücherei von freigegebenen, ehemals geheimen US-Doku­menten, die man durch den Freedom of Information Act (das Informa­tionsfreiheitsgesetz) erhalten hat. In diesem Archiv finden sich Doku­mente, die zeigen, daß das Weiße Haus gegen Bemühungen des Kongresses war, den Irak wegen des Einsatzes von chemischen und bio­logischen Waffen mit Sanktionen zu belegen, teilweise weil man poten-zielle Wiederaufbaukontrakte für die Nachkriegszeit nicht gefährden wollte: »Iraqgate: Saddam Hussein, U.S. policy and the prelude to the Persian Gulf War; 1980-1994«, The National Security Archive, 2003. Viele der von diesem Archiv gesammelten Dokumente können online eingesehen werden unter www.gwu.edu/~nsarchiv.
    Über Rumsfelds Bemühungen, eine Verbindung zwischen den Angriffen des 11. September und Saddam Hussein zu konstruieren, berichtete CBS News am 4. September 2002: »Plans for Iraq attack began on 9/11.« General Wesley Clark sprach über den Druck, der auf ihn ausgeübt wurde, den 11. September mit Saddam in Verbindung zu bringen, anläßlich eines Auftritts in der Sendung NBC News: Meet the Press am 15. Juni 2003.
    Als erste berichtete die BBC am 5. Februar 2003, daß britische Ge­heimdienste zum Schluß gekommen seien, es gebe gegenwärtig keine nähere Verbindung zwischen Saddam Hussein und AI Kaida: »Leaked report rejects Iraqi al-Qaeda link«, BBC News.
    Die Hintergrundinformationen über die angebliche AI Kaida-Basis im Nordirak stammen von Jeffrey Fleishman, »Iraqi terror camp cracks its doors«, in: Los Angeles Times vom 9. Februar 2003; und Jonathan S. Landay, »Alleged weapons site found deserted«, in: Philadelphia Inquirer vom 9. Februar 2003.
    Beispiele für die vielen Meinungsumfragen, die zeigen, daß viele Amerikaner glauben, Saddam Hussein sei in die Angriffe vom 11. Sep­tember verwickelt: Newsweek Poll vom 24.-25. Juli 2003; Program on International Policy Attitudes/Knowledge Networks Poll, Juli 2003; Harris Interactive Poll, 18. Juni 2003; CNN/t/S/1 Today/Gatiup Poll,
    9. Juni 2003 und eine weitere vom 9. Februar 2003; Christian Science Monitor Poll, 9. April 2003; CBS News/New York Times Poll,
    10. Februar 2003; Knight-Ridder Poll, 12. Januar 2003.
    Die Entfremdung zwischen den Fundamentalisten (wie Osama bin Laden) und Saddam Hussein wegen dessen Propagierung eines säkula­ren Staates wird in vielen Berichten bestätigt. Beispiele sind: John J. Mearsheimer & Stephen M. Walt, »An unnecessary war; U.S.-Iraq con-flict«, in: Foreign Policy vom 1. Januar 2003; Warren P. Strobel, »Ana-lysts: No evidence of Iraq, al-Qaida cooperation«, in: Knight Ridder Washington Bureau vom 29. Januar 2003; Paul Haven, »Saddam, al-Qaida would be unusual allies«, Associated Press, 29. Januar 2003; Patrick Comerford, »Will Christians of Iraq be denied the promise of peace?« in: Irish Times vom 6. Januar 2003; Daniel Trotta, »Safe under Saddam, Iraqi Jews fear for their future«, in: Fort Lauderdale Sun-Sen-tinel vom 4. Juli 2003; Matthew McAllester, »New fear for Iraq Jews«, in: Newsday vom 9. Mai 2003.
    Die Informationen über die Zusammenarbeit der Vereinigten Staa­ten mit Pol Pot und den Roten Khmer in Kambodscha stammen von: John Pilger, »The Friends of Pol Pot«, in: The Nation vom 11. Mai 1998; Philip Bowring, »Today's friends, tomorrow's mess«, in: Time International vom S.Oktober 2001; Andrew Wells-Dang, »Problems with Current U.S. Policy«, in: Foreign Policy in Focus vom 30. Juli 2001.
    Die amerikanische Rolle in dem Coup, der zum Tod Patrice Lumum-bas und zur Machtergreifung Mobutus in Kongo/Zaire führte, wird aus­führlich dargestellt in: Howard W. French, »An anatomy of autocracy: Mobutu's Era«, in: New York Times vom 17. Mai 2003; Peter Ford, »Regime Change«, in: Christian Science Monitor vom 27. Januar 2003; lan Stewart, »Colonial and Cold War past fuels anti-West anger in Congo«, Associated Press, 24. August 1998; und Stephen R. Weiss-man, »Addicted to Mobutu: why America can't learn from its foreign policy mistakes«, in: Washington Monthly, September 1997.
    Hintergrundinformationen über die Entmachtung von Brasiliens Joao Goulart kann man in einem Bericht des National Catholic Reporter vom 15. Juni 2001 finden: »It's time for a good national confession; Truth commissions to heal war atrocities.« Siehe auch: A. J. Langguth, »U.S. policies in hemisphere precede Kissinger and Pinochet«, in: Los Ange­les Times vom 15. Juli 2001.
    Amerikas Verwicklung in Indonesien, zuerst in die Absetzung eines gewählten Präsidenten und dann in die Invasion Osttimors, wird doku­mentiert von: Jane Perlez, »Indonesians say they suspect CIA in Bau Blast«, in: New York Times vom 7. November 2002; James Risen, »Offi-cial history describes U.S. policy in Indonesia in the 60s«, in: New York Times vom 28. Juli 2001; »East Timor Revisited«, in: National Security Archive vom 6. Dezember 2001; »CIA Stalling State Department Histo-
    ries«, in: National Security Archive vom 27. Juli 2001; Seth Mydans, »Indonesia Inquiry: Digging up agonies of the past«, in: New York Times vom3I.Mai 2000.
    Für einen Überblick über die Lage der Menschenrechte in China siehe: »World Report 2003: China and Tibet« der Organisation Human Rights Watch und »Report 2003: China« von Amnesty International. Richard McGregor erwähnt die Zahl der Fastfood-Ketten in China in seinem Bericht »KFC adds fast food to fast life in China«, in: Financial Times vom 20. Januar 2003. Informationen über Kodak und den wach­senden chinesischen Markt findet man in: Joseph Kahn, »Made in China, Bought in China«, in: New York Times vom S.Januar 2003. Über Wal-Marts umfassende Aktivitäten in China berichtet Michael Forsythe, »Wal-Mart fuels U.S.-China trade gap«, in: Bloomberg News vom 8. Juli 2003.
    Daß in China mobile Hinrichtungsfahrzeuge in Gebrauch sind, wurde bekanntgemacht von Amnesty International: »Chinese use mobile death van to execute prisoners«, und von Hamish McDonald, »Chinese try mobile death vans«, in: The Age (Melbourne) vom 13. März 2003.
    Um Informationen über all die Länder der Welt zu bekommen, die unter Diktatoren und autoritären Regierungen zu leiden haben, oder wenn ihr den Fortschritt der Menschenrechte in jedem Land nachprüfen wollt, solltet ihr euch wenden an: das Internationale Zentrum für Men­schenrechte und Demokratie (International Centre for Human Rights and Democracy), www.ichrdd.ca; Human Rights Watch, www.hrw.org und Amnesty International, www.amnesty.org.
    Paul Wolfowitz gab dem Journalisten Sam Tannenhaus im Mai 2003 ein Interview für die Zeitschrift Vanity Fair. Das US-Verteidigungsmini­sterium erhob Einspruch gegen Tannenhaus' Wiedergabe dieses Inter­views und veröffentlichte seine eigene Mitschrift des Gesprächs. Da in dieser offiziellen Version Wolfowitz auch nicht besser aussieht, ent­schied ich mich für diese Mitschrift.
    Professor Fatin Al-Rifai war am 14. Juli 2003 Gast in der ABC-Sen-dung Nightline, wo sie ihre Bedenken gegen die amerikanische Herr­schaft äußerte. Berichte über Geistliche, die einen immer größeren Ein­fluß gewinnen, findet man bei: »GI and Cleric vie for hearts and minds«, New York Times, S.Juni 2003; Anthony Browne, »Radical Islam Starts to fill Iraq's power vacuum«, London Times, 4. Juni 2003. Nicholas D. Kristofs Artikel in der New York Times vom 24. Juni 2003, »Cover your hair« und Tina Susmans »In Baghdad, a flood of fear«, Newsday, 9. Juni 2003, sind nur zwei Berichte über den zunehmenden Widerstand gegen die »Westernisierung« des Irak.
    Dominique de Villepin hielt seine Rede vor den Vereinten Nationen am 19. März 2003. Sie kann in ganzer Länge nacfigelesen werden unter: www.un.int/france/documents_anglais/030 319_cs_villepin_irak.htm.
    Eine Liste der »Koalition der Willigen«, Stand 3. April 2003, findet sich auf der Website des Weißen Hauses www.whitehouse.gov.
    Schilderungen, wie die Bush-Administration über die Franzosen her­zieht, findet man in den folgenden Quellen: William Douglas, »Paris will face consequences«, Newsday, 2l. April 2003; »Rumsfeld dismis-ses >old Europe< defiance on Iraq«, CBC News, 23. Januar 2003; und »Commander-in-Chief«, Dateiine NBC, 25. April 2003.
    Die lächerlichsten und kleinlichsten Attacken auf die Franzosen stammen aus vielen Quellen und sind nur eine kleine Auswahl aus der riesigen Menge antifranzösischer Ausfälle. Der Bericht über John Kerry und sein angeblich »französisches« Aussehen stammt von Adam Nagourney & Richard W. Stevenson, »Bush's aides plan late sprint in '04«, New York Times, 22. April 2003. Für weitere Informationen über Jim Saxtons Gesetzesvorschlag, Frankreich wirtschaftlich zu bestrafen, siehe: »Congress slow to act on anti-France bill«, Associated Press,
    10. März, 2003. Ginny Brown-Waites absolut lächerlicher Vorschlag, die Gebeine der Toten des Zweiten Weltkriegs auszubuddeln, die in Frankreich liegen, verdient nur die allerfarbigste Darstellung. Deshalb verweise ich auf den am 14. März 2003 in der New York Post erschiene­nen Artikel »Dig up our D-Day Dead« von Malcolm Balfour. Der Arti­kel von Richard Ruelas in der Arizona Republic »McCain isn't saying >oui< to Bush's tax cut plan« vom 25. April 2003 berichtet über die bösen Anzeigen gegen die beiden republikanischen Wiesel, die Beden­ken gegen Bushs unglückselige Steuersenkung äußerten. Der doch sonst immer so vernünftig argumentierende Sean Hannity ließ sich am
    11. Juni 2003 in seiner prätentiösen Debattiershow Hannity & Colmes von seinen tiefen Gefühlen übermannen, als er über Jacques Chiracs Verrat sprach.
    Wollt ihr mehr über französischen Wein als Toilettenspülung oder über die wundervollen Freiheitsfritten und noch vieles andere erfahren, oder wollt ihr gar nachempfinden, wie befriedigend es sein kann, wenn ein gepanzertes Fahrzeug über photokopierte französische Fahnen rollt, dann solltet ihr die folgenden Artikel lesen: Deborah Orin & Brian Blomquist, »White House just says Non«, New York Post, 14. März 2003; John Lichfield, »French tourism counts cost äs Americans stay away«, The Independent, 29. Juli 2003; Sheryl Gay Stolberg, »An Order of Fries, Please, But Do Hold the French«, New York Times, 12. März 2003; »Fuddruckers Jumps on >Freedom fry< bandwagon«, PR News-wire, 14. März 2003; Brian Skoloff, »Central Valley dry cleaners called French Cleaners vandalized«, Associated Press, 20. März 2003; Rob
    Kaiser, »Sofitel surrenders, lowers French flag«, Chicago Tribüne, I.März 2003; »Merchant Stands his ground äs Americans boycott fro-mage.com«, Toronto Star, 16. Februar 2003; J. M. Kalil, »Everything French Fried«, Las Vegas Review-Journal, 19. Februar 2003; FloydNor-ris, »French's has an unmentioned British flavor«, New York Times, 28. März 2003; Alison Leigh Cowan, »French exchange students get the cold shoulder«, New York Times, 4. Juli 2003; und zum Schluß über das französische Wiesel im Weißen Haus: Elisabeth Bumiller, »From the President's patisserie, building a coalition of the filling«, New York Times, 5. Mai 2003.
    Wenn ihr mehr über sein Leben, seine Genealogie und über Paul Rivoire wissen wollt, dann besucht die Website des Paul Revere-Hauses: www.paulreverehouse.org/father.html.
    Für weitere Informationen über die entscheidende Hilfe der Franzo­sen für die Kolonisten im Unabhängigkeitskrieg solltet ihr Stacy Schiffs Artikel lesen: »Making France our best friend«, der in der Time-Am-gabe vom 7. Juli 2003 erschien.
    Die Zahlen über Iraks Ölexporte in verschiedene Länder stammen aus dem Bericht der Energy Information Administration »International Petroleum Monthly« für den Juli 2003. Die Gesamtzahlen unseres Han­dels mit dem Irak im Jahre 2001 kann man bei der Foreign Trade Divi­sion (Außenhandelsabteilung) des Census Bureau (Statistisches Amt der Vereinigten Staaten) erfahren.
    Jennifer Brooks schrieb über die Übergabe eines Stadtschlüssels der Stadt Detroit an Saddam in den Detroit News vom 26. März 2003. Rumsfelds Irakbesuch ist gut dokumentiert, und das bereits weiter oben erwähnte National Security Archive an der George Washington Univer-sity besitzt ein goldiges Bild, wie sich beide Männer die Hand schütteln. Einen schnellen Überblick bekommt ihr bei: Michael Dobbs, »U.S. had key role in Iraq buildup«, Washington Post, 30. Dezember 2002.
    Statistiken über die Pro-Kopf-Zahlen der Telefone in Albanien fin­den sich zusammen mit vielen anderen lustigen Sachen im World Fact Book 2003 der CIA, im Net einzusehen unter www.cia.gov. Diese Web­site ist übrigens grundsätzlich eine prima Ausgangsbasis für eine Re­cherche der Basisfakten jedes Landes, über das ihr ein bißchen was er­fahren möchtet.
    Umfragezahlen über die internationale Opposition gegen den Irak­krieg findet man in den folgenden Quellen: Peter Morton, »U.S. citizens at odds with world on war«, National Post, 12. März 2003; Derrick Z. Jackson, »World is saying >no< to war«, Chicago Tribüne, 17. März 2003; »People power on world stage«, Reuters, 6. März 2003; »Japanese Premier says not always right to follow public opinion«, BBC Worldwide Monitoring, 5. März 2003; Susan Taylor Martin, »Business of war rolls on in Turkey, Opposition or no«, St. Petersburg Times, 2. März 2003; und George Jones, »Poll shows most Britons still against the war«, Daily Telegraph, 13. Februar 2003. Die klare britische Sicht über die größte Gefahr für den Weltfrieden stammt aus einer Umfrage, die im Auftrag von The Times (London) durchgeführt wurde: »Bush >as big a threat äs Saddam<«, 23. Februar 2003.
    Über die Rolle, die Handelsabkommen bei der Bildung der »Koali­tion der Willigen« spielten, findet sich Näheres bei: Tom Skotnicki, »Coalition of the Winning«, Business Review Weekly, 26. Juni 2003; Ciaire Harvey, »NZ leader seeks peace in her time«, The Weekend Australian, 26. April 2003; Linda McQuaig, »Rebuffed president reck-lessly saddles up for war«, Toronto Star, 9. März 2003; und David Arm-strong, »U.S. pays back nations that supported war«, San Francisco Chronicle, l I.Mai 2003.
    Einen Überblick über einige Mitglieder der »Koalition« vermittelt Dana Milbanks »Many willing, but only a few are able«, Washington Post, 25. März 2003. Milbanks Artikel berichtet auch, daß Marokko angeboten habe, die Invasion mit 2 000 Affen zu unterstützen. Eine nette kleine Randnotiz. Aber auch wenn die Affen dann doch nicht am Krieg teilnehmen durften, waren doch einige Nicht-Primaten dabei. Siobhan McDonough berichtete für Associated Press am 2. April 2003, daß Hüh­ner, Tauben, Hunde und Delphine beim Sieg mithelfen durften. Und auch wenn die Polen keine Nutztiere erübrigen konnten, so schafften sie es dann doch noch, für die gemeinsame Sache einige Soldaten auf­zutreiben: »Poland to commit up to 200 troops in war with Iraq«, Asso­ciated Press, 17. März 2003.
    Die Schätzungen über den Anteil der »Koalition« an der Weltbevöl­kerung stammen aus Ivo Daalders Artikel: »Bush's coalition doesn't add up where it counts«, Newsday, 24. März 2003, und von der »Popula­tion Clock, World Population estimate« des U.S. Census Bureau (Stati­stisches Amt der Vereinigten Staaten).
    Die Informationen über die Kriegsmaschinerie von Lockheed Martin stammen aus den folgenden Quellen: »Liquidmetal Technologies and Lockheed Martin establish product development partnership«, Business Wire, 27. Januar 2003; Barbara Correa, »War machine grows quickly«, Daily News (Los Angeles), 23. März 2003; United States Air Force (US-Luftwaffe), »USAF Fact Sheet: Milstar satellite Communications System«, März 2003; Craig Covault, »Milstar pivotal to war«, Aviation Week, 28. April 2003; »Air Force launches a military Communications satellite«, Associated Press, S.April 2003; Tom McGhee, »Bibles to bomb fins«, Denver Post, 6. April 2003; Heather Draper, »Lockheed
    Martin set to launch 6th Milstar«, Rocky Mountain News, 22. Januar 2003; Dick Fester, »Springs base controls >eyes and ears< of war«, Rocky Mountain News, 22. März 2003; Robert S. Dudney, »U.S. domi-nance in space helped win Operation Iraqi Freedom«, Chattanooga Times Free Press, 25. May 2003; Richard Williamson, »Wired for war«, Rocky Mountain News, 3. Januar 2000; Tim Friend, »Search for bin Laden extends to Earth orbit«, USA Today, S.Oktober 2001; und Heather Draper, »Liftoff: Defense Stocks soar«, Rocky Mountain News, 9. Oktober 2001.
    Schätzungen über die Kriegstoten im Irak und in Afghanistan stam­men von zwei eng zusammenarbeitenden Initiativen. Für Afghanistan siehe: Marc Herold, »Daily Casualty Count of Afghan Civilians Killed by U.S. Bombing«. Herold ist Professor an der Universität von New Hampshire, und sein Bericht beruht auf einer gründlichen und umfas­senden Auswertung aller Medienberichte über Ziviltote vom Anfang des Afghanistanfeldzugs bis heute. Der Bericht ist im Internet zu finden unter http://pubpages.unh.edu/~mwherold/. Für den Irakkrieg führte die Organisation »Iraq Body Count« Untersuchungen durch, die auf dem gleichen System basieren und deren Ergebnisse aufzurufen sind unter: www.iraqbodycount.net.
    Berichte über irakische Zivilopfer findet man bei: Paul Reynolds, »Analysis: Risk to civilians mounts«, BBC News, 2. April 2003; Lara Marlowe, »33 civilians die in Babylon bombing«, Irish Times, 2. April 2003; Zeina Karam, »Injured Iraqi boy making progress: >I feel good<«, Toronto Star, 10. Juni 2003; Corky Siemaszko, »Is he under the rubble?«, New York Daily News, 9. April 2003; William Branigin, »A gruesome scene on Highway 9«, Washington Post, 1. April 2003; Christopher Marquis, »U.S. military chiefs express regret over civilian deaths«, New York Times, 2. April 2003.
    Informationen über Streubomben findet man in Jack Epsteins Artikel für den San Francisco Chronicle »U.S. under fire for use of cluster bombs in Iraq« vom 15. Mai 2003; ebenso in Berichten von Human Rights Watch, vor allem: »U.S. use of clusters in Baghdad condemned« vom 16. April 2003 und »Cluster bomblets litter Afghanistan« vom 16. November 2001.
    Steve Johnson schrieb einen hervorragenden Artikel über die »einge­betteten Journalisten« in der Chicago Tribüne, »Media: with embedded reporters, 24-hour access and live satellite feeds«, 20. April 2003. Eben­falls interessant: Jim Rutenberg, »Cable's war coverage suggests a new >Fox Effect< on television journalism«, New York Times, 16. April 2003. Um den vollständigen Bericht der Initiative »Fairness and Accuracy in Reporting« über kriegsfreundliche Tendenzen in den Abendnachrichten einzusehen, solltet ihr die Website dieser gemeinnützigen Organisation aufrufen: www.fair.org. Der Bericht wurde im Juni 2003 veröffentlicht. Neu Cavutos Erklärungen, warum er seine journalistische Objektivität über Bord geworfen habe, findet man bei www.foxnews.com in seinem Artikel vom 28. März 2003: »American first, Journalist second«, Fox News.com, 28. März 2003. Brian Williams sprach seinen Kommentar, wie weit wir es seit dem Vernichtungsborhbardement Dresdens gebracht hätten, in einem Zustand irgendwo zwischen Schock und fassungslosem Staunen in der NBC-Sendung Nightly News vom 2. April 2003. Über den 470-Millionen-Dollar-Deal der US-Armee mit Microsoft berichtet der Seattle Post-lntelligencer. »Microsoft wins biggest order ever«, Seattle Post-lntelligencer, 25. Juni 2003. ABC's World News Tonight berichtete irrtümlich über die Entdeckung eines Waffenlagers in der Sendung vom 26. April 2003. Der September-Artikel der New York Times, der voll auf der Propagandalinie des Weißen Hauses lag, stammte von Michael Gordon and Judith Miller. Der Titel dieses Arti­kels, der am 8. September 2002 erschien, lautete: »U.S. says Hussein intensifies quest for A-bomb parts«.
    Folgende Artikel dienten als Quellen zur Geschichte von Jessica Lynch: Susan Schmidt & Vernon Loeb, »She was fighting to the death«, Washington Post, 3. April 2003; Thom Shanker, »The Rescue of Private Lynch«, New York Times, 3. April 2003; Mark Bowden, »Sometimes heroism is a moving target«, New York Times, 8. Juni 2003; Mitch Potter, »The Real >Saving of Private Lynch<«, Toronto Star, 4. Mai 2003; John Kampfner, »Saving Private Lynch story >flawed<«, BBC News Corre-spondent, 15. Mai 2003; und Lisa de Moraes, »CBS News chief defends approach to Lynch«, Washington Post, 22. Juli 2003.
    Powells Empörung über die Qualität der Geheimdienstinformatio­nen, die er vor den Vereinten Nationen vorstellen sollte, wurde zuerst von Bruce B. Auster und anderen in dem Artikel »Truth & Consequen-ces« berichtet: U.S. News & World Report vom 9. Juni 2003. Es gab zahlreiche Berichte über Großbritanniens »Geheimdienst«-Plagiate. Besonders hervorzuheben wäre hier: Sarah Lyall, »Britain admits that much of its report on Iraq came from magazines«, New York Times, 8. Februar 2003.
    Die falschen Behauptungen von Ari Fleischer und George W. Bush über das Urankonzentrat »Yellow cake« finden sich auf der Website www.whitehouse.gov. George Tenet übernahm dann zuerst dafür die Verantwortung, wie aus dem Bericht von Barry Schweid hervorgeht: »After discredited report, finger-pointing abounds inside Bush admini-stration«, Associated Press, 11. Juli 2003. Über die danach aufgetauch­ten Oktober-Memos der CIA berichteten neben anderen Dana Milbank
    & Walter Pincus, »Bush aides disclose warnmgs from CIA«, Washing­ton Post, 23. Juli 2003.
    Rumsfelds charmante Wirrnis prägte seinen großen Auftritt in der NBC-Sendung Meet the Press vom 13. Juli 2003. Condoleezza Rice trat am gleichen Tag in der CNN-Sendung Late Edition with Wolf Blitzer und der CBS-Sendung Face the Nation auf. Ein wahrlich geschäftiger Sonntag!
    Der frühere Nixon-Berater John Dean veröffentlichte seine Ein­drücke über die dicken Lügen, die Bush und seine Kumpel uns in den letzten Monaten zugemutet haben, auf der Website www.findlaw.com. Sein Artikel »Missing weapons of mass destruction: Is lying about the reason for war an impeachable offense?« erschien dort am 6. Juni 2003.

    THREE- Öl gut, alles gut

    Die Ölfirmen stellen auf ihren Webseiten dar, welche Alltagsprodukte aus Erdöl hergestellt werden. Das American Petroleum Institute (www.api.org), die größte Handels- und Lobbygruppe der amerikani­schen Ölindustrie, und Arctic Power (www.anwr.com), eine Front­gruppe, die »grün« klingt, tatsächlich aber für Ölbohrungen in der Arc­tic National Wildlife Refuge, einem großen Naturschutzgebiet in Alaska, eintritt, bieten derlei Informationen an. Bevor ihr euch ausloggt, informiert euch bei Greenpeace, www.greenpeaceusa.org, oder dem Sierra Club, www.sierraclub.org, wie ihr ein energiebewußteres Verhal­ten fördern könnt und welche Alternativen es zum Öl gibt.
    »How Fuel Cells Work«, ein technischer Bericht von Karim Nice, erklärt das Brennstoffzellen-ABC auf www.howstuffworks.com. Wei­tere Informationen über die Machbarkeit von mit Wasserstoff betriebe­nen Brennstoffzellen findet sich in Philip Ball, »Hydrogen fuel could widen ozone hole«, Nature, 13. Juni 2003; und David Adam, »Hydro­gen: Fire and Ice«, Nature, 24. März 2000. Zur Nutzung fossiler Brenn­stoffe zur Herstellung von Wasserstoffenergie siehe: »These Fuelish Things«, The Economist, 16. August 2003.
    In der für das World Resources Institute erstellten Studie »Oil äs a finite resource: When is global production likely to peak?« aus dem Jahr 2000 prognostiziert der Wissenschaftler James McKenzie, daß die globale Erdölförderung bereits 2007, spätestens aber 2019 ihren Schei­telpunkt überschreiten wird. Andere Branchenexperten kommen zu ähnlichen Schlußfolgerungen, siehe zum Beispiel David Robinson in »A new era for oil«, Buffalo News, 8. Oktober 2002, oder Jim Motavalli in »Running on EMPTY«, E, l. Juli 2000.
    Zu den Plänen der Bush-Administration, den Kernenergiesektor aus­zubauen, siehe Dan Roberts, »Hydrogen: clean, safer than in the past and populär with politicians«, Financial Tirnes, 13. Mai 2003; und »Energy Policy«, NPR: Talk ofthe Nation, 13. Juni 2003. Mit eigenen Worten formulierte Vizepräsident Dick Cheney diesen Plan in einer Rede vor dem Nuclear Energy Institute am 22. Mai 2001: www.white-house.gov/vicepresident/news-speeches,
    Besucht diese Webseiten, um JETZT ZU HANDELN und euch im Kampf um eine nachhaltige Energieversorgung zu engagieren:
    Climate Action Network: www.climatenetwork.org
    Friends ofthe Earth: www.foe.org/act/takeaction/index.html
    Greenpeace: www.greenpeaceusa.org/takeaction/
    Natural Resources Defense Council: www.nrdc.org/action/default.asp
    Physicians for Social Responsibility: www.capwiz.com/physicians/
    home/
    Project Underground: www.moles.org
    Sierra Club: www.sierraclub.org/energy
    Sustainable Energy and Economy Network: www.seen.org
    Union of Concerned Scientists: www.ucsaction.org
    U.S. Public Interest Research Group: www.newenergyfuture.com
    World Wildlife Fund: www.takeaction.worldwildlife.org

    FOUR - Die Vereinigten Staaten von BUUH!!

    Am 20. September 2001 erklärte uns George W. Bush mit todernstem Gesicht, daß die Terroristen unsere demokratisch gewählten Führer haß­ten. In dieser Rede verkündete Bush offiziell, daß die beiden Substan­tive »Freiheit« und »Angst« Krieg gegeneinander führten. Der volle Wortlaut der Rede ist einsehbar unter www.whitehouse.gov.
    Cheneys Ansichten hinsichtlich unserer »neuen Normalität«, ein Zu­stand, der »zur permanenten Eigenschaft im amerikanischen Leben wird«, sind zwar gut dokumentiert, wer jedoch ein bißchen mehr über diese neue Normalität wissen möchte, sollte Renee Tawas Artikel »Bar-ricades cover their muscle with warmth«, Los Angeles Times, 8. Novem­ber 2001, lesen, in dem über die Versuche berichtet wird, die Betonbar­rikaden ein bißchen »eleganter« zu gestalten.
    Die Angaben zur Wahrscheinlichkeit, in den USA bei einem Terror­anschlag ums Leben zu kommen, basieren auf den Angaben des vom Population Estimates Program and Populations Projections Program of the Census Bureau herausgegebenen Berichts »Annual Projections of
    the Total Resident Population äs of July 1. Middle, Lowest, Highest, and Zero International Migration Series, 1999-2100«, abrufbar auf www.census.gov. Die statistischen Angaben zur Wahrscheinlichkeit, an Grippe, Lungenentzündung, Selbstmord, einem Mord oder bei einem Autounfall zu sterben, stammen aus den National Vital Statistics Reports der Centers For Disease Control: »Deaths: Preliminary Data for 2001«, 14. März 2003.
    Zu Terrorwarnungen des FBI und Informationen über Schuhbomben und Sicherheit im Flugverkehr siehe www.fbi.gov. Mehr zu Schuhbom­ben findet sich bei Jack Hagel, »FBI identifies explosive used for shoe bomb«, Philadelphia Inquirer, 29. Dezember 2001.
    Presseberichte zu Terrorismus und gefälschten Markenartikeln fin­den sich unter anderem in: The International Herold Tribüne, »Terrorist groups seil Sham Consumer Goods to Raise Money, Interpol Head Says«, David Johnston, 18. Juli 2003; Anhörung zur Terrorfinanzierung vor dem Kongreß, Senate Governmental Affairs, 31. Juli 2003; »Hea­ring of the House International Relations Committee«, Federal News Service, 16. Juli 2003; Judd Slivka, »Terrorists planned to set wildfires, FBI memo warned«, Arizona Republic, 13. Juli 2003; Amber Mobley, »U.S. citizen admits planning al Qaeda attack«, Boston Globe, 20. Juni 2003; Randy Kennedy, »A conspicuous terror target is called hard to topple«, New York Times, 20. Juni 2003; Rhonda Bell, »Suspicious package on porch a false alarm«, Times-Picayune (New Orleans), 13. Oktober 2001.
    Informationen über das Project for the New American Century (PNAC) finden sich aufwww.newamericancentury.org. Zu Bushs Dok­trin des permanenten Kriegs und der unmittelbaren Zweckentfremdung des 11. September zur Vorbereitung der Bühne für Angriffe auf noch mehr Länder siehe: John Diamond, »Bush puts focus on protracted war with global goals«, Chicago Tribüne, 14. September 2001; »Deputy Defense Secretary Paul Wolfowitz discusses the course of action the U.S. may take after Tuesday's attacks«, National Public Radio, All Things Considered, 14. September 2001; Christopher Dickey u.a., »Next up: Saddam«, Newsweek, 3I.Dezember 2001; »Votes in Con-gress«, New York Times, 25. Mai 2003; Maureen Dowd, »Neocon coup at the Department d'Etat«, New York Times, 6. August 2003.
    Rumsfelds am 4. Oktober 2001 abgegebenes Versprechen auf einen permanenten Krieg kann nachgelesen werden unter: www.defenselink. mil.
    Informationen zu Russell Feingold (Demokrat, Wisconsin) und sei­ner einsamen Gegenstimme gegen den USA Patriot Act finden sich bei: Nick Anderson, »His >No< vote on the Terror Bill earns respect«, Los Angeles Times, 31. Oktober 2001; Emily Pierce, »Feingold defiant over vote against anti-terrorism bill«, Congressional Quarterly, 2. November 2001; Judy Mann, »Speeches and symbolism do little to solve our problems«, Washington Post, 3I.Oktober 2001. Matthew Rothschild, »Russ Feingold«, The Progressive, Mai 2002.
    russ Feingolds gesamte Erklärung in Opposition gegen den USA Patriot Act steht auf seiner Webseite, www.russfeingold.org. Um mehr über den Patriot Act und den Gesetzestext selbst zu erfahren, besucht das Electronic Privacy Information Center unter: www.epic.org/pri-vacy/terrorism/usapatriot. Lohnenswert auch die Webseiten des ACLU (www.aclu.org) und der American Library Association (www.ala.org). Mehr Informationen darüber, wie das Weiße Haus das Gesetz durch den Kongreß gepeitscht und daß kaum ein Kongreßabgeordneter die endgültige Version gelesen hat, bevor darüber abgestimmt wurde, fin­den sich in Steven Brills Buch After: Rebuilding and Defending Ame­rica in the September 12 Era, Simon & Schuster, 2003, und »Surveil-lance under the >USA/Patriot Act<«, ACLU, 2002.
    Ausführlicher zu dem Gesetz die Anhörungen vor dem Rechtsaus­schuß des Senats am 9. Oktober 2002; »How the anti-terrorism bill puts financial privacy at risk«, ACLU, 23. Oktober 2001; Imbalance of Power, Lawyers Committee for Human Rights, September 2002-March 2003; Nat Hentoff, »No >sneak and peak<«, Washington Times, 4. August 2003.
    Über Ashcrofts normale und »Notfalk-Durchsuchungsbefehle berichteten Dan Eggen und Robert O'Harrow jr. in der Ausgabe der Washington Post vom 24. März 2003 unter dem Titel, »U.S. Steps up secret surveillance«. Siehe auch Anne Gearan, »Supreme Court rejects attempt to appeal cases testing scope of secret spy court«, Associated Press, 24. März 2003; Curt Andersen, »Ashcroft accelerates use of emergency spy warrants in anti-terror fight«, Associated Press, 24. März 2003; Evelyn Nieves, »Local officials rise up to defy the Patriot Act«, Washington Post, 21. April 2003; Jerry Seper, »Congress-men seek clarifications of Patriot Act powers«, Washington Times, 3. April 2003.
    Der Bericht des Justizministeriums über die Gefangenen, »U.S. Department of Justice Office of the Inspector General: Report to Con-gress on Implementation of Section 1001 of the USA Patriot Act«, vom 17. Juli 2003 findet sich unter anderem aufwww.findlaw.com.
    Die Homepage der Defense Advanced Research Projects Agency steht unter www.darpa.mil im Internet. Mehr zu Poindexter, DARPA und dem Policy Analysis Market findet sich bei Floyd Norris, »Betting on Terror: What Markets Can Reveal«, New York Times, 3. August 2003;
    Stephen J. Hedges, »Poindexter to quit over terror futures plan«, Chi­cago Tribüne, 1. August 2003; Peter Behr, »U.S. files new Enron com-plaints«, Washington Post, 13. März 2003; und Allison Stevens, »Sena­tors want >Terrorism< futures market closed«, Congressional Quarterly Daily Monitor, 28. Juli 2003.
    Wer mehr zur Situation in Guantänamo Bay erfahren möchte, wird unter anderem fündig in: »Imbalance of Power: How changes to U.S. law and policy since 9/11 erode human rights and civil liberties«, her­ausgegeben vom Lawyers Committee for Human Rights; Matthew Hay Brown, »At Camp Iquana, the enemies are children«, Hartford Courant, 20. Juli 2003; Paisley Dodds, »Detainees giving information for incenti-ves, general says«, Chicago Tribüne, 25. Juli 2003.
    Berichte über staatliche Bürgerrechtsverstöße unter dem Patriot Act finden sich zum Beispiel in Philip Shenon, »Report on U.S. antiterro-rism law alleges violations of civil rights«, New York Times, 21. Juli 2003; »Code-red cartoonists«, USA Today, 24. Juli 2003; und Tom Brune, »Rights abuses probed«, Newsday, 22. Juli 2003.
    John Clarke erzählte die Geschichte seines Verhörs beim Versuch, von Kanada aus zurück in die Vereinigten Staaten einzureisen, in dem Artikel »Interrogation at the U.S. border«, Counterpunch, 25. Februar 2002. Viele andere Berichte über die außer Kontrolle geratenen Behör­den stammen von Neu Mackay, »Rage. Mistrust. Hatred. Fear. Uncle Sam's enemies within«, Sunday Herold, 29. Juni 2003. Siehe auch: »Judge Steps down after admitting ethnic slur«, Associated Press,
    18. Juni 2003; »Six French journalists stopped in L.A., refused admis-sion to U.S.«, Associated Press, 21. Mai 2003; »Cop photographs class projects during l :30 AM visit«, Associated Press, 5. Mai 2003; Matthew Rothschild, »Enforced conformity«, The Progressive, 1. Juli 2003; Dave Lindorff, »The Government's air passenger blacklist«, New Haven Advocate; Matthew Norman, »Comment & Analysis«, The Guardian,
    19. März 2002; »Show doesn't make evil man sympathetic«, USA Today, 18. Mai 2003; »Principal bans Oscar-winning documentary«, Hartford Courant, 6. April 2003.
    Ari Fleischers Warnung vor Big Brother an die Adresse der Amerika­ner findet sich auf www.whitehouse.gov und war auch Gegenstand zahl­reicher Medienberichte.
    Zu dem Debakel der INS-Visa für Terroristen siehe Bill Saporito u.a., »Deporting the INS: Granting visas for terrorists after 9/11 could be the last gaffe for the Immigration Service«, Time Magazine, 25. März 2002.

    FIVE - Wie stoppt man den Terrorismus? Laßt einfach selbst ab vom Terrorismus!

    William Blums Killing Hope: U. S. Military and CIA Interventions Since World War II bietet eine gute Zusammenfassung der von den USA initiierten Staatsstreiche in Chile, Guatemala und Indonesien. Perpetua! Warfor Perpetual Peace: How We Got to Be So Hated ist eine wichtige Sammlung von Essays von Göre Vidal (als Bonus bekommt man dazu eine handliche 20-seitige Liste, die alle US-amerikanischen Militärin­terventionen in der ganzen Welt seit dem Zweiten Weltkrieg zusammen­faßt). Auf deutsch ist diese Aufsatzsammlung unter dem Titel Ewiger Krieg für ewigen Frieden. Wie Amerika den Hass erntet, den es gesät hat im Juli 2002 bei der Europäischen Verlagsanstalt erschienen. Für einen kritischen Blick auf die augenblickliche amerikanische Außenpo­litik empfiehlt sich die Website: www.foreignpolicy-infocus.org.
    Israel ist einer der größten Importeure von Waffen aus den Vereinig­ten Staaten. Im letzten Jahrzehnt verkauften die USA Israel Waffen und Militärausrüstung im Wert von 7,2 Milliarden Dollar. Davon waren 762 Millionen Dollar »Direct Commercial Sales« (DCS), also Direktver­käufe amerikanischer Waffenfirmen an Israel. Lieferungen über 6,5 Milliarden Dollar wurden im Rahmen des »Foreign Military Financing (FMF)«-Programms direkt von Regierung zu Regierung als subventio­nierte Militärhilfe abgewickelt (William D. Härtung und:Frida Berrigan: »An Arms Trade Resource Center Fact Sheet«, Mai 2002). Das Middle East Research and Information Project brachte einen Leitfaden über die gegenwärtige Intifada und einen Leitfaden über Palästina, Israel und den arabisch-israelischen Konflikt heraus: www.merip.org. Die israeli­sche Friedensorganisation Peace Now ist der Ansicht, daß »nur ein Frie­den Israel Sicherheit bringen wird und die Zukunft unseres Volkes gewährleisten kann«. Daher fordert diese Organisation die israelische Regierung auf, durch Verhandlungen und gegenseitige Kompromisse Frieden mit Israels Nachbarn und dem palästinensischen Volk zu schlie­ßen (www.peacenow.org). Die arabische Menschenrechtsgesellschaft Arab Association for Human Rights (www.arabhra.org) versucht die politischen, zivilen, wirtschaftlichen und kulturellen Rechte der palästi­nensisch-arabischen Minderheit in Israel zu gewährleisten und zu för­dern.
    Die amerikanischen Energieverbrauchszahlen stammen von der Energy Information Administration des US-Energieministeriums (U.S. Department of Energy) sowie dem Human Development Report des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (United Nations Development Program). Einen kritischen Blick auf die Verbrauchsge-
    wohnheiten der Vereinigten Staaten werfen John de Graaf, David Wann, Thomas H. Naylor und David Horsey in ihrem Buch Affluenza: The All-Consuming Epidemie, auf deutsch erschienen als Affluenza: Zeitkrank­heit Konsum im März 2002 im Riemann Verlag. Es gibt viele Leitfäden, wie man gute Vorsätze in Alltagshandeln umsetzen kann: Culture Jam: How to Reverse America's Suicidal Consumer Binge - and Why We Must von Kalle Lasn; The Complete Idiot's Guide to Simple Living von Georgene Lockwood; 50 Simple Things You Can Do to Save the Earth von The Earth Works Group und The Better World Handbook von Ellis Jones, ross Haenfler und Brett Johnson.
    Die Angaben über das Wasserproblem stammen vom Umweltpro­gramm der Vereinten Nationen (United Nations Environmental Pro­gram) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Unterstützt die Kampagne der bedeutenden US-amerikanischen Reform-NGO »Public Citizen« für einen weltweiten Zugang zu sauberem und erschwingli­chem Trinkwasser und gegen eine Privatisierung der öffentlichen Was­serversorgung (www.citizen.org/cemep/Water).
    Die Informationen über die Sweatshop-Arbeiter stammen von der Organisation zur Verteidigung von Arbeitnehmerrechten National Labor Committee und von UNITE!, der Gewerkschaft, die die Arbeit­nehmer der Bekleidungsindustrie in den USA und Kanada vertritt. Für nähere Informationen solltet ihr zu diesen Organisationen (www.nlcnet. org und www.behindthelabel.org) Kontakt aufnehmen oder euch an eine der vielen Anti-Sweatshop-Kampagnen wenden: Sweatshopwatch: www.Sweatshopwatch.org; Maquila Solidarity Network: www.maquila-solidarity.org und United Students Against Sweatshops: www.usasnet. org.
    Die Internationale Arbeitsorganisation (International Labor Organi­sation ILO) schätzt, daß in den Entwicklungsländern 250 Millionen Kinder im Alter zwischen fünf und vierzehn Jahren arbeiten müssen, davon 120 Millionen ganztägig. Die Abteilung für Kinderrechte (The Children's Rights Commission) der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch dokumentiert im Internet das schlimme Schicksal der zur Sklavenarbeit gezwungenen Kinder: www.hrw.org/children/ labor.htm. Die Organisation Global March Against Child Labor ver­sucht das Übel der Kinderarbeit weltweit abzuschaffen: www.global-march.org. Ein kostenloses Poster gegen Kinderarbeit zum Aufhängen in Klassenzimmern, öffentlichen Räumen oder im Büro kann man be­stellen bei www.aft.org/international/child/. Ihr könnt auch eine Petition gegen Kinderarbeit unterschreiben.
    Auf der Website www.iraqbodycount.org findet man eine Aufstel­lung der Zivilisten, die im Krieg gegen den Irak ums Leben gekommen sind. Darin heißt es: »Die Opferzahlen stammen aus einer Zusammen­schau aller entsprechenden Berichte im Internet. Wenn diese Quellen unterschiedliche Zahlen enthalten, werden jeweils die höchste und die niedrigste aufgeführt. Unabhängig voneinander überprüfen mindestens drei Mitglieder des Iran Body Count-Projekts alle Ergebnisse auf ihre Richtigkeit hin, bevor sie veröffentlicht werden.«
    Die Statistik über die intelligenten B*omben im Irak stammt aus dem Bericht von Jim Krane für Associated Press: »U.S. Precision Weapons Not Fool-proof« vom 4. April 2003.
    Laut der Friedensorganisation Peace Action befinden sich in den Depots der Vereinigten Staaten noch über 10500 Nuklearsprengköpfe. Besucht die Website dieser Organisation und helft mit beim Kampf für eine sicherere Welt: www.peace-action.org. Das Plowshares Movement (»Schwerter zu Pflugscharen«) versucht seit langem auch durch gewalt­losen zivilen Ungehorsam unser Eand zu entwaffnen: www.plowshare-sactions.org. Die Chemical Weapons Working Group bemüht sich um eine sichere Vernichtung von Munition, chemischen Waffen und Giftstof­fen überall in den Vereinigten Staaten: www.cwwg.org.
    Wenn ihr noch mehr über Amerikas ruhmreiche Vergangenheit bei der Beseitigung von Demokratien und der Unterstützung blutiger Dikta­toren erfahren wollt, gibt es vielleicht keinen besseren Einstieg, zumin­dest was inzwischen freigegebene, ehemals geheime Dokumente be­trifft, als das National Security Archive der George Washington University. Seine Web-Adresse: www.gwu.edu/~nsarchrve.

    SIX-Jesus W. Christ
    Gott braucht keine Quellenangaben, die bloße Andeutung ist für ihn eine Beleidigung.

    SEVEN - Horatio Alger muß sterben
    Die Statistiken über die Einkommenssituation der Unternehmensführer stammen aus folgenden Quellen: »Executive Pay«, John A. Byrne u.a., Business Weck, 6. Mai 2002; »Executive Pay: A Special Report«, Alan Cowell, The New York Times, l. April 2001. In dem Bericht der Business Week heißt es weiter: »Während im vergangenen Jahrzehnt die Löhne und Gehälter der gewöhnlichen Arbeitnehmer um 36 Prozent stiegen, kletterten die Einkommen der Unternehmenschefs um ganze 340 Pro­zent auf 11 Millionen Dollar.«
    Der Bericht des Magazins Fortune über Gauner in den höchsten Füh­rungskreisen der Wirtschaft »You Bought, They Sold« erschien am 2. September 2002 und kann im Internet eingesehen werden unter www. fortune.com.
    Der Großteil der Informationen in dem Abschnitt über die Tote-Bau­ern-Versicherung stammt aus der wichtigen Arbeit von Ellen E. Schultz und Theo Francis: »Valued Employees: Worker Dies, Firm Profits -Why?« erschienen im The Wall Street Journal vom 19. April 2002. Spä­tere Berichte über dieses Thema: »Companies Gain a Death Benefit«, Albert B. Crenshaw, The Washington Post, 30. Mai 2002; und »Bill to Limit Dead Peasants Policies Ignored to Death«, L. M. Sixel, Houston Chronicle, 4. Oktober 2002.
    Für mehr Informationen über den Gesetzesvorschlag im Kongreß, der es Unternehmen erlauben würde, weniger Geld in die Pensionsfonds von Arbeitern einzuzahlen, siehe: »Bill Reduces Blue-Collar Obligati­ons for Pension«, Mary Williams Walsh, The New York Times, 6. Mai 2003. Mehr über die Kontroverse über den »Tote-Senioren-Rabatt« erfahrt ihr in: »Life: The Cost-Benefit Analysis«, John Tierney, The New York Times, 18. Mai 2003.
    Wenn ihr mehr über Ken Lays Spenden für den Bush-Wahlkampf wissen möchtet, oder wenn ihr Informationen über Wahlkampfspenden im allgemeinen sucht, solltet ihr zu den ausgezeichneten Leuten beim Center for Responsive Politics Kontakt aufnehmen, www.opensecret-s.org. Für Informationen über Bushs Verwendung von Enron-Jets siehe: »Enron: Other Money in Politics Stats«, Center for Responsive Politics, 9. November 2001; und »Flying High on Corporations«, Capital Eye, Winter 2000. Für einen Bericht über Bushs kleinen Abstecher, um sich anzuschauen, wie Lay den Eröffnungswurf im Enron-Stadion von Hou­ston ausführte, siehe: »Bush Visits Top Contributor for Houston Base­ball Bash«, Megan Stack, Associated Press, 7. April 2000.
    Für mehr Informationen über »Kennyboys« »Hilfe« für Bush, Leute für dessen neue Administration auszuwählen, und über seine Rolle in Cheneys Energy Task Force siehe: »Mr. Dolan Goes to Washington«, James Bernstein, Newsday, 4. Januar 2001; »Bush Advisers on Energy Report Ties to Industry«, Joseph Kahn, The New York Times, 3. Juni 2001; »Power Trader Tied to Bush Finds Washington All Ears«, Lowell Bergman und Jeff Gerth, The New York Times, 25. Mai 2001; »Bush Energy Paper Followed Industry Path«, Don van Natta und Neela Banerjee, The New York Times, 27. März 2002; »Judge Questions U.S. Move in Cheney Suit«, Henri E. Cauvin, The Washington Post, 18. April 2003.
    Weitere Informationen über Enron findet man in den folgenden Arti-kein: Richard A. Oppel jr., »Enron Corp. Files Lafgest U.S. Claim for Bankruptcy«, The New York Times, 3. Dezember 2001; Steven Pearlstein & Peter Behr, »At Enron, the fall came quickly; complexity, partner-ships kept problems from public view«, The Washington Post, 2. Dezember 2001; Eeslie Wayne, »Enron, preaching deregulation, worked the statehouse circuit«, The New York Times, 9. Februar 2002; John Schwartz, »The cast of characters in the Enron drama is lengthy, and their relationships complex«, The New York Times, 13. Januar 2003; Jim Drinkard & Greg Farrell, »Enron made a sound investment in Washington«, USA Today, 24. Januar 2002; Stephen Eabaton, »Balan-cing deregulation and Enron«, The New York Times, 17. Januar 2002; Jerry Hirsch, u. a., »Safeguards failed to detect warnings in Enron deba-cle«, The Los Angeles Times, 14. Dezember 2001; Mary Flood, »The Fall of Enron«, Houston Chronicle, 5. Februar 2003; Jerry Hirsch, »Energy execs gain millions in stock sales«, The Los Angeles Times, 13. Juni 2001; Stephanie Schorow, »Wealth of options«, Boston Herald, 30. September 2002; Jake Tapper, »Secret hires warned Enron«, Salon, 20. Januar 2002; Ben White und Peter Behr, »Enron paid creditors S3.6 billion before fall; filing also details payments to executives«, The Washington Post, 18. Juni 2002; Jim Yardley, »Big bürden for ex-wor-kers of Enron«, New York Times, 3. März 2002; Eric Berger, »Enron facing pension lawsuit«, Houston Chronicle, 26. Juni 2003; Steven Greenhouse, »Public funds say losses top $1.5 billion«, The New York Times, 29. Januar 2002; Mary Flood u. a., »Far from finrshed«, Houston Chronicle, 22. Juni 2003.
    Enrons und Andersens Spendenzahlungen und die Interessenkon­flikte, die diese schließlich für die »Untersuchungen« der Regierung heraufbeschworen, werden ausführlich dargestellt in dem Artikel von Don Van Natta jr., »Enron or Andersen made donations to almost all their congressional investigators«, The New York Times, 25. Januar 2002. Informationen über Enrons Versuche, seine Gesetzesverstöße zu vertuschen, und die Entscheidung der Bush-Administration, nichts gegen den sich abzeichnenden Zusammenbruch zu unternehmen, fin­den sich bei: »Shredded papers key in Enron case«, Kurt Eichenwald, The New York Times, 28. Januar 2002; »Ken who?«, Bennet Roth u. a., Houston Chronicle, l I.Januar 2002; »Bush aide was told of Enron's plea«, Dana Milbank, The Washington Post, 14. Januar 2002; »Number of contacts grows«, H. Josef Herbert, Associated Press, 12. Januar 2002.
    »Präsident« Bushs Versuch, seine enge Freundschaft mit Ken Eay zu leugnen, wurde zuerst dokumentiert im Protokoll seiner Pressekonfe­renz vom 10. Januar 2002. Man findet dieses Protokoll auf der Website:
    www.whitehouse.gov. Dazu siehe auch: »Ken who?«, Bennet Roth u. a., Houston Chronicle, l I.Januar 2002; »Enron spread contributions on both sides of the aisle«, Don van Natta jr., The New York Times, 21. Januar 2002; und »Despite President's Denials, Enron & Lay Were Early Backers of Bush«, Texans for Public Justice (www.tpj.org), l I.Januar 2002.

    EIGHT - Juhu! Ich bekam eine Steuersenkung!
    Mehr Informationen über die tatsächlichen Auswirkungen der von Bush 2003 veranlaßten »Mike-Moore-Steuersenkung« finden sich im Bericht des Center on Budget and Policy Priorities, »New tax cut law uses gim-micks to mask cost; ultimate price tag likely to be S 800 billion to $ l trillion«. Auch online unter: www.cbpp.org.
    Über Bushs und Cheneys angekündigtes Steuergeschenk wurde von James Toedtman in Newsday berichtet: »Tiebreaker's Tax Break«, 20. Mai 2003.
    Als ich dies schrieb, belegten die Texas Rangers einen der untersten Plätze in der American Eeague West (o. k., o. k., ich weiß, sie sind nicht so mies wie die Detroit Tigers).
    Wer mehr über die 47 Eeute erfahren will, die Präsident Clinton »um­bringen« ließ, muß nur bei seiner Eieblingssuchmaschine im Internet »Clinton Body Count« eingeben oder einfach amerikanisches Radio hören. Dieses moderne Märchen ist ein Lieblingsthema der Republi­kaner.
    Im Sommer 2003 prognostizierte das Congressional Budget Office (www.cbo.gov), daß das Staatsdefizit im selben Jahr 401 Milliarden Dollar erreichen würde. Mehr Informationen im Artikel von Alan Fram vom 10. Juni: »CBO Expects Deficit to Shatter Record« von Asso­ciated Press. Mehr über Bushs Versuche, das prognostizierte Defizit herunterzuspielen, bis der Kongreß seiner Steuersenkung zugestimmt hatte, steht in dem Artikel »Bush Shelved Report on $ 44,200 Billion Deficit Fears« von Peronet Despeignes, in der Financial Times vom 29. Mai 2003.
    Bush behauptete bei einer Radioansprache am 26. April 2003, daß jeder Steuerzahler von seiner Steuersenkung profitieren werde. Ein Transkript der Rede steht auf der Website des Weißen Hauses: www.whitehouse.gov. Das Center on Budget and Policy Priorities ent­hüllte die Wahrheit in seinem Bericht vom l. Juni 2003: »Tax cut law leaves out 8 million filers who pay income taxes«. In einem Bericht vom 5. Juni 2003 meldete das Center die Auswirkungen der Steuersenkung auf die Bundesstaaten: »Federal tax changes likely to cost states billions of dollars in coming years«. Mehr Informationen bei Citizens for Tax Justice (www.ctj.org), vor allem in dem Bericht vom 30. Mai 2003: »Most taxpayers get little help from the latest Bush tax plan«.
    Einen hervorragenden Überblick über die findigen Methoden der Bundesstaaten, Geld zu sparen, etwa indem Glühbirnen herausgedreht oder Schulen geschlossen werden, findet man in den Artikeln »Drip Drip Drip« von Matt Bai in der New York Times vom 8. Juni 2003 und »States facing Budget shortfalls, Cut the major and the mundane« von Timothy Egan in der New York Times vom 21. April 2003.
    Wer eine Rückzahlung vom Finanzamt in Höhe von einer Million Dollar oder mehr erwartet (und wer täte das nicht?), kann das Formular von der Website des IRS runterladen: www.irs.gov/pub/irs-pdf/f8302. pdf.
    Bush äußerte sich am 28. Mai 2003 anläßlich der Unterzeichnung der Steuersenkung, wie diese Familien mit Kindern helfen würde, siehe auch www.whitehouse.gov. Wer mehr über die Steuersenkung lesen möchte, die Bush an jenem Tag unterzeichnete und die Familien nicht half, auch nicht den Familien von einer Million Militärangehörigen, wird in folgenden Artikeln fündig: »Tax Law Omits $40 Child Credit for Millions« von David Firestone in der New York Times vom 29. Mai 2003 und »One million military children left behind by massive new tax package«, Children's Defense Fund (www.childrensdefense.org), 6. Juni 2003.

    NINE - Ein liberales Paradies
    Nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums dienen in den ameri­kanischen Streitkräften heutzutage ungefähr 1,4 Millionen Männer und Frauen, »DoD Active Duty Military Personnel Strength Levels, fiscal years 1950-2002«. Selbst mitten im Vietnamkrieg von 1965 bis 1972 waren es nur 2,594 Millionen, wie aus einem Bericht von David M. Halbfinger und Steven A. Holmes hervorgeht: »Military Mirrors a Working-Class America«, in: The New York Times, 30. März 2003.
    Selbst zu Beginn des unendlichen »Kriegs gegen den Terror« fand eine Umfrage der Organisation »Americans for Victory Over Terro-rism« unter College-Studenten heraus, daß 21 Prozent sich einer Einbe­rufung vollständig entziehen würden, während 37 Prozent nur dann einen Militärdienst ableisten wollten, falls dieser komplett in den Verei­nigten Staaten stattfinden würde. Sprecher der Armee und der Marines gaben bekannt, daß nach dem 11. September die Rekrutierungszahlen
    nicht gestiegen seien, und zitierten interne Untersuchungen des Marine-corps, die zeigten, daß der Krieg einen »neutralen bis leicht negativen« Effekt auf die Anwerbung neuer Militärangehöriger hatte. Diese Anga­
     
  16. shamani

    shamani Meister

    Beiträge:
    174
    Registriert seit:
    31. Mai 2003
    Ort:
    Nürnberg
    Der Rest:

    TEN - Wie man mit seinem konservativen Schwager redet
    Informationen zu Mumia Abu Jamal finden sich auf der Website von Amnesty International, »Life in the Balance« unter www.amnestyusa. org/abolish/reports/mumia oder auf Deutsch: »Hinrichtung abgewen­det« unter dem Stichwort »Mumia« unter www.amnesty.de. Bei Amne­sty sind auch andere Berichte über Aktionen gegen die Todesstrafe lesenswert. Siehe auch: The National Coalition to Abolish the Death Penalty unter www.ncadp.org und das Death Penalty Information Center unter www.deathpenaltyinfo.org.
    Die Angaben zu Gewerkschaften und Renten stammen aus den Arti­keln von David Cay Johnston und Kenneth N. Gilpin, »A Case Sounds a Warning About Pension Safety« in: The New York Times, l. Oktober 2000; und Peter G. Gosselin, »Labor's Love of 401(k)s Thwarts Bid for Reform« in: Los Angeles Times, 22. April 2002.
    Mehr zur Kampagne »Kauft US-Produkte« in Dana Franks Buch Buy American: The Untold Story of Economic Nationalism, Boston 1999; Peter Gilmore, »The Untold Story (and Failure) of >Buy American< Campaigns« in: UE News, United Electrical, Radio and Machine Workers of America; Lisa Hong, »Is It >Buy Americam or Japan Bashing<?« in: Asian Week, 1. Februar 1992.
    Hilfreich bei der gewerkschaftlichen Organisation sind die Websites der SEIU (Service Employees International Union) unter www.seiu.org und UE (United Electrical, Radio and Machine Workers of America) unter www.ranknfile-ue.org.
    Bevor wir Bill O'Reilly zu sehr in den Himmel loben, sollten wir bedenken: Er ist gegen die Todesstrafe. Der Grund: »Das ist eine viel zu milde Strafe.« Ebenso ist er gegen das Nordamerikanische Freihan­delsabkommen, weil er verhindern will, daß Mexikaner in die USA kommen. Wir sollten nicht vergessen, daß er Mexikaner schon minde­stens zweimal als »wetbacks« bezeichnet hat (verächtliche Bezeichnung für illegale Einwanderer aus Mexiko - »Naßrücken«, weil viele durch den Rio Grande schwimmen, A.d.U.), einmal in seiner Sendung The O'Reilly Factor vom 6. Februar 2003 und dann am 5. Januar 2003 in Morning Call in Allentown, Pennsylvania.
    Informationen über Nixon finden sich in den Artikeln von Deb Riechmann für Associated Press: »Nixon Sought Release of Americans in China Before Historic Trip«, S.April 2001 und »U.S. - Tale of a Treaty«, 16. Juni 2001; USA Today, »Title IX at 30: Still Under Fire«, 19. Juni 2002; Huw Watkin, »Burying the Hachet« in: Time, 20. Novem­ber 2000 und The American Experience, PBS 2002 unter www.pbs.org/ wgbh/amex/presidents.
    Die Angaben zum Verdienst von gewerkschaftlich organisierten und nicht organisierten Arbeitern stammen vom Bureau of Labor Statistics, United States Department of Labor, »Table 2. Mediän Weekly Earnings of Full-Time Wage and Salary Workers by Union Affiliation«, 25. Februar 2003.
    Die Zahlen zu den Personen, die jedes Jahr in den USA aufgrund der Luftverschmutzung sterben, sind einer Pressemitteilung der Harvard School of Public Health entnommen, »Air pollution deadlier than pre-viously thought«, 2. März 2000. Die Zahlen über die durch Luftver­schmutzung bedingten Kosten in der Gesundheitsfürsorge stammen von den Centers for Disease Control, National Center for Environmental Health, Air Pollution and Respiratory Health Branch, www.cdc.gov/ nceh/airpollution.
    Die Diskussion über den Superrund basiert auf Artikeln von Kathe-rine Q. Seelye in der New York Times, »Bush Proposing Policy Changes on Toxic Sites«, 24. Februar 2002 und »Bush Slashing Aid for EPA Cleanup at 33 Toxic Sites«, I.Juli 2002; Margaret Ramirez, »Report Links Superfund Sites, Illness« in: Newsday, 15. Juni 2003. Kontaktiert das Center for Health, Environment and Justice unter www.chej.org und zieht Regierung und Industrie zur Verantwortung!
    Die Informationen über den Energieverbrauch in den USA stammen vom United States Department of Energy, »Table l .5 Energy Consump-tion and Expenditures Indicators, 1949-2001« und dem American Council for an Energy-Efficient Economy, »Energy Efficiency Re­search, Development, and Deployment: Why Is Federal Support Neces-sary?«, zugänglich unter www.aceee.org. Die Möglichkeiten von Autos und Geländewagen mit niedrigerem Benzinverbrauch werden in dem Artikel »Increasing America's Fuel Economy« der Alliance to Save Energy aufgezeigt. Online unter www.ase.org.
    Mehr Informationen zu den Kosten des Kriegs gegen Drogen beim Center for Substance Abuse Treatment, April 2000, Drug Policy Alli­ance, >»Fuzzy Math< in New ONDCP Report«, 12. Februar 2003. Wer sich engagieren will, sollte das Prison Moratorium Project unter www.nomoreprisons.org kontaktieren, eine Gruppe, die sich dafür ein­setzt, daß weniger Gefängnisse gebaut werden und die Gelder statt dessen in Städten und Gemeinden eingesetzt werden, die besonders unter der Justizpolitik zu leiden haben. Oder wendet euch an New York Mothers of the Disappeared, eine Organisation von betroffenen Fami­lienmitgliedern, die sich für die Abschaffung der Rockefeller Drug Laws einsetzt, weil sich diese vor allem gegen Arme und Farbige richten (www.kunstler.org).
    Die Statistik über die jährlichen »Ausgaben für illegale Drogen stammt aus dem Bericht »Prepared Remarks of Attorney General John Ashcroft, DEA/Drug Enforcement Rollout«, John Ashcroft, United States Department of Justice, 19. März 2002.
    Die Angaben zum Analphabetentum bei Gefängnisinsassen und Sozialhilfeempfängern wurden aus der aktuellen Statistik des National Center for Education zitiert, das sich wiederum auf das Center on Crime Communities and Culture bezieht, »Education äs Crime Prevention«, September 1997, siehe auch Verizon Reads Program unter www.veri-zonreads.net; Lezlie McCoy, »Literacy in America« in: The Philadel­phia Tribüne, S.Dezember 2002. Wer sich bei den Programmen für Analphabeten engagieren möchte, wird bei den Literacy Volunteers of America unter www.literacyvolunteers.org und Women in Literacy unter www.womeninliteracy.org fündig.
    Die Angaben zu den Ausgaben für Schulen und Gefängnisse stam­men von: Bureau of Justice Statistics, National Center for Education Statistics, National Association of State Budget Officers, U.S. Census Bureau, zitiert in einem Sonderbericht von Mother Jpnes, »Debt to Society«2001.
    Die Informationen über die Einkommensspreizung in den USA fin­det man im Bericht des Census Bureau, »A Brief Look at Postwar U.S. Income Inequality«, Juni 1996 (für die Jahre 1947 bis 1992) und »The Changing Shape of the Nation's Income Distribution, 1947-1998«, Juni 2000. Siehe auch den Artikel von Paul Krugman in der New York Times, »For Richer«, vom 20. Oktober 2002.

    ELEVEN - Großreinemachen oder Wie werden wir beim nächsten Frühjahrsputz diesen Bush los?
    Laut dem amtlichen Endergebnis der Bundeswahlkommission (Federal Election Commission) (www.fec.gov) erhielten im Jahr 2000 Göre 48,38 und Ralph Nader 2,74 Prozent aller Stimmen, das sind zusammen 51,12 Prozent.
    Nach einem Bericht der New York Times (David Rosenbaum, »Defying Labels Left and Right, Dean's '04 Run is Making Gains«,
    vom 30. Juli 2003) »bleibt [Dean] in Steuerangelegenheiten konservativ, er ist der Meinung, die Schußwaffenkontrolle sollte man den Einzelstaa­ten überlassen, und er möchte für einige Verbrechen die Todesstrafe bei­behalten«.
    Laut dem Bericht »Voting and Registration in the Election of Novem­ber 2000« (Wahlverhalten und Wahlbeteiligung bei den Wahlen vom November 2000) des United States Census Bureau (des Statistischen Amts der Vereinigten Staaten) vom Februar 2002 gaben bei der 2000-er Wahl 42359000 männliche, nicht-hispanische Weiße ihre Stimme ab. Bei einer Gesamtzahl aller abgegebenen Stimmen von 110826000 bedeutet das einen Anteil der männlichen Weißen von 38,22 Prozent. Frauen aller Rassen gaben 59284000 Stimmen ab, das sind 53,49 Pro­zent aller Stimmen. 5327000 männliche Schwarze, das sind 4,81 Pro­zent, und 2671000 männliche Hispanics, also 2,41 Prozent, gingen zur Wahl: Zusammen waren das 7,22 Prozent der abgegebenen Stimmen. Somit machten männliche Schwarze, männliche Hispanics und Frauen insgesamt 60,71 Prozent aller Wähler aus.
    Die zwei weiblichen Senatoren des Jahres 1991 waren Nancy Kasse­baum, eine Republikanerin (R) aus Kansas, die von 1978 bis 1997 im Senat saß, und Barbara Mikulski, eine Demokratin (D) aus Maryland, die 1987 zum ersten Mal gewählt wurde und bis heute ihren Sitz behal­ten hat. Die anderen Senatorinnen sind zur Zeit: Lisa Murkowski (R-Alaska); Blanche Lincoln (D-Arkansas); Dianne Feinstein (D-Kalifor­nien); Barbara Boxer (D-Kalifornien); Mary Landrieu (D-Louisiana); Olympia Snowe (R-Maine); Susan Collins (R-Maine); Debbie Stabe-now (D-Michigan); Hillary Rodham Clinton (D-New York); Elizabeth Dole (R-North Carolina); Kay Bailey Hutchison (R-Texas); Patty Mur-ray (D-Washington) und Maria Cantwell (D-Washington). Die erste Frau, die in den Senat gewählt wurde, war Hattie Wyatt Caraway (D-Arkansas). Sie war jedoch nicht die erste Frau im Senat - diese Aus­zeichnung gebührt Rebecca Latimer Feiton (D-Georgia), die 1922 als Nachrückerin in dieses erlauchte Gremium aufgenommen wurde. Insge­samt hat es das Volk der Vereinigten Staaten, das zu 51 Prozent aus Frauen besteht, seit 1922 gerade mal geschafft, 33 Frauen in den Senat zu schicken. Eine komplette Liste aller Senatorinnen erhaltet ihr auf der Website des Senats, www.senate.gov. Eine komplette Liste aller Präsi­dentinnen... nun... warum lest ihr das noch? Das Buch ist zu Ende. Geht los und nervt Oprah, wie ich es euch aufgetragen habe!
    Das Census Bureau schätzt, daß es 146 Millionen Frauen in diesem Lande gibt, aber nicht alle könnten sich als Präsidentschaftskandidatin aufstellen lassen. Um Präsident der Vereinigten Staaten zu werden, muß man als amerikanischer Bürger geboren worden und über 35 Jahre alt sein. Zieht man dies in Betracht, gibt es nach.Schätzungen des Cen-sus Bureau 66 190 000 Frauen, die unsere erste Präsidentin werden könnten.
    Oprahs Bemerkung, daß sie »niemals« für die Präsidentschaft kandi­dieren werde, wurde neben anderen Journalisten von Peggy Andersen überliefert: »Oprah for President? >Never!<«, Associated Press, 31. Mai 2003. „
    Um mehr Informationen über General Wesley K. Clark und seine politischen Pläne zu bekommen, sollte man www.leadershipforameri-ca.org kontaktieren, die Organisation, die er gründete, um »einen natio­nalen Dialog über Amerikas Zukunft zu fordern«. Seine Äußerungen über das Recht auf Abtreibung und für eine bessere Schußwaffenkon­trolle fielen in der CNN-Sendung Crossfire am 25. Juni 2003. Er sprach über Bushs Steuersenkungen, den Patriot Act und die Quotenregelung für Minderheiten in der NBC-Sendung Meet the Press vom 15. Juni 2003. Seine Kommentare über einen Angriff auf den Iran stammen aus der FOX News-Sendung Big Story vom 23. Juni 2003, während er seine Vorschläge über einen anderen Umgang mit unseren Verbündeten am 16. Februar 2003 in der NBC-Sendung Meet the Press machte. Seine Gedanken zum Umweltschutz äußerte Clark bei einer Rede vor dem Council on Foreign Relations am 20. Februar 2003.
    Wenn ihr daran interessiert seid, euch um das Amt des »Precinct dele-gate« oder jedes andere Parteiamt der Demokraten zu bewerben, oder wenn ihr einfach nur mithelfen wollt, daß die Demokratische Partei wie­der in die Gänge kommt, solltet ihr die Website www.dnc.org aufrufen, wo ihr eine praktische Karte mit den Kontaktadressen der Partei eures Bundesstaates finden werdet. Die Demokratische Partei eures Staates kann euch dann mit allen Informationen versorgen, die ihr für eure poli­tische Arbeit brauchen werdet. Ihr solltet denen aber nicht unbedingt erzählen, was ihr genau vorhabt.
    Wenn ihr selbst für ein öffentliches Amt kandidieren wollt oder ein paar politische Informationen braucht, oder einfach nur etwas über die Kandidaten und wofür sie stehen wissen wollt, solltet ihr zuerst einmal in der Website des Project Vote Smart nachschauen (www.vote-smart. org). Dort könnt ihr herausfinden, wer eure Abgeordneten sind, ihr fin­det Links zu den Websites aller Kandidaten sowie wertvolle Informatio­nen und Links zu anderen mit der Wahl zusammenhängenden Fragen.
    Wenn ihr euch in die Wählerliste eintragen wollt, oder wenn ihr die Freunde registrieren lassen wollt, die ihr am Wahltag ins Wahllokal mit­zuschleppen plant, solltet ihr www.rockthevote.com aufrufen. Dort könnt ihr und eure Freunde euch auch online für die Wahl registrieren lassen.
    Aber am allerwichtigsten ist es, informiert zu bleiben. Hort regelmä­ßig das National Public Radio oder Pacifica Radio, lest Zeitung oder schaut immer mal wieder in die folgenden Websites rein: www.buzz-flash com- www.commondreams.org oder www.cursor.org. Dort findet ihr die neuesten Informationen über Nachrichten und Fakten, die m den anderen Medien oft sogar gänzlich fehlen.
     
  17. Danie

    Danie Großmeister

    Beiträge:
    579
    Registriert seit:
    16. Oktober 2003
    Ort:
    Timbuktu
    Na ja, Michael Moore hat ja auch schon Sachen über Deutschland geschrieben. Aber nachdem er über ein Viertel seiner Weltauflage
    von "stupid white men" hier in Deutschland verkauft hat sind wir ebend seine besten Freunde.
     
  18. yuPooNG

    yuPooNG Meister

    Beiträge:
    151
    Registriert seit:
    25. Februar 2003
    Ort:
    Basel
    nabend..

    habn kleines problem, ich muss eine arbeit über ein sachbuch schreiben, meine Wahl : Michael Moore - Volle Deckung....
    alles klar, hab's gelesen und der Aufsatz ist schon sogut wie fertig..

    ich muss allerdings ein Exzerpt (Zitat) von 10-25 Zeilen herausnehmen..
    (möglichst zentral)..

    was würdet ihr vorschlagen?

    wäre euch sehr dankbar.. :?
     
  19. Lasker71

    Lasker71 Meister

    Beiträge:
    210
    Registriert seit:
    30. November 2003
    Ort:
    Germanien
    über "bowlingfortruth.com"

    Dieser Richard Bushnell, Autor der Webseite "Bowlingfortruth.com", ist ein Schwachsinniger sonder gleichen. Ich habe mir nicht die Mühe gemacht, alles zu lesen, was er dort verzapft, es ist mir nämlich zu blöd, weiterzulesen, wenn ich weiß, daß eh nur noch Quatsch kommt. Ein bißchen herumklicken auf seiner Seite hat mich davon überzeugt.
    Die erste von Michael Moore's "Lügen", die dieser Knilch "entlarvt", die ich gelesen habe, ist daß die bin Laden-Familie ja gar nicht kostenlos aus den USA geflogen wurde. Michael Moore schreibt, daß nach dem 11.September tausende Leute auf Flughäfen festsaßen, weil ein Flugverbot verhängt wurde. Ist vielleicht auch erstmal verständlich nach den Anschlägen. Flüge aus Europa waren, glaube ich, wochenlang gesperrt. Das FBI macht sich intensivst auf Tätersuche, Osama wird verdächtigt... aber die bin Ladens dürfen abreisen. Sofort. Per Flugzeug. Ohne je vernommen worden zu sein! Vielleicht sind sie ja wertvolle Zeugen? Nein, offenbar nicht.
    Und alles, was dieser Bushnell dazu sagt, ist daß die Maschine ja gechartert wurde, nix mit Gratis-Flug! Also ist Moore ein Lügner; muß wohl so sein.
    Dann beschwert sich Bushnell über die Statistiken toter Zivilisten aus dem Afghanistan- und dem Irakkrieg, die Moore anführt. Ganz abgesehen davon, daß es in keinem Krieg (von dem ich weiß) bisher möglich war, die genaue Zahl an toten Zivilisten, oder auch nur die Zahl toter Soldaten, anzugeben, die durch den Krieg gestorben sind, schmeißt dieser Bushnell mit irgendwelchen Phrasen über zweifelhafte Quellen um sich. Er "widerlegt" Moore's Statistiken so:
    "Herold's estimates of up to 3,600 civilian deaths are considerably higher than estimates from other media organizations, which range from a few hundred to 1,200."
    Nur was sind das für "media organizations"? Fox News? Ich kann mir gut vorstellen, daß wenn er durch seine kritischen Medien namens amerikanische Fernsehsender zappt, andauernd irgendwelche sehr sehr objektiven Zahlen hört!
    Was die Rede von Powell vor dem Sicherheitsrat angeht: Moore schreibt, daß Powell zuvor das Papier in die Luft geschmissen und gesagt hatte: "Das lese ich nicht vor! Diese Bullenscheiße!" (wird in der deutschen Ausgabe harmloser übersetzt). Und dann hat er seine berühmte Rede doch gehalten.
    In Wirklichkeit, sagt Bushnell, verhielte es sich so:
    "And plenty was cut [from Powell's speech]. Sometimes it was because information wasn't credible, sometimes because Powell didn't want his speech to get too long, sometimes because [CIA Director George] Tenet insisted on protecting sources and methods." (Bushnell zitiert eine von Michael Moores Quellen, um ihn zu widerlegen)
    information wasn't credible
    Aha?
    Powell didn't want his speech to get too long
    Na klar. Wurde ja schön kurz.
    Tenet insisted on protecting sources and methods
    Euphemismus pur. Da passt Michael Moore's Erläuterung perfekt zu:
    apropos Quellen: "Ein großer Brocken von Powells Hintergrundinformationen stammte direkt aus Quellen, die im Internet leicht zu identifizieren waren, unter anderem die Seminararbeit eines graduierten Studenten, die auf zwölf Jahre alten Dokumenten beruhte."
    apropos Methoden: "Einige Passagen waren direkt kopiert worden, so direkt, daß nicht einmal die Tippfehler berichtigt waren."
    Ich habe diese Rede übrigens auch live gesehen. Es wurden lauter Andeutungen und Vermutungen vorgetragen. Diese präsentierten abgehörten Dialoge zwischen irgendwelchen irakischen Militärs und Fabrikangestellten waren zwar eine hübsche Show, brachten aber nichts substantielles. Das wohl Gefährlichste, um was es ging war ein "modifiziertes Fahrzeug", Details unbekannt. Null Hinweise, geschweigedenn Beweise, daß irgendetwas gegen eine UN-Resolution verstoßen würde.
    Dann gab es noch den besonders sinnvollen Satz von Powell: "Less than one tea spoon full of dry anthrax in an envelope shut down the United States Center (...)"
    Schön, daß er die Gelegenheit gleich nutzt, Anthrax-Angriffe mit den "biologischen Waffen" von Saddam Hussein in Verbindung zu bringen.
    Aber nö, alles in Ordnung. Michael Moore ist ja derjenige, der lügt.
    Der Höhepunkt an Blödheit, von dem ich gelesen habe, ist das "Widerlegen" des Kapitels "Wie man mit seinem konservativen Schwager redet". Ich habe nur den ersten Abschnitt von Bushnell gelesen, danach hab ich's aufgegeben.
    (es geht um Michael Moore's Aussage: "Paying workers more money makes you money!" - "Arbeitern mehr bezahlen bringt Dir Geld!" )
    Dazu Bushnell:
    "Only someone with as woefully ignorant an understanding of fundamental economics as Michael Moore could actually believe this idiocy."
    ("Nur jemand mit so einem kläglichem Veständnis wirtschaftlicher Grundkenntnisse wie Michael Moore könnte diese Blödheit tatsächlich glauben.")
    Der Wirtschaftsexperte Bushnell hat gesprochen. Der Witz kommt aber noch. Er versucht nämlich, das ganze an einem "Beispiel" zu widerlegen (grins):
    (ich schreibe es zusammengefasst auf deutsch)
    " [Angenommen ich habe 5 Angestellte, denen ich 10$ pro Stunde zahle. Ich erhalte damit ein vernünftiges Profitniveau. Wenn ich ihnen jetzt 100$ pro Stunde zahle, hätten sie laut Michael Moore viel mehr Einkommen zur Verfügung. Aber das Resultat wäre, daß meine Firma pleite geht, wegen unerschwinglicher Lohnkosten.]"
    Genial! Nur leider hat Michael Moore nie vorgeschlagen, das Gehalt zu verzehnfachen. Wenn ich das nächste Mal meinen Diskussionspartner widerlegen will, behaupte ich am besten, er hätte gesagt, Wasser sei fest und Eis sei flüssig. Dann hätte ich gewonnen. Revanche gefällig? 2+2=5? Wieder gewonnen!
    " [Würde durch ein Gesetz der Minimallohn auf 20$ erhöht, hätte ich zwei Möglichkeiten: 1.ich entlasse vorrübergehend ein paar Arbeiter; 2. ich erhöhe die Preise. Wenn ich sie vorrübergehend entlasse, hätten sie weniger Einkommen als mit meinen 10$ pro Stunde. Wenn ich die Preise erhöhe, müssen meine Kunden mehr von ihrem Einkommen bezahlen, um meine Waren zu kaufen, sie würden demnach weniger kaufen als normalerweise, das würde meinen Profit vermindern und mich dazu bringen, Arbeiter zu entlassen, die ich ja nicht mehr brauche, weil die Nachfrage gesunken ist.
    Kurz gesagt: Das Gegenteil ist wahr: Arbeitern mehr Lohn zu bezahlen bringt mir kein Geld, sondern es kostet sie ihre Jobs] "
    Na Gott sei Dank. Endlich rückt jemand mit der Wahrheit raus.
    Dieser Gedankengang würde zu einem 12jährigen passen, der eine z.B. eine Lektüre à la Adam Smith (sehr oberflächlich) gelesen hat.
    Übrigens hat Michael Moore dieses Mindestlohngesetz ebenfalls nicht vorgeschlagen.
    Jeder, der einigermaßen Ahnung von Wirtschaft hat, weiß aber die Vorteile einer Gehaltserhöhung zu schätzen. Wenn ich meinen Leuten mehr Gehalt zahle, sorge ich dafür, daß sie lieber bei mir als bei jemand anders arbeiten. Sie kündigen seltener. Ich spare Verwaltungskosten für unnötige Neueinstellungen (Stellenanzeigen, Vorstellungsgespräche etc.) und habe erfahrenere Arbeiter in meinem Betrieb. Wenn ich ihnen statt einem Hungerlohn ein anständiges Gehalt zahle, arbeiten sie freiwillig länger und besser - anders als bei einem 300 Euro Job. Ich kann mir z.B. unnötige Überwachungmaßnahmen sparen, d.h. den Angestellten andauernd auf die Finger zu gucken. (es gibt übrigens Studien, die dies belegen; auf Anfrage werde ich versuchen sie rauszukramen)
    Henry Ford ist mit einem extremen Beispiel in die Geschichte eingegangen. Er hat den Lohn seiner Angestellten verdoppelt, und hat trotzdem seinen Profit vermehrt.
    Aber naja... wenn Professor Doktor Richard. Volkswirtschaft Bushnell das mit seinem überaus cleveren Beispiel widerlegt... dann muß Moore wohl ein Lügner sein.
    Achja, nochwas: Michael Moore hat die Warnung ausgesprochen, daß diverse entlassene wütende Leute kriminell werden könnten, und Autos klauen, und daß dann der Mercedes des reichen geizigen Arbeitgebers dran glauben muß...
    Alles Lüge! Bushnell zählt die Top 10 der meistgestohlenen Autos auf.... Und es ist kein Mercedes dabei! (Die Leute klauen nämlich Autos, um die Einzelteile zu verscherbeln.) Hmmm, jetzt hat er mich aber doch überzeugt. Wenn das so ist, sollte ich mich wohl doch lieber davor hüten, meinen Angestellten mehr zu zahlen, und vor allem: Michael Moore zu lesen. Ich lese jetzt nur noch kritische Medien wie Richard Bushnells Webseite - und höre Reden von Charlton Heston.
    "I'm shocked, shocked, that Michael Moore would tell a total lie to try and make a point."
    Ja, das lasse ich als Schlußwort mal so stehen.

    PS: Die Seite erinnert mich, was Sinn und Inhalt betrifft, ein bißchen an jene über Dihydrogenmonooxid ("DHMO")!
     
  20. Plaayer

    Plaayer Großmeister

    Beiträge:
    820
    Registriert seit:
    4. März 2003
    Ort:
    Made in Germany
    Das ist ein voll geiles Buch! Ist zu empfehlen!!!!!