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Dieses Thema im Forum "Politik, Sozialkritik, Zeitgeschehen & Geschichte" wurde erstellt von Giacomo_S, 12. März 2011.

  1. Giacomo_S

    Giacomo_S Ehrenmitglied

    Beiträge:
    2.776
    Registriert seit:
    13. August 2003
    Ort:
    München
    Passiert doch schon seit Jahren: Pakistan, Bangladesh. Die Nächsten werden die Afrikaner sein.
     
  2. gaia

    gaia Meister

    Beiträge:
    277
    Registriert seit:
    20. Mai 2010
    Mir ist jetzt nicht ganz klar, wieso Billig- Produktion den Leuten in sehr armen Ländern nutzen soll?
    Billigarbeit geht sehr oft einher mit Kinderarbeit- ganz zu schweigen von der Sterblichkeitsrate der Arbeiter.

    Viele Firmen wissen nicht oder wollen nicht wissen, wo ihre Ware herkommt. Kein Mensch möchte für Jeans viel Geld ausgeben und diese auch nicht lange tragen. Deshalb müssen die Produzenten die Ware billig herstellen. Die Arbeiterin China, Indien und Bangladesch werden nicht gut bezahlt, häufig bekommen sie nur ein paar Cent. Sie müssen sechs Tage pro Woche arbeiten und wohnen zu zweit in Vier-Quadratmeter-Wohnungen, für die sie auch noch Miete bezahlen müssen. In diesen Wohnungen gibt es kein fließendes Wasser, das heißt, die Arbeiter können die Chemikalien nicht abwaschen. Dazu herrschen in den Fabriken gesundheitliche Risiken...

    Der Artikel ist schon älter, ich sprach vor ein paar Monate jedoch mit einer jungen Frau die "Industrie Mode Design" studiert und mich auf genau das aufmerksam gemacht hat.
    Sie meine eine Jeans müsste wenigstes 70 Euronen kosten und sollte keinerlei Bleiche oder Löcher aufweisen.
    Alternativ gäbe es dann noch die fear wear fondation, die angeblich gewährleistet, dass es den Arbeitern gesundheitlich gut geht, keine Kinderarbeit stattfindet, die Pausen und Arbeitszeiten eingehalten werden un der Verdienst dem Niveau des Landes angepasst ist.
    Ich bin da aber unsicher inwieweit man sich darauf verlassen kann. Vielleicht st es ja so ähnlich wie bei fair trade