Geld Sparen

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Naja, ein Gefühl dafür, wie etwas funktioniert und wie fest man ein Schraube anziehen darf und was man wie instand setzt, das hat man imho in sich drin oder eben nicht. Ich glaube es gibt Dinge, die man nicht erlernen kann.
Ja, für viele ist das Erlernen ein deutlich längerer Weg, während es andere in sich haben, sich selbst die Fliesen legen, die Fenster setzen, einen Schrank bauen oder auch eine Hose nähen, das aber auch einfach anpacken.
 

Giacomo_S

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Habe mir vor Kurzem für meinen Rechner eine Steckerleiste mit Überspannungsschutz gekauft. Eigentlich ging es mir um die Absicherung, aber man kann die Leiste eben auch ausschalten. Da dreht man mit einem Schalter den ganzen kleinen Trafos, die man im Zusammenhang mit dem Rechner so hat, mit einem Knopf den Saft ab.
Denn die Trafos ziehen auch Strom, wenn die angeschlossenen Geräte nicht laufen - wenn auch nicht viel.
Mittlerweile schalte ich das aber alles ab, wenn ich den Rechner nicht nutze. Weil ich schlafen gehe, weil ich ausgehe, oder auch nur eben mal einkaufen.
Es mag nicht viel Strom sein, über das Jahr aber läppert sich da auch etwas zusammen.
 

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Habe mir vor Kurzem für meinen Rechner eine Steckerleiste mit Überspannungsschutz gekauft. Eigentlich ging es mir um die Absicherung, aber man kann die Leiste eben auch ausschalten. Da dreht man mit einem Schalter den ganzen kleinen Trafos, die man im Zusammenhang mit dem Rechner so hat, mit einem Knopf den Saft ab.
Denn die Trafos ziehen auch Strom, wenn die angeschlossenen Geräte nicht laufen - wenn auch nicht viel.
Mittlerweile schalte ich das aber alles ab, wenn ich den Rechner nicht nutze. Weil ich schlafen gehe, weil ich ausgehe, oder auch nur eben mal einkaufen.
Es mag nicht viel Strom sein, über das Jahr aber läppert sich da auch etwas zusammen.
Ja, stimme ich zu: Kleinvieh macht auch Mist. Und gehörst du auch zu denjenigen, die bei Reparaturen und Handwerklichen selbst die Hand anlegen?
 

Giacomo_S

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Ja, stimme ich zu: Kleinvieh macht auch Mist. Und gehörst du auch zu denjenigen, die bei Reparaturen und Handwerklichen selbst die Hand anlegen?
Kleinvieh macht vor allem dann Mist, wenn es 24 h gackert.
Der Standby-Modus elektronischer Geräte läuft dann eben 24 h, obwohl man den Fernseher vielleicht nur 3 h / Tag durchschnittlich nutzt.

Reparieren: Ja, sicher, obwohl meine handwerklichen Fähigkeiten begrenzt sind. Heutzutage kann man leider vieles überhaupt nicht mehr reparieren. Mein Fokus liegt daher vor allem darauf, das vorhandene zu pflegen und zu schonen, auch wenn vieles, was ich besitze, oft eher von bestenfalls mittelmäßiger Qualität ist. Dennoch reißte es aber Löcher in meinen Etat, müsste ich es ersetzen.

Seit kurzem habe ich einen neuen Laptop, der sehr günstig war (mein Bruder hat ihn mir geschenkt). Leider hat das Gerät nur zwei USB-Ports, also kommt man nicht umhin, USB häufig ein- und auszustecken. Auf Dauer macht das aber die Kontakte kaputt - und da man die nicht mehr reparieren kann, ist dann deswegen der ganze Laptop im Eimer.
Also habe ich mir von Anfang an ein USB-Hub vom Munde abgespart - jetzt muss ich gar nichts mehr ein- und ausstecken, und wenn, dann am HUB. Und wenn das kaputt geht, dann wechsele ich halt das HUB aus und nicht den Laptop.

Bei manchen Problemchen fragt man einfach auch mal seine Kumpels. Vorgestern fiel meine (gebrauchte) Maus aus und das Touchpad macht mich wahnsinnig. Wollte mir schon eine neue kaufen, kostet nicht viel, nur 8 € - da fiel mir dann Kumpel X ein - und na klar: Der hat da noch eine funktionsfähige Maus rumliegen und drückt mir die in die Hand: Eben mal 8 €, die ich nicht ausgebe.
 

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Kleinvieh macht vor allem dann Mist, wenn es 24 h gackert.
Der Standby-Modus elektronischer Geräte läuft dann eben 24 h, obwohl man den Fernseher vielleicht nur 3 h / Tag durchschnittlich nutzt.

Reparieren: Ja, sicher, obwohl meine handwerklichen Fähigkeiten begrenzt sind. Heutzutage kann man leider vieles überhaupt nicht mehr reparieren. Mein Fokus liegt daher vor allem darauf, das vorhandene zu pflegen und zu schonen, auch wenn vieles, was ich besitze, oft eher von bestenfalls mittelmäßiger Qualität ist. Dennoch reißte es aber Löcher in meinen Etat, müsste ich es ersetzen.

Seit kurzem habe ich einen neuen Laptop, der sehr günstig war (mein Bruder hat ihn mir geschenkt). Leider hat das Gerät nur zwei USB-Ports, also kommt man nicht umhin, USB häufig ein- und auszustecken. Auf Dauer macht das aber die Kontakte kaputt - und da man die nicht mehr reparieren kann, ist dann deswegen der ganze Laptop im Eimer.
Also habe ich mir von Anfang an ein USB-Hub vom Munde abgespart - jetzt muss ich gar nichts mehr ein- und ausstecken, und wenn, dann am HUB. Und wenn das kaputt geht, dann wechsele ich halt das HUB aus und nicht den Laptop.

Bei manchen Problemchen fragt man einfach auch mal seine Kumpels. Vorgestern fiel meine (gebrauchte) Maus aus und das Touchpad macht mich wahnsinnig. Wollte mir schon eine neue kaufen, kostet nicht viel, nur 8 € - da fiel mir dann Kumpel X ein - und na klar: Der hat da noch eine funktionsfähige Maus rumliegen und drückt mir die in die Hand: Eben mal 8 €, die ich nicht ausgebe.
Die Strategie fahre ich auch, die Sachen schonend zu gebrauchen. Elektronische Geräte sollen länger im Gebrauch sein, leider haben sie wohl ihre Sollbruchstellen.
Gebrauchtes: da kann man echt viel sparen. Wir haben ja einen kleinen Sohn. Wenn wir für den die Kleidung und Spielsachen durchwegs neu kaufen würden, würde es ein Vermögen kosten... Und gebraucht kamen wir auch zu ganz tollen Spielsachen: BRIO Eisenbahn zum Beispiel. So im Nachhinein würde ich sagen: diese Holzschieneneisenbahn hätte ich früher sicherlich als Kind auch toll gefunden.
 

Rivale-von-Nogar

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Deine Mutter wird aber vielleicht ihre Gründe haben, warum sie da kauft. Bzw- wenns ihr Geld ist, ist es ihre Sache.
Es ist unser gemeinsames Geld. Wir haben ein Gemeinschaftskonto wo meine 580 Euro Berufsunfähigkeitsrente und Ihre 540 Euro Rente raufgeht. Und mit dem wenigen Geld was wir zur Verfügung haben kauft Sie auch noch beim Bofrost und beim Eismann ein. Das ist ja eine totale Todsünde. Aber das schlimme ist ja – immer wenn ich zu Ihr sage, dass Sie günstiger einkaufen soll, bekommt Sie jedes mal einen Anfall und alle möglichen nervlichen Zustände und tun tut Sie es trotzdem nicht. Ich weiß auch nicht, was ich mit der noch machen soll.
 

gaia

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Es ist unser gemeinsames Geld. Wir haben ein Gemeinschaftskonto wo meine 580 Euro Berufsunfähigkeitsrente und Ihre 540 Euro Rente raufgeht. Und mit dem wenigen Geld was wir zur Verfügung haben kauft Sie auch noch beim Bofrost und beim Eismann ein. Das ist ja eine totale Todsünde. Aber das schlimme ist ja – immer wenn ich zu Ihr sage, dass Sie günstiger einkaufen soll, bekommt Sie jedes mal einen Anfall und alle möglichen nervlichen Zustände und tun tut Sie es trotzdem nicht. Ich weiß auch nicht, was ich mit der noch machen soll.
Ja, das ist ein Problem. Tut mir leid.
Wie wärs wenn Du fürs Erste anbietest, dass ihr Euch abwechselt, was das Einkaufen angeht. Hast Du denn die Möglicheit selbst für Euch zu kochen? Warum will sie denn da bestellen?
 

gaia

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Nachtrag: Ein Wochenbudget aufstellen, könnte auch helfen.
 

Rivale-von-Nogar

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Wie wärs wenn Du fürs Erste anbietest, dass ihr Euch abwechselt, was das Einkaufen angeht. Hast Du denn die Möglicheit selbst für Euch zu kochen?
Ich hab´s ihr eh schon angeboten, dass ich einkaufe und zwar ganz billige Eintöpfe und diese für uns beide koche, aber das will Sie ja nicht.

Warum will sie denn da bestellen?
Weil Sie auf der einen Seite nicht kochen kann und es Ihr auf der anderen Seite nicht recht ist, dass ich für uns beide die billigen Eintöpfe koche. Sie kauft zwar schon auch Fertiggerichte beim Penny und beim Edeka ein, aber auch vieles beim Bofrost und Eismann.
 

gaia

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Das ist ja kompliziert bei Euch...
Fertiggerichte sind furchtbar. Gerade Eintopf- Gerichte kann man super selber machen.
Ich vermute sie mag zwar nicht Kochen- aber auch das Zepter am Herd nicht abgegeben....Wahrscheinlich man da ansetzen. Ich hätte jedenfalls keine Lust mich von Fertigessen zu ernähren und würde letztlich mein Geld für mich behalten und für mich selber kochen. Denn es ist mein Leben, warum sollte ich mir das durch schlechtes Essen vermiesen lassen.
Kannst Du denn kochen?
Und wenn ja, weiß sie das?
 
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Rivale-von-Nogar

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Ich vermute sie mag zwar nicht Kochen- aber auch das Zepter am Herd nicht abgegeben.
Ja genau das ist der Punkt und mit dem Einkaufen ist es das gleiche. Das will Sie auch nicht mir überlassen. Sie hat gesagt, dass Sie sich wie in einem Gefängnis vorkommen würde, wenn Sie das nicht mehr hätte. Sie will das einfach nicht einsehen, dass das knallharte kalkulieren, aufgrund unserer finanziellen Situation einfach zu unserem Leben dazugehört.

Aber Sparsamkeit war ja für Sie schon immer ein Fremdwort. Neulich da hat Sie über 20 Äpfel gekauft und ein paar Tage später waren es nur noch drei. Als ich Sie dann fragte, was Sie mit den restlichen Äpfel gemacht hat, meinte Sie: „Die habe ich alle weggeworfen, weil die nicht mehr gut aussahen.“
Kannst Du denn kochen?
Und wenn ja, weiß sie das?
Ja, aber nur Eintöpfe, was aber nicht weiter schlimm ist, finde ich. Denn Eintöpfe sind ja auch das aller billigste. Was anderes muss man ja auch gar nicht kochen können.
 

gaia

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Also... ich blick da irgendwie nicht durch, will Dich aber auch nicht zu sehr nach Details fragen. Ich geh also davon aus, dass es euch früher finanziell besser ging und sie mit der Umstellung nicht klar kommt. alles andere wäre so unlogisch, dass ich schonmal gar nichts verstehe.
Gerade wenn man sparen muss und Kinder hat, lernt man ja für diese auch zu kochen.
Und dann:
Wie kochst Du denn Eintopf und was verstehst Du darunter?
Wenn Du den kochen kannst solltest Du auch sowas wie Nudeln mit Tomatensauce kochen können.
Was hast Du/ hat denn für ein Budget, wenn glaubst nur das Allerbilligste geht. Und wieso ist das Eintopf?
Und die letzte Frage wäre: Seid ihr keine Bedarfsgemeinschaft? Dann solltet ihr mindens ca 400 Euro zur Verfügung haben.

Ach und_ also naja: ich würde nicht jeden Tag Eintopf essen. Da würde ich mich sehr wehren.
 

Rivale-von-Nogar

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Ich geh also davon aus, dass es euch früher finanziell besser ging und sie mit der Umstellung nicht klar kommt.
Ja genau. Als mein Vater noch lebte, hatte er eine eigene Spenglerei und nahm lauter Großaufträge an. Er hatte nur ein paar Leute eingestellt, die er immer recht drillte, sodass er mit den wenigen Leuten all diese Großaufträge bewältigen konnte. Damals hatten wir absolut keine finanziellen Sorgen. Aber er starb als ich erst 12 war.

Wie kochst Du denn Eintopf und was verstehst Du darunter?
Nun ja wie man so einen Eintopf eben kocht. Ich schütte von der Dose alles in einen Topf, schalte den Herd ein, warte bis es kocht, rühre dann eine Weile um, schalte zurück, rühre wieder eine Weile um, schalte ganz aus, rühre noch ein bisschen um, fertig. So hat es mir meine Mutter jedenfalls mal gezeigt.

Wenn Du den kochen kannst solltest Du auch sowas wie Nudeln mit Tomatensauce kochen können.
Nein das hat mir meine Mutter noch nie erklärt wie das geht. Sie sagt immer: „Aber ich weiß gar nicht, was du hast. Ich koche doch eh für dich und wenn ich später einmal nicht mehr bin, kannst du ja auch in ein Wirtshaus gehen.“

Bei meiner Mutter stimmt nämlich etwas gewaltig nicht im Oberstübchen. Sie glaubt nämlich allen ernstes, dass ich mir später mal von 580 Euro im Monat, jeden Tag das teure Wirtshausessen leisten kann. Ist ja grad gut, dass Sie mir wenigstens den Eintopf erklärt hat.

Was hast Du/ hat denn für ein Budget, wenn glaubst nur das Allerbilligste geht.
Also wie gesagt – meine Mutter und ich haben ein Gemeinschaftskonto, wo meine 580 Euro Berufsunfähigkeitsrente und Ihre 540 Euro Rente raufgeht.

Und wieso ist das Eintopf?
Weil es auf der einen Seite recht billig ist und auf der anderen Seite das einzige ist, was ich kann.

Und die letzte Frage wäre: Seid ihr keine Bedarfsgemeinschaft? Dann solltet ihr mindens ca 400 Euro zur Verfügung haben.
Genau das ist eben der Punkt. Ich bekomme 580 Euro Berufsunfähigkeitsrente. Das sind 150 Euro übern Hartz4-Niveau. Und meine Mutter bekommt 540 Euro Rente. Das sind 110 Euro übern Hartz4-Niveau. Das heißt, wenn meine Mutter auf Hartz4-Niveau einkaufen würde, dann müssten uns sogar 260 Euro im Monat bleiben. Aber so bleibt gar nichts und Sie überzieht oben drein noch das Konto, weil Sie beim einkaufen nur Mist baut.
 

gaia

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Also: Eine Dose warm machen ist natürlich nicht kochen.
Der AGL2 Satz den Du meinst bezieht sich auf Kosten ohne Miete.
Ihr bezieht scheinbar kein AGL2 ? oder doch? Was ist mit dem anderen Geld? Geht das für Miete drauf?

Du müssest also erstmal herausfinden wer für Euch zuständig ist. Das Jobcenter, wenn Deine EU Rente befristet ist, oder das Sozialamt.

Deine Rechnung stimmt so nicht ganz., weil euch Unterstützung von Staat zusteht, wenn ihr weniger als den Satz nur für Lebensunterhalt( Hauptsächlich Nahrung) habt.
Also melde Dich mal bei Jobcenter und Sozialamt.
Trotzdem- selbst bei 260 Euro pro Monat wären das 65 Euro die Woche. Wohnt Deine Schwester noch bei euch? Und wenn ja, warum bekommt ihr kein KIndergeld für sie und warum ist sie bei der Bedarfsgemeinschaft nicht mit dabei?
Aber selbst wenn Du von 65 Euro im Monat zur für Essen ausgehst, müsst ihr Euch keineswegs von Doseneintopf ernähren. Das sind nämlich ca 9 Euro pro Tag. Da man nicht jeden Tag gleich viel ausgeben muss, variert das aber, einmal verkochst Du weniger als 9 Euro, ein anders dafür aber mehr.
Wenn Du also kochen willst, solltest Du in ein günstiges Kochbuch investieren, da gibt es auch welche extra für den Kleinen Geldbeutel.
Das muss Dir ja nicht Deine Mutter lernen, das kannst Du Dir selber beibringen.
zB: Gut, Günstig, Lecker! Ein Kochbuch

Es macht also keinen Sinn, wenn Du auf deine Mutter schimpfst, Du musst sie überzeugen, indem Du anfängst mal etwas zu kochen( nicht eine Dose warm zu machen)
 
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Rivale-von-Nogar

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Ihr bezieht scheinbar kein AGL2 ? oder doch?
Nein Anspruch auf ALG2 haben wir nicht weil unsere beiden Renten jeweils über den Hartz4-Regelsatz drüber gehen. Das heißt: An Geld würde es nicht mangeln. Meine Mutter kann nur nicht mit Geld umgehen. Das ist das Problem.

Geht das für Miete drauf?
Nein Miete müssen wir auch nicht zahlen, weil wir ein eigenes Haus haben.

Was ist mit dem anderen Geld?
Ja eben, das ist eben die große Frage, was die eigentlich mit dem ganzen Geld macht. Nachfragen darf man ja nicht, sonst ist man gleich wieder der böse. Da kann man sich dann solche Sachen anhören wie z.B. dass es ja sowas von nervtötend sei, wenn man für jeden Cent den man ausgibt, Rechenschaft ablegen muss u.s.w.

Wenn jeder im Monat 3000 Euro zur Verfügung hätte, dann könnte man sagen, dass es kleinlich sei, jemanden für jeden ausgegebenen Cent Rechenschaft ablegen zu lassen. Aber bei 580 Euro Berufsunfähigkeitsrente im Monat b.z.w. bei 540 Euro Rente im Monat, da geht es schließlich ja auch um jeden Cent, würde ich jetzt einmal sagen.
 

gaia

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Ok ihr fallt aus sämtlichen Leistungen raus, weil ihr ein Haus habt und somit keine Miete zahlen müsst. Trotzdem frag ich mich, warum Du dann jeden Tag eine Dose aufmachen willst. Ihr habt doch über dann 1000 Euro zum Leben- da muss man jetzt nicht sparen.
ich glaube ich kann Dir nicht weiterhelfen, ich verstehe nämlich Deine Aussagen nicht.
Du schreibst
Das heißt: An Geld würde es nicht mangeln.
und
Aber bei 580 Euro Berufsunfähigkeitsrente im Monat b.z.w. bei 540 Euro Rente im Monat, da geht es schließlich ja auch um jeden Cent, würde ich jetzt einmal sagen.
Wieso? Das ist jede Menge Asche.
 
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Shishachilla

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Kleinvieh macht vor allem dann Mist, wenn es 24 h gackert.
Der Standby-Modus elektronischer Geräte läuft dann eben 24 h, obwohl man den Fernseher vielleicht nur 3 h / Tag durchschnittlich nutzt.
Hast du mal durchgerechnet, wieviel Leistung dein Netzteil noch hat wenn der Rechner ausgeschaltet ist?
Und dann gegengerechnet, was die Steckerleiste kostet?
Würde mich wundern, wenn deine Geräte wie Monitor, Drucker, Rechner, Scanner, etc. im ausgeschalteten Zustand mehr als 0,5 bis 1 Watt erbringen.
Bei 1 Watt Leistung würden die Stromkosten im Jahr, 1 W * 24 h * 365 = 8760 Wh = 8,76 kWh, multipliziert mit dem üblichen Satz von 28 Cent/kWh = 8,76 kWh * 0,28 €/kWh = 2,45 € pro Jahr betragen. Und nur wenn die Geräte das ganze Jahr aus sind.

Bei mir brennt mittlerweile das ganze Jahr über die Beleuchtung im Vorgarten und Einfahrt die ganze Nacht durch mit einem Dämmerungsschalter. Da auf LED-Spots umgerüstet betragen somit die Stromkosten pro Jahr was um die 22 €. Ein Abend mit den Kumpels am Tresen ist deutlich teurer.
Das gesunde Mittelmaß zwischen Aufwand und Ertrag muss stets abgeschätzt werden. Und dazu zählt halt auch ganz viel sehr subjektiver Kram. Ich persönlich mag die Beleuchtung gerne sehen wenn ich nach Hause komme, wenn ich morgens weg fahre oder einfach wenn ich aus dem Fenster schaue. Das sind mir die 20 €/a wert. Ein anderer gibt die Kohle lieber für Kippen oder paar Bier aus. Und natürlich kommt es auch drauf an wie das Verhältnis zum Nettogehalt ist. Eh klar.
Das ist bei jedem anders und das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Ganz allgemein fällt mir noch ein, weil vorhin in der Zeitung durchgeblättert: man kann wahnsinnig viel sparen, wenn man den ganzen Scheiß aus der Werbung nicht kauft. Werbung einfach mal konsequent ignorieren und nur das kaufen, was man wirklich braucht. Wahnsinnig schlecht für die deutsche Wirtschaft, aber sehr gut für den eigenen Geldbeutel. Wobei sparen in der heutigen Zeit eh fürn Arsch ist. Lieber ausgeben und in was vernünftigem anlegen.
 

Giacomo_S

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Hast du mal durchgerechnet, wieviel Leistung dein Netzteil noch hat wenn der Rechner ausgeschaltet ist?
Und dann gegengerechnet, was die Steckerleiste kostet?
Wie ich schon schrub: Mein Hauptanliegen des Kaufs der Steckerleiste war der Überspannungsschutz, den diese hat. Sie schützt die angeschlossenen Geräte lt. Herstellerangaben bis 19.500 A. Kommt es dennoch zu einem Schaden, versichert der Hersteller die Geräte mit einer Versicherungssumme von bis zu 5 Mio. €.
Dieses Risiko mag man als klein ansehen - persönlich kenne ich aber min. zwei Personen, denen genau das passiert ist: Der Blitz ist irgendwo eingeschlagen - bei dem einen hat es die XBox zerschossen. Der andere hat, erst dieses Jahr im Mai, aus einem unbekannten Grund Glück gehabt. Allen seinen Nachbarn im Haus hat es aber sämtliche angeschlossenen Elektrogeräte aufgeraucht - inklusive aller angeschlossenen Boiler.
Für so einen Schaden haftet dann keiner, da hat man dann Pech gehabt.

Auch das kann man, wenn auch indirekt, unter dem Thema "Sparen" verbuchen.

Der "Kriechstrom" durch Netzteile mag unbedeutend sein - bei Geräten wie Fernseher + Decoder im Standby-Modus aber kommt da sicher etwas zusammen, über's Jahr, wenn auch nicht viel. Tatsächlich habe ich schon über die Anschaffung eines Stromverbrauchs-Messgerätes nachgedacht, damit man dem Verbrauch auch einmal real erfassen kann.
Was verbraucht ein alter Kühlschrank denn wirklich? Tatsächlich das, was er angibt, oder sogar mehr (weil er gefühlt dauernd läuft)?

Leider hat man als Mieter auf einen Haupt-Verbraucher nur wenig Einfluss: Den Herd.
Da stehen in vielen Wohnungen noch die uralten Stromfresser rum. Ein Magnet-Induktionsherd kann beim Ankochen bis zu 30% Energie einsparen - was bei einem Verbraucher von üblicherweise 10 KW eine ganze Menge ist. Zwar braucht man dafür spezielle Töpfe, aber die neuen Töpfe erfüllen diese Eigenschaft meist ohnehin schon (und den alten Emailtopf von Oma mit den abgeplatzten Stellen kann man endlich einmal zum Blumentopf degradieren).
Ein Freund von mir hat als nächste Anschaffung deshalb wenigstens mal eine Einzelplatte zum Hinstellen eingeplant.

Genial finde ich auch einen Wärmetauscher für die Dusche, der völlig ohne eigene Energieversorgung funktioniert. Er nutzt die Wärme des Abwassers der Dusche, um das Kaltwasser vorzuwärmen, wodurch weniger Warmwasser benötigt wird. Simpel, ohne Komforteinbußen, und in einem 4-Personenhaushalt hat sich das Ding nach spätestens 3 Jahren amortisiert.
Leider hat man auch auf ein so nützliches Gerät als Mieter wenig Einfluss, so etwas zu betreiben.

Beide Verbraucher haben aber m.E. ein deutliches Einsparpotential, einfach, weil es Hauptverbraucher sind.

Beim Licht hieß es immer, man könne an ihm nicht viel sparen. Dennoch sind die Stromeinsparungen durch LED so deutlich, das es etwas bewirkt.
Leider muss man eine geliebte Lampe oft erst umbauen. Meine Halogen-Stehlampe hat zwar die richtige Spannung für einen LED-Leuchtkörper ... aber keinen Gleichrichter, denn für die Halogenbirne hat man den nicht gebraucht.
Halogenbirnen gibt es im Handel keine mehr (im Klosterlager habe ich tatsächlich aber noch welche gefunden!). Ohne den Anschluss eines Gleichrichters kann ich also die Lampe wegwerfen, denn ohne diesen flimmert die Lampe.
Dennoch werde ich dies sobald wie möglich tun, denn ein Stromverbrauch von 150W vs. 3.5 W ist doch schon ganz erheblich, außerdem ist das Licht auch weißer.

Ganz allgemein fällt mir noch ein, weil vorhin in der Zeitung durchgeblättert: man kann wahnsinnig viel sparen, wenn man den ganzen Scheiß aus der Werbung nicht kauft. Werbung einfach mal konsequent ignorieren und nur das kaufen, was man wirklich braucht. Wahnsinnig schlecht für die deutsche Wirtschaft, aber sehr gut für den eigenen Geldbeutel. Wobei sparen in der heutigen Zeit eh fürn Arsch ist. Lieber ausgeben und in was vernünftigem anlegen.
Sicher richtig, und wie wir alle wissen, ist ja ein jeder von uns gegen Werbung völlig immun (genauso wie gegenüber Pornografie). :king:

Wo viele m.E. noch immer über den Tisch gezogen werden, das sind die Handyverträge. Alle zwei Jahre das neueste, tollste Handy, brauche ich das? Bei einem meiner Freunde wollten sie sogar seinen günstigen Vertrag erst gar nicht verlängern: Sie verdienten an ihm nicht genug, das haben sie ihm unverblümt gesagt - von wegen also mit Flatrate!
 

Shishachilla

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Für so einen Schaden haftet dann keiner, da hat man dann Pech gehabt.
Das stimmt nicht. Die Hausratversicherung haftet für Schäden an Elektrogeräten, die durch Blitzschlag entstanden sind. Wer dafür eine zusätzliche Versicherung, in welcher Form auch immer, abschließt, ist überversichert. Der spart also nicht. :mrgreen:
bei Geräten wie Fernseher + Decoder im Standby-Modus aber kommt da sicher etwas zusammen, über's Jahr, wenn auch nicht viel.
Der anfallende Stromverbrauch im Standby ist unter den technischen Herstellerangaben des Geräts zu. Wird bei jedem Fernseher in der Bedienungsanleitung aufgeführt. Rechne doch mal zusammen, was da bei rumkommt. Ich finde es tatsächlich interessant, dass da eben gar nicht mal so viel dran ist. Eine Art urbane Legende, die sich seit Jahrzehnten hält.
Ein Magnet-Induktionsherd kann beim Ankochen bis zu 30% Energie einsparen - was bei einem Verbraucher von üblicherweise 10 KW eine ganze Menge ist.
Obacht, es sind idR nur 7,5 kW. Bei 10 kW würde es über die drei Phasen schon eng werden, dann gäb's nur noch 350 Watt Toleranz pro Phase bis eine der drei 16 A Sicherungen fliegt.
Ich bin der Meinung, dass in diesem Fall eine Anschaffung eines neuen Herds erst lohnt, wenn der alte den Geist aufgibt, oder in irgendeiner Form einer finanziellen Zuwendung bedarf um wieder ordnungsgemäß zu funktionieren.
und den alten Emailtopf von Oma mit den abgeplatzten Stellen kann man endlich einmal zum Blumentopf degradieren
Das sollte man mEn nicht tun. Gerade die allten emaillierten Töpfe taugen doch bestens für Induktion, da ferromagnetisch. :?!?:
Meine Halogen-Stehlampe hat zwar die richtige Spannung für einen LED-Leuchtkörper ... aber keinen Gleichrichter, denn für die Halogenbirne hat man den nicht gebraucht.
Halogenbirnen gibt es im Handel keine mehr (im Klosterlager habe ich tatsächlich aber noch welche gefunden!). Ohne den Anschluss eines Gleichrichters kann ich also die Lampe wegwerfen, denn ohne diesen flimmert die Lampe.
Stopp! Bevor du irgendwas weg wirfst: bist du dir sicher, über das was du da sagst? Jeder LED-Spot mit GU10 Fassung hat einen Gleichrichter verbaut. Ist ja nix anderes als eine Diode, die dir die negative Halbwelle rausbügelt. Was für ne Fassung hast du denn in deiner Lampe?
 

Giacomo_S

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Das stimmt nicht. Die Hausratversicherung haftet für Schäden an Elektrogeräten, die durch Blitzschlag entstanden sind. Wer dafür eine zusätzliche Versicherung, in welcher Form auch immer, abschließt, ist überversichert. Der spart also nicht. :mrgreen:
Das habe ich nicht gewusst, ich habe aber keine Hausratversicherung.

Der anfallende Stromverbrauch im Standby ist unter den technischen Herstellerangaben des Geräts zu. Wird bei jedem Fernseher in der Bedienungsanleitung aufgeführt. Rechne doch mal zusammen, was da bei rumkommt. Ich finde es tatsächlich interessant, dass da eben gar nicht mal so viel dran ist. Eine Art urbane Legende, die sich seit Jahrzehnten hält.
Weiß nicht, für meine Geräte habe ich keine Bedienungsanleitung und die neuesten sind sie auch nicht.

Das sollte man mEn nicht tun. Gerade die allten emaillierten Töpfe taugen doch bestens für Induktion, da ferromagnetisch. :?!?:
Stimmt, aber ich will die alten Dinger nicht mehr haben. Ich bevorzuge Töpfe aus Edelstahl, robust und sauber. Wenn möglich in Profiqualität.

Stopp! Bevor du irgendwas weg wirfst: bist du dir sicher, über das was du da sagst? Jeder LED-Spot mit GU10 Fassung hat einen Gleichrichter verbaut. Ist ja nix anderes als eine Diode, die dir die negative Halbwelle rausbügelt. Was für ne Fassung hast du denn in deiner Lampe?
Nur zwei Drahtstifte, ansonsten k.A. Die LED, die ich mir gekauft habe funktioniert zwar, flimmert aber so heftig, dass ein Betrieb nicht möglich ist.
Dioden allein machen auch nur einen gepulsten Gleichstrom aus dem Wechselstrom - vielleicht hätte man auch einen zusätzlichen Kondensator verbauen sollen? Weiß nicht, es funktioniert jedenfalls nicht.
 
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