Etwas zu weißer und schwarzer Magie

Agarthe

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@black stone: Ja, hast ja recht, aber ist es nicht manchmal verdammt schwierig, die Grenzen zu ziehen? Wenn Du jemandem Liebe schickst, schickst Du ja auch automatisch Heilung z.B.

*sichwegduck*
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kND

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Liebe ist eine Kraft, wo sich kaum ein Mensch sich was vorstellen kann, aber ich glaube Agarthe ja ;-)
 

Aquila

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Jesus-Freak schrieb:
Menschen haben die bibel geschrieben nicht gott.
und gott liebt alle menschen und er hat sicher nichts gegen magie sofern sie andren menschen hilft.
meine meinung

Ja, Menschen haben die Bibel geschrieben, aber Gottes Geist war auf diesen Leuten und hat darüber gewacht, das Gottes Wort nicht (inhaltlich) verändert/geändert wird. Und ja, Gott liebt alle Menschen, ABER dennoch ist Gott definitiv gegen Magie, egal wie sie eingesetzt wird.


klar und gottes geist hat auhc über die inquisition gewacht als sie zich unschuldige menschen verbrannt haben, von kinder bis zu greisen.
aber entschuldige das waren ja alles hexen*blablabla*
die kirche hat auch viel menschen umgebracht nur um an deren geld zu kommen.
hat gott da auhc über sie gewacht?
nein gott ist sicher gegen nichts was den menschen helfen kann und auch sihcer ist er gegen nichts was uns menschen wieder näher in die natur bringt, und uns dazu bringt alle anderen lebewesen (ob mensch, hund oder wurm) zu achten und zu schützen. :evil:

ach und wenn die bibel so toll is, dürfte ich ja gar nicht hier am comp sitzen, die frauen sind ja teufelswesen, eva hat uns schließlich aus dem paradis verbannt wegen des blöden apfels, davon mal abgesehn das die frauen ja sooooo geschätzt werden.
gott ich hab nix gegen christen und dergleichen aber wenn einer ankommt und son käse erzählt, dreh ich durch.
am besten sind noch die die meinen jeglcihe magie wär satanistisch.
und was schwarze und weiiße magie angeht, ich weiß das wahre magie weder schwaz noch weiß, weil sie neutral bzw beides ist.
es kommt auf den menschen an der sie nutzt*blablabla*
der satz geht mir wie gesat auf den keks, ich weiß das selbst is is nur einfacher zu sagen als wenn man sagt und leute die magie schwarz einsetzen und die die sie weiß einsetzen*bla*
nix für ungut aber es is einfach einfacher und jeder weiß ws gemeitn ist
meine meinung
bb
aquila
 

Otto

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Eigentlich ist dieser Thread zwar tod, aber ich fühle mich trotzdem genötigt hier meine Meinung nochmal kurz auftauchen zu lassen.

Erstens in Richtung Menschenherz:

absolute Wahrheit gibt es nicht, so lange du nicht erkennst, dass alles Eins ist und du nur ein winziger Teil, der sich dennoch über das Ganze erstreckt, bist.

wenn du moralist bist, würde mich interessieren was du zu Frank Wedekinds Definition von Moral sagst. Er schreibt in "Frühling Erwachen" (zugegebnermaßen sonst völlig pubertärer Schrott IMHO):
"moral ist das reelle Produkt zweier irrealer Größen. diese Größen sind sollen und wollen. das produkt ist die moral und in ihrer realität nicht zu leugnen."
aber das nur am rande...

gut und böse sind nur ausdruck des allgegenwärtigen dualismus, nutze ihre verbindung und die spannung, die sie erzeugen, so kommst du dem, was du jetzt schon vertrittst, ohne es zu kennen, am nahesten.

menschen verlieren also ihre seele, wenn sie sich mit schwarzer magie beschäftigen ja?
was ist denn schwarze magie? wenn du mir das erklären könntest, wäre ich dir sehr dankbar :lol: ...

und da du die bibel zitierst, was meinst du wie viele stellen ich jetzt anführen könnte, bei denen dein Gott ohne jeden Zweifel exakt ENTGEGEN deiner Moral und deiner Wahrheit handelt?

der grund hierfür ist, dass eben alles eins ist und gut und böse nur der alltägliche dualismus unserer dimension. gerade deine beschränkung auf eine seite wird dich aus dem gleichgewicht bringen und dich davon abhalten, so etwas wie einen überblick zu bekommen.

aber das ist ja sowieso nur die meinung, eines "kindes dieser zeit", das in deinen augen wahrscheinlich eh nur noch auf den zweiten tod wartet :wink: ...

dein leben ist, was du daraus machst, magie ist das, was du als magie lebst, erkennst und nutzt, sei es, was es wolle.

wahrscheinlich ist menschenherz sowieso nicht mehr aktiv hier, aber irgendwie war mir der thread entwischt, deswegen das verspätete post...

grüße,

Otto.
 

Minerva

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Otto -gut und böse sind nur ausdruck des allgegenwärtigen dualismus, nutze ihre verbindung und die spannung, die sie erzeugen, so kommst du dem, was du jetzt schon vertrittst, ohne es zu kennen, am nahesten.

Wenn du meinst Licht gibt es nicht ohne Schatten, also wenn es gut gibt ist böse unbedingt nötig, dann bedenkst du nicht, das wenn man eins stärkt, das andere nicht automatisch auch wächst.

Jede Entscheidung für eine dieser Mächte hat ihre Auswirkung auf alles, möchtetst du in einer Welt leben, in der alles, was auch du als böse anerkennst richtig ist? Unterschätze nicht den Einfluß, den die geistige Macht auf unser Leben hat.

(ich maße mir auch nicht an, immer zu entscheiden oder zu wissen was gut oder böse ist, doch ist meiner Meinung nach den meisten Menschen im Grunde klar, wenn sie sich für die eine oder andere Seite entscheiden sollen, welche Seite sie mit ihrer Entscheidung stärken)
 

Otto

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Leider kann ich deinen Gedankengang gerade in Bezug auf mein Post nicht nachvollziehen.

Ich weigere mich schlicht, von anderen Menschen Definitionen von gut und böse zu akzeptieren, da ich die Erschaffung dieses Konzepts der Unterteilung von Dingen in Gut und Böse für den Ursprung allen Übels halte.

Vielleicht paßt hier eine Analogie, um zu verdeutlichen, was ich meine:

Die Natur des Menschen ist das, was der Mensch tut. Wenn die Entwicklung des Menschen zu Ende ist (z.B. Apokalypse etc.), dann erst ist seine Natur definiert. Dann wird man feststellen, dass es offensichtlich zum Menschen dazugehört, "böses" zu tun und einfach nicht nur "gut" zu sein. Das Wesen des Menschen ist also weder gut noch böse, es ist "nur" das Wesen des Menschen, nicht mehr und nicht weniger. Natürlich würde ich es auch begrüßen, wenn wir alle schon in Joytopia angekommen wären, und sollte es sich so entwickeln bin ich der erste, der sich freut. Ich denke nur, dass die künstliche Trennung des "bösen" vom Wesen des Menschen nicht gerade zu einem tieferen Verständnis desselben führt.

Beste Wünsche,

Otto.
 

Angel of Seven

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Die Natur des Menschen ist das, was der Mensch tut. Wenn die Entwicklung des Menschen zu Ende ist (z.B. Apokalypse etc.), dann erst ist seine Natur definiert. Dann wird man feststellen, dass es offensichtlich zum Menschen dazugehört, "böses" zu tun und einfach nicht nur "gut" zu sein. Das Wesen des Menschen ist also weder gut noch böse, es ist "nur" das Wesen des Menschen, nicht mehr und nicht weniger. Natürlich würde ich es auch begrüßen, wenn wir alle schon in Joytopia angekommen wären, und sollte es sich so entwickeln bin ich der erste, der sich freut. Ich denke nur, dass die künstliche Trennung des "bösen" vom Wesen des Menschen nicht gerade zu einem tieferen Verständnis desselben führt.

Beste Wünsche,

Otto.

Dem kann ich nur zustimmen, ich gehe aber noch etwas weiter und sage das selbst das Böse im Grunde gut und sinnvoll ist. Leider ist auf unserer Ebene aber noch das "menschliche Leid" was ich persönlich unerträglich finde.


lichtvolle Grüße


Angel of Seven
 

QuadWord

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achtung, opposition ! ;-)

@otto:

Die Natur des Menschen ist das, was der Mensch tut. Wenn die Entwicklung des Menschen zu Ende ist (z.B. Apokalypse etc.), dann erst ist seine Natur definiert.

da bin ich anderer meinung. die "natur" des menschen wird in jeder sekunde definiert (und zwar fuer jeden einzelnen menschen). schliesslich definiertst du doch auch nicht die natur der "insekten", wenn sie ausgestorben sind.

Dann wird man feststellen, dass es offensichtlich zum Menschen dazugehört, "böses" zu tun und einfach nicht nur "gut" zu sein.
Das Wesen des Menschen ist also weder gut noch böse, es ist "nur" das Wesen des Menschen, nicht mehr und nicht weniger.

ich denke, alles auf das "wesen" des menschen zu reduzieren ist ein wenig naiv. der mensch nimmt ein gewaltigen geistiges spektrum von " blöd wie brot" bis "nahezu göttlich genial" ein (also "artenvielfalt" innerhalb einer spezies). der mensch hat ab einer bestimmten entwicklungsstufe die möglichkeit, die zumindest die _absicht_ seiner taten selbst zu bestimmen. ich denke, dass sich die "wesensart" nicht so einfach "im durchschnitt" berechnen lässt.

viel eher wird sich wohl rausstellen, ob die kraft (und tat) der _guten absicht_ stark genug ist, die selbsterhaltung der menscheit zu bewirken.
aber da seh ich schwarz. egoistischer aktionismus ist auf dem planeten weit mehr ausgeprägt, als die "TAT" der zusammenarbeit.

Natürlich würde ich es auch begrüßen, wenn wir alle schon in Joytopia angekommen wären, und sollte es sich so entwickeln bin ich der erste, der sich freut.

freust du dich auf etwas, was du dir nicht vorstellen kannst, oder hast du ne vortstellung davon, wie es aussehen könnte ? lässt sich deine vorstellung auch über längere zeit stabil "positiv" halten ?

Ich denke nur, dass die künstliche Trennung des "bösen" vom Wesen des Menschen nicht gerade zu einem tieferen Verständnis desselben führt.

ich denke, eine böse tat unterscheidet sich von einer guten tat nur innerhalb der ausfuehrenden absicht und in der wertung der "beobachter".
das gilt aber auch für gute taten. das legt mir den verdacht nahe, man könnte ein verstaendniss für das "böse" auch so erlangen. das böse entsteht doch erst durch tat und beurteilung des egos.

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@angel:

ich gehe aber noch etwas weiter und sage das selbst das Böse im Grunde gut und sinnvoll ist.

"gut" und "böse" sind doch reine beurteilungen des menschen. also entweder ich beurteile etwas als "gut" oder als "böse". dass beides zwangslaeufig nutzbringend für eine entwicklung ist, heist doch noch lange nicht, dass "böse" plötzlich zu "gut" wird. wenn das so wäre, müsstest du mir jetzt jecht geben, wenn ich behapute, dass das gesamte weltgeschehen und unsere entwicklung "gut und sinnvoll" ist.

- QuadWord
 

katharsis5

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Aus dem Faust, Goethe:

"Denn ich bin ein Teil von jener Kraft,
die Böses will und Gutes schafft."


Die Umkehrung scheint auch zu gelten. Spontan fallen mir Entwicklungshilfe-Projekte ein. Z. B. der Brunnenbau in Entwicklingsländern. Das größere Wasserangebot führte zu größeren Herden, die ihrerseits durch Überweidung zur nicht wieder gut zu machenden Umweltschäden führten.
Der Bau des Assuan-Staudammes mit sowjetischer Hilfe. Die alljährliche Überschwemmung der Felder des Niltales ist seit dem entfallen. Dadurch versalzt teilweise der fruchtbare Boden und ist für die Landwirtschaft kaum nutzbar.
Das Düngen der Felder durch den bei Hochwasser mitgeführten Nilschlamm ist ebenfalls entfallen, was entweder die verarmten Klein-Bauern zwingt Kunstdünger dazu zu kaufen oder ihre Böden verarmen zu lassen.
Insgesamt läßt sich wohl sagen, die Entwicklungshilfe hat die Reichen noch reicher und die Armen noch ärmer gemacht.

Aus dem TAO DE KING, Laotse:

"Der Weise wertet und bewertet nicht,
wer wertet und bewertet ist nicht weise."
 

Otto

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@ Katharsis:

Genau meine Meinung.

@ QuadWord:

Die Leute mit denen es sich am schlechtesten streitet sind die, die das gleiche meinen, es anders ausdrücken und somit einen nicht zu lösenden, weil nicht vorhandenen, Widerspruch schaffen. Ich frage mich, wie du mich dermaßen misverstehen kannst, aber das sollte ich wohl eigentlich dich und nicht mich fragen...

Ich gehe auf dein Post einfach mal nicht ein, weil es mehr Mühe macht als Sinn.

Otto.

Ach ja, kurzer Zusatz: Falls du es noch nicht kennst lies doch den "Neuen Prometheus" von Wilson, der erklärt mehr als ich gewillt bin zu posten.
 

QuadWord

Großmeister
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hi otto,

da hast du recht. habe mir deinen beitrag nochmal durchgelesen, und tatsächlich eine aussage deinerseits übersehen. ein paar fragen meines posts (z.b. deine sicht von joytopia) wuerden mich zwar trotzdem interessieren, allerdings ist das ja deine sache ...

sorry,
- QuadWord
 

Otto

Meister
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@ QuadWord:

Ich könnte dich drücken. Ich glaube das hier ist das erste Mal, das jemand zugibt etwas überlesen zu haben und nicht gleich an die Decke geht. Gerne auch meine Sicht zu Joytopia:

Aus meiner Perspektive ist jeder einzelne - mit einem Komponisten vergleichbar der ein Stück zusammenstellt - dafür verantwortlich, welche Realität er lebt. Natürlich gibt es auch hier Begrenzungen, die ich mir für mich persönlich mit Karma, bzw. Reinkarnation, erkläre. In diesen Grenzen jedoch ist meiner Meinung nach der Geist frei, sich hin zu einem "stabileren" Zusatnd zu entwickeln - ich sehe das sogar als seine Aufgabe.

Und natürlich hoffe ich, das sich die Menschheit dahingehend entwickelt, dieses dem Menschen innewohnende Talent zur "Reprogrammierung der eigenen Realität über den Umweg des Ichs" zu fördern und dies zur obersten Aufgabe der Gesellschaft zu machen. Sonst wäre ich, nebenbei gemerkt, auch nicht hier :wink: . Aber inwiefern ich dieses Ziel auf lange Sicht "positiv" halten kann, vermag ich dir nicht zu sagen, weil mir der Begriff positiv nicht paßt.

Was ist denn positiv? Ein Atomkrieg der viele Abermillionen Menschen das Leben kostet und die Bewusstseinrevolution durch diesen Schock einem Katalysator ähnlich beschleunigt, oder eine langsame, friedliche Veränderung? Ich kann diese Frage nicht beantworten. Ich kann nur sagen, dass ich in dem Sinne positiv, oder optimistisch, bin, dass ich denke das völlig unabhängig von der Wahl der Mittel, die das Schicksal (denk dran: ich bin determinist) aussucht, das Ziel der Entwicklung als solches gut ist und dieser Gedanke macht mir nicht nur Mut, sondern auch Spaß. Ich führe mir gerne vor Augen, das nach dem zweiten Gesetz der Thermodynamik die Entropie (= Unordnung) ständig zunimmt. Wir Menschen sind meiner Meinung nach genau für das Gegenteil zuständig, wir schaffen Ordnung. Unser Bewusstsein sortiert ständig, ordnet und verarbeitet, genau wie sich unsere Gesellschaft ständig zu einem komplexeren und besser vernetzten Ganzen entwickelt. Ich bin persönlich ein relativ friedliebender Mensch, der auch nicht gerne unnötig leidet und es nicht gut erträgt andere leiden zu sehen, weswegen mir persönlich die langsame Variante ohne Krieg angenehmer wäre. Rational mag das trotzdem falsch sein, aber wie gesagt denke ich nicht, das diese Entscheidung etwas am Ziel des Genzen ändert.

Ich hoffe das beantwortet zumindest in Ansätzen deine Frage und ist noch halbwegs nachvollziehbar, aber besser krieg ich das so auf die schnelle nicht formuliert.

Beste Wünsche,

Otto.
 

Angel of Seven

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ich gehe aber noch etwas weiter und sage das selbst das Böse im Grunde gut und sinnvoll ist.

"gut" und "böse" sind doch reine beurteilungen des menschen. also entweder ich beurteile etwas als "gut" oder als "böse". dass beides zwangslaeufig nutzbringend für eine entwicklung ist, heist doch noch lange nicht, dass "böse" plötzlich zu "gut" wird. wenn das so wäre, müsstest du mir jetzt jecht geben, wenn ich behapute, dass das gesamte weltgeschehen und unsere entwicklung "gut und sinnvoll" ist.

- QuadWord

In der Tat ist das Weltgeschehen in unserer Entwicklung "gut und sinnvoll"! Es hätte Z.B auch in den 80zigern zu einer weltweiten Atomkatastrophe kommen können, oder Hitler hätte den Krieg gewonnen, oder der Krieg hätte noch 5 Jahre länger gedauert und das Dritte Reich hätte die Atombombe/Atomraketen einsetzen können. Oder die Amerikaner hätten ihren ersten Plan verwirklicht und das Ruhgebiet mit Atombomben zerstört (was sie nicht getan haben weil eh schon alles inTrümmern lag). Du merkst, gut und böse ist relativ. Die Zerstörung des Ruhrgebiets war so gesehen "Gut".
Es handelt sich um Zusammenhänge die wir von unserer irdischen Position nicht mehr begreifen können, weil wir selbst involviert sind. Das es so viel "Böses" auf dieser Welt gibt ist ein von uns gewollter Teil unserer Entwicklungsstufe. Du kannst nicht unsere Entwicklung als "Böse" hinstellen, sie ist nur sehr, sehr "unperfekt". Das Böse ist ein "Muß" um als Katalysator in unserer spirituellen Entwicklung zu dienen. das Endergebnis wird im Endeffek die Überwindung des Dualismus bedeuten, wobei diese Beschreibung aber nur eine Facette unserer gesamten Entwicklung ist. Man könnte auch sagen das unsere Entwicklung in der Verbindung mit "All das was ist" endet, alles Leid und Böse wird überwunden werden, den so entspricht es den universellen Plan, über den sehr mächtige Lichtwesen wachen (sonst wäre alles schon zerstört und umsonst)!


lichtvolle Grüße


Angel of Seven
 

Minerva

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Ich möchte nur anmerken, dass die Diskussion über Gut oder Böse eigentlich von der Schwarzen Magie ausging und daher von mir nicht die menschliche Definition gemeint wurde.

Wenn man eine Macht des Guten (Gott, Budda, Allgeist oder was auch immer) postuliert, dann kann man das Böse nicht ausschließen. Damit ist nicht die Vorgabe der Menschen gemeint. Es gibt nicht nur Naturgesetze sondern auch im geistigen Bereich allgemeingültige Gesetze und es wäre an der Zeit das die Menschen diese herausfinden, dann würde sich das Zusammenleben aller entscheident verbessern, wenn man nicht das Böse wählt, das dem Einzelnen zuerst die größere Macht über andere verleiht.

Menschliche Handlungen sind nicht immer einer der beiden Seiten zuzuordnen und wer glaubt, das er das kann, dann irrt er.
 

zauberweib

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aber die einteilung in gut und böse erfolgt immer durch den menschen. die macht an sich ist nicht gut oder böse.. sie ist einfach. gut oder bise ist dann das, was dabei rauskommt, je nachdem wie mensch sie anwendet.

ein messer ist ein messer, egal ob du damit zwiebeln schneidest oder jemanden erstichst.

alles liebe
 

kND

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zauberweib,

es gibt keine schwarze oder weisse magie......sie ist energieform neutral!
Die Frage, was Magie eigentlich ist, ist sehr schwer zu beantworten. Es gibt verschiedene mehr oder weniger vermeintlich plausible Erklärungsansätze, aber keiner vermag sie vollständig zu erfassen.

Das liegt unter anderem daran, daß Magie etwas zutiefst Persönliches ist. Jeder erlebt, empfindet und benutzt Magie auf völlig individuelle Weise. Deshalb sind Definitionen und Anleitungen nur sehr grobe Hilfsmittel, weil letztlich jeder seinen eigenen, persönlichen Zugang zur Magie finden muß. Darum ist es auch so schwer, einen Lehrer zu finden, denn der Weg eines Lehrers ist höchstwahrscheinlich nicht der eigene.

Zu Unterscheiden ist beim Begriff "Magie" außerdem, ob man die magische Kraft oder Energie selbst meint oder den Umgang mit ihr, denn beides wird zu einem Themenkomplex zusammengefaßt, den man üblicherweise als "Magie" bezeichnet.

So soll zur präziseren Ausdrucksweise zwischen magischer Energie und Magieanwendung unterschieden werden.
Magie als Kraft ist eine Form von Energie. Dies ist eine Behauptung, ein Denkmodell für etwas, das noch nicht vollständig erforscht und begriffen werden konnte. Weil sich aber viele Dinge im Zusammenhang mit Magie sehr gut mit einem Energiemodell erklären lassen, soll diese Definition zunächst als gültig betrachtet werden.

Der Begriff "Energie" ist hierbei natürlich nur eine Metapher, eine Veranschaulichung, also keine physikalische Aussage. Magische Energie ist keine "stoffliche" Energieform, die einer Überprüfung durch die exakten Wissenschaften standhielte, und sie ist bisher nicht physikalisch meßbar. Der Begriff "Energie" ist nur ein Behelf, weil die Sprache keinen besseren kennt.

Der Mensch strebt stets danach, seinen Glauben und seine Philosophie in sein zeitgenössisches Weltbild einzubetten, um sich nicht ständig mit Widersprüchen auseinandersetzen zu müssen. Insbesondere betrifft das auch das Themengebiet der Magie, welches ja ebenfalls eine Philosophie ist und den Glauben an Magie voraussetzt. Psychologisch gesehen dienen die Versuche, die Magie mit dem Weltbild zu vereinbaren, vor allem dazu, den Verstand zu beruhigen und das Irrationale der Magie begreifbar und vor allem akzeptierbar zu machen.

Das ist auch magisch gesehen durchaus sinnvoll, denn ein zufriedengestellter Verstand läßt dem Unbewußten mehr Freiraum zum Wirken als ein rein rationaler, dauernd skeptischer Verstand, der mit seinen beständigen Zweifeln der Magieanwendung alle möglichen Blockaden und Stolpersteine in den Weg legt.

Es kommt also weniger darauf an, ob die Erklärungsmodelle der Magie naturwissenschaftlich "wahr" sind oder nicht. Wichtig ist allein, daß sie mythisch wahr sind, daß sie also den Magier selbst überzeugen und ihm als funktionierende Arbeitshypothese dienen. Man sollte solche Erklärungsmodelle also unter diesem Vorbehalt betrachten, bevor man sie kritisiert.
 

kND

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Magie soll hier, dem Energiemodell folgend, auch als Energie angesehen werden. Die Frage nach der genauen Natur magischer Energie läßt sich ebensowenig beantworten, wie man mit Sicherheit sagen kann, worin das genaue Wesen der Elektrizität besteht. Wie auch dort ist viel über die Erzeugung, Handhabung und Anwendung der betreffenden Energie bekannt, aber ihre eigentliche Natur bleibt verborgen.

Magische Energie erfüllt jedes Lebewesen (die Lebensenergie, das, was das Leben als solches ausmacht, manche nennen es Seele) von innen heraus und umgibt es in Form einer Aura. Aber auch vielen Gegenständen wohnt diese Energie mehr oder weniger stark inne. Sie kann darin gespeichert und in seltenen Fällen auch darin aus der Umgebung gebündelt werden. Magische Energie ist außerdem in der Umwelt vorhanden, denn sie wird beständig von den Lebewesen ausgestrahlt. Magie ist die Energie, die allem im Universum das Leben gibt, aber auch das Leben selbst ist. Man könnte sie sogar als die Summe allen Lebens bezeichnen.

Das klingt nun ein wenig nach der "Macht" aus "Star Wars", und so ganz falsch ist dieser Ansatz gar nicht. Magie ist aber nicht eine "kosmische Kraft", "Naturkraft" oder "göttliche Kraft", sondern als Lebenskraft die Kraft und Energie des Unterbewußtseins, welches das Zentrum des Lebens ist.

Die magische Energie hat ihren Sitz und Ursprung im Unterbewußtsein. Das Unterbewußtsein kann diese Energie auch aussenden. Dies geschieht manchmal kraftvoll, z.B. bewußt durch den Willen des Magiers oder unbewußt durch bestimmte emotionale Reaktionen des Unterbewußtseins, und in schwächerer Form sowieso ständig, einfach indem man lebt. Diese ausgesendete Energie ist dann in der Umwelt vorhanden.

Wenn man aber nun permanent Energie aussendet, so muß diese auch irgendwoher kommen, denn nach dem Energieerhaltungssatz bleibt die Summe der Energie in einem geschlossenen System immer gleich. Woher kommt beispielsweise die Energie, mit der das Herz schlägt, mit der man sieht, mit der man denkt? Sie wird im und durch den Körper gebildet.

Diese Energie, die man auch den Lebensfunken oder die Lebensenergie nennt, hält die Maschine Körper in Gang. Sie kommt selbstverständlich auch nicht aus dem Nichts, sondern wird durch einen kontrollierten biochemischen Verbrennungsvorgang des Körpers aus Nahrung und Luft vom Körper selbst erzeugt. Die Energie, mit der gerade diese Zeilen gelesen werden, stammt aus einer der letzten Mahlzeiten.

Die Substanz aus der Nahrung wird im "Kraftwerk Körper" in Lebensenergie umgewandelt, die eben nicht nur den Körper, die Muskeln, die Sinne und die Nerven betreibt, sondern eben auch den Geist. Zu Letzterem gehören Bewußtsein und Unterbewußtsein, und ein Teil dieser Energie wird vom Unterbewußtsein eben auf eine bisher nicht bekannte Weise zu magischer Energie umgewandelt und so verwendet. Sie kommt nicht von irgendwoher, nicht von außen, sondern wird von jedem selbst erzeugt.

Weil nun alle Lebewesen (und nicht unbedingt nur diese, aber das soll zunächst außen vor bleiben) also beständig magische Energie abstrahlen, ist die Welt davon erfüllt. Diese vielen verschiedenen magischen Energien bilden jedoch kein homogenes, untrennbares Gemisch, sondern sind schon einzeln vorhanden und existieren miteinander und durcheinander, vergleichbar mit den Frequenzen verschiedener Radioprogramme, die sehr wohl einzeln unterscheidbar und dennoch alle gemeinsam im selben elektromagnetischen Gemisch vorhanden sind.
Um zu begreifen, auf welche Weise Magie funktionieren kann, muß man sich vergegenwärtigen, daß nicht nur Magie als Kraft, sondern alles Existierende aus Energie besteht. Das gilt für einen Stein (Materie ist ja auch eine Form von Energie) genauso wie für Wärme, Licht, Gedanken und das Leben selbst. Alle diese Energieformen besitzen sozusagen eine unterschiedliche Frequenz.

Diese verschiedenen Energieformen existieren nicht getrennt voneinander, denn sonst könnte man gar keinen Kontakt zu ihnen bekommen. Sie existieren vielmehr miteinander und durcheinander. Wenn man beim elektromagnetischen Frequenzmodell bleiben möchte, so könnte man sich die unterschiedlichen Energieformen vielleicht analog zu infrarotem Licht, sichtbarem Licht, ultraviolettem Licht, Radarstrahlen, Röntgenstrahlen, Funk und Rundfunk vorstellen. Alle können gemeinsam im selben Raum existieren und bleiben doch voneinander gut unterscheidbar und haben alle verschiedene Erscheinungsformen.

So könnte man also als einfaches Modell die Energie von toter Materie, die körperliche Lebensenergie, die bewußte Mentalenergie, die unbewußte Mentalenergie und die magische Energie als Energieformen ansehen (natürlich gibt es noch weitere und auch viele Zwischenstufen), die ähnlich miteinander existieren.

Weil diese Energien nicht voneinander getrennt, sondern miteinander existieren und in gegenseitiger Wechselbeziehung zueinander stehen, können sie einander auch beeinflussen, ähnlich wie ein Funksignal ein Radiosignal stören kann. So kann eine Veränderung in der einen Ebene über eine Art Induktion auch eine Veränderung in der anderen Ebene bewirken und umgekehrt. Diese gegenseitige Beeinflussung der verschiedenen Energieformen ist in der Magie ein sehr wichtiger Grundsatz, den man als Resonanzprinzip bezeichnet.

Einander sehr ähnliche Energien beeinflussen sich natürlich leichter als einander fremde. So können magische Energie und unbewußte Mentalenergie, die einander sehr ähneln, vielleicht mit einem Radiosignal und einem Funksignal verglichen werden und sich so leichter gegenseitig beeinflussen, während ein z.B. mit sichtbarem Licht vergleichbarer Stein sich nur sehr schwer bis gar nicht vom "Radiosignal" magische Energie verändern läßt.

Weil es eben sehr schwierig bis unmöglich ist, weit voneinander entfernte Energien durch eine Resonanz zu verbinden, weil sie eben völlig verschieden sind, bedient man sich eines Tricks. Einander ähnliche Energien beeinflussen sich wesentlich leichter, und so ist es nicht allzu schwierig, eine benachbarte Energieform zur erreichen. Diese verändert dann ihrerseits ihren Nachbarn und so weiter, bis eine Resonanzkette geschaffen wurde, die bis zur gewünschten Stufe reicht.

Diese Wirkung macht sich der Magier zunutze. Er setzt seine bewußte Mentalenergie auf eine Weise ein, die geeignet ist, das Unterbewußtsein so zu beeinflussen, daß es wiederum auf die magische Energie einwirkt, die so eine bestimmte Veränderung erfährt. Diese veränderte magische Energie wird ausgestrahlt, wobei die Art der Veränderung geeignet ist, die magische Energie des Zauberziels so zu manipulieren, daß dies wiederum zu einer Veränderung des dortigen Unterbewußtseins oder Bewußtseins, Körper, Materie oder was auch immer führt.

Der Magier erzeugt also eine Art energetischer Kettenreaktion, die er dort auslöst, wo er es kann, nämlich in seinem Geist, seinem Wachbewußtsein, die dann bei ihm die Stufen unterschiedlicher Energien hinaufläuft, von der eigenen Spitze zur Spitze des Ziels überspringt und dort die Stufen wieder herunterläuft, bis sie (hoffentlich) auf der gewünschten Ebene zum beabsichtigtem Ergebnis führt.

Absichtliche Kettenreaktionen auszulösen, um damit gewünschte Veränderungen zu bewirken, ist das Ziel des Magiers. Durch mangelhafte Umsicht und Übung können aber auch ungewollte Kettenreaktionen ausgelöst werden, die auch zu unschönen Effekten beim Ziel oder bei sich selbst führen können.
 

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