Der Spiegeleier-Thread

Wie magst du dein Spiegelei?

  • Einfach gebraten, der Dotter muss noch flüssig sein!

    Stimmen: 0 0,0%
  • Beidseitig gebraten, der Dotter darf nicht flüssig sein!

    Stimmen: 0 0,0%
  • Ich mag kein Ei!

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    0

Shishachilla

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So, eben eine neue Variante ausprobiert:

getoastetes Toastbrot, abkühlen lassen, schön dick kalte Butter drauf, eine Scheibe Schinkenwurst, Senf (nach Möglichkeit bissi scharf, also nich zu lasch), und dann das beidseitig gebratenen Spiegelei.
Übrigens mach ich, wenn ich das Spiegelei in die Pfanne hau, immer noch den Dotter kaputt, damit der so bisschen mitverläuft, dann brät es schneller durch. Achso: nicht zu vergessen, dass es gut gesalzen sein muss! Denn man weiß ja: "Salz ist das Salz in der Suppe!" :wink:
 

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Salz darf ich auch nicht sagt Mama, wegen des Bluthochdrucks...
 

Malakim

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Ich persönlich bevorzuge Rührei oder "Eiertöpfli". Aber wenn es dann doch einmal Spiegelei wird dann mit weichem Eigelb.

Einen Hauch von Muskat finde ich am Ei eigentlich immer ganz gut :O_O:
 

Quakle

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Ich persönlich bevorzuge Spiegeleier entweder auf einer schönen Scheibe Graubrot dann darauf gebratener Schinken und die Spiegeleier schön durch. Würzen tue ich das ei mit mit Salz, Pfeffer und auch eine Brise Paprika(edelsüß)...
Und wenn ich dann die Kalorienbombe perfekt machen will, entweder Frischkäse unter dem Speck oder schöne Chester Scheiben auf das Ei beim BRaten (geht übrigens beides auch kombiniert)...

Einfach nur ein Gedicht...
Ansonsten auf Brot mit Leberkäs....
 

agentP

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Wenn ich´s mir hart geben will, dann so:
Zwei Scheiben Toast, darauf je ein gebratenes Hamburger Pattie (Tiefkühlkost in dem Fall), darauf je ein Spiegelei, dann mit geriebenen Cheddar überbacken und darauf dann eine Menge hiervon.
Ist nicht so scharf wie´s aussieht. :wink:
 

Ein_Liberaler

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Quakle schrieb:
Ich persönlich bevorzuge Spiegeleier entweder auf einer schönen Scheibe Graubrot dann darauf gebratener Schinken und die Spiegeleier schön durch. Würzen tue ich das ei mit mit Salz, Pfeffer und auch eine Brise Paprika(edelsüß)...
Und wenn ich dann die Kalorienbombe perfekt machen will, entweder Frischkäse unter dem Speck oder schöne Chester Scheiben auf das Ei beim BRaten (geht übrigens beides auch kombiniert)...

Vernünftig. Bis auf den Paprika und den Käse kann ich das unterschreiben.

agentP schrieb:
Wenn ich´s mir hart geben will, dann so:
Zwei Scheiben Toast, darauf je ein gebratenes Hamburger Pattie (Tiefkühlkost in dem Fall), darauf je ein Spiegelei, dann mit geriebenen Cheddar überbacken und darauf dann eine Menge hiervon.

Patties! Im Vaterland der Frikadellen! Irre ich mich, oder hast Du auch schonmal eine Vorliebe für Donuts geäußert? Dabei gibt es doch so viele wirklich schöne Sachen, die man an Amerika lieben kann.
 
G

Guest

Guest
Aphorismus schrieb:
Aprospos Cholesterin und ungesund:

Ottos Kraftbrot

Boah! Aphorismus, die Beschreibung macht einen ja fertig. Ich muss das sofort probieren.

Apropos Colesterin: 90% des Cholesterins stellt der Körper selbst her.

Auf Basis der umfangreichen Studienlage werden Zweifel daran geäußert, dass beim Menschen überhaupt ein relevanter Zusammenhang zwischen Ernährung und Cholesterinspiegel besteht ..
Cholesterin ist Bestandteil der Zellwände und eine der häufigsten im Körper vorkommenden Substanzen. Sie spielt, wie die unten aufgeführten Beispiele zeigen, unter anderem für den Gehirnstoffwechsel eine wichtige Rolle - weshalb der Körper sich auch nicht auf die Zufuhr von außen verlässt, sondern den Spiegel selbst reguliert. Welche Nebenfolgen man mit medikamentösen Eingriffen in diesen Mechanismus auslöst, ist kaum abzusehen.
Ein hoher (LDL-)Cholesterinspiegel korreliert nur bei Männern bis 45 Jahren mit der Anzahl der KHK-Erkrankungen. Aus einer bloßen Korrelation lasse sich aber noch nicht einmal bei dieser Bevölkerungsgruppe auf eine Kausalität schließen. Wahrscheinlicher sei vielmehr eine gemeinsame Ursache für den Anstieg des Cholesterinspiegels und des KHK-Risikos. Unter anderem wird vermutet, Cholesterinablagerungen in den Arterien könnten eine Reparaturmaßnahme sein, mit der der Körper auf geschädigte Blutgefäße reagiert. Unterdrückt man diese Reparaturmaßnahme durch Reduzierung des freien Cholesterins, dann mag dies in Extremfällen die Infarktgefahr reduzieren, aber nur um den Preis anderer, womöglich größerer Schäden – etwa eines erhöhten Krebsrisikos (s. unten). Dazu passt der nächste Kritikpunkt:
Ein hoher (LDL-)Cholesterinspiegel ist statistisch nicht mit einer Verkürzung der Lebenserwartung verknüpft. Das Senken des Infarktrisikos wird also, so es überhaupt stattfindet, durch das Ansteigen anderer tödlicher Krankheiten jedenfalls wieder ausgeglichen.
Wäre ein hoher Serum-(LDL)-Cholesterinspiegel ein Auslöser für Arteriosklerose, so müsste sich in pathologischen Untersuchungen an verstorbenen Patienten eine deutliche Korrelation zwischen dem (LDL-)Cholesterinspiegel und dem Grad der arteriosklerotischen Veränderungen der Gefäße zeigen. Dieser Zusammenhang müsste sich sogar weitaus deutlicher zeigen, als eine etwaige Korrelation mit der KHK-Rate, da nur ein Teil der Herzinfarkte durch Arteriosklerose ausgelöst wird. Eine 1998 veröffentlichte Analyse aller vorliegenden Autopsiestudien zu dieser Fragestellung kommt jedoch auch unter Berücksichtigung der methodischen Schwächen der Untersuchungen zur einzig möglichen Schlussfolgerung, dass es keine signifikante Beziehung zwischen Serum-Cholesterin und Atherogenese gibt.
Die größte jemals durchgeführte Ernährungs-Interventionsstudie, die Anfang 2006 veröffentlicht wurde, zeigte keinerlei Vorteile einer fettarmen Ernährung. Weder das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, noch das Risiko für Schlaganfall, noch das Risiko für verschiedene Krebserkrankungen konnte durch die Ernährungsumstellung (weniger Fett, mehr Obst und Gemüse) reduziert werden. An der Studie nahmen fast 50.000 Frauen im Alter zwischen 50 und 79 Jahren teil, die über einen Zeitraum von etwa 8 Jahren beobachtet wurden. Der LDL-Cholesterinspiegel der Studienteilnehmer reduzierte sich durch die Ernährungsumstellung nur marginal um durchschnittlich 2,7 mg/dl (0,07 mmol/l).
wiki

...und zum Salz:

So kommt die Diplom Ernährungswissenschaftlicherin Bettina Geier für die Aachener 'Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V' zu dem Ergebnis:

" Halbwahrheiten, fehlinterpretierte Tierstudien sowie falsche Verzehrsannahmen über den Salzkonsum in Deutschland waren Geburtshelfer der seit Jahrzehnten existierenden Legende, die das Salz zum Feindbild jedes Hypertonikers machte.... Trotz unzähliger Vrsuche von Forschern aus aller Welt gelang es bis heute nicht, einen kausalen Zusammenhang zwischen Salzkonsum und erhöhtem Blutdruck zu belegen. Trotzdem hält sich der Mythos, Salz erhöhe den Blutdruck, eisern in vielen Köpfen.
Salzmangel: Durch eingeschränkten Verzehr, z. B.
durch salzarme Diät bei Bluthochdruck oder zur
Gewichtsreduktion. Verstärkt wird der Effekt bei hoher
Zufuhr von Kalium, dem Gegenspieler des Natriums,
etwa im Rahmen von Diäten (Reis, Obst, Fruchtsäfte)
oder durch Verwendung von Kochsalzersatz.

Traditionell weiß man da schon lange, Bier z.b. enthällt viel Kalium (der Gegenspieler des Salzes) deshalb
isst man zum Bier bekanntlich gerne Salzbrezen und salzigen Rettich. :mrgreen:
 

Shishachilla

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Und allgemein ist ja auch bekannt: 5 Bier ersetzen eine Mahlzeit..... und dann hat man noch nich mal was getrunken :lol:
 

agentP

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Patties! Im Vaterland der Frikadellen! Irre ich mich, oder hast Du auch schonmal eine Vorliebe für Donuts geäußert? Dabei gibt es doch so viele wirklich schöne Sachen, die man an Amerika lieben kann.
Ich bin da total offen. Ich esse völlig problemlos Patties, Köfte und Fleischpflanzerl, und eben auch Donuts, bayerische Schuxn, Berliner Pfannkuchen und spanische Churros. Alles zu seiner Zeit und alles im entsprechenden Kontext. Wenn ich einen Hamburger bestelle, dann will ich zum Beispiel keine Bulette auf Kaisersemmel. Abgesehen davon wird wird generell das Einzelstück beurteilt, nicht die Gattung. Oder anders gesagt: Das ist für mich keine Frage der Nation, sondern nur eine des Geschmacks.
Abgesehen davon unterscheiden sich ein Fleischpflanzerl/Bulette/Frikadelle und ein Hamburger Pattie doch schon allein durch die Zutaten wesentlich und mehr als den Umriss haben sie doch eigentlich nicht gemeinsam. :p
 

POW

Großmeister
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Shishachilla schrieb:
Und allgemein ist ja auch bekannt: 5 Bier ersetzen eine Mahlzeit..... und dann hat man noch nich mal was getrunken :lol:

Oh das höre ich gern, dann werde ich mir morgen früh vor dem Training erstmal fünf Bier reinschrauben... mal gucken, wie das meine Leistung steigert... :lol:
 

Ein_Liberaler

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agentP schrieb:
Abgesehen davon unterscheiden sich ein Fleischpflanzerl/Bulette/Frikadelle und ein Hamburger Pattie doch schon allein durch die Zutaten wesentlich und mehr als den Umriss haben sie doch eigentlich nicht gemeinsam. :p

Ja eben! Das Pattie verhält sich zur Frikadelle wie das Frikadellenbrötchen zum Hamburger - eine mißlungene Nachahmung, eine Perversion.
 

Ein_Liberaler

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Vom rohen Beefstak tatar oder von der flachen Frikadelle?

Ich bezweifle die tatarische Abstammung (das bewußt dekadente, mit allerlei Fisematenten verfeinerte Rohfleischessen, insoweit vergleichbar dem Essen von grünem Spargel, spricht eher für das Ende eines langen Stammbaums als für seinen Anfang), während die von der "großen flachen Frikadelle" meine Theorie bestätigt. Die Amerikaner haben dann das Brot und die Zwiebeln weggelassen. Entfeinerung, in meinen Augen.

Ob die Frikadelle eher groß und flach oder als "Löwenköttel" daherkommt, ist ja nicht entscheidend.
 

agentP

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Die flache Frikadelle, natürlich.
Die Zwiebeln nicht unbedingt, die finden sich in einigen Rezepten, das Brot und die Eier fehlen und es wird statt billigem gemischten Hack mageres Rinderhack verwendet.
Wie gesagt, ich halte die Diskussion für müssig. Hacksteaks, -röllchen oder -bällchen gibt es in zig Kulturen und in zig Varianten. Der Nachweis der degenerierenden Abstammung ausgerechnet von der deutschen Bulette dürfte wohl eher spekulativ sein, ebenso wird sich nur schwer feststellen lassen was in der heutigen Form schon länger gebrutzelt wird. Genausogut könnte das Pattie vom Köttbullar, Cevapcici, Suzuki oder Köfte abstammen oder auf einem Viehtrieb vom zahnlosen Koch spontan und isoliert erfunden worden sein. :lol:

Erinnert ein wenig an die Diskussion die ein mir bekannter Österreicher mal leidenschaftlich mit einem Italiener darüber führte, wer zuerst auf die Idee kam ein Kalbsschnitzel zu panieren, der Milanese oder doch der Wiener.
 
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