Anschluss Östrreichs!

Seit ihr für einen Anschluss Österreichs an Deutschland bzw Umgekehrt?

  • Ja

    Stimmen: 0 0,0%
  • Keine angabe

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    0

MrMister

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Kommt es mir so vor oder wird mein Post wieder einmal ignoriert... :evil:
 

_Dark_

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hey, woelfchen, genau meine meinung 8)
nein, im ernst, ich fände das theoretisch schon ziemlich cool, wenn wir ein eigener staat werden würden, so wie da auch die bayernpartei gefordert hat.

Sparen Sie sich Deutschland!
naja, wäre ganz witzig, aber halt nicht so durchführbar, trotzdem, meine stimme haben die.
 

IMplo

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Klar, Bayern als eigener Staat!

da kann ich nur lachen.

Macht mal, ihr werdet euch schneller zurücksehnen, als euch lieb ist.

es wäre zum Beispiel sehr interessant, wie denn die bayrische Landwirtschaft alleine gegen Billig-Importe bestehen will...

Daß solche Idee unter aktueller Entwicklung ewiggestrig und von Provinzlertum geprägt ist, sei nur am Rande erwähnt ;)

Greetz!
IMplo
 

woelffchen

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aber was würde ein Zusammenschluß bringen bzw. welchen Sinn würde er machen ?
Deutschland und Österreich waren schon immer 2 Staaten, die auch oft genug gegeneinander Krieg geführt haben.
Das neue Land hätte wohl mehr Macht in der EU – das würde den anderen bestimmt nicht gefallen.
Es gibt die Niederlassungsfreiheit, wenn man es in AT oder D gut findet, kann jeder jederzeit dorthin gehen.

Aber sonst ?

Hm, dann könnten wir die CH auch gleich mitnehmen, oder ?

Aber wie schon oben gesagt, ein Anschluß von D an AT ist verboten. Ist meines Wissens irgendwo in den Verträgen drin, dass AT nicht mehr besetzt ist und neutral ist/bleibt.
Da würde uns Bush und Blair gleich ein paar Bömbchen ins schöne Land werfen.
 

woelffchen

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@IMplo:
zurücksehnen ? nach was ? das Bayern z. B. viel mehr in den Finanzausgleich einzahlt als zurückkriegt, also praktische einige Bundesländer ständig mitfinanziert, die selber nicht wirtschaften können ?

Die Landwirtschaft spielt bei uns eine immer kleinere Rolle -> Billigimporte.
Möglicherweise hast Du als Großstädter noch nix davon gehört, dass es in Bayern auch noch was anderes gibt als Landwirtschaft ???
Was hast Du gegen die Provinz ? nicht alle haben das Privileg, in der schlechten Luft der Großstadt zu leben, wo man abends nicht mehr allein aus dem Haus gehen kann.
Ist es schlimm, wenn in der Zeitung bei uns ein Ladendiebstahl noch erwähnt wird, weil sonst nix passiert ? OK, in Köln habt ihr natürlich viel spannendere Meldungen, gell ?
Habe Bekannte/Verwandte in München und auch in Köln – sind der Meinung, dass es bei uns in der Provinz Weltklasse ist.
 

Fantom

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woelffchen schrieb:
das Bayern z. B. viel mehr in den Finanzausgleich einzahlt als zurückkriegt, also praktische einige Bundesländer ständig mitfinanziert, die selber nicht wirtschaften können ?

selbstverständlich fehlt in dieser rechnung (wie auch bei der bayernpartei) das geld, das vom bund in bayern investiert wird.

aber so eine populistische "wir sind die besten, den rest brauchen wir nicht"-haltung kommt eben immer wieder gut an.

ansonsten klingt dein posting gar nicht so stolz und selbstbewusst, wie manche bayern sich gerne darstellen. :lol:
 

haruc

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Hm... wenn wir eine nationale Vereinigung durchführen, dann müssen wir auch die Südtiroler beachten!

Die sehen sind nämlich absolut überhauptnicht als Italiener... Zumindest die, mit denen ich Sprach. Die würden lieber heute als morgen wieder an Österreich angeschlossen werden. Lustig war: Viele sagten, dass sie sich als Deutsche fühlen.

Ausserdem müsste man die Dt. Gemeinde in Belgien, die Sudeten und Teile von Elsaß-Lothringen mit einbeziehn.

Das mit den Sudeten lassen wir aber lieber... kommt nich so toll. Ausserdem gehts denen mittlerweile besser, als früher, denn seit Januar 2003 wird das Verfolgen, Diskriminieren und Vertreiben (Volkverhetzung) der Deutschen Minorität sogar bestraft. (!!)

Die Betreffenden Teile von Lothringen und Elsaß wären sowieso irrelevant, da nurnoch vereinzelte deutsche Familien dort wohnen, also im Prinzip keinen eingliederbaren Landstreifen bilden.

Und die Schweiz gehört seit nunmehr 800 Jahren nimmer zu Deutschland, weswegen das Wir-Gefühl wohl so ziemlich erloschen is, kann ich aber nicht beurteilen, da ich zu wenig Schweizer kenne.
 

district7

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so paran, da du scheinbar zu faul oder unfähig bist, mal selbst zu dem link zu schauen muss ich den ganzen text so formatieren, dass es selbst für dich ersichtlich wird, dass damit nicht die burschenschaften gemeint sind:

.... Im Gegensatz zum MKV, der sich zur historisch gewachsenen Nation Österreich bekennt, steht bei den Burschenschaftern das Bekenntnis zur deutschen Volks- und Kulturgemeinschaft. Österreich als souveräner Staat wird als Tatsache, aber nicht als Notwendigkeit anerkannt.. Schließlich sind die Burschenschaften weitaus.......

genauso (mit derselben formatierung) stehts auf: http://www.mkv.at/web2000/main/ofb/ofb_modernes_farbstudententum.rtf
 

woelffchen

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@pantom:
ok, ok, ich bin ja auch kein BWL´er - wenn ich mir ein paar anders post´s durchlese, frage ich mich schon, wer von sich am meisten überzeugt ist.

wie auch immer, ich gehe jetzt heim - schönen Abend noch.....
 

Paran

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@ district

Wieso verstehst du es nicht endlich, dass zwischen Burschenschaften und MKV-Verbindungen eine Unterschied besteht! Hier der komplette Absatz:

Die National-Freiheitliche Studentenschaft

Diese Verbindungen, die sich auf die Burschenschaften des vorigen Jahrhunderts zurückführen, werden durch mehrere Merkmale gekennzeichnet: Sie sind pflichtschlagend (d.h. die Mitglieder müssen zumindest ein Duell [eine Mensur] gefochten haben) oder freischlagend (d.h es steht jedem frei, ob er sich duellieren will; diese Verbindungen werden von den pflichtschlagenden eher herablassend betrachtet), nicht-christlich (bisweilen sogar antichristlich) und deutschnational. Das bedeutet nicht unbedingt großdeutsch, also für einen Anschluß eintretend. Im Gegensatz zum MKV, der sich zur historisch gewachsenen Nation Österreich bekennt, steht bei den Burschenschaftern das Bekenntnis zur deutschen Volks- und Kulturgemeinschaft. Österreich als souveräner Staat wird als Tatsache, aber nicht als Notwendigkeit anerkannt.. Schließlich sind die Burschenschaften weitaus stärker parteiungebunden; Liberale und Sozialisten fanden sich früher durchaus im Lager der Burschenschaften. Auch heute gibt es Vertreter der Burschenschaften in zwei Parlamentsparteien (FPÖ, ÖVP), wobei aber der weitaus größte Teil seine politische Heimat bei der FPÖ gefunden hat, deren Obmann Jörg Haider selbst Burschenschafter ist.

Du kannst hier deutlich herauslesen, dass zwischen konfessionellen Verbindungen und Burschenschaften ein bedeutender Unterschied besteht! Ich bin bei einer kofessionellen Verbindung. Verstehst du das jetzt? Wenn nicht schick mir bitte eine PN und nerv nicht die anderen mit deinem Unsinn!
 

_Dark_

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Implo schrieb:
da kann ich nur lachen.
na, dann mach mal
das wird dir aber schnell vergehen, wenn die 15mrd € jährlich, die bayern zahlt, erstmal fehlen.
wir zahlen mehr in dne bund rein, als wir rausbekommen
:arrow: tatsache
sagt zumindest die bayernpartei

nein, natürlich ist das ne schnapsidee, aber deswegen als provinzler abgetan zu werden, ist schwach.
ich könnte genauso gut aus münchen kommen, und nicht aus der weltstadt regensburg, was dann wohl weitaus weniger provinz wäre, als hannover oder köln.
 

OTO

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Meine Stimme hat die Bayernpartei, obwohl ich ja Franke bin.
 

district7

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@paran

freunderl ich versteh sehr wohl, dass da ein unterschied besteht, aber wenn du den text mal lesen würdest, würdest du erkennen, dass der satz dazwischen, der mir so ein dorn im auge ist, auf den mkv bezogen ist.
 

MrMister

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na, dann mach mal
das wird dir aber schnell vergehen, wenn die 15mrd € jährlich, die bayern zahlt, erstmal fehlen.
wir zahlen mehr in dne bund rein, als wir rausbekommen
tatsache

Also nach dem Kriterium macht sich Hessen als allererstes selbstständig, weil wir immer noch am meisten einbezahlen...

haruc schrieb:
Ausserdem müsste man die Dt. Gemeinde in Belgien, die Sudeten und Teile von Elsaß-Lothringen mit einbeziehn.

Das haben doch hier schon 10 Leute geschrieben... Wir reden hier nicht von einem Großdeutschen Reich, sondern einfach von einer Zusammenlegung von Deutschland und Österreich... Nicht mehr und nicht weniger.

*EDIT* Quote gefixt...
 

semball

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district7 schrieb:
...Österreich als souveräner Staat wird als Tatsache, aber nicht als Notwendigkeit anerkannt...
ich mein das impliziert ja schon faschistoides gedankengut

Ich erkenne Österreichs Souveränität auch nur als Tatsache an und nicht als Notwendigkeit.

Und faschistoid ist das per se auch nicht, wenn du das jedem, der dies denkt unterstellen willst, muss ich wieder mit meinem Parteibuch agrumentieren...

Aber du hast natürlich insofern recht, dass das ein heißen Thema bei den Rechtsextremen ist.


@Bayern-Partei-Symphatisant:

1) Das ist ´ne Populistentruppe sondergleichen.
2) Aufwachen Franke!
 

Paran

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Österreich als souveräner Staat wird als Tatsache, aber nicht als Notwendigkeit anerkannt..

Dieser Satz bezieht sich auf die Burschenschaften! Wenn es nicht so wäre was wäre dann faschistoid daran? Definiere mir mal Faschismus bzw. klick mal auf das verlinkte Wort um es herauszufinden!
 

district7

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faschistoid im historischen kontext geshen: alles was in diese richtung geht muss bekämpft werden. faschismus ist für mich eine ideologie, die nur sich selbst akzeptiert und alles andere außer acht läßt, bzw. noch dagegen vorgeht. eure ideologie, das deutschnationale, christliche stellt ebenfalls einen universalistischen anspruch. und wenn ich mir den mr. mkv andreas kohl anhöre, der ´noch 70 jahre danach behauptet, die cs wäre zu alleinregierung bzw. zur auflösung des nr gezwungen worden, stoßt es mir bitter auf.
 

Paran

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alles was in diese richtung geht muss bekämpft werden.

Mhm! Ich glaube ab sofort nenne ich dich antifa-district! :lol:

eure ideologie, das deutschnationale, christliche stellt ebenfalls einen universalistischen anspruch.

Blanker Unsinn! Deutschnational und christlich ist nicht vereinbar. Ein großer Teil der Deutsch-Nationalen ist anti-klerikal eingestellt und sie oder wir stellen auch keinen universalistischen Anspruch auf irgendwas.

und wenn ich mir den mr. mkv andreas kohl anhöre, der ´noch 70 jahre danach behauptet, die cs wäre zu alleinregierung bzw. zur auflösung des nr gezwungen worden, stoßt es mir bitter auf.

Khol ist CVer, aber das ist nur ein Detail am Rande! Der Nationalrat hat sich damals selbst aufgelöst und zwar weil alle 3 Nationalratspräsidenten zurückgetreten sind um bei einer Abstimmung für ihre Partei mitstimmen zu können. Das hat Dollfuß ausgenützt und hat das Parlament entmachtet mit dem Notverordnungsgesetz von 1917! War zwar nicht gerade die feine englische Art, aber die lieben Sozis waren ja damals auch nicht zimperlich. Aus heutiger Sicht gesehen sind diese Ereigenisse natürlich zu bedauern. Wieder einmal bekomme ich den Eindruck, dass du nicht wirklich informiert bist, aber ich habe dir schon mal gesagt, dass du mir bitte eine PN schicken sollst um diese Diskussion nicht länger zu stören! Danke!
 

district7

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naja meines wissens hätte der damalige bundespräsident mikklas die möglichkeit gehabt den nationalrat aufzulösen, bzw. dollfuss die regierungs aufzulösen um neuwahlen auszurufen. beides war nicht der fall. mit dem kriegswirtschaftlichen ermächtigungsgesetz wurde dann die gesetzgebung, der regierung übertragen und ein terrorregime errrichte in dem andere parteien sukzessive verboten wurden. im april 34 trat dann der nationalrat zusammen, der nicht mal das nötige corum erreichte, um die neu verfassung zu installieren, die für österreich einen ständestaat vorsah und die parteienlandschaft durch die vaterländischefront ersetzte. dass dabei einiges an blut geflossen ist, sei nur nebenbei erwähnt. auch geht aus einigen reden hervor, die dollfuß bereits vor 33 hielt, dass die cs eine alleingherrschaft andachte. die großdeutschen waren ihnen ja abgesprungen und sie hatten nur noch einen mandatar mehr im nr, da sie bei der hauptklientel der gd, den beamten, nach der wirtschaftskrise und dem kollaps der kreditanstalt, stark einsparten und ihnen diese abgesprungen waren.
 

Paran

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@ district 7
Schau schau! Er kann ja wenn er will!

Schau dir aber bitte auch mal einige Reden von den sozialistischen Scharfmachern an! Die waren um nichts besser und deuteten auch sehr oft darauf hin, dass sie irgendwann vor hätten die Macht zu übernehmen. Als 34 die Schießereien dann los gingen setzten sich alle bedeutenden sozialistischen Führer ins Ausland ab und ließen ihre Genossen im Regen stehn. Das Problem der 1. Republik war keine einzelne Person und keine Partei sondern, dass niemand sie wollte. In der 2ten hat sich das zum Glück gebessert und wir haben aus den Fehlern einer "Konfliktdemokratie" gelernt, aber darüber könnte man ewig diskutieren ...
 
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