alte leute dämlich(er) ?!

Traenenreiter

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Mir fällt dazu nur noch ein Sinnspruch ein:

"Früher war alles besser! Sogar die Zukunft!"

Aber eigentlich verstehe ich gar nicht, worüber wir hier diskutieren. Ist das nicht vollkommen sinnlos?

Dazu Christian Morgenstern:

Ihr seid mir kluge, wackere Leute,
nicht FLeisch nicht Fisch, nicht heiß nicht kalt,
im Gestern halb und halb im Heute, -
Freigeister ihr, mit Vorbehalt.

Besser kann man es nicht beschreiben, oder?
 

Maffe

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Hesinde schrieb:
Kann es sein, dass du gerade die Lehrer ernst nimmst, die dich so respektvoll behandeln, als wärst du ein fertiger Mensch und nicht einer, der erst mal noch zu einem fertigen Menschen heranreifen musst?

Genau so ist es! Die wenigen Lehrer die mich als gleichwertigen Menschen behandeln sind

a) meine Lieblingslehrer(und komischerweise schreibe ich ihn deren Fächern überwiegend gute Noten...woran das wohl liegt?)

b) die Lehrer mit denen ich generell gut zurecht komme(sei es wenn es um schulische Themen geht, oder um privates, oder wenn man sich mal im Gang über den Weg läuft)


Hesinde schrieb:
Das lässt du dir nicht gefallen, weil das schlichtweg eine Unverschämtheit ist. Richtig?


Unverschämtheit ist vielleicht noch ein wenig zu nett ausgedrückt. Hin und Wieder verwende ich den Begriff Diskriminierung. So viele Lehrer schauen von oben auf dich herab und denken sich "Was für eine Pfeife".
Leider leiden unter dem schlechten Image, das von schlechten Lehrer aufgebaut und erhalten wird, auch die, leider zu wenigen, guten Lehrer.

Mfg

Maffe
 

Hesinde

Geselle
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Maffe schrieb:
Genau so ist es! Die wenigen Lehrer die mich als gleichwertigen Menschen behandeln sind

a) meine Lieblingslehrer(und komischerweise schreibe ich ihn deren Fächern überwiegend gute Noten...woran das wohl liegt?)

b) die Lehrer mit denen ich generell gut zurecht komme(sei es wenn es um schulische Themen geht, oder um privates, oder wenn man sich mal im Gang über den Weg läuft)

OK, du hast nun ein paar Möglichkeiten bzw. Sichtweisen, die du berücksichtigen oder in Anspruch nehmen kannst.

1. "non scholae, sed vitae discimus". Ein alter Spruch, den man sich vielleicht verinnerlichen kann, obwohl ich eingestehe, dass das schulische Wissen mit dem Alltag nicht unbedingt vereinbar ist. Das erfordert eine Zähne-zusammen-und-durch-Haltung. Noten sind wichtig, sage ihnen das, was sie hören wollen. Ist aber nicht jedermanns Sache (war meine auch nie).

2. Zähne zeigen und durch. Hast du grundsätzlich Interesse an einem Unterrichtsfach, der Lehrer aber unfähig, dir das Wissen zu vermitteln bzw. so einer wie ich oben beschrieben habe, bilde dich außerschulisch weiter, konfrontiere ihn mit deinem Wissen und zeige, dass du mehr drauf hast als er: denn er ist ein Fachidiot, schätzungsweise.

3. Lasse dich in die Schülervertretung der Schulkonferenz wählen. Ich selber bin Elternvertreterin derselben und habe erlebt, wie sehr fundierte Argumentationen der Schülervertreter Eindruck schaffen (und angenommen werden).

4. Sprich einen der Lehrer gezielt an. Solche Verhaltensweisen sind oft Ausdrücke einer christlich geprägten Gesellschaft, in der Kinder und Jugendliche wirklich nicht viel wert sind. Oftmals merken die Erzieher/Lehrer das aber gar nicht.

5. Wende dich an einen Vertrauenslehrer. Jede Jahrgangsstufe muss einen bereit stellen. Hilft das nicht, geh zum Direktor. Beschwerden haben oft mehr Erfolg, wenn sie ganz oben angeführt werden.

Unverschämtheit ist vielleicht noch ein wenig zu nett ausgedrückt. Hin und Wieder verwende ich den Begriff Diskriminierung. So viele Lehrer schauen von oben auf dich herab und denken sich "Was für eine Pfeife".

Siehe oben. Konfrontiere einen dieser Lehrer mit deinem Eindruck. Möglicherweise sind manche verblüfft und betroffen.

Leider leiden unter dem schlechten Image, das von schlechten Lehrer aufgebaut und erhalten wird, auch die, leider zu wenigen, guten Lehrer.

Das ist in der Gesellschaft leider überall so. :roll:
 

Maffe

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captainfuture schrieb:
wie beurteilst du lehrmethoden und zeitgemäßheit, ...?

Wenn mir mein Bruder sagt das die Informationen die in meinem Büchern stehen die gleichen sind die er vor 17 Jahren lernen musste ist das schon ziemlich eindeutig. An einer meiner durchlaufenen Schule wird z. B. immernoch an alten 386er PCs mit Windows 3.1 (!!!) gearbeitet und in einem Jahr soviel Stoff durchgenommen wie ein normaler Mensch, der sich nicht in den Fängen eines Schulsystemes befindet, innerhalb einer Woche lernen könnte! 8O

Soviel zum Thema Lernmethoden, nun zur Zeitgemäßheit!

Als ich in der 2. Klasse war hat mir meine damalige Klassenlehrerin zwei mal eine Ohrfeige verpasst. Das war glaube ich 1992. Als das aufgekommen ist haben meine Eltern dafür gesorgt das diese Lehrerin vom Dienst suspendiert wurde! Seid diesem Tag lasse ich mir von niemandem mehr etwas gefallen, ganz speziell von Lehrern nicht mehr!

Wenn dann noch so dämlichen Regelungen dazukommen wie bsp. Schüler bis zur 7. Klasse müssen Hausschuhe tragen, jede höhere Klasse darf Straßenschuhe anbehalten denk ich mir einfach nur "Wieso? Was zum Teufel soll der Scheiß?" In diesem Fall heisst es von seiten der Schule wieder: "Die schüler/innen der 7. Klassen aufwärst haben nicht so dreckige Schuhe weil sie nicht mehr im Dreck spielen." <--Wer das glaubt soll doch bitte mal an eine normale Haupt- oder Realschule gehen...

Hunderte von komplett schwachsinnigen Regelungen und Lernmethoden.

captainfuture schrieb:
wo du doch nur eine bruchteil deines gegenüber kennengelernt hast ?

Ich weiss nicht wie es dir geht, aber man verändert sich wenn man in der Schule ist(ja, man lernt etwas, schon klar :D ) aber man hat auch eine etwas andere Persönlichkeit. Wenn man einen Klassenkamerad privat trifft, sieht man manchmal einen komplett anderen Menschen vor sich. Mit den Lehrer verhält sich das ähnlich. Sie wollen, zumindest nur die "schlechten" Lehrer, ihren Beruf ausüben, während sich "gute" Lehrer auch dafür interessieren was mit den Schülern, den Menschen, los ist. Und oftmals ist es so das man einen Lehrkörper 1,2 oder 3 Jahre lang hat und in dieser Zeit kann man genug Informationen über einen Menschen sammeln um beurteilen zu können ob dieser "gut" oder "schlecht" ist.

Soviel vorerst zum Thema

Mfg

Maffe
 

fletcher

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Hesinde schrieb:
Es kommt also immer auf die Einstellung an, bzw. welche Lebensqualität man sich schafft und ob man flexibel bleiben kann.

wenn die älteren nicht in unseren augen unflexibel werden würden, wär diese diskussion nivcht aufgekommen.
ausserdem bist du nicht representativ!
 

captainfuture

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Maffe schrieb:
captainfuture schrieb:
wie beurteilst du lehrmethoden und zeitgemäßheit, ...?

Wenn mir mein Bruder sagt das die Informationen die in meinem Büchern stehen die gleichen sind die er vor 17 Jahren lernen musste ist das schon ziemlich eindeutig. An einer meiner durchlaufenen Schule wird z. B. immernoch an alten 386er PCs mit Windows 3.1 (!!!) gearbeitet und in einem Jahr soviel Stoff durchgenommen wie ein normaler Mensch, der sich nicht in den Fängen eines Schulsystemes befindet, innerhalb einer Woche lernen könnte! 8O

Soviel zum Thema Lernmethoden, nun zur Zeitgemäßheit!

zum einen geht es in der schule nicht nur darum, wissen zu vermitteln, sondern auch weisheit und die fähigkeit, mit wissen umzugehen, zum anderen können aber doch auch deine lehrer nichts dafür, auch sie haben nicht die schulbücher geschrieben und leiden unter einem veralteten lehrplan. sich da hinzusetzen und zu rebellieren ist das eine, aber selbst aktiv zu werden ist die andere und bei weitem konstruktivere alternative.

Als ich in der 2. Klasse war hat mir meine damalige Klassenlehrerin zwei mal eine Ohrfeige verpasst. Das war glaube ich 1992. Als das aufgekommen ist haben meine Eltern dafür gesorgt das diese Lehrerin vom Dienst suspendiert wurde! Seid diesem Tag lasse ich mir von niemandem mehr etwas gefallen, ganz speziell von Lehrern nicht mehr!

und damit begehst du den ersten großen fehler, indem du alle über einen kamm scherst und dir vorurteile bastelst. zum einen gab es vermutlich einen grund für die ohrfeigen (wenn auch dies sicher nicht das richtige mittel ist), zum anderen gab es solche situationen auch zu meiner zeit, aber da gab es immer zwei grundsätzlich verschiedene punkte :

a) wir hatten die ohrfeige verdient, waren uns dessen bewußt und das thema war erledigt

b) traf a nicht zu, wurde das problem gelöst, indem man sich zusammen (lehrer, eltern, schüler & rektor) an einen tisch setzte und das aus der welt schaffte - thema auch erledigt
 

Maffe

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captainfuture schrieb:
zum einen geht es in der schule nicht nur darum, wissen zu vermitteln, sondern auch weisheit und die fähigkeit, mit wissen umzugehen, zum anderen können aber doch auch deine lehrer nichts dafür, auch sie haben nicht die schulbücher geschrieben und leiden unter einem veralteten lehrplan. sich da hinzusetzen und zu rebellieren ist das eine, aber selbst aktiv zu werden ist die andere und bei weitem konstruktivere alternative.

Und wie soll Wissen vermittelt werden wenn keine Möglichkeit vorhanden ist dies zu tun? Nur zum Beispiel des Computerraums: Der gib vielleicht 2-3 Mal im Mont. Sonst war da immer irgendwas kaputt. Sei es Hardware oder Software. Und ich behaupte ja nicht das die Lehrer etwas dafür können, das hab ich auch nirgendwo geschrieben, nur wieso sollten sich nur die Schüler alternativen ausdenken?
Auf der Wirtschaftsschule hatten wir einen Lehrer der ebenfalls erkannt hatte dass das "Wissen" in den Büchern total veraltet war und der uns eben dann auf seine Art unterrichtet hat. Seltsamerweise hatte unsere Klasse bei ihm durchweg gute Noten.

Und woher willst du wissen das wir nicht versucht haben den Direktor auf den Misstand hinzuweisen? Das Problem ist wenn du als Schüler mit einem bestimmten Alter, sagen wir 15-17, zum Direktor gehst und ihn bittest irgendetwas zu ändern, denkt sich der nur: "Ach, ein Schüler von 15 Jahren, was weiss der schon. Wir wissen schon was gut für die Kids ist und was nicht..."...


captainfuture schrieb:
und damit begehst du den ersten großen fehler, indem du alle über einen kamm scherst und dir vorurteile bastelst. zum einen gab es vermutlich einen grund für die ohrfeigen (wenn auch dies sicher nicht das richtige mittel ist), zum anderen gab es solche situationen auch zu meiner zeit, aber da gab es immer zwei grundsätzlich verschiedene punkte :

a) wir hatten die ohrfeige verdient, waren uns dessen bewußt und das thema war erledigt

b) traf a nicht zu, wurde das problem gelöst, indem man sich zusammen (lehrer, eltern, schüler & rektor) an einen tisch setzte und das aus der welt schaffte - thema auch erledigt

Nein, ich schere nicht alle über einen Haufen. Woher willst du das denn schon wieder wissen? Jeder Realist wird folgendes erkennen: Es gibt "Gute" und "Schlechte" Lehrer. Ich dachte immer Lehrer sollten Pädagogen sein, doch wenn man sich mal die Lehrkörper an meiner alten Schule ansieht erkennt man folgendes:

-Englischlehrerin ==> schreit die Kinder mehrmals an wenn die z. B. die Hausaufgaben nicht gemacht oder einfach vergessen haben. Sie war schon mehrmals in Gerichtsverfahren verwickelt weil die Schüler ihren Eltern erzählt haben was Sache ist und wie sie behandelt werden. Der Direktor wurde darauf hingewiesen aber der hat versucht sie zu decken.

-Kunstlehrerin ==> schreit die Kinder ebenfalls mehrmals ohne echten Grund an und blamiert/demütigt sie so vor der ganzen Klasse. Wurde an eine andere Schule versetzt nachdem die Elternschaft dies gefordert hat, darf aber weiter unterrichten...

-Informatiklehrer ==> Blamierte die Kinder vor der ganzen Klasse indem er sie ihre Fehler im Unterricht, an der Tafeln niederschreiben lies und dann den Rest der Stunde neben der Tafel stehen lässt. Natürlich wurden Ihnen dann auch schlechte Noten eingetragen weil sie nicht am Unterricht teilgenommen haben(obwohl sie es ja hätten tun können, wenn der Lehrer sie nicht neben der Tafel hätte stehen lassen). Der Lehrer wurde vom Informatiklehrer zum Textverarbeitungslehrer "degradiert" und darf weitermachen.

-Deutschlehrer ==> Lässt die ganze Klasse bei Vergehen eines einzelnen Schüler Seiten schreiben. Der mir bekannte letzte Rekord lag bei 24(!!!) Seiten in einer Woche!!! Der Lehrer wurde zwar mit diesen Vorwürfen von der Elternschaft konfrontiert aber nichts geschar. Man hat das Thema quasi totgeschwiegen...

Nun zur Ohrfeige:

Tathergang:

Wir wurden zu Beginn der Stunde darauf hingewiesen das, wenn wir unsere Aufgabe erfüllt haben, wir weitere Aufgaben machen können wenn wir das wollen, oder aber uns still verhalten können.
Nachdem ich meine Aufgabe erledigt hatte hab ich mich stillverhalten bis meine Lehrerin zu mir kann um mich fragte warum ich meine anderen Aufgaben nicht machte(die, die mach freiwillig machen konnte). Ich fragte sie" Ja, müssen wir das machen?". ==> ZACK, die Ohrfeige kam. Nachdem ich mich wieder gefangen hatte fragte ich sie "Wofür war das denn?" ==> ZACK, die zweite Ohrfeige kam. Ich war danach so perplex das ich den Rest des Tages nicht mehr gesprochen habe. Am Mittag, als mich meine Mutter vom der Schule abholte, erzähle ihr ein Klassenkamerad davon und sie fragte mich ob das stimmt. Ich habe das bestätigt und meien Mutter ist ausser sich vor Wut zu meiner Lehrerin und hat ihr erzählt welche Konsequenzen das für sie haben wird, etc. Das Gerichtsverfahren hat dann dafür gesorgt das sie, zumindest nicht mehr als Lehrerin aber weiter als Beamtin arbeiten durfte. Vor Gericht habe ich dann durch Zufall erfahren das mein Bruder seiner Zeit auch einmal gegen eine Lehrerin aussagen musste die Schüler geschlagen hatte.

Und wenn du mir jetzt mit so einem Scheiss kommst wie "Man kann sich an einen Tisch setzen und mit dem Lehrer, Direktoren, Eltern verhandeln..." bekomme ich den Eindruck das du

a) entweder auf einer Schule warst an der überwiegend gute Lehrer waren(was bestimmt sehr selten ist)

b) oder aber ein Liebling der Lehrer warst

c) oder einfach nicht realistisch genug bist um zu erkennen was los ist.

So, das wars von meiner Seite.

Im übrigen war das mein letzter Kommentar zu diesem Thema da wir uns, genau wie bei Thema "Wieviel kifft ihr" im Kreis drehen. Einer sagt aus seiner Subjektivität das heraus, der andere aus seiner Objektivität entkräftet das bis der Subjektive wieder etwas erzählt das absolut unwichtig ist, und so weiter und so fort...

Eigentlich schade...

Mfg

Maffe
 

captainfuture

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@maffe :

da du ja nicht mehr diskutieren möchtest, wie du geschrieben hast, erspare ich mir auch, auf einzelheiten einzugehen.

nach deiner darstellung bist du ein sehr sehr braver schüler, der den perfekten lehrer erwartet, der auf der einen seite die schüler als gleichwertigen erwachsenen menschen sehen soll, selbst aber der perfektion so nahe sein muss, dass er jegliche menschliche verhaltensweise seinerseits zu unterdrücken in der lage ist. du bist ganz offensichtlich das opfer der bösen lehrer und nicht einmal bereit zu diskutieren und neue sichtweisen in erfahrung zu bringen.

wenn ich richtig rechne, hast du bereits die 9 jahre schulpflicht hinter dir, es steht dir frei, die schule zu verlassen und weitere abschlüsse in abendschulen zu absolvieren.
 

Tortenhuber

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So, erstmal zu dem Thema der älteren Herrschaften:

ich wollte keinesfalls bezwecken, dass hier alle "ablästern" wie es vorhin dargelegt wurde, ich suchte Gründe dafür. Einige sind auch schon gekommen:

-sie hätten vom Leben gelernt und wüssten, dass alles sinnlos ist (sinngemäß) ==> das erscheint mir doch sehr unglaubhaft, sollte man doch meinen, dass mit dem Alter die Weisheit zunimmt. Ausserdem haben die heutigen Senioren in ihrer Jugend auch nicht unter verbödenden Medien zu leiden gehabt, vielleicht unter anderen Dingen, wobei hier wieder die Subjektivität des Einzelnen festlegt, was schlimmer ist.

-sie würden langsam "verkalken" ==> hm, ich hab zu wenig Wissen um mir in dieser Hinsicht ein Urteil bilden zu können, aber ich habe irgendwie das Gefühl, dass das auf keinen fall der einzige Grund ist.

Zu den Lehrern (ich weiss garnicht wie wir draufgekommen sind):

Ich habe ebenfalls bemerkt, dass jeder Mensch unter kleinen Merkwürdigkeiten zu leiden hat, nur dass solche bei Pädagogen, die großen Einfluss auf noch "formbare" (ihr wisst wie ich das meine!) Menschen haben, von besonders großer Gefahr ist. Deshalb ist der Lehrerberuf auch ein Beruf, den man nicht aus Geldgründen (OK das Argument zieht nicht mehr) ergreifen sollte, sondern eher, weil man Kindern bei ihrer Entwicklung zur Seite stehen möchte. Ich könnte jetzt hier auch mit Geschichten von cholerischen Lehrern aufwarten, denen die Machtgeilheit aufs Gehirn geschlagen hat, doch je mehr Schüler durch solche Leute terrorisiert werden, desto mehr machen sich die Schüler hinter dem Rücken der Lehrer über diesen lustig. Wenn man als Schüler vor einem Lehrer Respekt hat (ich selbst habe nur vor wenigen Lehrern Respekt, versuche aber es nicht gleich jedem auf die Nase zu binden, wenn ich vor ihm/ihr keinen Respekt habe) dann ist man natürlich auf viel angenehmere Weise motiviert mitzuarbeiten, weil man einfach möchte, dass der betreffende Lehrer ein gutes Bild von einem hat.
Bei Gewalttätigkeit von Lehrer ==> Schüler ist es doch besonders erschreckend, wenn man bemerkt, wie sich dies dann auf das spätere Verhalten des Schülers auswirkt. (Mal davon abgesehen, dass mich kein Lehrer schlägt und auch die anderen Schüler werden in meiner Anwesenheit niemals von Lehrern geschlagen, dafür sorge ich)
Nun, was ist noch zu sagen? Achja: wenn ihr weiter über Lehrer reden wollt, macht bitte einen neuen Thread auf, das wird hier sonst zu unübersichtlich. ==> zurück zum Thema
 

captainfuture

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Maffe schrieb:
Und wenn du mir jetzt mit so einem Scheiss kommst wie "Man kann sich an einen Tisch setzen und mit dem Lehrer, Direktoren, Eltern verhandeln..."

du magst es als "scheiss" deklarieren, aber du wirst es nicht glauben - sowas funktioniert tatsächlich. man nennt es diplomatie.

sicher, es gibt dabei keinen großen, spektakulären gerichtsprozeß und es kann unter umständen ganz schön langweilig sein. und was noch blöd ist : es ist schon nach ein paar minuten oder stunden erledigt und damit noch langweiliger ....
 

Hesinde

Geselle
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Das war zwar keine Antwort auf ein Posting von mir, aber ich antworte trotzdem.

Maffe schrieb:
Und wenn du mir jetzt mit so einem Scheiss kommst wie "Man kann sich an einen Tisch setzen und mit dem Lehrer, Direktoren, Eltern verhandeln..." bekomme ich den Eindruck das du

a) entweder auf einer Schule warst an der überwiegend gute Lehrer waren(was bestimmt sehr selten ist)

b) oder aber ein Liebling der Lehrer warst

c) oder einfach nicht realistisch genug bist um zu erkennen was los ist.

a) War ich persönlich auf einer Gesamtschule im Rihrgebiet (keine besondere Eliteschule), meine Tochter ist auf dem Berufskolleg - und es funktioniert

b) Gehörte ich zu denen, die alles andere als angepasst waren und meine Tochter heute ist ein harter Knochen im Verhandeln - und es funktioniert.

c) Bin ich sehr realistisch, zumal ich jeden Tag sehe, was in Schulen so passieren kann - und es funktioniert trotzdem.

Ich habe dir ein paar sehr vernünftige Vorschläge gemacht (leider bist du nicht drauf eingegangen) und andere hier auch.

Mir scheint, dass du dich lieber bockig in die Ecke setzt und über die Gemeinheit der anderen jammerst, als auch mal die Verantwortung bei dir zu suchen.
 

metropolis

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:lol: So ist das nunmal mit den Freaks und den alten Leuten!

Aber wir gehören auch zu einer Randgruppe (jeder Mensch tut das auf seine ganz eigene Art :wink: )! Proleten, alte Leute, was weiß ich, was für Leute werden sich auch über das Gerede hier in diesem Forum aufregen können :wink: ! Es gibt ja auch welche, die melden sich hier nur an, um uns einzudissen ( < aufgepasst: Kritik an diese Leute :evil: :wink: )!

WV´ler: "Ist das Ziel der Weg oder der Weg das Ziel?"

B-Boy: "Scheisse alder, deine Mutter, Mann!"

Ja, die "Poletarier"; von proles, proletis femininum ...
 

sillyLilly

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Ich zähle ja auch schon zum verkalkten alteisen hier.
:lol:
naja ... was kann ich dazu sagen?

Vielleicht einfach nur an die die rumeckern .... werdet selber älter und macht es besser :wink:
Gruß Lilly[/i]
 

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