Unsterblichkeit

Adamantios

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antimagnet schrieb:
das heißt ein fötus hat keine seele?
Die Seele und der Geist kehren erst unmittelbar bei oder kurz vor der Geburt in den Körper ein, darüber sind sich alle Spiritualisten einig und auch die Forschung. Trotzdem ist diese Frühzeit der Entwicklung aus odischen und entwicklungsphysiologischen Gründen notwendig. Die feinodischen Stoffe der Mutter geben dem heranwachsenden Fötus Nahrung und Leben, aber ohne die Mutter ist das heranwachsende Kind nicht überlebensfähig. Wie schwer es ist bei Frühchen, ein gesundes Leben zu finden, belegen Brutkastenstudien. Die emotionale Nähe zur Mutter ist von entscheidender Bedeutung für das heranwachsende Kind.

Erziehung – die Förderung emotionaler und sozialer Kompetenzen

Dass persönliche Zufriedenheit und gegenseitige Achtung einem gedeihlichen Zusammenleben von Menschen zuträglich sind, ist keine neue Erkenntnis. Wie wichtig es ist, die entsprechenden Fähigkeiten schon von Geburt an zu trainieren, hat erst die jüngere Forschung zutage gebracht. Ihre Errungenschaften liefern entscheidende Grundlagen für ein verbessertes menschliches Zusammenleben.
 

Themis

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Hallo,

@Adamantios

Die Seele und der Geist kehren erst unmittelbar bei oder kurz vor der Geburt in den Körper ein, darüber sind sich alle Spiritualisten einig und auch die Forschung
Das ist doch eher philosophisch, oder?....und die Forschung ist sich darüber einig? Anhand welcher Postulierung?
 

Angel of Seven

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Themis schrieb:
Hallo,

@Adamantios

Die Seele und der Geist kehren erst unmittelbar bei oder kurz vor der Geburt in den Körper ein, darüber sind sich alle Spiritualisten einig und auch die Forschung
Das ist doch eher philosophisch, oder?....und die Forschung ist sich darüber einig? Anhand welcher Postulierung?

Auch die "Spiritualisten" sind sich keineswegs darüber einig. :)


LG

AoS
 

Themis

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Hallo....

@Angel of Seven

Natürlich... wollte die "Spiritualisten" nicht pauschalisieren... :oops:
 

Zottelfritz

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Wer sind denn "Alle Spiritualisten"? Kenn ich nich. Cooler Bandname.

Natürlich ist das alles Philosophie - gewissermaßen hypothetisch. Aber man kann mit Logik, genauer Beobachtung und konsequentem Denken schon so etwas wie sichere Erkenntnis über diese Fragen gewinnen. Natürlich nicht in 5 Minuten und 10 Zeilen-Postings. Zu glauben, man kann so etwas beweisen, halte ich für fatal. Es bleibt einem nichts übrig als der steinige Weg des klaren Denkens, will man sich ernsthaft mit solchen Themen beschäftigen. Statements wie "Da sind sich alle Superhelden einig" bringen einen nicht weiter, wenn mans nicht selbst durchdrungen hat.

Ich befasse mich gerade damit, was Rudolf Steiner zu diesem Thema sagt, speziell in seinem Kernwerk: "Die Philosophie der Freiheit". Ich stehe der Anthroposophie zwar kritisch gegenüber, aber eben das veranlasst mich zu einer Beschäftigung damit.

Also, Steiner sagt darin im neunten Kapitel in etwa: Das Ich- Bewusstsein des Menschen ist durch seine leiblich- seelische Organisation, d.h. durch seine irdische, mehr oder weniger sinnlich erfahrbare Existenz begründet. Das "Ich" selbst vermutet Steiner eher innerhalb des Denkens, aber die Tatsache, dass wir uns ein individuelles Bewusstsein aneignen, welches abhängig von der Entwicklung unseres Körpers und unserer geistigen Erfahrungen sich bildet, lässt darauf schliessen dass der Kern unserer Individualität weniger "persönlicher Natur" ist.
Vorangehend leitet er sehr ausführlich her, dass im Denken selbst eine Entität vorliegt, die grundsätzlich vom Körper unabhängig ist, also auch nicht zwangsläufig mit dem biologischen Tod des Körpers mitsterben muss. Was allerdings vermutlich mitstirbt, ist eben dieses "Ich-Bewusstsein", da es durch den Körper und die individuellen Erfahrungen gebildet wurde.

Hiesse für alle Reinkarnations-gläubigen: Der Kern unseres Ichs kann durchaus nach dem Tod des Körpers weiterexistieren, hat aber nicht viel mit dem "Ich" zu tun, was wir zu lebzeiten erleben.
Zwar sagt Steiner in einem lapidaren Nebensatz: "Einmal entstanden, wird das Ich in das Denken aufgenommen und teilt fortan dessen geistige Wesenheit"
Ich verstehe das so, dass wir, wenn wir unser Denken bewusster praktizieren, kultivieren sozusagen, können starke persönliche Entwicklungsmerkmale in das "unsterbliche Ich" eingehen.

Ich hab das alles hier sehr verkürzt und eventuell ungenau wiedergegeben, aber eingehendere Referate wären hier glaub ich auch nicht erwünscht, bzw. ist mir meine Zeit dazu zu schade. :)
 

Themis

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Hallo,

Zu Steiner:
Im Grunde genommen nicht im Widerspruch zu monotheisitischen Religionen...
Gott ist alles und wir ein Teil des Ganzen... oder so ähnlich...

Nur diesen Teil...
Steiner schrieb:
Vorangehend leitet er sehr ausführlich her, dass im Denken selbst eine Entität vorliegt, die grundsätzlich vom Körper unabhängig ist, also auch nicht zwangsläufig mit dem biologischen Tod des Körpers mitsterben muss.
würde ich gerne näher erläutert haben, da ich hier einen wichtigen Punkt seiner Argumentation sehe. Was sind diese "Entitäten"?

Vielleicht verschließt sich mir ja nur die Logik oder die genaue Beobachtung mit all dem konsequentem Denken welche dazu führt zu wissen, ab wann eine Seele in einem Corpus haust....

Jedenfalls wurde dieser Zeitpunkt zuvor als Fakt gepriesen... und um das klarzustellen: philosophisch war die Begründung für die besagte Aussage nicht, weshalb das auch nur eine Suggestivfrage war.
 

Zottelfritz

Großmeister
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Themis schrieb:
Steiner schrieb:
Vorangehend leitet er sehr ausführlich her, dass im Denken selbst eine Entität vorliegt, die grundsätzlich vom Körper unabhängig ist, also auch nicht zwangsläufig mit dem biologischen Tod des Körpers mitsterben muss.
würde ich gerne näher erläutert haben, da ich hier einen wichtigen Punkt seiner Argumentation sehe. Was sind diese "Entitäten"?
Naja, dafür müsstes du die ersten 145 Seiten aus der "Philosophie der Freiheit " lesen. :roll:

Ich fühl mich auch nicht in der Lage, die geniale und umfangreiche Herleitung hier in 2 Sätzen zusammenzufassen. Vielleicht find ich später noch Zeit, um wenigstens ein bisschen näher drauf einzugehen, aber das wär schon fast eher ein Thema für einen neuen Thread.
 

Malakim

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Zottelfritz schrieb:
Aber man kann mit Logik, genauer Beobachtung und konsequentem Denken schon so etwas wie sichere Erkenntnis über diese Fragen gewinnen.
Soweit ich weiß kann man soetwas wie sichere Erkenntnis über garnichts gewinnen :O_O:
 

Benkei

Großmeister
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Sicherheit und Wahnsinn

Malakim schrieb:
Soweit ich weiß kann man soetwas wie sichere Erkenntnis über garnichts gewinnen :O_O:
Ja, denn wie heisst es so schöne in R.A. Wilsons "Masken der Illuminaten":
"Nur der Wahnsinnige ist sich absolut sicher."
:wink: Zwar OT, passte aber gerade
 
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