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Mehrehe

Dieses Thema im Forum "Sie, Er und Es" wurde erstellt von streicher, 6. April 2004.

  1. Trasher

    Trasher Forenlegende

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    Also ich kenne ein Ehepaar aus dem Schwabenländle, die noch schnell im November geheiratet haben und denen auf Nachfrage zu entlocken war, dass sie die Hochzeit auch wegen finanzieller Aspekte noch in das laufende Jahr gezogen hätten.
    Wenn der Besserverdiener in der 3 ist, und der weniger Verdienende in der 5, dann lohnt sich das schon.
     
  2. bombaholik

    bombaholik Erleuchteter

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    ja, aber wie gesagt, wenn man dabei aber unter den Betrag kommt, der sonst angefallen wäre muss man eine Nachzahlung ans finanzamt in dieser differenz nachzahlen.

    Klar im laufenden Jahr hast du mehr geld...kannst es z.b. anlegen und dadurch zinsen kassieren, aber dafür kommt es am ende des jahres z.b. wenn einer 6000,- brutto und die frau 800,- verdiehnt, knüppel hart.

    so wurde es mir zumindest erklärt.
     
  3. sillyLilly

    sillyLilly Ehrenmitglied

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    Für den der weniger verdient, kommt netto auch weniger dabei raus.
    Aber der andere hat ja eine Ecke mehr durch die andere Steuerklasse.
    Ist natürlich nur ratsam, wenn man auch gemeinsame Kasse macht. Sonst würde die Frau (sie verdient ja meist weniger und rutscht in die miese Steuerklasse) schlecht dabei abschneiden.
    Kinderfreibeträge gelten seit dem erhöhten Kindergeld nicht mehr. Zumindest nur in bestimmten Fällen, sagte die Finanzbeamte. In welchem Zusammenhang Kinderfreibeträge doch zum tragen kommen, weiß ich aber nicht.

    Namaste
    Lilly
     
  4. bombaholik

    bombaholik Erleuchteter

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    Trotzdem muss diese Ersparnis am ende des Jahres wieder zurück gezahlt werden, was dieses System völlig unnötig macht - aussgenommen die Zinsen durch Festanlegung bzw. der dicke Sommerurlaub, den man sich in der mitte des jahres durch die ersparnis leisten kann, aber doch wieder zurückzahlen muss.
     
  5. sillyLilly

    sillyLilly Ehrenmitglied

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    Ich weiß ja nicht, wie das bei Mehrehen ist, aber bei der ganz normalen hier üblichen Ehe, ist es mir neu, dass man das am Ende des Jahres zurückzahlen müßte.

    übrigens, was das Thema angeht:
    Im Eröffnungsthread ist ja ein Artikel verlinkt.
    Ich finde es in dem Fall der dort geschildert wird nur fair, dass die 2te Ehefrau auch anerkannt wird.

    Wenn sie nun mal nach dortigem Recht verheiratet sind ( so wie ich das gelesen habe, sind sie ja schon länger verheiratet als das sie in Deutschland sind), hat er damit ja auch ein Verpflichtung ihr gegenüber und man kann sie ja nicht wieder zurückschicken, "nur" weil sie seine 2te Frau ist.

    Namaste
    Lilly
     
  6. bombaholik

    bombaholik Erleuchteter

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    wie gesagt ich werde nochmal nachfragen und fakten bringen, oder meinen standpunkt zurückziehen.

    da ich aber di-do meine abschlussprüfung habe werde ich erst am freitag wieder im betrieb und dort bin ich gerade in der lohnabteilung sein.

    gruss
     
  7. sillyLilly

    sillyLilly Ehrenmitglied

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    Vorsicht offtopic ;)
    Wünsche dir viel Glück bei deiner Abschlußprüfung *daumendrück*
     
  8. bombaholik

    bombaholik Erleuchteter

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    Lief gut, danke.

    Also:

    Grundsätzlich reden wir hier von verheirateten Leuten, wobei beide Berufstätig sind.

    Steuerklasse 4 ist vom Grunde an identisch mit 1. Nehmen die Ehepartner jetzt jeweils 3 und 5, dann kann der mehr verdiener IM laufenden Jahr richtig Steuern sparen. Jedoch muss am Ende des Jahres eine möglicherweise entstandene Differnz in der Höhe, wie wenn man 4 gehabt hätte, an das Finanzamt nachzahlen. Dort rennen dann alle ins Lohnbüro und maulen rum warum sie denn Nachzahlen müssten.

    Also wir reden hier von Ehepaaren OHNE Kinder und beide sind Berufstätig. Dann entsteht keinerlei Steuerersparnis.

    Naja die Zukunft liegt doch in kinderlosen Ehen ohne Kinder, oder?
     
  9. Anemi

    Anemi Meister

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    Powercutcoutry
    Doch, eine Steuerersparnis kann entstehen, wenn die Einkommen der Ehepartner unterschiedlich sind. Das liegt an der sog. Steuerprogression: je mehr man an Einommen hat, um so höher ist Steuersatz, also der Prozentsatz vom Einkommen, den man als Steuern bezahlen muß.
    Bei Verheiratenen, die sich zusammen veranlagen lassen, wird das Einkommen zusammengezählt und danach quasi durch zwei geteilt. Erst dann werden die Steurn berechnet. Dadurch kann man in eine günstigere Progressionsklasse mit einem niedrigeren Steuersatz kommen.
    Je größer der Unterschied zwischen den Einkommen, um so größer die Wahrscheinlichkeit, dass das passiert. Deshalb lohnt sich das Heiraten besonders dann, wenn einer der Partner gar nichts verdient (z.B. weil er wegen der Kinder zuhause bleibt).
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