Linksextremismus

vonderOder

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Linksextreme schlagen wieder zu
NZZ vom 12.10.2008 schrieb:
Linksextreme stürmen Bar in Freiburg
Angriff mit Stöcken und Tränengas - Polizist verletzt

Rund 30 Linksextreme haben eine Bar in Freiburg gestürmt. Sie setzten Tränengas ein, zertrümmerten mit Baseballschlägern Scheiben und demolierten das Mobiliar. Danach griffen sie die Polizei an. Es habe sich um einen kommandomässig organisierten Angriff gehandelt, sagte ein Polizeisprecher. ...
 

Malkav

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NZZ schrieb:
Der Anlass war von einer Gruppe namens Soleil Noir organisiert worden, die sich auf ihrer Website als völlig apolitisch bezeichnet.
[...]
Die Party-Teilnehmer hätten «eine gewisse grossdeutsche Ästhetik» gepflegt, sagte der Polizeisprecher. Es handle sich aber offenbar nicht um Neonazis.
Nee, is klar.

Unpolitisch, heh? :motz: :don:

NZZ schrieb:
Von den 13 anwesenden Gästen wurde niemand verletzt.
Ich wage mal zu behaupten, dass es schon diverse Überfälle von rechten auf äquivalente linke (oder von der Seite "unpolitische") Veranstaltungen gab, wo die Bilanz der Verletzten etwas anders aussah.

Nein, dazu hab ich jetzt keinen Link parat aber ich meine, mich auch an einen Todesfall erinnern zu können.
 

Shishachilla

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Malkav schrieb:
Ich wage mal zu behaupten, dass es schon diverse Überfälle von rechten auf äquivalente linke (oder von der Seite "unpolitische") Veranstaltungen gab, wo die Bilanz der Verletzten etwas anders aussah.
Heißt das jetzt, dass Rechtsextremismus schlimmer ist als Linksextremismus?
Gleichbedeutend mit Linksextremismus ist nicht so schlimm wie Rechtsextremismus?
Extremismus ist immer gleich bescheuert, egal ob rechts oder links.
 

Shishachilla

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Die mit dem Extremismus meist einhergehende Gewalt hab ich einfach mal mit eingeschlossen. ;-)
 

dkR

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Malkav schrieb:
NZZ schrieb:
Von den 13 anwesenden Gästen wurde niemand verletzt.
Ich wage mal zu behaupten, dass es schon diverse Überfälle von rechten auf äquivalente linke (oder von der Seite "unpolitische") Veranstaltungen gab, wo die Bilanz der Verletzten etwas anders aussah.
Interessanter Beißreflex :mimpel:
 

Sedge

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Der Vollständigkeit halber:

Am Sonntag Abend ging ein Bekennerschreiben ein, indem das Antifa-Komitee seine Aktion rechtfertigte: «Wir haben einen Auftritt der rechtsextremen Dark-Wave-Band Camerata Mediolanense verhindert.» Und: Man werde Neonazis, egal welcher Subkultur, immer und überall bekämpfen.
http://www.20min.ch/news/bern/story/11457280


Laut Hans Stutz, Beobachter der rechtsextremen Szene, gehört «Soleil Noir» zu jenem Teil der Gothik-Szene, der rechtsextreme Inhalte aufgenommen hat, insbesondere vom italienischen Faschismus und der rumänischen Eisernen Garde.
http://www.bazonline.ch/schweiz/Linksextreme-ueberfallen-GothicParty/story/20727227


Interessante Quellenlage.... Warum der Überfall getätigt wurde (worden sein soll) wird nicht immer genannt.


Und: ich sympathisiere mit keinem Extrem ;)
 

Diskordias Legionär

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Freiburg + Antifa. Sagt schon vieles. Viele Antifas kommen mir so vor wie Pfadfinder die schwarze Klamotten anhaben und ihre guten Taten nicht vollbringen wollen indem sie Omas über die Straße helfen. Sympathie schafft man sich auch nich umbedingt auf diese Art...
 

Malkav

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Shishachilla schrieb:
Malkav schrieb:
Ich wage mal zu behaupten, dass es schon diverse Überfälle von rechten auf äquivalente linke (oder von der Seite "unpolitische") Veranstaltungen gab, wo die Bilanz der Verletzten etwas anders aussah.
Heißt das jetzt, dass Rechtsextremismus schlimmer ist als Linksextremismus?
Gleichbedeutend mit Linksextremismus ist nicht so schlimm wie Rechtsextremismus?
Extremismus ist immer gleich bescheuert, egal ob rechts oder links.
Nein, das heißt es nicht und das hab ich auch mit keinem Wort gesagt. :-_-:

Prinzipiell seh ich das ganz genauso, dass extremismus von jeder Seite bescheuert ist.

Der "Beißreflex" bezieht sich bei mir auch eher auf die ach so unpolitische Gruppe "schwarze Sonne" (ich denke es ist bekannt, was damit gemeint ist? Wenn nicht hier nachlesen).
Es kotzt mich ganz einfach an, dass solche W*****r schon seit Jahren diverse Szenen "unterwandern" (Gothic, Industrial/Neofolk, Black metal usw) und es scheinbar niemand merkt oder es allen egal ist, weil Politik mit der Musik ja nichts zu tun hat oder so nen Dreck.
 

agentP

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Die "diversen Szenen" sind nun mal vollgepfropft mit Leuten, die sich von der Gesellschaft abgrenzen wollen bzw. deren Selbstverständnis irgendwie elitär ist ("Wir sind was besonderes, besseres als die Normalos!"), die sich gerne im Namen der Individualität uniformieren und die irgendwie auf Sinnsuche sind, kurz: sie sind das ideale Ziel für politische Bauernfänger und die Bauernfänger vom rechten Rand beherschen dieses Spiel seit Jahrzehnten.
Das ist nämlich nicht erst seit ein paar Jahren so, sondern das zieht sich von den englischen Teds in den frühen 60ern über die Skins in den 70ern und heute sind halt Grufties und Metaller das Ziel.

Damit will ich nicht sagen, dass Linke nicht auch auf Jugendliche abzielen, aber die haben ja ihre eigene Subkultur und zielen vielleicht deshalb nicht so sehr auf vorhandene Gruppierungen (wenn man mal von den "Redskins" absieht, aber gab´s die jemals in signifikanter Zahl?).
 

IMplo

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Tja...

man muß schon abseits eines normalo-funktionierenden Hirns operieren, um so einen Anschlag auf eine Bar als geeignete Terroraktion zu begreifen, oder gar zu erwarten, dafür Sympathien zu ernten ^^

Solche Leute sitzen 20 Jahre später nach der Schicht am Stammtisch und schwadronieren über die Jugend von heute und daß früher mal alles besser war - der ein- oder andere wird eventuell dann Umweltminister in Turnschuhen ^^

Ist zwar nicht schön, aber wohl nicht zu vermeiden, sowas...

Greetz!
IMplo
 

vonderOder

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sie sind bereit über Leichen zu gehen; aber das ist ja nicht Neues.

WELT-online schreibt am 04.11.2008:
Vattenfall-Transporter mit Gasflaschen angezündet
Unbekannte haben einen mit Gasflaschen beladenen Transporter des Energieversorgers Vattenfall im Hamburger Stadtteil Hamm in Brand gesetzt. Eine Gasflasche explodierte im Feuer – die Druckwelle richtete einen Schaden in Höhe von mehreren zehntausend Euro an. Fünf Fahrzeuge wurden völlig zerstört, ein angrenzendes Haus beschädigt.
Innerhalb von zwei Tagen sind in Hamburg zwei Firmenwagen des Energiekonzerns Vattenfall angesteckt worden. Die Polizei vermutet die Täter in der linksautonomen Szene. Der Staatsschutz ermittelt. Bei den Brandstiftungen nahmen die Täter offenbar in Kauf, dass unbeteiligte Menschen zu Schaden kommen. Eines der angezündeten Fahrzeuge war mit Gasflaschen beladen, von denen eine explodierte.
Feuerschein hatte in der Nacht zum Dienstag Anwohner der Bethesdastraße im Stadtteil Hamm aus dem Schlaf gerissen. Auf der Straße brannte ein VW-Transporter. Dann ein lauter Knall. Eine von vier geladenen Gasflaschen war explodiert. Die Druckwelle war so groß, dass noch im zweiten Stock eines angrenzenden Mehrfamilienhauses Scheiben zersprangen.
 

Ein_Liberaler

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Das bedeutet natürlich, daß wir alle latent faschistisch sind, außer Dir, und daß Du als unser einziger Demokrat zu träge bist, einen Thread aufzumachen. So wird D aber nicht gerettet!
 

vonderOder

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Malkav schrieb:
vonderOder schrieb:
sie sind bereit über Leichen zu gehen; aber das ist ja nicht Neues.
Da sind sie aber nicht die einzigen.

Wie hab ich denn das eigentlich zu deuten, dass darüber nicht sofort ein Thread aufgemacht wurde? Oder hab ich den übersehen?
Richtig! Aber sie sind auch nicht besser als die, die sie bekämpfen. GdP-Chef Freiberg: "Ich öffne keinem Fremden die Tür"
GdP-Chef Freiberg berichtet, er habe vor einigen Jahren Morddrohungen von Rechtsextremen erhalten - und Linksextreme hätten sein Auto vor der Haustür angezündet.
letztendes sind solche Leute nun mal Verbrecher; egal welches politische Spektrum sie angeben zu vertreten.
 

vonderOder

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BERLINER ZEITUNG
Wieder Luxus-Autos in Brand gesteckt

Friedrichshain - Wieder haben in Berlin Autos gebrannt. In der Nacht zum Sonntag wurden in Friedrichshain zwei hochwertige Fahrzeuge in Brand gesetzt. Die Polizei vermutet, dass Linksradikale am Werk waren. Kurz nach Mitternacht brannte in der Pettenkofer Straße ein Mercedes SLK. Polizisten löschten die Flammen mit einem Feuerlöscher. Gegen 2 Uhr alarmierten Passanten die Feuerwehr zu einem brennenden BMW X5. Das am Frankfurter Tor abgestellte Auto brannte nahezu vollständig aus.
DER TAGESSPIEGEL
Linke überfallen Linke in Kneipe

Kreuzberg – Eine Lesung des kommunistischen Journalisten Jürgen Elsässer zum Thema „Weltwirtschaftskrise“ ist in der Nacht zu Sonntag von Unbekannten gestört worden. Fünf Männer betraten gegen 23.15 Uhr das Lokal „Max und Moritz“ in der Oranienstraße und begannen einen Tumult. Einige der 50 Zuhörer wurden durch Schläge leicht verletzt. Elsässer ist wegen seiner Thesen innerhalb der linken Szene äußerst umstritten. Die Schläger flüchteten.
da scheinen einige der Linken in Elsässer einen neuen Lieblingsfeind gefunden zu haben.
nun ja, wer "Verteidigung der nationalen Souveränität" spricht, der muß Böse sein und Deutschland nichts Schlechtes wollen - ist also ein Feind.
 

soapanimal

Geselle
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Hallo,

vorab möchte ich mich von jeglichem Extremismus distanzieren.

Ich glaube, dass die brennenden Autos in Friedrichshain klägliche Versuche sind die Gentrifizierung in diesem Stadteil aufzuhalten. Damit der Lebensraum für Menschen erhalten bleibt, die nicht unbedingt in eine komplett sanierte Eigentumswohnung ziehen können o.ä.
Ich finde es keineswegs richtig, ein Auto anzuzünden. Jedoch kann ich den Frust etwas nachvollziehen. Aber es ist auf jeden Fall der falsche Weg auf so eine Art seinen Unmut kund zu tun.


Galakmedia.orbit - Interuniverselles Nachrichtenportal
Auf Ankoph Mor 5. Überfielen gestern 15 rampukische Extremitäten einen Faruk, der auf dem Weg nach Hause war. Die Angreifer malträtierten das Opfer mit Tentakelschlägen und gußeisernen Pfannen bis zur Verpuffung. Die kurz nach dem Überfall eintreffende intergalaktische Ordnungsmacht konnte bis Redaktionsschluss noch keinen der Täter fassen.
 

vonderOder

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und wieder brannten Autos: Militante Linke fackeln Autos ab
Brandenburg - Berlin
20.01.2009

Militante Linke fackeln Autos ab
Berlin - Die Serie der politisch motivierten Brandanschläge auf Autos in Berlin geht im neuen Jahr unverändert weiter. In der Nacht zu Montag wurde nun in Neukölln ein Lkw der Post-Tochter DHL angezündet. Ein Passant hatte gegen 1 Uhr früh die Flammen bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Es wurden in der linken Szene oft verwendete Brandbeschleuniger genutzt. Der für politische Delikte zuständige polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. Es war bereits der achte Brandanschlag auf ein Auto in diesem Jahr. Die linke Szene hatte bei einer Veranstaltung im Oktober zu Anschlägen auf DHL aufgerufen, weil sich der Konzern 2008 um die Logistik bei der Bundeswehr beworben hat.

Mittlerweile liegt ein Bekennerschreiben einer linken Gruppe vor, die Ende Dezember acht Fahrzeuge in Friedrichshain, Neukölln, Kreuzberg und Mitte angezündet haben will. Diese „Bewegung für militanten Widerstand (BMW)“ begründete die Taten mit der „Umstrukturierung“ ärmerer Bezirke. Das Bekennerschreiben steht unter dem Motto „Brennende Nobelkarossen versus Gentrifizierung“. Gentrifizierung ist das in der linken Szene gerne verwendete Fachwort für die Vertreibung von Mietern aus ihrem angestammten Kiez durch Luxussanierungen. Die Gruppe „BMW“ behauptet, dass bewusst Fahrzeuge in den Gegenden ausgewählt wurden, die am stärksten von dieser Vertreibung betroffen sind. In dem Schreiben wird der Polizei vorgeworfen, sechs der acht Taten verschwiegen zu haben. Wie es im Präsidium hieß, waren diese Taten nicht als politisch eingestuft worden, deshalb hatte ein Brandkommissariat ermittelt. Der Staatsschutz „prüft“ nun das Schreiben. 2008 hatte die Polizei bislang 98 aus politischen Motiven angezündete Autos gezählt. Nun sind es plötzlich 104. Ha
mal sehn was passiert, wenn die es schaffen einen Menschen mitanzuzünden.

hier kann man mal sehen wo diese linken Chaoten, in Berlin, schon zur Tat fackelten.
Brennende Autos Berlin, eine Chronologie der Brandanschläge
 
Autor Ähnliche Beiträge Forum Antworten Datum
A Linksextremismus vs. Rechtsextremismus Politik, Sozialkritik, Zeitgeschehen & Geschichte 49
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