Hat Sarrazin nicht ev. doch Recht?

hives

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M.E. übersiehst du den Einfluss von Diskriminierung im Aufnahmekontext, auch wenn du auf die soziologische Integrationsforschung verweist. Die Integration von Migranten in einen Aufnahmekontext wird jedoch in der Soziologie i.d.R. nicht einfach mit der kulturellen Angleichung an eine Art Leitkultur gleichgesetzt, sondern als mehrdimensionales Konstrukt verstanden: bspw. strukturelle, soziale, kulturelle und identifikative Integration. Wenn bestimmten Migrantengruppen die strukturelle und soziale Integration durch Diskriminierungsprozesse erschwert wird, ist anzunehmen, dass weniger identifikative und auch kulturelle Integration stattfindet, als es bei Vergleichsgruppen der Fall wäre. Aus diesem Grund werden Formen der Diskriminierung von Migranten nach Herkunft und/oder Religion auch in fast allen integrationstheoretischen Konzepten und Studien berücksichtigt, auch wenn das empirisch schwierig umzusetzen ist und oft auf Basis von subjektiv empfundener Diskriminierung geschieht...

haruc schrieb:
[...] Lösungsmöglichkeiten [...]
Mich würde an dieser Stelle mal interessieren, wie diese Lösungsmöglichkeiten deiner Meinung nach konkret aussehen könnten.
 

Goatboy

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Haben wir denn Grund zur Annahme, dass Ausländer islamischen Glaubens in Deutschland stärker diskriminiert werden als andere Ausländer?
 

hives

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Eine berechtigte Frage. Es gibt m.E. zwar einige Hinweise darauf, jedoch gibt es erstens Probleme, islamkritische Einstellungen von gruppenbezogenen Feindbildern und tatsächlich erfolgender Diskriminierung von Personen zu trennen (ebenso wie wahrgenommene und tasächliche Diskriminierung auf der anderen Seite der Gleichung) und zweitens ist mir auch keine Studie bekannt, in der konkret Vorurteile o.ä. gegenüber allen möglichen Migrantegruppen verglichen wurden. Einige ähnliche Arbeiten gibt es jedoch, vor allem eben aus Bielefeld, wo entsprechende Fragestellungen, oft mit eher qualitativem Schwerpunkt, vergleichsweise häufig untersucht werden: Beim Vergleich islamfeindlicher Ansichten mit antisemitischen, rassistischen oder fremdenfeindlichen insgesamt zeigt die Islamfeindlichkeit in Deutschland etwas höhere Werte: http://www.uni-bielefeld.de/ikg/Abwertung.pdf

Hier noch ein direkter Vergleich verschiedener Migrantengruppen in Bezug auf subjektiv empfundene Diskriminierung und andere Indikatoren: Quelle

Ergänzend noch ein Vergleich der Meinungen der Mehrheitsgesellschaft zu Muslimen in verschiedenen europäischen Ländern: Deutschland sticht hier mit nur 16,6% der Befragten heraus, die angeben, dass der Islam gut zu ihrem Land passe. Von Polen (19%) abgesehen, liegt dieser Anteil in allen anderen Ländern deutlich höher (>= 27,4%; Italien): http://www.uni-bielefeld.de/ikg/zick/Islam_GFE_zick.pdf

Einzelbefunde zur strukturellen Diskriminierung von Muslimen und Migranten türkischer Herkunft bspw. am Arbeits- oder Wohnungsmarkt werden oft ohne direkte Vegleiche mit anderen Migrantengruppen durchgeführt, was teils auch einfach an der Fallzahl liegt. Während die Ergebnisse im Bereich des Wohnungsmarktes recht eindeutig für Diskriminierung sprechen (aber vermutlich auch andere Migrantengruppen zumindest ansatzweise treffen), können Unterschiede am Arbeitsmarkt teils auf Bildungsdiskrepanzen zurückgeführt werden, wobei hier einerseits Investitionen, aber auch das deutsche Bildungssystem zu betrachten wären. Im Hinblick auf die Rolle von Diskriminierung in der aktuellen Integrationsforschung könnten sich Interessierte auch mal die Ergebnisse der aktuellen Islamstudie durchlesen, wo das Konzept durchaus berücksichtigt wird.


In diesem Kontext vielleicht auch interessant:
Die mangelhafte Integration der Muslime in Europa sei auch eine Gefahr für die Sicherheit der Vereinigten Staaten, sagte Daniel Fried, Staatssekretär für Europa im US-Außenministerium. Die meisten europäischen Länder hätten es im Gegensatz zu den USA versäumt, eine bewusste Integration zu verfolgen und behandelten die Nachkommen muslimischer Einwanderer weiterhin als Ausländer. Muslime in Europa hätten mit Arbeitslosigkeit und Diskriminierung zu kämpfen. Dies habe ein "Publikum" geschaffen, das offen sei für extremistische Botschaften.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,410024,00.html
 

Themis

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Rassismusvorwürfe wegen Sarrazin: Uno rügt Deutschland - und setzt Ultimatum

Vor vier Jahren äußerte sich Thilo Sarrazin abfällig über Türken und Araber, nun wurde Deutschland von einem Uno-Ausschuss dafür gerügt. Die Bundesrepublik soll gegen ein Übereinkommen gegen Rassismus verstoßen haben. Die Regierung hat nun 90 Tage Zeit, Stellung zu nehmen.
spon

1,5 Millionen verkaufte Exemplare können sich nicht irren :lol:
 

dkR

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Themis schrieb:
Rassismusvorwürfe wegen Sarrazin: Uno rügt Deutschland - und setzt Ultimatum

Vor vier Jahren äußerte sich Thilo Sarrazin abfällig über Türken und Araber, nun wurde Deutschland von einem Uno-Ausschuss dafür gerügt. Die Bundesrepublik soll gegen ein Übereinkommen gegen Rassismus verstoßen haben. Die Regierung hat nun 90 Tage Zeit, Stellung zu nehmen.
spon

1,5 Millionen verkaufte Exemplare können sich nicht irren :lol:
Wieviel hätte er verkauft, wenn man dem Buch die angemessene Aufmerksamkeit geschenkt hätte? Ein paar hundert?
 

vonderOder

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dkR schrieb:
Themis schrieb:
Rassismusvorwürfe wegen Sarrazin: Uno rügt Deutschland - und setzt Ultimatum
Vor vier Jahren äußerte sich Thilo Sarrazin abfällig über Türken und Araber, nun wurde Deutschland von einem Uno-Ausschuss dafür gerügt. Die Bundesrepublik soll gegen ein Übereinkommen gegen <a href="http://www.ask1.org/lexikonartikel479-R.html" target="_blank">Rassismus</a> verstoßen haben. Die Regierung hat nun 90 Tage Zeit, Stellung zu nehmen.
spon
1,5 Millionen verkaufte Exemplare können sich nicht irren :lol:
Wieviel hätte er verkauft, wenn man dem Buch die angemessene Aufmerksamkeit geschenkt hätte? Ein paar hundert?
Nun werd ich es mir wohl doch zulegen, ehe es einer allgemeinen Vernichtung zum Opfer fallen sollte.
Die Kinder meiner Enkelkinder werden später vielleicht darüber lachen, was dieses Buch für Wellen geschlagen hat.

Nun will der Türkische Bund Richter deutscher Gerichte im umgang mit Rassismus schulen. Leute Leute, so langsam reichts.
 

agentP

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Ich glaube nicht, dass der Türkische Bund zuständig für die Schulung von Richtern ist.
 

agentP

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Sorry, ich kann es auch eindeutiger formulieren: Ich weiss ganz sicher, dass der TBB nicht für die Schulung von Richtern zuständig ist und ich bin mir ziemlich sicher, dass der TBB das selber auch weiss.

Der TBB ist aber ein gemeinnütziger, deutscher Verein, dessen Aufgabe ist Diskriminierung und Rassismus entgegenzutreten.
Es ist sein gutes Recht so etwas zu fordern. Das ist in einer Demokratie abolut legitim und durch das Grundgesetz gedeckt.

Das Deutsche Institut für Menschenrechte, das unter anderem aus Mitteln des Justizministeriums finanziert wird, fordert übrigens ganz ähnliches.
Man scheint also auch im Umfeld der Justiz einen gewissen Bedarf ausgemacht zu haben.

Für Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte, geht die Rüge der UN ebenfalls über den Einzelfall Sarrazin hinaus: „Gesetzeslage und Praxis im Bereich der Strafverfolgung von rassistischen Äußerungen sind nun auf den Prüfstand zu stellen, um die Betroffenen wirksam zu schützen und die Menschenwürde als Grundlage unseres Gemeinwesens zu verteidigen.“ Das Institut hatte in dem Verfahren vor dem UN-Ausschuss eine Stellungnahme als unabhängiger Dritter abgegeben.
Tagesspiegel
 

vonderOder

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agentP schrieb:
Das Deutsche Institut für Menschenrechte, das unter anderem aus Mitteln des Justizministeriums finanziert wird, fordert übrigens ganz ähnliches.
Man scheint also auch im Umfeld der Justiz einen gewissen Bedarf ausgemacht zu haben.
dann darf ich also jemanden der einen Migrationshintergrund hat und Kartoffel zu mir sagt, wegen rassistischer Beleidigung auch anzeigen.
Da sind nämlich meine Menscherechte auch verletzt.

Weißt Du, wenn in Deutschland Familien in der vierten Generation leben, und deren Kinder immer noch kein vernünftiges Deutsch können, dann sollten diese Kinder ihren Eltern und Großeltern die Schuld daran geben, und nicht andere Menschen und den deutschen Staat dafür verantwortlich machen.
Solche Leute bezeichne ich auch als Integrationsunwillig.
 

agentP

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dann darf ich also jemanden der einen Migrationshintergrund hat und Kartoffel zu mir sagt, wegen rassistischer Beleidigung auch anzeigen.
Da sind nämlich meine Menscherechte auch verletzt.
Warum solltest du das nicht dürfen? Und wenn ein Richter in seiner Beurteilung das anders sieht, dann darfst du gerne einen Verein gründen der sich dafür einsetzt, dass Richter in Bezug auf rassistische Straftaten besser geschult werden. Das ist dein gutes Recht in einer Demokratie.


Weißt Du, wenn in Deutschland Familien in der vierten Generation leben, und deren Kinder immer noch kein vernünftiges deusch können, dann sollten diese Kinder ihren Eltern und Großeltern die Schuld daran geben, und nicht den deutschen Staat dafür verantwortlich machen.
Aus dem Grundgesetz: Art. 6 § 2:

(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.
Wenn die Eltern es nicht gebacken kriegen oder nicht gebacken kriegen wollen, dann ist es sehr wohl die Aufgabe des Staates aktiv zu werden. Insofern haben diese Kinder jedes Recht beiden die Schuld zu geben.
Wie du dem Text entnehmen kannst, machen die Verfassungsväter an der Stelle auch keine Unterscheidung zwischen deutschen Kindern und solchen mit anderem Hintergrund.
Es gibt übrigens auch eine steigende Anzahl an Kindern mit deutschsprachigen Eltern, die zum Zeitpunkt der Einschulung keine angemessenen Deutschkenntnisse haben. Ein weiteres Indiz dafür, dass das nicht allein mit der geografischen Herkunft zu tun hat.

Abgesehen davon geht deine Argumentation völlig am CERD-Urteil vorbei. Das kritisiert nämlich ganz bestimmt nich, dass Sarrazin im Allgemeinen behauptet, dass nicht alle Migranten "intergrationswillig" seien. Aber darauf muss ich dich sicher nicht hinweisen, denn als begeisterter Leser von ausländischen Quellen, hast du ja sicher das Urteil durchgelesen.
 

Suessi

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Für wen sind wir Goldfelder?

Wir sind die Goldfelder für die Muslimen. Die haben keine Probleme mit der Integration und außerdem brauchen sie nicht ihr Lebensunterhalt zu verdienen. Habt ihr von Dschizya was gehört – das ist das sogenannte Sotialpaket für die Muslimen wie Hartz IV bei uns. Diese Art der Erhebung der Steuer von der nichtmuslimischen Bevölkerung gründet sich auf den Koran. Solche berechtigte Lebensweise stört niemanden außer uns. 3 Millionen Türken wohnen in Deutschland, nur 500.000 haben Staatsbürgerschaft. Arbeitslos sind 80%. Gibt es irgendeine Lösung dieser Ungerechtigkeit?
 

Angel of Seven

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Re: Für wen sind wir Goldfelder?

Suessi schrieb:
......Arbeitslos sind 80%. Gibt es irgendeine Lösung dieser Ungerechtigkeit?

Jaaa... der erste Ansatz ist keine falschen Zahlen und Fakten zu verbreiten. Nur so kann man das Problem erst einmal real einschätzen...

Auf der anderen Seite betrage die Arbeitslosenquote unter den Türken in Deutschland nach Angaben der TAVAK 30 Prozent. Ein krasser Gegensatz verglichen mit der allgemeinen Arbeitslosenquote von 5,90 Prozent. Allerdings seien diese Statistiken nicht die ganze Wahrheit, so Şen. Immerhin würden fast zwei Millionen befristete Arbeitskräfte nicht in der Arbeitslosen-Statistik auftauchen. Darüber hinaus würden fast 1,5 Millionen Menschen berufsbildende Kurse besuchen. Nicht mitgerechnet würden auch die fast 1,6 Millionen Frauen, die über 15 Monate arbeitslos wären und keinen Arbeitslosen-Status hätten. Alles deute demnach darauf hin, dass die reale Arbeitslosenquote insgesamt in Deutschland bei 14,5 Prozent läge.

http://www.deutsch-tuerkische-nachr...nd-fast-200-000-tuerken-gehen-in-vier-jahren/
 

InsularMind

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Abziehen müsste man davon Diejenigen, die als "arbeitslos" deklariert werden, obwohl sie es faktisch gar nicht sind. Da sind in Deutschland bestimmt jede Menge so einklassifiziert, weil sie zum Beispiel künstlerisch tätig oder kreativ freischaffend sind. Das wird als "Arbeit" im Staate der Dichter und Denker nämlich nicht anerkannt, es sei denn, man erwirtschaftet erkleckliche Summen.

Trotzdem brüstet sich das Land mit den Verdiensten von Leuten wie Goethe, Schiller, Mörike und Konsorten, die nach der bestehenden Einordnung als Hartz-4-Empfänger gelten würden.

Arbeit, die nicht geschätzt wird...
 

haruc

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InsularMind schrieb:
Trotzdem brüstet sich das Land mit den Verdiensten von Leuten wie Goethe, Schiller, Mörike und Konsorten, die nach der bestehenden Einordnung als Hartz-4-Empfänger gelten würden.
Entschuldigung, aber das stimmt so nicht ganz...
Goethe war Wissenschaftler und Politiker,
Schiller war Mediziner und Historiker,
Mörike arbeitete als Pfarrer und Übersetzer,
Wieland war nebenbei Herausgeber von Zeitschriften und Übersetzer,
Büchner war Medizinstudent und Naturwissenschaftler,
Wackenroder war Jurist,
Schlegel war einer der herausragenden Geisteswissenschaftler seiner Zeit,
E.T.A. Hoffmann verdiente sein Geld als Rechtsanwalt und Kapellmeister,
Eichendorff brauchte nich wirklich zu arbeiten, weil der reiche Eltern hatte,
Grillparzer war k.u.k. Staatsbediensteter (und Jurist)

Das liest sich jetzt nicht unbedingt nach dem durchschnittlichen Profil eines Hartz4 Empfängers...

Diese Leute sind uns heute überwiegend wegen ihrer literarischen Werke bekannt. Aber sie alle haben nebenbei (bzw hauptsächlich) einen angesehenen Beruf ausgeübt, der ein Studium vorausgesetzt hat. (Was damals eine absolute Ausnahme war)
Schriftstellertum war für viele dieser Leute eine Freizeitbeschäftigung. ;)
 

POW

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Großer Popularität erfreut sich derzeit ein türkischstämmiger Bürger, der vor einiger Zeit ein sehr interessantes Buch geschrieben hat, dass hoffentlich zum Umdenken im Bereich der Multikultisozialromantik führen und den Bürgern dieses Landes endlich die Augen öffnen wird. Die Rede ist von Akif PirinCci, der derzeit sein Buch: Deutschland von Sinnen, bewirbt; herrlich politisch unkorrekt:

Der Nachfolgende Post ist auf Youtube noch in ganzer Länge zu sehen.

http://www.youtube.com/watch?v=swz1AH9U05E

http://www.bild.de/news/inland/isla...-die-reeperbahn-nach-mekka-35281586.bild.html
 

vonderOder

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POW schrieb:
Großer Popularität erfreut sich derzeit ein türkischstämmiger Bürger, der vor einiger Zeit ein sehr interessantes Buch geschrieben hat, dass hoffentlich zum Umdenken im Bereich der Multikultisozialromantik führen und den Bürgern dieses Landes endlich die Augen öffnen wird.
http://www.bild.de/news/inland/isla...-die-reeperbahn-nach-mekka-35281586.bild.html
Pirinçci: Ich liebe Deutschland. Die Frauen, Weihnachten, die Wälder. Deshalb ärgere ich mich auch so, wenn irgendwelche sogenannten Zuwanderer gemeinsam mit deutschen Gutmenschen dieses schöne Land schlechter machen wollen.
Was soll man dem noch hinzufügen.
Aber in diesem Land, Deutschland genannt, lassen sich ja die vom deutschen Volk gewählten Damen und Herren, von jedem Dahergelaufenen und deren Unterstützern erpressen (s. Oranienplatz in Berlin-Kreuzberg). Ab in den Flieger, samt Unterstützer und die dafür zuständigen Politiker, und ab dafür.
 

vonderOder

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Er ist türkischstämmig, bei den Kollegen heißt er nur "Kalle", seit 15 Jahren Polizist und ist der Meinung: Multikulti ist gescheitert

Beamte deutscher Herkunft geraten leicht in Verdacht, politisch rechtslastig zu sein, wenn sie sich über die zunehmende Gewalt äußern, weil es vor allem Probleme mit kriminellen Migranten gibt. Kalle hat zwar einen anderen familiären Hintergrund, aber er sieht es genauso wie seine Kollegen und schimpft über die "Sozialromantik" in der Politik. Sein hartes Fazit nach den persönlichen Erfahrungen: "Man kann sagen, Multikulti ist gescheitert."
...er macht die gleichen Erfahrungen wie deutschstämmige Kollegen und trifft überwiegend nicht auf Migranten, die hier friedlich leben, sondern auf jene, die Probleme machen. Denen sagt Kalle B. gern: "Wer sich nicht an die Gesetze hier halten will, soll das Land verlassen."
Der Streifenbeamte erlebt immer wieder, dass gerade Türken, Libanesen, Osteuropäer es auf Ärger anlegen, bewusst Regeln brechen
Erich Rettinghaus, Bundesvorstandsmitglied und NRW-Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), sieht Sicherheitsbehörden und Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Problem: "Wenn man die Gesetze und Normen, die wir uns für ein geordnetes zwischenmenschliches Zusammenleben gegeben haben, und auch die Institutionen und Staatsorgane ablehnt, dann ist Integration gescheitert", sagt Rettinghaus im Gespräch mit der "Welt".
 

Malakim

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"multikulti ist gescheitert" ist doch in sich schon eine so verblödete Aussage. Was genau soll denn da gescheitert sein und was genau ist denn die Alternative. War es nicht hier im Forum wo jemand geschrieben hat das "Monokulti noch viel spektakulärer gescheitert ist"?
 
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