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Harucs E-Dampfer-Stübchen

Dieses Thema im Forum "Userblogs" wurde erstellt von haruc, 13. Dezember 2010.

  1. Guest

    Guest Guest

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,829177,00.html
     
  2. haruc

    haruc Ehrenmitglied

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    Danke für die Anmerkung, Shechinah :)

    das Urteil ist bereits vor 4 Wochen gefällt worden, aber veröffentlicht wurde der Text erst vorgestern. Das Urteil passt uns allen ziemlich gut, weil es die Argumente der Gegner der E-Zigarette durch überlegene Fachkenntnis in den Boden stampft. Es stehen noch weitere Urteile an, insbesondere in NRW, und es ist nicht davon auszugehen, dass die Urteile in anderen Fällen anders ausfallen werden. Immerhin ist das OVG ja die höchste Instanz auf Länderebene, da wird man sich in subalternen Instanzen wohl etwas danach richten.

    Insgesamt muss aber gesagt werden, dass die Richter hiermit keine neue Rechtsgrundlage schaffen, das könnens ie nicht, sondern nur bereits geltendes EU-Recht, das so in der nationalen Gesetzgebung umgesetzt wurde, angewendet wurde.

    Mensch, das war ein Freudenfest. Darüber hab ich ganz vergessen, hier zu posten.

    Und @ Babsi Steffens: http://www.jana-müller.de/aetsch2.jpg[​IMG]
     
  3. haruc

    haruc Ehrenmitglied

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    In der letzten Zeit hat es wieder einige interessante Neuerungen ergeben, die ich dem interessierten Leser (sofern es hier welche gibt) nicht vorenthalten möchte.

    1. Der Wikipediaartikel zur E-Zigarette wurde um eine Diskussion der gesundheitlichen Gefahren erweitert.

    Anscheinend ist jetzt die Beweislast so erdrückend, dass auch die konservativen Oberaufseher einsehen mussten, dass man den Artikel umschreiben muss.

    Im Großen und Ganzen steht da nichts, was nicht schon vorher dem informierten Leser bekannt gewesen wäre. Aber es ist wichtig, dass in einem so breitenwirksamen Medium wie der Wikipedia, die ja für viele Menschen die erste Anlaufstelle ist, wenn es um Informationen geht, nun endlich auch der aktuelle Stand der Forschung zum Thema eingearbeitet wurde, und nicht nur das Fiieberphantasiegerede einiger Grün_Innen sowie der Pharmalobby und ihrer Leihmäuler.


    2. Hat heute morgen das Amtsgericht Frankfurt/Main einen E-Zigaretten-Händler freigesprochen.

    Gegen ihn wurde von der Staatsanwaltschaft Anklage wegen Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz erhoben. Seine Ware im Wert von mehreren tausend Euro wurde ein Jahr lang beschlagnahmt und ist nun unverkäuflich.

    Das Gericht stützte sein Urteil auf die Tatsache, dass E-Zigaretten eben kein Arzneimittel seien, sondern direkt als Genußmittel bestimmt sind.

    Damit folgt das Gericht der gängigen Rechtssprechung, der Rechtsauffassung von Rechtsexperten sowie geltendem Recht. Etwas, das in einem Rechtsstaat eigentlich nichts besonderes sein sollte.
     
  4. haruc

    haruc Ehrenmitglied

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    Hallo liebe Leser,

    es gibt etwas neues zu vermelden. Und zwar gibt es eine neue Untersuchung vom Fraunhofer Institut in Braunschweig zum Exhalat der "E-Zigarette" sowie deren Auswirkungen auf die Raumluft. Diese Untersuchung soll auch am 6.12.12 auf der 10. Deutschen Konferenz für Tabakkontrolle vorgestellt werden.

    Hier Link zum Abstract: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22672560

    Erwartungsgemäß bestätigt die Studie, dass im Dampf Bestandteile des verdampften Liquids gefunden werden konnten und somit "Passivdampf" möglich ist. (Das sollte aber jedem Menschen klar sein)

    Wetten, dass in den nächsten Tagen ein von Barbara Steffens lancierter Artikel erscheinen wird, in dem auf diese Studie verwiesen und die Passage mit dem "Passivdampf" hervorgehoben wird?

    Natürlich ohne zu erwähnen, dass bisher keine ernstzunehmende Gefahr für Dritte nachgewiesen werden konnte. (trotz einiger Versuche)

    Edit: Hier noch ein Artikel, der einige Interessante Inhalte aus der Untersuchung widergibt:

    http://derstandard.at/1353208044718/Sind-E-Zigaretten-schaedlich-fuer-den-Konsumenten

    Zu "Feinstaub"

    gibts also nicht.

    Und zur bisher immer wieder aufgewärmten Formaldehyd-Behauptung findet man Folgendes:

    Also kein Formaldehyd.

    Fazit der Untersuchung: Es wird was ausgeatmet. Das ist jetzt wissenschaftlich abgesichert (war aber vorher schon jedem sehenden Menschen klar).

    Folgefrage wäre: Geht ein Risiko davon aus? Ich mein, flüchtige organische Verbindungen entweichen auch, wenn jemand flatuliert oder Gemüsesuppe kocht. Trotzdem käm niemand auf die Idee, Fürze und Suppen unter das NRSG zu stellen...

    [/b]
     
  5. haruc

    haruc Ehrenmitglied

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    Hallo,

    weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit wurde am 6.12.12 im Foyer des DKFZ Heidelberg die 10. Deutsche Konferenz zur Tabakkontrolle gehalten. Ein Punkt war auch die E-Zigarette.

    Einige Leute aus dem Forum waren dort als Besucher anwesend. Ein recht lesbarer Bericht findet sich hier:

    http://solwand.blog.de/2012/12/07/10-deutsche-konferenz-tabakkontrolle-ausser-spesen-nix-15290165/

    Auch wenn die Überschrift des Berichtes etwas negativ klingt - unterm Strich verlief die Konferenz eigentlich ganz gut, da hier Untersuchungsergebnisse und harte Fakten, statt der üblichen unqualifizierten Mutmaßungen präsentiert wurden.

    Grobe Zusammenfassung:

    BfR:
    Der Vertreter des BfR präsentierte mal wieder eine Untersuchung, bei der man etliche Mängel aufgedeckt habe: Bei Liquids waren 10 von 28 Stichproben nur mangelhaft deklariert. Heißt: Es fehlt die komplette Inhaltsstoffangabe auf der Flasche. Zugegeben: Da muss was gemacht werden! Auf der anderen Seite heißt das aber auch, dass 18 von 28 Proben nicht bemängelt werden konnten, da die Hersteller - ohne dazu verpflichtet zu sein - die Inhaltsstoffe angeben.

    Weiterhin habe man festgestellt, dass bei Unsachgemäßer Handhabung Formaldehyd freigesetzt werde. (vgl. Ergebnisse von Dr. Schripp)

    Fraunhofer Institut:
    Dr. Schripp vom Fraunhofer Institut hat sein Raumluftgutachten vorgestellt in dem man die Raumluftbelastung, die durch herkömmliche Tabakzigaretten verursacht wird mit der, die durch E-Zigaretten verursacht wird, verglichen hat. Ergebnis: Im Vergleich zur Tabakzigarette produziert die E-Zigarette kaum wahrnehmbare Belastungen in der Luft.

    Wichtiger Unterschied ist (wie bereits an anderer Stelle ausgeführt), dass die Tabakzigarette Feinstaub produziert, der aus Feststoffen besteht, während der "Feinstaub" der E-Zigarette aus winzigen Aerosoltröpfchen besteht, und sich rasch auflöst. [Hiermit werden also im Wesentlichen die Ergebnisse einer bisher unveröffentlichten Untersuchung der UniKlinik Freiburg von 2008 bestätigt. ]

    Edit: Es konnte bei den umfangreichen Untersuchungen des Fraunhofer Institutes allerdings in keinem Fall Formaldehyd nachgewiesen werden.*


    Der letzte Beitrag stellt eine Untersuchung vor, die sich mit der psychologischen Wirkung von E-Zigaretten befasst, und erklärt, warum E-Zigaretten zwar suchterhaltend aber tendenziell nicht suchtauslösend wirken. Wichtige Schlussfolgerung daraus: Für bereits süchtige Raucher stellt die E-Zigarette eine erheblich weniger risikoreiche Alternative dar, während sie für Nichtraucher und Kinder als "Einstiegsdroge" eher ungeeignet ist.

    So, das wars im Groben. Bitte weiter so: Mehr wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse und weniger ideologisches Wunschdenken. Denn mit letzterem kommt man langfristig nicht weit.

    *Warum das BfR dennoch Formaldeyd fand, lässt sich durch die untauglichen Methoden erklären, mit denen das BfR die Untersuchung durchführte: Man steckte eine handelsübliche E-Zigarette in einen "Rauchautomat" in dem man normalerweise Tabakzigaretten untersucht. Dieser Automat nimmt keinerlei Rücksicht auf die durch die Funktionsweise der E-Zigarette bedingte erforderliche Zugtechnik. Der Automat "raucht" die Zigarette an einem Stück leer. Dabei läuft allerdings der Verdampfer trocken und überhitzt. (ca. 650°C!!) Normale Betriebstemperatur der Verdampferwendel ist 65-150°C und für diese Temperaturen ist der Verdampfer auch ausgelegt. Bei stark erhöhten Temperaturen kann es dann (je nach Bauart und Konfiguration) zu Reaktionen an verschiedenen Bauteilen kommen, als deren Produkt unter anderem Formaldehyd entsteht.
    Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch entsteht kein Formaldehyd! Deswegen konnte das Fraunhofer Institut auch keines Nachweisen.

    Die Ergebnisse des BfR belegen also in erster Linie die eigene Unfähigkeit.
    Man könnte ja auch ne TK-Pizza 2 Stunden bei 600 °C backen und feststellen, dass dabei eine erhebliche Belastung durch Rußpartikel entsteht.
     
  6. Guest

    Guest Guest

    Danke für das Update.
     
  7. haruc

    haruc Ehrenmitglied

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    Leider haben sich in den letzten Tagen einige ungünstige Entwicklungen ergeben. Die EU Kommission zur Erarbeitung einer neuen Tabakrichtlinie hat mal wieder ihre geballte Fachkompetenz unter Beweis gestellt und herumgepfuscht.

    Heraus gekommen ist bisher nur eine geleakte Vorabfassung der Richtlinie, eine Art Diskussionsgrundlage, oder ein Forderungskatalog (wie auch immer man das nennen will).

    Wesentliche Punkte, die aus der Presse bekannt sein dürften, sind:

    - Mehr Warnhinweise auf Zigarettenschachteln inkl. Gruselbildchen.
    - Verbot der Herstellung von "Hüllen", die die Warnungen und Bilder verdecken sollen. (Nur Gerüchteweise)
    - Verbot von Zusatzstoffen im Tabak (Insb. Menthol)

    Nun, das war ja zu erwarten. In kluger Voraussicht haben bereits alle großen Zigarettenhersteller eine "Zusatzstofffreie" Variante auf dem Markt plaziert (ist euch bestimmt in den letzten Monaten an der massiven Werbekampagne aufgefallen), um die Zwangsregulierung vorwegzunehmen.

    Was in der Presse nicht breit getreten wurde waren die Passagen, die direkt oder indirekt das Schicksal der E-Zigarette besiegeln (sollen).

    Da man auf der bestehenden Gesetzesgrundlage der E-Zigarette nicht den garaus machen konnte, hat man einfach eine neue Produktgruppe erfunden: "Nikotinhaltige Produkte".

    Die Bestimmungen zu diesen "Nikotinhaltigen Produkten" lauten: Sie sind als Verbrauchsprodukt einzustufen, wenn eine Portion weniger als 2mg Nikotin enthält ODER die Nikotinkonzentration weniger als 4mg/ml beträgt oder mit dem Produkt keine höhere Plasmakonzentration als 4ng/ml erreicht werden kann.

    Alles andere gilt als Arzneimittel und bedarf nach dem Willen unserer Führer einer Zulassung.

    Mit anderen Worten: Man zerstört das Dampfen, ohne es de jure zu verbieten.

    Denn:

    - 96% der Dampfer dampfen Liquide mit mehr als 4mg/ml. (Weil das eben grob dem vormaligen Nikotinkonsum zu Tabakzeiten entspricht)

    - Die Bestimmungen zum Nikotingehalt lassen höchstens 0,5ml Flaschen zu. Damit kann man die meisten heute gängigen E-Zigaretten etwa zu 1/4 befüllen.

    - Höher konzentrierte Lösungen sollen der Zulassung bedürfen. Solch eine Zulassung dauert Jahre und kostet Millionen. Dieses Geld wird niemand aufbringen können (außer den Pharmariesen ;) )

    - Durch die Regelung wird es mit der Vielfalt auf dem Markt hinüber sein. Es gibt dann nur noch Pfizer und Bayer-Liquid ohne Geschmack.

    Zusätzlich wird ein Schwarzmarkt entstehen, mit all den damit verbundenen Problemen. Prohibition hat noch nie ein Problem gelöst, sondern nur welche geschaffen!
    Die Qualität der auf dem Schwarzmarkt erhältlichen Produkte wird schlecht sein. Insofern wird die EU ihre eigenen Prophezeiungen wahr machen (dass man nicht wisse, was in den Liquids sei - momentan eine Lüge, aber bald vielleicht dank EU wirklichkeit.)
    Natürlich wirds auch zu einem erheblichen Anstieg der Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz kommen.

    Einige Menschen werden auch versuchen, selbst Nikotin aus Tabakpflanzen zu extrahieren. Tabakanbau zum Eigenbedarf ist ja nicht verboten, und was man damit macht, ist nirgends reguliert.
    Dass die allermeisten Privatleute nicht über das know-how sowie die technische Ausstattug verfügen, werden diese Experimente extrem gefährlich sein.

    Da nach der Umsetzung dieser Richtlinie für einige Zeit keine wirksamen Liquide verfügbar sein werden, müssen wohl einige hunderttausend Menschen in Deutschland, die seit Jahren Tabakfrei lebten, wieder zur Zigarette greifen.

    Einige von ihnen sind bereits dem Tod durch Tabakrauch gerade noch einmal entkommen und erfreuen sich jetzt, da sie eine weniger schädliche Alternative zum Tabakrauchen haben, den Umständen entsprechend guter Gesundheit.

    Das alles soll nach dem Willen der EU rückgängig gemacht werden. Es sollen wieder Menschen qualvoll sterben, damit die Kasse klingelt.


    Erneut wird mit unerbittlicher Klarheit erkennbar: Die EU macht sich zum Handlanger der Interessen der Großindustrie. Sie vertritt nicht die Interessen der Menschen, sondern die der Konzerne.


    [/u]
     
  8. Themis

    Themis Erleuchteter

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    Mal blöd gefragt... warum muss man Zigaretten rauchen, wenn man keine E-Zigaretten mehr rauchen kann? Wenn es einem wirklich einzig und allein um die Gesundheit geht, dann sollte man doch langfristig mit dem Rauchen aufhören wollen und kurzfristig sollten es doch Nikotinpflaster (falls man es wirklich braucht) auch tun.
    Ich habe gut reden, bin mit 15 packageyears nun seit einigen Jahren Nichtraucher 8)

    So wie Du das schreibst klingt das ein wenig pathetisch... so nach dem Motto: die EU treibt der Pharmaindustrie willen ihre Bürger in den Tod.
     
  9. haruc

    haruc Ehrenmitglied

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    Weil man süchtig ist? Man dampft ja nicht, weil man komplett aufhören will, sondern weil man seinem Laster auf weniger schädliche Weise frönen möchte.

    Denn:
    E-Zigaretten dienen nicht dazu, die Sucht zu bekämpfen - sie wirken suchterhaltend.

    D.h. man befriedigt seine Sucht nun auf anderem Wege - und spart nebenbei 120 krebserregende Stoffe sowie diverse kurzfristig schädliche Substanzen wie Kohlenmonooxid.

    Wenn man auf diesem Wege die Sucht aber nicht mehr befriedigen kann, müssen eben wieder die alten Wege benutzt werden.

    Man kann sich die Tabaksucht als ein mehrdimensionales Gebilde vorstellen, dessen Dimensionen jeweils individuell unterschiedlich stark ausgeprägt sind. Dimensionen sind zb. Nikotin, Haptik, Orale Stimulation usw...

    Deswegen haben NIkotinpflaster, Nikotinkaugummis und Nicorette ja über 12 Monate gerechnet auch eine ganz erstaunliche Erfolgssrate von unter 6%. Mit anderen Worten: Trotz Nikotinsubstitution werden fast 94 von 100 Rauchern nach spätestens 12 Monaten wieder rückfällig. Eben nur deswegen, weil sie nur eine Dimension der Sucht ansprechen, aber nicht mehrere.

    Die E-Zigarette spricht halt alle Dimensionen an - sie ist deswegen ein Ersatzprodukt zur Zigarette. Aber genau deswegen ist sie auch zum Abgewöhnen ungeeignet.

    Und GENAU DAS ist eben der Stachel im Fleisch der Pharmaindustrie. Man weiß nämlich sehr genau, dass die ganzen "Aufhörhilfen" in etwa so wirkungsvoll sind wie Placebos. Und GENAU daran kann man sich eine goldene Nase verdienen! Weil man den Kunden immer und immer wieder ein wirkungsloses Produkt andrehen kann.

    Besonders perfide ist die Tatsache, dass eine US-Amerikanische Tabakfirma, ich glaube die Reynolds Tobacco Company, die Rechte an "Nicorette" gekauft hat... Ein Schelm wer Böses dabei denkt...

    Und genau deswegen ist die E-Zigarette der Tabak- wie der Pharmaindustrie ein Dorn im Auge. Denn sie entzieht erfolgreich und dauerhaft beiden Märkten die Kundschaft.



    Nix persönlich gegen Dich, aber erfahrungsgemäß sind Ex-Raucher die militantesten und schlimmsten Nichtraucher überhaupt ;) Die sonnen sich in ihrem eigenen Triumph. Einem Sieg über die Sucht, der 8 von 10 Rauchern auch mit Hilfsmitteln nie gelingt.


    Richtig. Genau das habe ich geschrieben und genau so stellt es sich dar.

    Wäre die Gesundheit der Maßstab, und nicht der Profit etablierter Industrien, die über eine hübsche Lobby in Brüssel verfügen, wären diese Vorschläge niemals von der EU-Kommision auch nur in Betracht gezogen worden.

    Denn die bisher vorliegenden wissenschaftlichen Ergebnisse sprechen eine sehr deutliche Sprache. Aber ihre Botschaft (soll) nicht gehört werden.
     
  10. Themis

    Themis Erleuchteter

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    Ich fühl mich da eh nicht angesprochen, habe nämlich wenn ich abends weg bin mit Rauchern in meinem Umfeld keine Probleme. Auch mache ich da meinen rauchenden, häufig sogar lungenkranken Patienten nicht das Leben schwer. Allerdings muß man denen schon klar machen, dass sie die Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen haben.

    Aber ich gebe Dir recht, häufig sind Exraucher in der Tat intoleranter, weshalb ich denke, dass einige Politiker in der EU (EU-Gesundheitskommissar John Dalli ist ja bekennender Ex-Raucher und militanter Anti-Raucher) sich tatsächlich denken, dass die Leute lieber direkt mit dem Rauchen aufhören sollten (eben weil sie es ja auch geschafft haben). Allerdings finde ich es in diesem Zusammenhang ebenfalls unglücklich, dass man da Pfizer und Bayer in die Arme spielt.
     
  11. Themis

    Themis Erleuchteter

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  12. haruc

    haruc Ehrenmitglied

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    Ja, der Typ ist sogar so militant, dass er sich von der Tabaklobby schmieren lässt ;)

    Ja, das Problem in Europa (wie übrigens in den USA auch, dort z.t. noch viel schlimmer) ist halt, dass es in der offiziellen Haltung halt nur den "Quit or die approach" gibt. Einen Mittelweg, etwa Schadensbegrenzung, kann man sich offensichtlich nicht vorstellen.

    Viele Raucher können oder wollen halt einfach nicht aufhören - und wenn die Absicht oder der Wille fehlt, dann ist der Ansatz, dass man den Leuten Alternativen vorenthält, einfach nur vollkommen realitätsfremd und fahrlässig.

    Es gibt mittlerweile einige Untersuchungen (die zuständigen Ämter, deren Aufgabe es eigentlich wäre, diese Untersuchungen anzustellen, sind bisher allesamt untätig geblieben!), die ganz klar belegen, dass ein Raucher, der auf die E-Zigarette umsteigt, etwa circa 99% weniger Schadstoffe aufnimmt. Feinstaub fällt komplett weg, ebenso wie Kohlenmonoxid, und praktisch alle Polyaromatischen Kohlenwasserstoffe usw... Folglich sind auch die Belastungen für Dritte ("Passivraucher") erheblich geringer.

    Mit der E-Zigarette könnte man die schädlichen Folgen des Rauchens auf einen Schlag auf ein Minimum begrenzen, ohne dass die Raucher auf irgendwas verzichten müssten - im Gegenteil! Man gewinnt nach dem Umstieg ja ganz erheblich an Lebensqualität, die Wohnung stinkt nicht mehr, man muss nicht mehr so oft streichen oder die Gardinen waschen...

    Eine Nichtraucherschutzgesetzgebung wäre dann nichtmehr notwendig, weil es keinen schädlichen Rauch mehr gäbe, vor dem man Nichtraucher schützen müsste.

    ABER DAS ist ein weiterer Haken: Eine Menge Leute würden dann auf einen Schlag ihre politische Daseinsberechtigung verlieren. Alle möglichen NIchtraucherorganisationen müssten sich dann etwas anderem widmen, etwa den Menschenrechten oder dem Tierschutz.

    Und deswegen kommt auch gerade von den NIchtraucherorganisationen so ein heftiger Gegenwind - weil sie wissen, das die E-Zigarette das Ende ihrer Existenz wäre. Sie gehen damit (bewusst oder unbewusst) eine unheilige Allianz mit der Pharmaindustrie ein, die ja hauptsächlich davon lebt, dass Leute eben nicht gesund werden.


    Hm gute Idee... Dann wissen die Abgeordneten wenigstens, dass das, was sie abnicken und durchwinken müssen, nicht überall auf Zustimmung und Begeisterung stoßen wird. ;)

    Ansonsten wird Bundesweit eigentlich jeder Abgeordnete regelmäßig mit Anfragen und Schreiben eingedeckt. Die organisierte Dampferschaft in Deutschland besteht halt nur aus etwa 100.000 Menschen, der Rest der Dampfer ist unorganisiert und kriegt von alldem garnix mit. Zum Glück haben wir auch ein paar fähige Juristen und Mediziner dabei, sonst sähe es noch dunkler aus...
     
  13. haruc

    haruc Ehrenmitglied

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    So, als Reaktion auf die durchgesickerte Richtlinie hat unser Dampferverein, die IG-ED, jetzt eine Petition gestartet... Es ist nicht die erste überhaupt, aber die erste, deren Text zumindest nicht ausfallend, pöbelnd, polemisch und unseriös ist... ;)

    Es wäre daher schön, wenn Ihr und eventuell eure Bekannten/Verwandten/Freunde/usw. die Petition ebenfalls zeichnen und verbreiten könntet, auch wenn ihr selber mit dem Dampfen vielleicht garnix zu tun habt. Geht ja nicht nur um die E-Zigarette, sondern auch um Selbstbestimmung und gegen Bevormundung.

    Demokratie wird nicht nur am Wahltag gemacht!

    >>>>

    http://www.change.org/petitions/e-zigarette-in-gefahr


    <<<<

    Vielen Dank schonmal :)
     
  14. haruc

    haruc Ehrenmitglied

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    Das Spiel, das einige Stellen und Funktionäre in der EU treiben, wird immer bunter.

    1. Oktober 2013: EU-Parlament stimmt einigermaßen vernünftigem Passus zur E-Zigarette zu.

    Im Rahmen der Überarbeitung der Tabakproduktrichtlinie (TPR) wurden in den letzten 2 Jahren einige Grabenkämpfe zwischen den Nutzern der E-Zigarette (Unterstützt durch eigens gegründete Verbände sowie die führenden Mediziner auf diesem Gebiet) und den entsprechenden Stellen in der EU-Bürokratie ausgefochten. Hunderttausende Dampfer überall in Europa haben ihre Abgeordneten kontaktiert und auf die moralische und rechtliche Fragwürdigkeit der geplanten Regelung der E-Zigarette in der neuen TPR aufmerksam gemacht. Denn dort war ursprünglich (siehe Beitrag hier vom 22.12.12) eine ziemlich restriktive Handhabung geplant, mit mickrigen Verpackungsgrößen und niedrigen Nikotinmengen.

    Am 08.10.12 hat das EU-Parlament mit großer Mehrheit einen völlig anderen Text bezüglich der E-Zigarette angenommen: Keine Beschränkungen der Größe der Verkaufseinheit, Nikotinlimit 30mg/ml (mehr als ausreichend), keine Vorschriften zur Beimischung von Aromen, Keine technischen Vorschriften, abgesehen von sinnvollen Sicherheitsvorschriften (die aber ohnehin bereits überall umgesetzt sind) usw.

    2. Oktober/November 2013: EU-Komission setzt sich über Parlamentsbeschluss hinweg.

    Nun, das EU-Parlament als einzige demokratisch legitimierte Stelle in der kompletten EU ist aber scheinbar wenig mehr, als ein Puppentheater. Denn wie jetzt aus einem geleakten Dokument bekannt wurde, plant die zuständige EU-Komission unter Linda McAvans eine Regelung, die in allen Punkten von der vom EU-Parlament beschlossenen Regelung abweicht:
    Die Zentralen Punkte sind:

    1. Verbot von wiederbefüllbaren Verdampfereinheiten
    2. Verbot von Nikotinkonzentrationen > 20mg/ml
    3. Maximale Nikotinmenge pro Verkaufseinheit: 10mg (heißt: Größte verkaufseinheit wäre dann 0,5ml)
    4. Nur Geräte, die Nikotin "gleichmäßig" abgeben, sind erlaubt.
    5. Verbot von Aromen

    Als wäre das nicht schon schlimm genug, folgt jetzt der absolute Hammer:

    6. Verbot von "Werbung" für E-Zigaretten und Publikationen über E-Zigaretten in Radio, TV, sozialen Netzwerken, Foren.


    http://www.focus.de/politik/diverse...demokratie-zur-posse-verkommt_id_3445486.html

    Mit anderen Worten: Die EU will ihren Bürgern einen Maulkorb verpassen. Wir sollen - nach dem Willen der EU-Komission - nicht mehr über E-Zigaretten reden dürfen! Im Prinzip ist das nichts anderes als eine allgemeine Zensur. Das muss man sich mal vorstellen!! Der Austausch in Foren ist ein ganz zentraler Punkt in der Dampfergemeinschaft, dort findet der fachliche Austausch und die Koordination der politischen Arbeit statt. Das wäre dann strafbar. Ebenso wie dieser Blog.

    Cui bono?

    Die Vorgaben würden den bisher freien Markt völlig zerschlagen, insbesondere die technisch anspruchsvollen Lösungen und Geräte, die in der Regel von kleinen Unternehmen oder Privatleuten stammen, hätten keinerlei Chance mehr, da sie in keiner Weise die technischen Vorschriften der Richtlinie einhalten können (Mittlerweile benutzen etwa 99,9% der Dampfer "Tanksysteme", d.h. Verdampfereinheiten mit einem größeren Tank, der recht zuverlässig arbeitet und beliebig wiederbefüllt werden kann.)

    Das einzige, was noch erlaubt wäre, wären vorgefüllte Einwegkartuschen ohne Aroma, mit einer lächerlich niedrigen Nutzungsdauer von wenigen Stunden.

    Solche Wegwerfgeräte existieren zwar bereits auf dem Markt, werden aber außer als Notlösung nicht benutzt. Gründe hierfür sind vor allem die mangelhafte Leistung dieser Kleinstgeräte, die fehlende Flexibilität sowie das miserable Preis-Leistungsverhältnis.

    Punkt 4 (Geräte, die Nikotin gleichmäßig abgeben) ist eine Art "Gummiparagraph", da nicht näher definiert ist, was unter "gleichmäßig" zu verstehen ist. Technisch ist das ohnehin völlig unmöglich, auch Tabakzigaretten geben Nikotin nicht "gleichmäßig" ab. Meine Vermutung ist, dass hier einfach nur eine Regelung eingebaut wird, mit der man Produkten nach Belieben die Zulassung verweigern kann, auch wenn sie ansonsten die Vorgaben erfüllen. (Etwa weil sie von einem unliebsamen Hersteller stammen...)

    Aus Sicht der Nutzer also ein absoluter Albtraum! Aus Sicht der potentiellen Verkäufer allerdings ein Segen. Wer sind nun diese Verkäufer?

    Im Licht dieser neuen geplanten Regelungen scheiden die bisherigen Anbieter größtenteils aus, da sowohl die bisherigen Kommunikations- als auch Vertriebswege zerschlagen werden sollen. Bleiben nur noch zwei Gruppen übrig, die auf diesem Markt ein Interesse haben: Die Tabak- und die Pharmaindustrie!

    Im letzten Jahr sind praktisch alle großen Tabakkonzerne entweder durch Beteiligung oder Kauf in den E-Zigaretten-Markt eingestiegen, mit einem gesamten Investitionsvolumen von geschätzt einer halben Milliarde Dollar. (Allein die Übernahme des in den USA bekannten Herstellers "Blue Cigs" ließ sich Lorillard etwa 300 Millionen Dollar kosten!). Aber auch europäische Tabakunternehmen sind mittlerweile am E-Zigaretten-Markt beteiligt. Solche INvestitionen machen nur dann Sinn, wenn der Markt nicht in den nächsten Monaten und Jahren zerstört wird.

    Aber auch die Pharmaindustrie profitiert von den neuen Regelungen, da sie im Prinzip bereits bestehende, fälschlicherweise als "Arzneimittel" klassifizierte Nikotinabgabegeräte beschreiben.

    Die EU-Komission betreibt hier also offensichtlich eine Politik im Interesse der großen Industrien, nicht der Bürger.
     
  15. Simple Man

    Simple Man Forenlegende

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    Momentan scheinbar Schilda ...
     
  16. haruc

    haruc Ehrenmitglied

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    Danke für den interessanten und gut recherchierten Artikel. Sowas vermisst man in Europa und insbesondere in Deutschland sehr schmerzlich.
     
  17. zerocoolcat

    zerocoolcat Forenlegende

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    Grosse Pointe
    Servus haruc!

    Frage an dich als Spezialist:

    Bei uns in Österreich gibts jetzt seit ziemlich genau einem Jahr Ploom, schön langsam besteht auch genug Nachfrage, dass ich das in meiner Trafik führen möchte...

    Vom System her (ähnlich Nespresso; Tabak-Pods werden verdampft statt verbrannt) find ich als Tabakwarenhändler das sehr interessant, sonstige nikotinhaltige E-Zigaretten oder Verdampfer sind bei uns nur in Apotheken erhältlich, weil Entwöhnungsmittel.

    Ist sowas für einen eingefleischten Dampfer interessant, oder ist da Niktoin bzw. Tabak zweitrangig bzw. unwichtig?

    Der Preis ist mit 24,95 inkl. Ladegerät gegenüber anderen Dampfern auch recht konkurrenzfähig, 12 Pods kosten genau 5 Euro...?

    Ich selbst konnte es noch nicht probieren...

    Deine Meinung wär mir hierzu viel wert...
     
  18. haruc

    haruc Ehrenmitglied

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    Hallo Zerocoolcat,

    beim Ploom handelt es sich um einen Tabakerhitzer. D.h. es wird eine portion Tabak auf etwa 200°C oder so erwärmt, das ganze ist ähnlich wie bei einer Shisha und vom Handling, Gefühl, Geschmack und den anfallenden Schadstoffen nicht mit der herkömmlichen E-Zigarette, die ja eine Flüssigkeit vernebelt, zu vergleichen.

    In den meisten Dampfforen werden Tabakerhitzer sehr kritisch gesehen, da sie oftmals mit der E-Zigarette über einen Kamm geschoren werden, damit aber nicht viel zu tun haben. Tabakerhitzer sind mit daran schuld, dass man vonseiten der Politik der E-Zigarette gern den Hals umdrehen möchte (da man beides in einen Topf wirft), weswegen Dampfer auf diese Tabakerhitzer nicht gut zu sprechen sind.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Du damit eingefleischte Dampfer erreichen wirst, aber Gelegenheitsdampfer und Tabakraucher die nach einer Alternative suchen könnten das gewiss interessant finden.
     
  19. zerocoolcat

    zerocoolcat Forenlegende

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    Ah, ok, danke für die Erklärung des Unterschieds!

    Mal schaun...
     
  20. haruc

    haruc Ehrenmitglied

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    Der Pharmakologe Bernhard-Michael Mayer, Professor an der Universität Graz, hat kürzlich eine überschaubare Zusammenstellung des gegenwärtigen Wissensstandes zur E-Zigarette verfasst. Besonderes Gewicht erhält die Zusammenstellung dadurch, dass der Verfasser sich seit 10 Jahren mit der E-Zigarette beschäftigt.

    Die Folien zum Vortrag sind unter folgendem Link zu finden:

    https://docs.google.com/folderview?id=0B1XBejPbx-nhWS1STTZjSlp5cWc&usp=docslist_api

    Unter anderem wird dort mit diversen Mythen und Argumenten aufgeräumt, die insbesondere von Gegnern der E-Zigarette ins Feld geführt werden.

    Da die Folien wirklich sehr prägnant und überschaubar sind, verzichte ich hier auf eine detaillierte Nacherzählung.

    Nur so viel: Eine schädliche Wirkung von Nikotin alleine (so wie es im Dampf von E-Zigaretten vorliegt) hat sich bislang - in den üblicherweise konsumierten Mengen - nicht nachweisen lassen. Auch die anderen Inhaltsstoffe im Dampf stellen kein Risiko für die Gesundheit dar.
    Insgesamt geht von der E-Zigarette und den sie umgebenden Systemen keine Gefahr (weder für den Anwender noch für Dritte) aus, die mit den Gefahren der klassischen Zigarette auch nur im Ansatz vergleichbar wäre.

    Die sich daraus ergebenden notwendigen Grundzüge einer für eine der allgemeinen Gesundheit zuträglichen Politik stehen den gegenwärtig verfolgten Grundsätzen diametral entgegen. Gegenwärtig schützt die Politik der EU vor allem den Geldbeutel der Rauchentwöhnungsindustrie sowie der Tabakkonzerne - zynischerweise unter dem Vorwand der Gesundheitspolitik.


    Hier nochmal eine leichter zugängliche Fassung des obigen Inhalts. http://oedc.at/web/index.php/de/akt...zu-stoeckl-live-24-03-2015-von-dr-bernd-mayer

    Anlass war eine eine Sendung, in der man - wie üblich - ausschließlich "Experten" aus dem Tal der Ahnungslosen befragt hat.