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Elixier des Dr. Faustus - Der Länger-leben-Thread

Dieses Thema im Forum "Medizin" wurde erstellt von Jay-Ti, 11. Januar 2007.

  1. Jay-Ti

    Jay-Ti Erleuchteter

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    1.414
    Registriert seit:
    2. August 2002
    Ort:
    Überall und Nirgends
    Die bekannte Klosterstudie, welche einen Hinweis darauf liefert, dass die Übersterblichkeit der Männer (Wir alle kennen den selbstgefälligen Hinweis der Damenwelt "Haha! Ich werde 6 Jahre länger leben als Du!") nicht genetisch bedingt ist, sondern auf die Lebensumstände der Männer zurückzuführen ist.

    http://www.klosterstudie.de
     
  2. antimagnet

    antimagnet Forenlegende

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    Registriert seit:
    10. April 2002
    genau das wird ja durch die statistische auswertung berücksichtigt. sonst bleibt es bei einzelfall-analysen, und wer weiß schon, ob sich die ergebnisse des einen einzelfalls auf einen anderen einzelfall übertragen lassen - die beiden sind ja meist höchst unterschiedlich...
     
  3. Hans_Maulwurf

    Hans_Maulwurf Großmeister

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    681
    Registriert seit:
    10. Juni 2003
    Ort:
    Bodega Bay
    Manuskript einer WDR Radiosendung zum Thema:

    http://www.wdr5.de/sendungen/morgenecho/manuskript/061127_heckerpdf.pdf

    Hungern und das auch noch länger als nötig, nicht ganz die befriedigende Lösung. :(
     
  4. Albath

    Albath Neuling

    Beiträge:
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    Hallo
    Ja ja immer diese Mainstream Statistiken. Ein bisschen Wahrheit ist schon daran, aber lustig ist es schon, zu schauen wer die Statistiken in Auftrag gab! Aber ich meine es liegt ja wohl auch im Ermessen eines jeden selber zu entscheiden wie er sein Leben oder seine Gesundheit gestalten will.

    Die Mittel und das Wissen ist da, es umzusetzen aber wer tut es schon.
    Gruss Albath
     
  5. Giacomo_S

    Giacomo_S Ehrenmitglied

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    München
    Arzt: Sie müssen gesünder leben. Das Rauchen aufgeben, kein Alkohol mehr, gesünder essen, keine Frauengeschichten.
    Patient: Lebe ich dann länger ?
    Arzt: Nein. Aber es kommt Ihnen länger vor.

    Wenn ich einen klösterlichen Lebensstil pflegen darf, um besonders alt zu werden, dann möchte ich erst gar nicht alt werden.
     
  6. Giacomo_S

    Giacomo_S Ehrenmitglied

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    München
    Wie titelte die Titanic einst so schön: Volksseuche Tod
     
  7. Mr. Anderson

    Mr. Anderson Ehrenmitglied

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    "Klösterlich" ist anscheinend ein relativer Begriff :O_O: . Jedenfalls trinke ich nicht, rauche nicht und bin Vegetarier (und trinke keinen Kaffee, falls das auch irgendwie zählt). Mir kommt das normal vor.
    (Aber dafür muss ich beim Lotto spielen meinen Ausweis immer noch vorzeigen.)
     
  8. Goatboy

    Goatboy Erleuchteter

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    Zur mediterranen Diät (ich kann's bald nicht mehr hören...) und ähnlichen Späßen, sei dieser Artikel allen empfohlen, die Zeit und Lust haben, ihn zu lesen.
     
  9. Guest

    Guest Guest

    Mein Fazit zu all den Studien, Untersuchungen und Artikeln:

    Zu jedem findet man eine beliebige Anzahl von anderen Studien, Untersuchungen und Artikeln, die das genaue Gegenteil behaupten.

    Mann kann es sich also entweder aussuchen, oder komplett darauf pfeifen und zu dem Schluß kommen, daß es keine gesicherten Erkenntnisse über den Stoffwechsel gibt.
     
  10. BaronSamedi

    BaronSamedi Anwärter

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  11. Guest

    Guest Guest

    Duh! Nachdem ich das gesehen habe, muß ich sofort ein Steak essen.
     
  12. DrJones

    DrJones Ehrenmitglied

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    Tübingen
    Hm, dieser Blondschopf erinnert mich ein wenig an Ben Stiller in Zoolander bzw seinen Konkurenten Hansel
     
  13. NoToM

    NoToM Erleuchteter

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    Gesund zu leben kann eine durchaus wirksame Strategie sein, um länger zu leben.
    Ein anderer Ansatz ist, die natürlichen Reperaturmechanismen unseres Körpers zu verbessern.
    Einen interessanten Artikel zum Thema findet sich hier:

    http://www.geo.de/GEO/mensch/medizin/4925.html?p=1

    Ich denke, wir werden in absehbarer Zeit Lebensverlängernde wenn nicht gar "unsterblich" machende Arzneien herstellen können. Unsterblich in biologischen Sinne natürlich, nicht zu verwechseln mit unterstörbar.

    Dies könnte der Startschuss für die Expansion der Menschheit in den Weltraum sein. Wozu WARP-Antrieb wenn man Zeit hat?
     
  14. agentP

    agentP Forenlegende

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    Kreuzkölln
    An meiner Lieblings-Currywurstbude hängt folgendes:

    Passt gut in den Thread und die Kernfrage ist trotzdem nicht uninteressant: Wer sagt denn, dass immer älter zu werden (oder gar unsterblich) überhaupt erstrebenswert ist?
     
  15. NoToM

    NoToM Erleuchteter

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    Ich hoffe, dass das jeder für sich selbst entscheiden darf, was für ihn erstrebenswert ist und was nicht.
     
  16. Themis

    Themis Erleuchteter

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    in der Parallelgesellschaft
    Was spricht denn, vorausgesetzt die Lebensqualität bleibt erhalten, gegen ein langes Leben?
    Man kann die eigenen Nachkommen aufwachsen sehen, als lebenserfahrener Mensch klug daherreden, seine Rente einfahren und wird in den meisten Gesellschaften der Welt äußerst respektvoll behandelt.

    Ideal wäre es, sich zu Lebzeiten der Völlerei hinzugeben und trotzdem gesund alt zu werden
    :eek:gzapftis: :schirmchen:

    Das klappt aber oft nicht.
     
  17. BaronSamedi

    BaronSamedi Anwärter

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    wobei die "völlerei" einen ja auch träge machen kann. (was man dann eventuell an die umwelt weitergibt). gesundheit befindet sich ja irgendwo zwischen subjektiver und objektiver interpretation. ein junkie fühlt sich ja auch wohler, wenn er was in den venen hat, um mal ein extremes bild zu nehmen

    die who definiert gesundheit als;
    „Zustand völligen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur als das Freisein von Krankheit und Gebrechen“

    Hurrelmann 1997 definiert Gesundheit als: „ Zustand des objektiven und subjektiven Befindens einer Person, der gegeben ist, wenn diese Person sich in den physischen, psychischen und sozialen Bereichen ihrer Entwicklung im Einklang mit den eigenen Möglichkeiten und Zielvorstellungen und den jeweils gegebenen äußeren Lebensbedingungen befindet.“

    völlerei ist ja evt auch nur eine form der kompensation für das nichtvorhandensein eines anderen aspekts der gesundheit, psych/physisch/ sozial.
    z.b. bei frustessen oder komasaufen
     
  18. Themis

    Themis Erleuchteter

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    in der Parallelgesellschaft
    Wobei sein Gefühl in der Regel nur von kurzer Dauer ist. Ich habe beruflich oft mit Junkies zu tun. Und ich kenne keinen, der mit seiner Situation im allgemeinen glücklich ist.

    Ungefähr 1/3 aller Menschen mit einer Alzheimer-Demenz sind sich ihrer Demenz nicht bewusst. Die meisten fühlen sich dabei wohl. :zwinker:

    Richtig. Das trifft generell auf das Suchtverhalten zu.
     
  19. BaronSamedi

    BaronSamedi Anwärter

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    zum (un)glück gibt es ja verdrängung. die greift genauso auch bei weniger drastischen "sünden"
    wenn das "gefühl"wieder nah/da ist oder die versuchung groß, verdrängt man gerne mal den gesamtzusammenhang, den man ja auch nur noch aus den zwei perspektiven begreift. meinetwegen 'sich unwohl im körper fühlen' und naschen. lifestylechanges haben ja auch immer mit mentalitätswandel oder umstellen mehrerer aspekte der persönlichen zeitgestaltung zu tun. und man muss seine eigene situation losgelöst von der eigenen perspektive sehen und zumindest so objektiv einschätzen können, dass man wieder "selbstverantwortung" erlangt.(selbst wenn man dann immer noch die "eher falsche"entscheidung trifft.)
    gerade dass ist ja so schwer.

    ich dachte immer viele alzheimer patienten kommen sich oft ziemlich verloren vor...alte menschen sind ja auch oft schon etwas bescheidener. sozial ist es bestimmt auch nicht einfach für angehörige/pflege kommt vermutlich vor allem auf den einzelfall und die situation an.
     
  20. Themis

    Themis Erleuchteter

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    in der Parallelgesellschaft
    Natürlich, hast recht.
    Ich wollte eigentlich darauf hinaus, dass das "Wohlbefinden" sehr subjektiv ist.
    Es können prinzipiell immer krankhafte Zustände ohne subjektiven Leidensdruck vorliegen.

    Auch meiner Erfahrung nach treffen die meisten einfach nur aus Bequemlichkeit die falsche Entscheidung.
    Der Raucher, der übergewichtige, der Typ-2-Diabetiker... die meisten chronischen Erkrankungen erfordern viel Disziplin.
    Und tatsächlich machen sich nicht selten Menschen, wenn es unbequem wird, etwas vor.