Wochentage

arius

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Zu den Wochentagen gab es bei 10. Planet folgende Aussagen:

sandman schrieb:
Die Erde galt nicht als Planet, dafür Sonne und Mond. Macht sieben Stück. Daher eigneten sich die Planeten auch so gut zur Benennung der sieben Wochentage.
Montag, lehnt sich an die Römische Göttin Lunar an, somit könnte man es einem Gestirn zuordnen.

Dienstag, leitet sich warscheinlich von Ziu oder Tysdagr ab, beides Gottheiten aus dem Germanischen/Nordischen

Mittwoch, leitet sich von dem Gott Odin ab, der beinahme lautete Wodan,

Donnerstag, lehnt sich an den Germanischen Gott Donar (Thor) an, so weit ich weiss.

Freitag, stammt vom Nordischen Gott Freier (Freya) ab.

Samstag, leitet sich vom Jüdischen ab, dem Sabbat oder wie im althochdeutschen sambaztac.

Sonntag, ist von der bedeutung gleich geblieben, Tag der Sonne, im althochdeutschen sunnun tag.


Somit kann man sehen das die Bezeichnungen von den alten Gottheiten abzuleiten sind. Und durch ihren gebrauch, eine gewisse umformung durchlebt haben.


Sprich die Sieben Tage sind nicht den Gestirenen zu zuordnen. Ausname bildet vieleicht der Sonntag :)

Ich denke mal das die einteilung in die Sieben Tag a 24 Stunden schon auf die berechnungen der Babylonier zurück geht. Und beobachtungen.

benicio hat folgendes geschrieben:
kannten nicht schon die alten sumerer einen 10.planeten? nibiru?

Wenn sie einen 10.Planten kannten, müssen sie ja auch die anderen 9 gekannt haben. Der Pluto ist aber niemals mit bloßem Auge sichtbar. WOher kannten die den?
Mann kann durch beobachtungen der Gestirne und dessen bahnen, und vorallem die leichten veränderungen der Bahnen feststellen das ein Massereicher Körper einer bestimmten Größe, in die nähe des jeweiligen Gestirns gerät.

Sprich die Grafitativen Wechselwirkungen sind sichtbar, durch die anziehungskraft werden die Gestirne in ihrer sonst "Rund" erscheinenden bahn gelgenkt. Ich könnte mir durchaus vorstellen das man durch längere beobachtung, anfängt nach dem grund zu suchen und das selbe phänomen bei den Bekannten Planeten beobachtet und dann einfach kombieniert.
Sehr wohl lassen sich die Wochentage den sieben altbekannten Planeten zuordnen, denn Neptun, Uranus und Pluto sind nur höhere Oktaven der klassischen Planeten Venus, Merkur und Mars, zu denen noch Mond, Sonne, Jupiter und Saturn zählen. (siehe klassische Astronomie und Astrologie).
Allerdings gehen die sieben Wochentage auf die sieben Söhne Gottes zurück und wurden erst später durch Planetengötter verdrängt.

Gerade bei den Wochentagen beobachten wir ein Fortwirken babylonischen und römischen Aberglaubens. Die reingeistige Bedeutung unserer Wochentage schimmert nur noch selten durch; meist liegt sie unter heidnischer Verkrustung begraben. Um diese zu beseitigen, müsste man weiter ausholen und auf die "böse Sieben" der Babylonier eingehen.

Das Kalenderwesen der Babylonier und Assyrer ist ein dunkles Kapitel in der Geistesgeschichte der Menschheit. Die Griechen haben uns nur dürftige Kunde davon überliefert. Hauptgrund dafür war die Wesensverschiedenheit zwischen Hellenen und Babyloniern, besonders ihre ganz abweichenden Jenseitsvorstellungen.

Das Jenseits der Griechen des Altertums bestand aus zwei geistigen Welten: aus einer Oberwelt, dem Olymp, und aus einer Unterwelt, dem Hades. Von diesen beiden Welten aus tobte nach ihrer Erkenntnis ein ungeheures Ringen um die Seele des Menschen.

Für die Babylonier hingegen gab es nur ein Jenseits, das nach unabänderlichen Gesetzen das Schicksal des Menschen beherrscht. Diese unabänderliche Gesetzmäßigkeit konnte der Mensch aber nach Meinung der Babylonier erkennen, indem er die Gestirne beobachtete und deren Einwirkung auf den Menschen erforschte.

Nun gibt es in der Tat - bisher kaum erkannt - einen Zusammenhang zwischen astronomischen Tatbeständen und biblischem Heilsgeschehen.
Verschiedene Beobachtungen deuten darauf hin, dass die Heilsgeschichte mit Perioden von jeweils 318 Jahren zusammenhängt. Solche Verflechtungen lassen sich nur in der Rückschau erkennen. Daher dienen solche Einsichten einzig dazu, die Zuverlässigkeit und Wahrhaftigkeit biblischer Überlieferungen zu erweisen. Solche Erkenntnisse gewähren Einblick in ein ungeheures, allumfassendes Zeitgewebe, das Irdisches und Überirdisches gesetzmäßig miteinander verknüpft.

Gruß Arius
 

Waldor

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*hust* ja!?
Also ich bin der Bibel ja "Gottseidank" nicht so mächtig. Aber soweit ich weiss steht dort nichts von einem 10. Planeten. ein Bekannter von uns (kat. Pfarrer) konnte dies bestätigen. Wie kann es dann sein, das die "Überlieferungen" von früher heute noch für uns von bedeutung sein sollten?

Meint ihr in 1000 jahren interessiert sich noch jemand für das, was wir jetzt in diesem Moment niederschreiben!? Nein, neimand! Genauso ist es bei der Bibel - selbst an Gott glaubende Menschen - und davon kenne ich viele - halten das in der Bibel niedergeschriebene nur für eine große Geschichte alter zeiten. Diese geschichten gibts auch in neuerer "Kinderform" nicht ganz so brutal, genannt: Märchen!

Dazu kommt noch das wir mit Sicherheit noch mehr Planeten in unserem Sonnensystem entdecken, dann noch einen, dann noch einen, dann noch einen, bis es irgendwann mal 23 sind.. und dann haben die illuminati wieder recht, und genauso ist es mit der Bibel!

Wann lernt die Menscheit eigentlich das die Planetaren Ereignisse NICHTS mit der Menscheit zutun hat - das sie nicht voraussagen können - das sie nichts beeinflussen können, sondern das die Menscheit von IHNEN gelenkt, beeinflusst und verändert wird!? :O_O:
Drüber nachdenken...
 

Jay-Ti

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Vielleicht bin ich einfach zu müde, aber was genau willst Du feststellen?

Das die Bezeichnung unserer Wochentage auf andere Kulturen zurückgeht, was stimmt, dennoch würde ich den Sinn einer solchen Feststellung nicht verstehen?
Das die Zahl 7 unserer Wochentage auf irgendwelche Gottessöhne zurückgeht.. eine Behauptung, welche schlichtweg falsch ist?!

Meint ihr in 1000 jahren interessiert sich noch jemand für das, was wir jetzt in diesem Moment niederschreiben!? Nein, neimand! Genauso ist es bei der Bibel - selbst an Gott glaubende Menschen - und davon kenne ich viele - halten das in der Bibel niedergeschriebene nur für eine große Geschichte alter zeiten. Diese geschichten gibts auch in neuerer "Kinderform" nicht ganz so brutal, genannt: Märchen!
Wer die Geschichten der Bibel immernoch für willkürlich geartete Märchen hält, hat sich entweder nie mit ihr beschäftigt, oder möchte sich einen Möchtegernintellektuellen-AllesQuatsch Anstrich geben.
 

Aphorismus

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arius schrieb:
Sandman schrieb:
Mittwoch, leitet sich von dem Gott Odin ab, der beinahme lautete Wodan
Ich habe versucht, mein laienhaftes Wissen über erste und zweite Lautverschiebung auf dieses Beispiel anzuwenden, komme aber trotzdem nicht von Wodan (=Wotan?!) bzw. Odin zu Mittwoch... Kannste mir mal auf die Sprünge helfen? Die anderen Herleitungen sind für mich etymologisch leichter nachvollziehbar.

arius schrieb:
Nun gibt es in der Tat - bisher kaum erkannt - einen Zusammenhang zwischen astronomischen Tatbeständen und biblischem Heilsgeschehen.
Verschiedene Beobachtungen deuten darauf hin, dass die Heilsgeschichte mit Perioden von jeweils 318 Jahren zusammenhängt. Solche Verflechtungen lassen sich nur in der Rückschau erkennen. Daher dienen solche Einsichten einzig dazu, die Zuverlässigkeit und Wahrhaftigkeit biblischer Überlieferungen zu erweisen. Solche Erkenntnisse gewähren Einblick in ein ungeheures, allumfassendes Zeitgewebe, das Irdisches und Überirdisches gesetzmäßig miteinander verknüpft.
Das halte ich mal wieder für das Produkt einer zu reichen Phantasie oder eines zu leeren Soziallebens. In dem Moment wo jemand bei allen solchen Überlegungen - von der Kabbalah bis zum Maya-Kalender - vergisst, dass es sich um Modelle handelt, kann ich das nur noch ablehnen.

Dein Modell beschreibt nicht, "wie es wirklich ist", sondern nur wie du dir vorstellst, dass es wirklich ist. Und das auf die gleiche Art wie eine Restaurant-Karte dir sagt, was es zu essen gibt - nämlich ohne dir zu verraten, wie das Essen im Endeffekt schmeckt. Was du dann wirklich bekommst, nachdem du bestellt hast, ist eine ganz andere Sache.

Den strukturell gleichen Denkfehler begehen zum Beispiel palästinensische Selbstmordattentäter.

Aber bei dir mache ich mir ehrlich gesagt keine Hoffnungen, dass du den Unterschied verstehst. Diese Diskussion willst du nicht führen und das muss man wohl oder übel akzeptieren, auch wenn dein absoluter Wahrheitsanspruch mir ziemlich auf die Nerven geht.
 

Malakim

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Aphorismus schrieb:
Ich habe versucht, mein laienhaftes Wissen über erste und zweite Lautverschiebung auf dieses Beispiel anzuwenden, komme aber trotzdem nicht von Wodan (=Wotan?!) bzw. Odin zu Mittwoch... Kannste mir mal auf die Sprünge helfen? Die anderen Herleitungen sind für mich etymologisch leichter nachvollziehbar.
Ich denke das englische "Wednesday" ist da eher verwandt mit Wotan.

Wikipedia schrieb:
Der Mittwoch ist nach deutscher Zählung (DIN 1355) der dritte Wochentag, nach christlich/jüdischer Zählung der vierte (und somit der mittlere).

Der Name ist seit dem 10. Jahrhundert in Gebrauch und bezieht sich auf die christlich/jüdische Zählung der Wochentage. Mit ihm vermied die christliche Missionierung im deutschen Sprachraum den Anklang an vorchristliche Gottheiten, die in der fremdsprachigen Terminologie erhalten blieben: Im Englischen deutet die Bezeichnung Wednesday auf Wotan, die germanische Entsprechung des Merkurs (lat. dies Mercurii); letztere lebt weiter in franz. mercredi und ital. mercoledi.
Interessant wäre jetzt mal wie die skandinavischen Bezeichnungen für Mittwoch sind ...
 

Gestreift

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Malakim schrieb:
Interessant wäre jetzt mal wie die skandinavischen
Bezeichnungen für Mittwoch sind
So etwas wie onsdag käme da für das dänische, schwedische und norwegische in Betracht. Mein Wissen ist ergoogelt. Hat drei Minuten gedauert.

Auf finnisch weiß ich es nicht, dass ist aber auch 'ne andere Sprachgruppe.

Mein persönlicher Favorit: miðvikudagur

So werde ich meinen ersten Sohn taufen lassen. Das ist isländisch und soll Mittwoch heißen.

Im übrigen glaube ich nicht, dass Mittwoch irgendetwas mit Wotan bzw. Odin zu tun hat. Jedensfalls nicht vom Wortbegriff her.

Ich finde Mitte der Woche ist eine feine Erklärung.
 

arius

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Jay-Ti schrieb:
Das die Zahl 7 unserer Wochentage auf irgendwelche Gottessöhne zurückgeht..
Nun, diie Frage war ja "Woher kommen unsere Wochentage?"

Die Wochentage wurden benannt durch Sonne, Mond und den damals bekannten Planeten Mars, Merkur, Jupiter, Venus und Saturn.
Den Baal betrachteten die babylonisch geprägten Römer als den allmächtigen Beherrscher aller Gestirne, die Sonne inbegriffen. Im Mond erblickten sie das Zeichen und Sinnbild der Herrschaft Baals über die ganze Welt.

Das früheste bekannte, zeitlich gesicherte Quellenzeugnis, das die nach Gestirnen benannten Wochentage vollständig aufzählt, ist eine Wandinschrift aus Pompeji. Diese Stadt wurde im Jahr 79 n.Chr. durch einen Vesuv-Ausbruch vollständig zerstört. Ab etwa 312 n.Chr. findet man die heidnischen Wochentagsnamen auch bei Namenchristen.
Damals hatten die römischen Behörden die Christenverfolgungen eingestellt, und bald überschwemmte eine Flut von Heidnischem das Christentum. Im 4. Jahrhundert übernahmen auch die Goten die Siebentagewoche, und im 5. Jahrhundert war sie Gemeingut der Germanen geworden.

Nun erst mal zu den ersten beiden Gottessöhnen, Christus und Luzifer, die für den Sonntag und Montag symblolisch stehen:

Der Sonntag ist bei uns und bei den Völkern Nordeuropas der Tag der Sonne lateinisch 'Solis dies'.
Er geht ursprünglich auf den römischen Sonnengott (Sol invictus, Mithras) zurück. Die frühen Christen jedoch nannten den ersten Wochentag den Tag des Herrn, lateinisch dies Domini; er war also auch auf Christus bezogen. Dieselbe Bezeichnung erhielt sich im Italienischen als domenica, im Französischen als dimanche. Im Russischen heißt der Sonntag sogar vosskressenije ('Auferstehungstag').

Der Montag ist der Mond-Tag, englisch Monday; in den romanischen Sprachen ist das lateinische Luna, 'Mond', erhalten: französisch lundi, italienisch lunedi. Der Mond, babylonisch Sin, versinnbildlichte im Altertum den Baal mit seinem wechselhaften trügerischen Licht. Für die Germanen versinnbildlichte er Odin, den Totengott, beziehungsweise Wotan als 'Herrn der Wütenden'. Sein Name hängt also mit unserem Wort 'Wut' zusammen. Die Angelsachsen kannten ihn als 'Woden mit den Wölfen', nämlich den Höllenhunden Geri, 'der Gierige', und Freki, 'der Gefräßige'. Odin und sein Ross sind die Schatten der Gewaltherrscher, die in Blutrausch verfallen. Odin wurde auch 'Rabengott' oder 'Rabenpriester des Blutes' genannt. In der altchristlichen angelsächsischen Dichtung gelten als Odin-Opfer die Erhängten oder die sinnbildlich von Odins Speer Getroffenen.

Im biblischen Sinn erschliesst sich somit der geistige Sinn der überwiegend immer noch heidnisch geprägten Wochentage.
Die Zuordung kann 1:1 mit der Reihenfolge der Geburt der Gottessöhne gemacht werden.
 

arius

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Dienstag

Dienstag

Wie italienisch martedi und französisch mardi, leitet sich der Dienstag vom Planetengott Mars ab. Die Germanen setzten sie mit dem Gott gleich, der im Althochdeutschen als Zio auftrat, bei den Angelsachsen als Tiw. Daraus wurde Tuesday. Im Norden hieß dieser Gott Tyr und Ti. Daraus wurde im Schwedischen tisdag, im Südwesten Deutschlands Ziestag, in der Schweiz Zyschtig.

Geistig ist der Dienstag der Tag Luzifers Schwestergemahlin Raphael. Ihr Name bedeutet: 'Heilung durch Gott'. Heidnisch inspirierte Menschen übertrugen Raphaels Wochentag auf den Planetengott Mars.
 

Hildur

Neuling
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Bedeutung des Donnerstag

Ich bin Donnerstags geboren, wer ist dem zugeordnet ?
Der Donnergott ?
 

arius

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Adler als Symbol Gabriels für den Donnerstag

Woppadaq schrieb:
Ismael schrieb:
die zahl 7 ist von jeher eine besondere zahl , das sogar religionsübergreifend
Was weißt du über die Zahl 7 ?? 8O 8O 8O 8O 8O 8O 8O
Die heilige Zahl sieben stammt von der Zahl der Gottessöhne, die sieben ist und in der Zahl der Wochentage zum Ausdruck kommt zum Beispiel.

Hildur schrieb:
Ich bin Donnerstags geboren, wer ist dem zugeordnet ?
Der Donnergott ?
Ursprünglich war dies der Tag des Jupiter.
Dies lassen italienisch gioivedi und französisch jeudi erkennen, was auf lateinisch Jovis dies, ,Jupiters Tag', zurückgeht.

Die Germanen setzten Jupiter mit Thor gleich; davon ist englisch Thursday abgeleitet. Wegen seines unberechenbaren, gewalttätigen Wesens und wegen des Schreckens, den Jupiter verbreitete, brachte man ihn mit Blitz und Donner in Verbindung. Im Althochdeutschen wurde Thor deshalb Donar genannt, und so kamen wir zu unserem Donnerstag.

Der Donnerstag gehört von Rechts wegen dem Erzengel Gabriel, Oholas Brudergemahl. Auf Erden wurde er als Herr des Donnerstags durch Jupiter verdrängt.

Gabriel tritt in der Bibel öfters auf als Botschafter als Herold, daher wird auch der Merkur ihm und seinem Schwestergemahl Ohola zugeordet.
Seine Frau erscheint als Adlergesicht. Gabriel selbst als Adler.

Gruss Arius
 

seven

Geselle
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Gestreift schrieb:
Malakim schrieb:
Interessant wäre jetzt mal wie die skandinavischen
Bezeichnungen für Mittwoch sind
Auf finnisch weiß ich es nicht, dass ist aber auch 'ne andere Sprachgruppe.
Die Frage ist zwar schon etwas veraltet, aber trotzdem: keskiviikko auf Finnisch, was ziemlich exakt dem Mitt-Woch entspricht. Keski=Mitte, viikko=Woche.
Auf Polnisch, Russisch und anderen slawischen Sprachen heißt der Mittwoch auch "Mitte". Was mich immer wieder mal wundert, denn meine Woche fängt am Montag an und nicht am Sonntag, allein schon wegen dem Beginn der Arbeitswoche.
 

holo

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Macht nur Sinn, wenn die Arbeitswoche den Samstag oder Sonntag ausschließt.

Gruß
Holo
 
G

Guest

Guest
@Malakim: Hier irrt Wiki (wie schon oft) es gibt keine Jüdisch/Christliche Zählung. Der erste Tag der Woche ist für Juden der Sonntag.

was mich dann auch zu Arius bringt, die frühen Christen haben den Sonntag definitiv nicht mit Jesus identifiziert, daß hat erst Konstantin im Rahmen seiner religiösen "Flurbereinigung" veranlasst (ebenso wie Weihnachten/Jesus Geburt am 24.12)

Für die frühen Christen war selbstverständlich der Sabbat der "Tag des Herrn".

Oholas Brudergemahl, Luzifers Schwestergemahlin.....

Wo nimmst du blos immer dieses Zeug her? :roll:
 

racingrudi

Großmeister
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die portugiesen legen augenscheinlich keinen großen wert darauf, ihre wochentage aus tradition irgendwelchen personen/planeten/gottheiten zuzuordnen. ausnahmen der sonntag, port. "domingo" (frei übersetzt "tag des herrn"), und der samstag, "sabado" (hat wohl was mit sabbat zu tun). dann geht's weiter mit montag, "segunda feira" (zweiter tag - lustigerweise gibt's keinen "ersten tag". das ist wohl der sonntag, was dann auch die ganzen anderen europäischen "mittwochs" erklären dürfte) bis freitag, der "sexta feira". vielleicht nicht sonderlich einfallsreich, aber doch eine einfache und irgendwie auch charmante lösung.

mfg.rg
 

NoToM

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Hmmm, www.wissen.de spuckt folgendes aus:

Montag
[lateinisch lunae dies]
1. Tag der Woche, nach dem Mond benannt.

Dienstag

der zweite Wochentag; benannt nach dem germanischen Kriegsgott Ziu.

Mittwoch

der 3. Wochentag, früher auch Wodanstag (englisch Wednesday).

Donnerstag

der nach dem Wettergott Donar benannte 4. Wochentag.

Freitag

nach der Göttin Frigg benannter 5. Wochentag; im Volksglauben ein Tag, an dem alle Dinge, die man beginnt, unglücklich verlaufen.
(genau desshalb fängt man am Freitag auch keine neue Arbeit an und wartet desshalb still,unauffällig und geduldig aufs Wochenende) :wink:


Sonnabend
(Samstag)
der 6. Wochentag, der Sabbat des jüdischen Kalenders.

Sonntag

in der jüdischen Woche der 1., in der römischen Planetenwoche der 2. Tag (hier zu Ehren des Sonnengottes). Die Urkirche betrachtete ihn im Anschluss an die jüdische Ordnung als 1. Tag der Woche, der als Auferstehungstag Christi („Tag des Herrn“, lateinisch dies dominica) an Stelle des jüdischen Sabbats zum bevorzugten Tag der gottesdienstlichen Versammlung (mit Eucharistiefeier) wurde. Durch Konstantin den Großen wurde er zum öffentlichen Ruhetag. - Im Bruch mit der christlichen Tradition deklarierte der Internationale Normenausschuss (ISO) den Sonntag ab 1. 1. 1976 zum letzten Tag der Woche (für den wirtschaftlich-technischen Bereich).
 
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