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Warum sind die Dinge eigentlich so wie sie sind?

Dieses Thema im Forum "Sie, Er und Es" wurde erstellt von Anonymous, 16. April 2002.

  1. Anonymous

    Anonymous Guest

    Abend,

    mir ist jetzt ganz spontan die Frage gekommen, wieso die Dinge eigentlich so sind, wie sie sind?

    Weshalb fühlen sich Männer und Frauen gegenseitig(zumindest meistens) angezogen?

    Ist das schon wieder das urtypische, animalisches Verhalten oder steckt vielleicht mehr dahinter?

    Ich meine, es gibt Tierarten die nur beim Paarungsakt Kontakt miteinandern haben, anschließend geht wieder jeder seiner Wege.
     
  2. Anonymous

    Anonymous Guest

    Hmm... In erster Linie würde ich auch sagen, dass es mal wieder eine unserer animalischen, urtypischen Verhaltensformen ist.

    Vielleicht liegt es aber auch zum Teil daran, dass zu früherer Zeit (18./19. Jh.?) die Geschlechter relativ streng getrennt wurden, bis dann irgendwann die Hochzeit kam.
    Die Leute wurden nicht aufgeklärt, so rankte sich um alles, was mit Sexualität und Mann & Frau zu tun hatte immer ein gewisses "Mysterium" -das ist heute noch so. Männer verstehen Frauen nicht, Frauen verstehen Männer nicht.

    Vielleicht macht gerade das die ganze Sache so interessant.
     
  3. Don

    Don Ehrenmitglied

    Beiträge:
    3.108
    Registriert seit:
    10. April 2002
    Gehen wir mal ein paar Jahrtausende retour. Mann sucht sich Frau, zeugt Kinder und Frau bleibt bei Mann da Kinder und Frau Schutz brauchen.
    Heute kann Frau alleine und braucht Mann nicht mehr umbedingt.
    Daher denke ich das die hohe Scheidungsrate herkommt. Es ist so das Frau endlich stark genug geworden ist um alleine leben zu können und Mann das nicht wahrhaben will.
    Ich denke Gefühle sind nicht immer vorhanden, oft sind sie geheuchelt. Der Mensch hat Angst vor dem Alleinsein und geht um dieses zu vermeiden Kompromisse ein.

    Don
     
  4. Lief2k

    Lief2k Meister

    Beiträge:
    249
    Registriert seit:
    13. April 2002
    Ort:
    Midgard
    Ja Einsamkeit tu weh!

    Aber das hab ich erst gemerkt als sie weg war! :wink:

    Aber sie wird schon wieder kommen! War auf jeden Fall bis jetzt immer so!

    Aber andersseits fühle ich mich jetzt viel freier!

    Man braucht halt beides! Nähe und ferne! So ist es auf jeden Fall bei mir! :)

    mit freiheitlichen Grüssen

    euer Freidenker Lief
     
  5. Anonymous

    Anonymous Guest

    Dazu fällt mir en geistreicher Satz ein: Es geht nicht mit Frauen aber ohne sie noch weniger.

    von Don:
    "Der Mensch hat Angst vor dem Alleinsein und geht um dieses zu vermeiden Kompromisse ein."

    Stimmt. Niemand will wirklich allein sein, auch wenns immer wieder Leute gibt, die meinen, sie wären lieber Einzelgänger, dann ist das sicher nicht weil sie lieber allein sind, sondern weil sie keine Freunde finden/nicht bereit sind, Kompromisse einzugehen.
     
  6. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ich denke in erster Linie sind es unsere "animalischen" Seiten die uns zu solchem Verhalten bringen.
    Der Mensch ist ein Sippen-Tier und daher die Partnerschaften und das Anhäufen von Freunden. Das bedeutet Schutz, verbreiten von Saatgut und Aufbau einer sozialen Wertigkeit, erarbeiten einer Stellung in der Gesellschaft.
    Das Problem beim heutigen Menschen ist, das seine instinktiven Verhaltensmuster von gesellschaftlichen Regeln und moralischen Grundsätzen durchwachsen sind und er sich dadurch von seiner Natur entfremdet.
    Die andere Sache mit dem Konflikt Mann-Frau ist meiner Meinung nach keine natürliche Sache. Da der Mensch ein verdammt stark ausgeprägtes Individualbewußtsein entwickelt hat kommt es zu Konflikten. In der Natur sind die Rollen einzelner Individuen im Rahmen gesellschaftlicher Zusammenschlüsse eindeutig definiert, z.B. Weibchen wirft Junge und pflegt diese, Männchen schützt und bringt Futter (nur ein Beispiel).
    Beim Menschen ist es auch so (gewesen), Frau putzt Höhle, zieht Nachwuchs groß und der Mann bietet Schutz und bringt das Essen. Jahrtausende kein Problem! Dann kommt eine Frau daher und sagt:"Hey, was der Kerl kann kann ich auch und ich habe das Recht dazu."
    Die sogenannte Emanzipation ist geboren. Durch diesen Prozeß kommt es zu einer Entfremdung der Frau gegenüber ihrer natürlichen Rolle. Das verdrängt den Mann wiederrum aus seiner natürlichen Rolle. Und dadurch die Konflikte.
    Wenn ihr mich fragt . . . Wahnsinn!
     
  7. insurgent_angel

    insurgent_angel Meister

    Beiträge:
    226
    Registriert seit:
    10. April 2002
    ihr lieben mitstreiter/innen :wink:


    wenn das wort "emanzipation" fällt, sieht man im geiste sofort ein völlig hysterisches, männermordendes ungetüm vor sich. dieses wort trifft die sache nicht im mindesten. wenn man schon davon spricht, meine ich sollte man auch beide seiten, sprich beide geschlechter betrachten.

    glaubt man den gesetzen der dualität, ist in jedem mann ein stück frau und in jeder frau ein stück mann. wir frauen sind auf dem weg unsere männliche seite hervorzukramen und zu aktivieren; ihr männer solltet das gleiche mit eurer inneren frau versuchen. vielleicht erklärt sich dann ja die anziehungskraft der geschlechter... :wink:


    licht und liebe
    angel
     
  8. samhain

    samhain Ehrenmitglied

    Beiträge:
    2.976
    Registriert seit:
    10. April 2002
    Ort:
    Absurdistan
    @DasBeo

    *Beim Menschen ist es auch so (gewesen), Frau putzt Höhle, zieht Nachwuchs groß und der Mann bietet Schutz und bringt das Essen. Jahrtausende kein Problem! Dann kommt eine Frau daher und sagt:"Hey, was der Kerl kann kann ich auch und ich habe das Recht dazu."
    Die sogenannte Emanzipation ist geboren. Durch diesen Prozeß kommt es zu einer Entfremdung der Frau gegenüber ihrer natürlichen Rolle. Das verdrängt den Mann wiederrum aus seiner natürlichen Rolle. Und dadurch die Konflikte.
    Wenn ihr mich fragt . . . Wahnsinn!*


    ziemlich vereinfachte sicht der dinge.
    aus welchem jahrhundert stammst du denn (oder sehnst du dich zurück)?
    wenn du mich fragst.....wahnsinn! :twisted:
     
  9. Anonymous

    Anonymous Guest

    Nein, bitte, ich will nicht bluten! ;-)
     
  10. SimoRRR

    SimoRRR Ehrenmitglied

    Beiträge:
    2.871
    Registriert seit:
    10. April 2002
    Ort:
    DAS SCHMAND-LAND! ;)
    Ich bin nicht der Meinung, das Männer und Frauen sich in dieser Hinsicht zu sehr emanzipieren sollten, da dies Gleichheit bedeuten würde. Wenn die Frauen ihre männliche Seite hervorkramen und die Männer ihre weibliche, dann nähern sich Männer und Frauen immer weiter einander an. Dabei muss man bedenken, dass sich Männer und Frauen schon immer zueinander hingezogen gefühlt haben, auch ohne ihre jeweils gegensätzlichen Seiten zu aktivieren. Wenn Männer und Frauen sich völlig emanzipieren sollten, dann bräuchte man keine Geschlechter mehr.
    Emanzipation bedeutet in andere Hinsicht auch Loslösung und das Wachstum von Unabhängig. Wenn sich Männer und Frauen aber völlig voneinander loslösen und voreinander unabhängig machen, dann gäbe es keinen Grund mehr, eine Beziehung mehr einzugehen. Damit wäre im weitesten Sinne sogar der soziale Aufbau der Menschheit gefährdet, da seit den Römern schon die Familie die kleinste Zelle in der Gesellschaft ist. (Das ist an dieser Stelle vielleicht etwas zu global gedacht, aber es ist ein Aspekt, den ich erwähnenswert fand)

    Mir ist durchaus bewusst, dass Du, insurgent_angel, die Emanzipation nicht im absoluten Sinne vorgeschlagen hast, aber ich sehe darin diese Gefahr, da unsere Gesellschaft von Natur aus zu Extremen neigt, was zu einer vollständigen Emanzipation beider Geschlechter führen würde. (Das ist aber ein anderes Thema.)
     
  11. Aquamarin

    Aquamarin Meister

    Beiträge:
    483
    Registriert seit:
    10. April 2002
    Ort:
    BY
    @ SimoRRR: so kann ich dir da voll zustimmen.



    Meine Meinung zu dem Thema: ich würde es Schade finden, wenn es keine Gechlechter wie männlein und weiblich geben würde. Denkt doch nur mal an eure Kinheit. Man hat sich verbündet, um gegen die Kerle zu "kämpfen", hat sich dann wieder vertragen und miteinander gespielt. da gab es keinen Unterschied...
    der unterschied wurde dann erst wieder krass (zumindest bei mir), als ich ins Teeni-Alter kam, hat sich dann aber später auch gegeben und es war für mich das tollste zu flierten.

    Würde dass alles wegfallen, wenn sich die Menschen "emanzipieren" würden???

    Eine andere Theorie wäre, dass sich beide Geschlechter halt besser verstehen (@insurgent_angel so hast du doch das auch gemeint, oder???)...

    Aber dass wird die Zeit alles noch zeigen....



    und nun zur "urtypische, animalisches Verhaltens-Theorie"

    ich denke schon, dass es was damit zutun hat. Denn wir haben keine "Substitutions-Partner" und sind somit auf das andere Geschlecht angewiesen. (mal abgesehen von Kaninchen und Meerschweine, die können ihre Partner in der Art tauschen, als es ist kein Problem für ein Kaninchen ein Meerschwein zu beglücken :mrblack: )...