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Klassiker

Dieses Thema im Forum "Printmedien/Mediendiskussion" wurde erstellt von Nausikaa, 1. Juni 2002.

  1. Nausikaa

    Nausikaa Meister

    Beiträge:
    128
    Registriert seit:
    16. Mai 2002
    Ich weiß ja nicht, wie's euch geht, aber ich lese hauptsächlich ältere Bücher. Für viele ist das ja ziemlich abschreckend, mir macht es aber regelrecht Spaß, mich mit anspruchsvoller Literatur zu beschäftigen, Interpretationen und dem Leben der Schriftsteller.
    Okay, nichts desto trotz bin ich ja auch ein großer Fan der Scheibenwelt...;)

    Bücher für's Leben sind für mich:

    Georg Büchner: Lenz
    H. v. Kleist: Michael Kohlhaas
    Goethe: Werther
    Shakespeare: Hamlet
    Kafka: Die Verwandlung
    Erich Kästner: Fabian

    ...um ein paar zu nennen
     
  2. Schattenspiegel

    Schattenspiegel Großmeister

    Beiträge:
    839
    Registriert seit:
    11. April 2002
    Ort:
    Neubrandenburg
    Scheibenwelt ist schon was feines.

    Habe mir mal aus Spass an der Freude den Wallenstein angetan.
    (später,in der Schule fand ich ihn flüssig)

    Lesenswert finde ich auf jeden Fall "Schuld und Sühne" von
    Fjodor Dostojewski.
    Ein wunderbares Portrait der Zeit im zaristischen Russland und
    gut ausgefeilte Charaktere(gerade Raskolnikow und sein bester Kumpel).

    L & L

    stupy
     
  3. Tizian

    Tizian Erleuchteter

    Beiträge:
    1.916
    Registriert seit:
    14. Mai 2002
    Was ihr wollt von Shakespeare, Der Sturm von Shakespeare, alles andere von Shakespeare! Ich hasse Werther!

    Ich habe fast alle Scheibenweltromane!
     
  4. Nausikaa

    Nausikaa Meister

    Beiträge:
    128
    Registriert seit:
    16. Mai 2002
    Ich LIEBE Werther!!!

    Die Scheibenweltromane werden in 100 Jahren ja vielleicht bei Reclam verlegt und in der Schule gelesen...

    Shakespeare ist schon richtig geil. Und die Komödien Was ihr wollt oder Viel Lärm um nichts haben einen Wahnsinnshumor!
     
  5. Anonymous

    Anonymous Guest

    uneingeschränkt zustimmt - und noch "Notizen aus dem Untergrund" hinzufügt..

    Grüße,
    Holger
     
  6. zerbarus

    zerbarus Geselle

    Beiträge:
    55
    Registriert seit:
    10. April 2002
    Ort:
    Brinkum
    Fabian von Erich Kästner ist in der Tat lesenswert.
    Aber Katz und Maus von Günter Grass, sowie Kleider machen Leute oder die Deutschen Kleinstädter sind sehr interessant, amüsant und zeigen zugleich andere Perspektiven auf, als und unsere Zeit bieten kann.
     
  7. Telepathetic

    Telepathetic Großmeister

    Beiträge:
    763
    Registriert seit:
    16. Oktober 2010
    Der Steppenwolf v. Hermann Hesse.

    Ich habe das Buch fünfmal gelesen und kann die Verfilmung nur empfehlen.

    Ich nannte den Steppenwolf damals meine Bibel.

    Von Anfang an hatte die Geschichte meines Steppenwolfes etwas Magisches an sich.


    Hermann Hesse ist um mein 18tes Lebensjahr herum mein Lieblingsautor gewesen.

    Das Glasperlenspiel, Siddhartha, Demian, Narziss und Goldmund, Unterm Rad sind weitere Bücher, die ich entgegen meiner sonstigen Gewohnheit an einem Stück durchgelesen habe.
     
  8. DrJones

    DrJones Ehrenmitglied

    Beiträge:
    2.172
    Registriert seit:
    21. Mai 2002
    Ort:
    Tübingen
    Habe kürzlich Kafkas Verwandlung und den Prozess gelesen.
    Beowulf ist nett.
    Der Leviathan von Hobbes ist interesannt aber ganz schön schwer...
     
  9. Simple Man

    Simple Man Forenlegende

    Beiträge:
    8.472
    Registriert seit:
    4. November 2004
    Ort:
    Momentan scheinbar Schilda ...
    Hamlet und Faust sind so All-Time-Favorites ... Kafka ist auch immer gut, allerdings sollte man ihn in gesunden Dosierungen zu sich nehmen, er zieht einen sonst zu sehr runter ...

    "Das Glasperlenspiel" von Hesse finde ich auch ganz gut, drauf gekommen bin ich damals beim Studium im Fach präskriptive Entscheidungstheorie - der Dozent hat "Das Glasperlenspiel" dauernd erwähnt, da dachte ich halt, es könnte einem ja bei der Klausur helfen ... ^^ ... hat es nicht, Buch war trotzdem gut ...

    E.T.A. Hoffmann finde ich auch immer ganz gut, mein Lieblingswerk von ihm dürfte wohl "Die Elixiere des Teufels" sein, wobei ich "Aus dem Leben eines Taugenichts" auch sehr gut finde (bitte keine dummen Witze an der Stelle ... ^^) ... auch griechische Tragödien lese ich mal ganz gerne ... Iphigenie, Antigone, Ödipus, die Ilias ...

    Allgemein muss ich aber sagen, dass ich viele sog. Klassiker einfach sch...lecht finde ... das hat mich auch schon in der Schule damals genervt (neben der Tatsache, dass man gezwungen wurde, etwas bestimmtes lesen zu müsen) ... liebe Kritiker, Lehrer und Rezensenten: das Buch kann wunderbar den Zeitgeist widerspiegeln, vor Metaphern und Symbolen strotzen und bis zum Erbrechen Allegorien enthalten - wenn die Story Strunzlangweilig ist, taugt das alles keinen Schuss Pulver ...
    (*Hust* Buddenbrooks *Hust*)
     
  10. petronius

    petronius Meister

    Beiträge:
    282
    Registriert seit:
    10. November 2010
    mann (lieber heinrich als thomas)

    klar kafka, aber kakanien hat auch noch andere großen hervorgebracht: roth und der in vergessenheit geratene perutz, natürlich auch der junge torberg

    und, ihr mögt mich steinigen: ich steh auf gottfried keller. gerade seine beschauliche tümlichkeit und die überall durchschimmernde spießbürgermoral haben für mich was eigenartig anziehendes (meine version einer "scheibenwelt"?)

    dabei - wtf is "scheibenwelt"?

    alternative weltentwürfe lese ich gerne bei harry harrison ("eden"), ursula k. leguin ("the dispossessed") oder natürlich stanislaw lem, dessen konfrontationen des menschen mit maschinen- und fremden bewußtseins-welten ("eden", "der unbesiegbare", "solaris") ja auch eine art gegenwelt konstruieren. nur bleibt mir bitte mit dem "wüstenplaneten" vom leibe...