Ein Bauernfänger, Scharlatan
ist er, dieser Blödi- Jan,
der uns stets auf's Neu betrügt
und uns in dem Buch belügt,
das handelt von der "Maurerei"
und von deren Gaunerei.
Auf Mystik und auf Kabalah
auf Macht und auf Magie,
folgt sogleich die Algebra
der freien Energie.
Und auf diesen ganzen Stuss
folgt auch noch der Hitlergruss.
Ich glaubte Diesem blöden Ding,
diesem Buch von "Van Helsing".
Von Komplexen eines Irren
liess ich mich sogleich verwirren.
Liess mich sofort unterkriegen,
meinen Willen liess ich liegen.
"Liebe alle - wie sie sind,
werde zu'nem kleinen Kind.
Macht, die darfst Du gar nicht haben,
Dich am Glücke and'rer laben.
Nehme alles einfach hin,
s'ist Deiner Seel' der grösst' Gewinn.
Wahrheit gibt es wahrlich keine,
Du verstehst, was ich wohl meine?
Alles ist sogleich erlaubt,
wenn man einfach gar nichts glaubt.
Gut und Bös, die gibt's gar nicht.
Zweifeln - das ist uns're Pflicht."
Sprach Van Helsing in seiner Lehre,
beschmutzte vieler Menschen Ehre.
Spuckte gleich gar sehr gescheit,
ins Antlitz frommer Christenheit.
Zerstörte sogleich des Lebens Sinn,
viele starben wohl dahin.
Esoterischer Faschist,
Mystiker und Nihilist,
Mythos und Mysterium -
Helsing gab sich gar nicht dumm.
Doch egal, was er erzählte,
mich stets eine Frage quälte:
"Gibt es Gott und bin ich frei
von Vater Staat und Polizei
und kann tun, was mir gefällt,
mich erfreuen an der Welt?
Habe ich den freien Willen,
aus dem die Gedanken quillen?"
Liess mich von gar nichts beengen,
wollte alle Fesseln sprengen.
Höhnte bald gar unserm Gott,
als Dank kriegt' ich von ihm den Spott.
Wurd' geschubst und auch geschlagen,
erleidete gar alle Plagen.
Ich liebte Verbrecher und auch Schweine,
weisst Du, wen ich damit meine?
Alle, die mir Übel wollten,
mich auf ihre Seite holten
streckten mich gar immer wieder
einfach auf den Boden nieder.
Und ich hatte noch Geduld,
glaubt' ich stünd in ihrer Schuld,
kniete gar vor and'ren nieder -
immer wieder! Immer wieder!
Durfte nicht am Blut mich laben,
durfte keine Macht mehr haben.
Duldete gar alles Schlechte,
Böse und gar Ungerechte.
Redete mir immer ein,
ich sei selbst das arme Schwein.
Vielleicht hatt' ich damit recht,
denn mir ging's ja wirklich schlecht!
Bis ich's schliesslich hab gemerkt,
dass Dein Zweifel gar nicht stärkt,
sondern mich nur schwächer macht,
und dazu noch faul und feige,
bis ich in der finst'ren Nacht
nur noch spiel' die zweite Geige.
Ich merkte gleich nach langer Zeit,
dass es wäre wohl gescheit,
wenn ich gar von Deiner Lehre
nur das Gegenteil verehre:
"Vernunft, die tut gar wahrlich gut -
die gibt Kraft und die macht Mut!
Hasse alles, was ist schlecht!
Lebe stets nur nach dem Recht!
Lieb' nur die Guten! Werd' erwachsen!
Hör schon auf mit diesen Faxen!
Und die Macht, die sollst Du haben,
Dich an and'rer Blut zu laben.
Straf die Bösen! Hilf den Armen!
Mit den Guten hab' Erbarmen!
Nimm nicht einfach alles hin,
s'ist für alle ein Gewinn!
Wahrheit, die ist objektiv.
Wer's nicht glaubt, der ist naiv!
Erlaubt ist nur das, was gefällt
Gott und mir und auch der Welt!
Und was man Dir wohl erlaube
das sind Freiheit, Pflicht und Glaube!
Nutz' Dein Hirn und auch Dein Herz
und befrei' die Welt vom Schmerz!"
Sprach ich und ich war bald frei.
Es folgten Taten mancherlei.
Hatt' früher gelebt gar viel zu wenig,
Heute aber war ich König!
Und zu meinem Elend Schluss,
schreib ich Helsing zum Verdruss:
Du Zerstörst junger Menschen Leben,
wenn sie sich für Dich aufgeben
und glauben, dass wird alles gut,
wenn man bloss rein gar nichts tut.
Und sich vor Illuminaten Geist,
sogleich in die Hosen scheisst!
Mein Leben hätt'st beinah' zerstört,
als ich hatt' auf Dich gehört'!
Glaubte Dir gleich jeden Scheiss',
selbst wenn fehlte der Beweis.
Glaubt an böses, übles Karma,
hatte selbst gehörig Dharma.
Hab' Dir aber nun entsagt -
ganz ungeniert, ganz ungefragt!
Und mein lieber Herr Holey,
endlich bin ich von Dir frei.
Trink' nun glücklich mein eigen' Bier,
auf dieser schönen Erde hier.
Bin ihm treu, der Christen Gott
und nun erntest Du den Spott:
Zum Glück, mein lieber Herr Holey,
holte Dich die Polizei.
Auf dass Du magst für immer noch
schmoren dort im Rattenloch!
Denn wer gute Menschen hasst,
gehört gefälligst in den Knast.
ist er, dieser Blödi- Jan,
der uns stets auf's Neu betrügt
und uns in dem Buch belügt,
das handelt von der "Maurerei"
und von deren Gaunerei.
Auf Mystik und auf Kabalah
auf Macht und auf Magie,
folgt sogleich die Algebra
der freien Energie.
Und auf diesen ganzen Stuss
folgt auch noch der Hitlergruss.
Ich glaubte Diesem blöden Ding,
diesem Buch von "Van Helsing".
Von Komplexen eines Irren
liess ich mich sogleich verwirren.
Liess mich sofort unterkriegen,
meinen Willen liess ich liegen.
"Liebe alle - wie sie sind,
werde zu'nem kleinen Kind.
Macht, die darfst Du gar nicht haben,
Dich am Glücke and'rer laben.
Nehme alles einfach hin,
s'ist Deiner Seel' der grösst' Gewinn.
Wahrheit gibt es wahrlich keine,
Du verstehst, was ich wohl meine?
Alles ist sogleich erlaubt,
wenn man einfach gar nichts glaubt.
Gut und Bös, die gibt's gar nicht.
Zweifeln - das ist uns're Pflicht."
Sprach Van Helsing in seiner Lehre,
beschmutzte vieler Menschen Ehre.
Spuckte gleich gar sehr gescheit,
ins Antlitz frommer Christenheit.
Zerstörte sogleich des Lebens Sinn,
viele starben wohl dahin.
Esoterischer Faschist,
Mystiker und Nihilist,
Mythos und Mysterium -
Helsing gab sich gar nicht dumm.
Doch egal, was er erzählte,
mich stets eine Frage quälte:
"Gibt es Gott und bin ich frei
von Vater Staat und Polizei
und kann tun, was mir gefällt,
mich erfreuen an der Welt?
Habe ich den freien Willen,
aus dem die Gedanken quillen?"
Liess mich von gar nichts beengen,
wollte alle Fesseln sprengen.
Höhnte bald gar unserm Gott,
als Dank kriegt' ich von ihm den Spott.
Wurd' geschubst und auch geschlagen,
erleidete gar alle Plagen.
Ich liebte Verbrecher und auch Schweine,
weisst Du, wen ich damit meine?
Alle, die mir Übel wollten,
mich auf ihre Seite holten
streckten mich gar immer wieder
einfach auf den Boden nieder.
Und ich hatte noch Geduld,
glaubt' ich stünd in ihrer Schuld,
kniete gar vor and'ren nieder -
immer wieder! Immer wieder!
Durfte nicht am Blut mich laben,
durfte keine Macht mehr haben.
Duldete gar alles Schlechte,
Böse und gar Ungerechte.
Redete mir immer ein,
ich sei selbst das arme Schwein.
Vielleicht hatt' ich damit recht,
denn mir ging's ja wirklich schlecht!
Bis ich's schliesslich hab gemerkt,
dass Dein Zweifel gar nicht stärkt,
sondern mich nur schwächer macht,
und dazu noch faul und feige,
bis ich in der finst'ren Nacht
nur noch spiel' die zweite Geige.
Ich merkte gleich nach langer Zeit,
dass es wäre wohl gescheit,
wenn ich gar von Deiner Lehre
nur das Gegenteil verehre:
"Vernunft, die tut gar wahrlich gut -
die gibt Kraft und die macht Mut!
Hasse alles, was ist schlecht!
Lebe stets nur nach dem Recht!
Lieb' nur die Guten! Werd' erwachsen!
Hör schon auf mit diesen Faxen!
Und die Macht, die sollst Du haben,
Dich an and'rer Blut zu laben.
Straf die Bösen! Hilf den Armen!
Mit den Guten hab' Erbarmen!
Nimm nicht einfach alles hin,
s'ist für alle ein Gewinn!
Wahrheit, die ist objektiv.
Wer's nicht glaubt, der ist naiv!
Erlaubt ist nur das, was gefällt
Gott und mir und auch der Welt!
Und was man Dir wohl erlaube
das sind Freiheit, Pflicht und Glaube!
Nutz' Dein Hirn und auch Dein Herz
und befrei' die Welt vom Schmerz!"
Sprach ich und ich war bald frei.
Es folgten Taten mancherlei.
Hatt' früher gelebt gar viel zu wenig,
Heute aber war ich König!
Und zu meinem Elend Schluss,
schreib ich Helsing zum Verdruss:
Du Zerstörst junger Menschen Leben,
wenn sie sich für Dich aufgeben
und glauben, dass wird alles gut,
wenn man bloss rein gar nichts tut.
Und sich vor Illuminaten Geist,
sogleich in die Hosen scheisst!
Mein Leben hätt'st beinah' zerstört,
als ich hatt' auf Dich gehört'!
Glaubte Dir gleich jeden Scheiss',
selbst wenn fehlte der Beweis.
Glaubt an böses, übles Karma,
hatte selbst gehörig Dharma.
Hab' Dir aber nun entsagt -
ganz ungeniert, ganz ungefragt!
Und mein lieber Herr Holey,
endlich bin ich von Dir frei.
Trink' nun glücklich mein eigen' Bier,
auf dieser schönen Erde hier.
Bin ihm treu, der Christen Gott
und nun erntest Du den Spott:
Zum Glück, mein lieber Herr Holey,
holte Dich die Polizei.
Auf dass Du magst für immer noch
schmoren dort im Rattenloch!
Denn wer gute Menschen hasst,
gehört gefälligst in den Knast.