Wunderheilung durch Papst Benedikt

Mr. Anderson

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"Wunderheilungen" haben wohl vor allem mit der Ausschüttung von Endorphinen zu tun (wenn wir Medizintechnik wie Chemotherapie mal weglassen).

Ich verdächtige den Papst Benedict hingegen, dass er mich krank gemacht hat. Nur kurze Zeit, nachdem ich mal an ihn dachte, habe ich mich schwer erkältet.
 

caligari

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Mr. Anderson schrieb:
Nur kurze Zeit, nachdem ich mal an ihn dachte, habe ich mich schwer erkältet.
Das kann gut sein: Stress schwächt das Immunsystem

hust.gif
 

DrJones

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Und selbst wenn der Junge 'nur' neue Kraft geschöpft hat.
Solange der Papst soetwas wirken kann...
 

Ehemaliger_User

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Wahnsinn. Es wird schon richtig sein, dass bei dem Jungen nach dem Papstbesuch ein autosuggestiver Effekt aufgetreten ist, der zur Heilung beigetragen hat, das will ich gar nicht abstreiten. Aber mal unter uns: Er wurde monatelang behandelt, interessiert das denn niemanden? Warum schicken wir dann nicht alle Schwerkranken gleich zum Papst, anstatt sie unnötig in Krankenhäusern zu quälen?
 

Ismael

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weil nicht alle kranken an eine heilung glauben würden
und damit würde jener positive effekt der heilung nicht eintreten
 

Java

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wohl sowas ähnliches wie placebo-effekt - wobei das placebo wohl der papst benedikt war/ist.

heil placebo benedeto :lol:
 

Ein_Liberaler

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Also nochmal zum Mitschreiben: Wenn wir ein Placebo und eine Chemotherapie auf denselben Menschen anwenden und er gesund wird, dann ist nicht völlig auszuschließen, daß es an der Chemotherapie lag.
 

morgenroth

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Es wäre ja wirklich schön, wenn da was dran wäre aber meiner Meinung ist das der absolute Quatsch. :k_schuettel:
Wenn der Glaube an Gott ein Garant für Heilung wäre, wäre es kein Glaube sondern Wissen und alle Menschen würden dann wahrscheinlich glauben/wissen.
Solange so ein "Wunder" aber nur einmal von zigtausendenmale passiert, wird es wohl nur ein "Zufall" sein oder sonstige Gründe haben - aufjeden Fall wird es nichts mit dem Gefasel von dem Ratzinger zu tun haben.

gruß,
morgenroth
 

Java

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morgenroth schrieb:
Es wäre ja wirklich schön, wenn da was dran wäre aber meiner Meinung ist das der absolute Quatsch. :k_schuettel:
Wenn der Glaube an Gott ein Garant für Heilung wäre, wäre es kein Glaube sondern Wissen und alle Menschen würden dann wahrscheinlich glauben/wissen.
Solange so ein "Wunder" aber nur einmal von zigtausendenmale passiert, wird es wohl nur ein "Zufall" sein oder sonstige Gründe haben - aufjeden Fall wird es nichts mit dem Gefasel von dem Ratzinger zu tun haben.

gruß,
morgenroth

weißt du was der junge geglaubt hat?

aber ... wenn der glaube an heilung kein garant für heilung wäre, wie erklärt man dann die - nachweilichen - heilungen aufgrund des placebo-effektes? waren womöglich die kranken gar nicht krank?!

Ein_liberaler schrieb:
Also nochmal zum Mitschreiben: Wenn wir ein Placebo und eine Chemotherapie auf denselben Menschen anwenden und er gesund wird, dann ist nicht völlig auszuschließen, daß es an der Chemotherapie lag.

wieviele menschen wurden einer schmerzhaften chemotherapie unterzogen und starben trotzdem?!

ich persönlich glaube - und da bin ich sogar im richtigem forum - dass der menschen, für sich alleine genommen, mehr heilungsmöglichkeiten hat, als uns die schulmedizin eingestehen möchte.

wie oft hat man schon gehört, das man sich einredete krank zu sein und sich am nächsten tag wahrlich schlecht fühlte? vielleicht haben das einige ja schon mal persönlich erlebt? wie erklärt das n rational denkener mensch oder streitet das n rational denkender mensch völlig ab?
 

morgenroth

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Java schrieb:
weißt du was der junge geglaubt hat?

aber ... wenn der glaube an heilung kein garant für heilung wäre, wie erklärt man dann die - nachweilichen - heilungen aufgrund des placebo-effektes? waren womöglich die kranken gar nicht krank?!

Was ich meine ist, dass es durchaus eine Heilung auf Grund eines Glaubens - woran auch immer- geben kann. Aber der Glaube hat mit der Realität nichts zutun. Es ist quasi eine Selbstheilung.

Genauso wenig, wie die Heilung durch ein Placebo mit einem Wirkstoff zutun hat, genauso wenig hat die Heilung durch einen Glauben an Gott mit einem realen Gott zutun.

Das ganze könnte auch passieren, wenn man aus tiefstem Herzen eine Plastikente anbetet. :wink:
Vielleicht wäre es von daher auch sinnvoll, an sich selbst zu glauben.

gruß,
morgenroth
 

antimagnet

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Java schrieb:
ich persönlich glaube - und da bin ich sogar im richtigem forum - dass der menschen, für sich alleine genommen, mehr heilungsmöglichkeiten hat, als uns die schulmedizin eingestehen möchte.

wenn die schulmedizin den placebo-effekt nicht als heilungsmöglichkeit anerkent - wieso gibt es dann doppelblindversuche?

die schulmedizin nimmt gerade darauf rücksicht. behandelnde ärzte befinden sich aber in einem dilemma - um den placeboeffekt zu nutzen, müssen sie nämlich ihre patienten belügen. und das risiko einer klage eingehen, schließlich haben sie eine zuckerpille als wirkstoff verkauft.
 

Ein_Liberaler

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aber ... wenn der glaube an heilung kein garant für heilung wäre, wie erklärt man dann die - nachweilichen - heilungen aufgrund des placebo-effektes? waren womöglich die kranken gar nicht krank?!

Der Glaube kann heilen, aber ein Garant ist deswegen noch lange nicht.

wieviele menschen wurden einer schmerzhaften chemotherapie unterzogen und starben trotzdem?!

Jede Menge. Irgndwann sterben wir schließlich sowieso.

die schulmedizin nimmt gerade darauf rücksicht. behandelnde ärzte befinden sich aber in einem dilemma - um den placeboeffekt zu nutzen, müssen sie nämlich ihre patienten belügen.

Aber wieso denn! Liebevolle Zuwendung kombiniert mit Prahlerei über die tollen Wirkungen des Präparats kombiniert mit einem echten Medikament ...[/quote]
 

antimagnet

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kombiniert mit einem echten Medikament .

wozu dann das placebo? der arzt kann dann ja auch das echte medikament in seiner wirkung erhöhen...

allerdings: studien darüber, ob ein placebo wirkt, wenn es den patienten als placebo bekannt ist, wären schon interessant...
 

Hosea

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Kein Wunder für mich, eigentlich nur traurig..das man die Genesung eines Kranken in Zusammenhang mit Glaube/Kirche setzt.
Ich denke da ganz einfach das dort eine Hoffnung geweckt wird, die keine Kirche der Welt befriedigen/erfüllen kann.
Außerdem war/ist es bekannt das viele kranke, mit allen möglichen Krankheiten regelmäßig zum Papst pilgern, alle gesund jetzt?

Ich kenne das selbst aus der Familie, wenn ein Familienmitglied todkrank ist, versucht man alles und heftet sich an den dünnsten Strohhalm. Die Reiseunternehmen, die die Leute zu den Pilgerstätten bringen ,sind die einzigsten Gewinner.

Auch wenns Ot/lastig wird, ich sagte ja das bei Papst Benedikt meine Vorfreude groß ist und das hat sich auch alles bestätigt. Erstmal die Homosexuellen bißchen weiter runterdrücken und dann auch noch in "diesen Zeiten" zu verkünden das Latein als Schrift und Wortsprache mehr gefördert werden soll. You are my man Benedikt...Wir sind Deutschland...Wir sind Papst, weg mit diesen lästigen Nebenjobs :twisted:
 

Ehemaliger_User

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Java schrieb:
wieviele menschen wurden einer schmerzhaften chemotherapie unterzogen und starben trotzdem?!
Ähh... Wieviele wurden vom Papst betatscht und starben trotzdem? Wenn ich ernsthaft krank wäre und mich zwischen dem kirchlichen Segen und der Schulmedizin als Behandlung entscheiden müsste... Verdammt, ich bin unentschlossen...








:roll:
 

Trasher

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antimagnet schrieb:
...um den placeboeffekt zu nutzen, müssen sie nämlich ihre patienten belügen. und das risiko einer klage eingehen, schließlich haben sie eine zuckerpille als wirkstoff verkauft.
Ein Schelm, wer dabei an Homöopathie denkt... 8)
 

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