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Letzter Ask1 Wahlsonntag 2009: Wen habt Ihr gewählt?

Dieses Thema im Forum "Forum zu Wahlen" wurde erstellt von Redaktion, 27. September 2009.

Ask1 Wahlsonntag / 27. September 2009 - Wen habt Ihr gewählt?

  1. CDU/CSU

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  2. SPD

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  3. FDP

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  4. Bündnis 90 / Die Grünen

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  5. Die Linke

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  6. Piratenpartei

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  7. Sonstige

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  8. Ich wähle ungültig.

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  9. Ich wähle nicht.

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  1. HunabKu

    HunabKu Erleuchteter

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    22. Mai 2009
    Sag ich doch. Trotzdem hält man starr daran fest, statt Bedingungen zu schaffen, soetwas wie ein "Sozialstaat" (hauptsächlich erstmal in finanzieller Hinsicht) nicht mehr zubenötigen.
    Sollte er, tut er aber leider nicht und genau das meine ich ja. Das ist es, was der Staat tun sollte.
    Im Gegenteil. Wie gesagt, so Themen wie Steuerhinterziehung und Schwarzarbeit würde es mit einem BGE und den dazu gehörigen rahmenbedingungen z.B. nicht mehr geben. Wann und wo sagte ich, dass Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung ok sind? Ich bin lediglich der Meinung, dass das leider nbormal in der heutigen Zeit ist, man aber leider nicht darüber nachdenkt, wie soetwas ausgeschlossen werden kann...und das kann es definitiv!


    HunabKu
     
  2. penta

    penta Meister

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    OWL
    das ist einfach zu kurz gedacht , denn eigentlich sieht es ja so aus das die arbeitenden immer mehr schultern und bezahlen müssen . nur wer ausreichend hat kann möglichkeiten nutzen um sich vorm bezahlen zu drücken. dort fängt es meiner meinung nach an . wenn jeder in die staatskasse ordentlich einzahlen würde ebenso in die sozialen versicherungen
    wäre so manche diskussion überflüssig :geifer:

    aber ich hör schon das geschrei , wieso soll ich für andere was abgeben , is doch meins , oder das sind wieder die ewig gestrigen etc....

    3 punkte würden erstmal richtig ordnung schaffen

    1. eine krankenkasse für alle - wer extras will soll diese zusätzlich versichern

    2. Beiträge zur sozialversicherung und steuern sind auf alle einkünfte zu zahlen

    3. im gegenzug werden das steuersystem vereinfacht , steuerschlupflöcher geschlossen und die Mwst. angepasst .

    werden diese sachen umgesetzt sind wir schon ein stück weiter
    :kerze:
     
  3. HunabKu

    HunabKu Erleuchteter

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    22. Mai 2009
    Schon. Aber was verstehst du unter MwSt anpassen? Die MwSt ist im Grunde die einzige Steur in diesem Land, die dem Staat tatsächlich viel geld einbringet und einbringen könnte. Das hat heute erst wieder ein Wirtschaftsexperte im Radio von sich gegeben. Eine Konsumsteuer ist nichts anderes als das. Jeder anderen (indirekten) Steuer kannm an sich hier und da entziehen. Die wenigsten Menschen zahlen Einkommenssteuer in dem Maße, dass es dem Staat etwas nützt. Umsatzsteur, nun, da kann man auch trixen was das Zeug hält. All diese Steuern, deren Voraussetzung ARBEIT ist, bringt dem Staat, wie geasgt, kein Geld ein. Konsum ist das, was wirklich jeder tut und somit hast du Recht wenn du sagst, die MwSt bitte anpassen! Nur müssten im Gegenzug dafür als erstes all diese hinderlichen, in den Wertschöpfungsprozess eingreifenden und letztlich nichts bringenden Steuern abgeschafft werden, damit das dort gesparte Geld in den Konsum gesteckt werden kann. Das wäre der Anfang. Bei weiteren drastischen Einsparungen in den Bereichen, welche sinnlos unsere Steuergelder fressen könnte man ja später darüber nachdenken, ob sich ein BGE nun evtl doch finanzieren ließe oder nicht (wovon ich allerdings stark ausgehe).
    Wir müssen also unser Steuersystem nicht überarbeiten, sondern es komplett beseitigen und neu "erfinden" Das ist´ne Menge Denkarbeit und wird auch viel Zeit und Überwindung bzw Mut von unserer Seite her brauchen, das weiß ich. Aber erst garnicht damit zu beginnen, das alles nichteinmal zu durchdenken, es zu diskutieren und sich Lösungswege zu überlegen, ist der absolut falsche Weg und wir müssen es wahrscheinlich erst "erlebet haben", bevor wir tatasächlich etwas in Angriff nehmen, was unser aller leben vollkommen verändern wird. entziehen können wir uns dem nicht, das steht fest. Wann wir allerdings auf den Trichter kommen werden sei dahin gestellt, wird sicher noch etwas Zeit brauchen. Es ist nur kompletter Blödsinn zu behaupten, wir könnten dieses System "reparieren" um anschließend so weiter leben zu können wie seit mehr als 50 Jahren. Es ist nötig zu erkennen, dass sich die Voraussetzungen, die uns unser bisheriges Leben so wie es war ermöglichten, völlig andere sind als noch vor 20 Jahren, wir es aber leider nicht als notwendig ansehen, uns dahingehend anzupassen, damit UNSER ALLER leben so angenehm wie möglich gelebt werden kann, nicht nur das derer die sich die Taschen auf Kosten derer vollhauen, die am Rande der Gesellschaft stehen. Niemand muss dort stehen, es liegt an uns selber. Wer außer wir sollte daran etwas ändern können?

    HunabKu
     
  4. Gammel

    Gammel Großmeister

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    Registriert seit:
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    Ort:
    bavaria
    Und das ist es was auch alle anderen versuchen. Das was wir erreicht haben, zu bewahren...auch wenn der liebe HunabKu wohl nichts von dem zu schätzen weiss, weil wir leben ja in dem schlimmsten von allen Systemen,...und Verbesserungen herbeiführen.

    Die Amerikaner hatten so z.b. eine ulkige neue Idee. Sie gaben einfach jedem Amerikaner Geld um sich ein Haus oder ein Auto zu kaufen, quasi ein bedingungsloses Bürgergeld, in der Hoffnung, dass sich das ganze über den steigenden Konsum quasi selber finanziert. Da wäre ein HunabKu doch sicher dafür gewesen?

    Und welches war jetzt gleich noch deine Idee...
     
  5. HunabKu

    HunabKu Erleuchteter

    Beiträge:
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    ....weißt du noch..... das mit dem Zynismus und den Argumenten.....? :wink:


    HunabKu
     
  6. Ein_Liberaler

    Ein_Liberaler Forenlegende

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    14. September 2003
    Wie paßt Ihr beiden eigentlich zusammen, HunabKu und penta? Der eine will die Einheitskrankenkasse, Sozialbeiträge (immerhin um die stolzen 40 %) auf alle Einkünfte und alles besteuern, was im Moment noch nicht besteuert wird (sog. "Schlpflöcher"), der andere will Götz Werners Reichtumserhaltungssteuer, wo alles außer der USt abgeschafft wird, damit Götz Werner in Monaco sitzen und auf das Steuerzahlen in D gänzlich verzichten kann. Wie paßt Ihr zusammen? Was eint Euch? Nur die Fundamentalopposition? Und wie paßt die SED dazu, die "Reichtum besteuern" will, natürlich in Form einer laut HunabKu auch so schädlichen Vermögensteuer? Will die PDS überhaupt was anderes als mehr vom bisherigen System? Mehr Steuern, mehr Bürokratie, mehr Verstaatlichung?
     
  7. HunabKu

    HunabKu Erleuchteter

    Beiträge:
    1.049
    Registriert seit:
    22. Mai 2009
    Warum sollten wir denn zusammen passen? Es schmeckt dir, glaube ich, nur nicht, dass es noch jemanden gibt, der ähnlich Ansichten hat wie ich. Das macht das anwenden von Zynismus etwas schwerer nicht wahr?

    Nun wirst du aber merkwürdig, lieber Liberlaer. Götz Werner in Monaco? Von mir als schädlich bezeichnete Vermögenssteuer? was redest du? Fällt dir nichts mehr ein?
    Vermögenssteuer ist nicht schädlich, sie bringt nur nichts, außer dass Reiche ihr Vermögen in Sicherheit bringen werden. Wenn die Linke "Reichtum für alle" will, dann meinen die damit, dass jeder an all dem Überfluss in dem wir leben teilhaben sollte, nicht etwa dass jeder Millionär zu sein hat oder ähnlich Schwachsinn.

    Kannst du mir bitte mal erklären warum die MwSt eine Reichtumserhaltungssteuer sein soll? Wenn du damit meinst, dass es unser aller Reichtum sichen wüde (oder könnte), dann könntest du Recht haben. Ansonsten...nun ja...

    ..es geht schon eine ganze Weile (in den letzten Posts) nicht mehr um die PDS oder ähnliches sondern vordergründig um gesellschaftliche Dinge aber wie gesagt, wovon man nichts hören will, dem begegnet man eben mit Ignoranz oder Zynismus.


    HunabKu
     
  8. Malakim

    Malakim Ehrenmitglied

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    Also ich begegne ausgesprochener Dummheit mit Zynismus ... meist weil ich nicht weiß wie ich so jemanden anders erreichen könnte. Ist natürlich eine Schwäche von mir, stimmt.
    :schaem:
     
  9. Ein_Liberaler

    Ein_Liberaler Forenlegende

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    14. September 2003
    Weil Ihr einander so überschwenglich zustimmt.

    Das wäre mir völlig pampe, allein, es ist ja nicht so. Ihr habt total entgegengesetzte Ideen, scheint mir.

    Willst Du leugnen, daß Du die Vermögensteuer als schädlich bezeichnet hast, weil das Geld aus dem Unternehmen abgezogen wird? Soll ich das Zitat raussuchen?

    Ich glaube, daß das Reklame ist und sowieso nichts bedeutet.

    Weil die Reichen dann so gut wie keine Steuern mehr zahlen würden, natürlich.

    Ich würde sagen, Du hast es einfach nicht so gern, wenn man Deine über mehrere Threads verstreuten Aussagen nicht vergißt, sondern sie in ein System zu bringen versucht - und feststellt, daß da keines ist.
     
  10. penta

    penta Meister

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    OWL
    @malakim , bin persönlich enttäuscht , hätte von dir was sinnvolles erwartet
    würde sagen, persönliche angriffe zeugen aber nicht gerade von intelligenz und bringen niemand weiter :-%: vielmehr zeugt es von einer intellektuellen arroganz welche uns die letzten 20 jahre immer weiter in den sumpf gefahren hat.

    Hier will keiner werbung für irgend welche partein , es wurde nur festgestellt das sich was ändern muß . der ganze neolieberale mist hat sich ja nun als fehler dargestellt und wenn otto normal die zeche dafür bezahlen muss dann soll er auch nachdenken dürfen . :mmmmh:
     
  11. Ein_Liberaler

    Ein_Liberaler Forenlegende

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    Das könnte von mir sein. Allerdings verstehe ich unter Neoliberalismus wahrscheinlich etwas anderes als Du, nämlich die Versuche vor allem der US-Regierung, mittels expansiver Geldpolitik und allerlei gesetzlicher Förderung des Schuldenmachens und Prassens in den freien Markt einzugreifen.
     
  12. Simple Man

    Simple Man Forenlegende

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    Ort:
    Momentan scheinbar Schilda ...
    Ich würde auch zuviel Freiheit und Deregulierung auf den Finanzmärkten dazuzählen ... ;-)
     
  13. Ein_Liberaler

    Ein_Liberaler Forenlegende

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    14. September 2003
    Finanzmärkte regulieren ist leichter gesagt als getan. Wie wäre es mit

    - Schluß mir der Politik des leichten Geldes

    - steuerlicher Besserstellung langfristiger Investitionen

    - schärferen Haftungsregeln

    um die Selbstregulierung der Märkte wieder in Kraft zu setzen?
     
  14. Malakim

    Malakim Ehrenmitglied

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    31. August 2004
    Ich fühle mich gebauchpinselt das Du "Mehr" erwartet hast.

    Nun, stimmt schon was ich geschrieben habe war weder nett noch war es nett gemeint, auch war es kein intellektueller Höhenflug. Nur nachdem ich den Ausführungen des Users HunabKu seid geraumer Zeit folge und feststellen mußte das es keinen Sinn hat mit Ihm über Inhalte und Fakten zu reden, weil er diese ignoriert, nicht versteht, nicht verstehen will. Wie er sich darüber ergeht wie böse und schlecht alles ist und es ja nur alles besser werden kann wenn man doch nur unsere ach so schlechte Gesellschaft niederreissen würde, wie böse und dumm die anderen user sind die sich ja nur weigern seine große Weisheit zu erkennen usw. usw. usw. ... und dabei ignoriert wenn jemand so wie ich eine andere Sicht hat, diese auch begründet ... dann muß ich sagen ich finde es angebracht.

    Das es Dich enttäuscht ist natürlich traurig, aber ggf. kann Ich ja ein anderes Thema irgendwann mal für Dich bereichern.
    :cheers:

    Oh achso, Otto Normal bin ich auch, ich zahle die Zeche mit und ich denke auch drüber nach, der Fehler ist nur ads ich nicht zu den ausserordentlichen Ideen des HunabKu gelange.
     
  15. Hans_Maulwurf

    Hans_Maulwurf Großmeister

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    Wie wäre es mit einer Börsenumsatzsteuer um das wandern der Heuschrecken ein wenig einzudämmen ?

    Vieleicht könnte man damit auch einen Teil des BGEs bezahlen.
     
  16. Ein_Liberaler

    Ein_Liberaler Forenlegende

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    Ich dachte an längere Haltefristen oder diese interessante Idee, Abweichungen vom mehrjährigen Durchschnittsgewinn höher zu besteuern. England hat eine Börsenumsatzsteuer, und London ist die Bank Europas und hat sich nicht durch Stabilität ausgezeichnet. (Möglicherweise liegt das allerdings daran, daß es nur eine Steuer auf inländische Aktien ist.)
     
  17. Hans_Maulwurf

    Hans_Maulwurf Großmeister

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    681
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    Ort:
    Bodega Bay
    Die längere Haltefrist ist eine nette Idee aber ob sie das Ausweiden gesunder Unternehmen verhindern kann bezweifel ich.
    Gab es eigentlich eine Partei die sich für eine Einschränkung des freien Börsenhandels stark gemacht hat ?
     
  18. Ein_Liberaler

    Ein_Liberaler Forenlegende

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    9.778
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    14. September 2003
    Tja, Perversion des Handelsgesetzbuches, nicht? Firmen ausweiden...

    Wie soll man es verhindern? Ist ne ernstgemeinte Frage. Einige libertäre Ideen gehen in die Richtung, Kapitalgesellschaften ganz abzuschaffen, so daß die Eigentümer grundsätzlich mit ihrem ganzen Vermögen haften, das ist ziemlich radikal.

    Linke, Grüne. Der SPD ist es nicht ernst, denke ich.
     
  19. HunabKu

    HunabKu Erleuchteter

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    Ach Malakim. Sag mal, hörst du dir manchmal auch selber zu bzw. liest du, was dir deine Posts nocheinmal durch bevor du sie anschickst? Ich glaube eher nicht. Dass du mich nun noch als ausgesprochen dumm bezeichnest (natürlich durch die Blume) ist ziemlich arm und auch ich hätte das nicht unbedingt von dir erwartet. Wie gesagt, Zynismus wirkt oft beleidigend und dient dazu, Ansichten anderer Leute in den Dreck zu ziehen. Im übrigen ist das keine Schwäche von dir sondern gezieltes Handeln.
    Deine Fakten von denen du meinst, dass ich sie nicht verstehe sind auch nur subjektive Meinungen. Es ist so einfach zu durchschauen, dass jeder angegriffen wird, der eine andere Ansicht vertritt als die der breiten Masse und trotzdem wird das immer wieder geleugnet, obwohl es doch offensichtlicher nicht sein kann.
    Es hat also nichts damit zu tun, lieber Malakim, dass ich etwas nicht verstehe oder will, sondern dass du meine Ansichten einfach nur zum K...... findest weil sie dir nicht passen. Ganz einfaches Ding. Thema abgehakt?


    HunabKu
     
  20. penta

    penta Meister

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    zwar radikal aber sehr wirksam , natürlich zZt nich umsetzbar.
    es würde auf alle fälle dazu führen das manager auch für ihr tun haften und zwar in voller höhe und das wiederum führt dazu das sie nachhaltig denken.

    es giebt dafür erstens keine mehrheit und zweitens sind die folgen unabsehbar , aber schlecht ist die idee nich